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[ Erstes Kapitel . ] [ ] Es war [ keine Möglichkeit , an jenem Tage einen ] [ unmöglich heute unsern gewöhnlichen ] Spaziergang zu machen . Wir waren [ freilich am ] [ diesen ] Morgen eine Stunde [ in der entlaubten Anpflanzung umhergewandert ] [ lang durch den laublosen Busch gewandert ] , [ welche sich bis ans Haus zog ; ] [ ] aber seit dem [ ] [ Mittagessen ( Mrs . Reed aß ] zeitig [ eingenommenen Mittagessen ] [ zu Mittag , wenn sie keinen Besuch ] hatte [ ] [ , brachte ] der kalte [ winterliche Wind ] [ Winterwind ] so [ düstere ] [ dunkle ] Wolken und [ ] [ einen ] so durchdringenden Regen mit sich [ geführt ] [ ] , daß [ von einer weiteren Bewegung im Freien ] [ an ein nochmaliges Ausgehen ] nicht [ die Rede sein konnte . Mir ] [ zu denken ] war [ das gelegen , denn ich fand kein Vergnügen an weiten Spaziergängen , besonders ] [ . Ich freute mich darüber . Ich liebte lange Spaziergänge ] nicht [ ] [ ; am wenigsten ] an kalten Nachmittagen . [ Schrecklich ] [ Es ] war [ es ] [ ] mir [ ] [ schrecklich ] , [ in der öden Dämmerung ] [ im Zwielicht ] mit [ erstarrten ] [ abgestorbenen ] Fingern und Zehen nach Hause [ zu ] [ n ] kommen , [ wo ich dann ] [ nm Bessies , des Kindermädchens , Schelten zu hören ; zudem fühlte ich mich ] durch das [ Schelten der Kindermuhme Bessie noch trauriger gestimmt und durch das Bewußtsein gedemüthigt wurde ] [ Gefühl meiner Schwäche gedemütigt ] , [ daß ich in physischer Hinsicht Elise ] [ gegenüber den gegen Witterungseinflüsse unempfindlichen Geschwistern Eliza ] , John und [ Georgine ] [ Georgiana ] Reed [ so weit nachstand ] [ ] . [ Elise ] [ Besagte Eliza ] , John und [ Georgine ] [ Georgiana ] hatten sich jetzt im [ Gesellschaftszimmer ] [ Wohnzimmer ] um ihre Mama [ gedrängt ; sie ] [ geschart . Diese ] lag [ ] [ ausgestreckt ] auf [ einem ] [ dem ] Sopha [ in der Nähe des Kamins ] [ am Kamin ] und [ schien , von ihren Lieblingen umgeben , ] [ sah ] vollkommen glücklich [ . mich ] [ aus in der Mitte ihrer Lieblinge , die für den Augenblick weder weinten noch sich zankten . Mir ] hatte sie [ von dieser ] [ verboten , mich der ] Gruppe [ ausgeschlossen ] [ anzuschließen ] , [ denn so lange ] [ indem sie sagte , ehe ] sie nicht von Bessie [ hören werde , erklärte sie mir ] [ höre und aus eigener Beobachtung sähe ] , daß ich ernstlich bemüht sei , [ ] [ ein kindlicheres und umgänglicheres Wesen anzunehmen , könnte sie ] mir [ eine geselligere und kindlichere Gemüthsart und ein anziehenderes und lebhafteres Wesen anzueignen ] [ zu ihrem Leidwesen nicht erlauben ] , [ könne sie mir keine ] [ die ] Vorrechte [ einräumen ] [ mitzugenießen ] , [ die ] [ welche ] nur [ für ] [ ] zufriedene und [ frohe ] [ glückliche ] kleine Kinder [ bestimmt seien ] [ hätten ] . , [ Was sagt ] [ Wessen klagt mich denn ] Bessie [ , daß ich gethan habe ] [ an ] ? fragte ich . , [ Johanna ] [ Jane ] , ich liebe [ den Widerspruch und das ] [ solche ] Fragen nicht [ ; überdies ist es wirklich abscheulich , wenn ] [ . Es schickt sich durchaus nicht für ] ein Kind [ sich gegen ältere Personen ] [ , ] so [ benimmt ] [ zu älteren Leuten zu sprechen ] . Setze [ dich ] [ Dich ] irgendwo [ nieder ] [ hin ] und [ schweige ] [ sei still ] , bis [ du ] [ Du höflicher zu reden ] gelernt hast [ ] [ . - wissen und hing an dem Glauben ] , [ dich angenehmer ] [ daß seine Blässe die Folge von allzu großem Fleiße und vielleicht auch von Heimweh wäre . John hatte wenig Liebe für seine Mutter und Schwestern und eine Abneigung gegen mich . Er schlug und stieß mich , nicht etwa mitunter , sondern unablässig . Jeder Nerv in mir fürchtete ihn , und jedes meiner Glieder zitterte , wenn er mir nahe kam . Es gab Augenblicke , in denen ich aus Angst vor ihm außer mir war , denn ich fand nirgends Schutz gegen seine Drohungen und Mißhandlungen . Die Dienstleute scheuten sich , ihren jungen Herrn dadurch ] zu [ machen ] [ beleidigen , daß sie Partei für mich nahm . en , und Mrs . Reed war , was ihren Sohn betraf , blind und taub . Sie schien es nie zu sehen , wenn er mich schlug , nie zu hören , wenn er mich schimpfte , obgleich er beides zuweilen in ihrer Gegenwart that ; häufiger freilich in ihrer Abwesenheit . Gewohnheitsmäßig gehorsam gegen John , kam ich auf ihn zu . Er füllte wohl drei Minuten damit aus , mir die Zunge so lang herauszustrecken , wie es ihm möglich war , ohne ihre Wurzel zu verletzen . Ich wußte , er würde mich gleich schlagen , und während ich den gefürchteten Schlag erwartete , stellte ich meine Betrachtungen über sein häßliches und abstoßendes Äußere an . Ich weiß nicht , ob er meine Gedanken auf meinem Gesichte las ; er schlug plötzlich , ohne zu sprechen , heftig auf mich ein . Ich schwankte , und als ich mein Gleichgewicht wieder erlangt hatte , zog ich mich um einige Schritte aus seiner Nähe zurück . , Das ist für die Frechheit , mit der Du Mama vorhin geantwortet hast , und für Deine schleichende Art , Dich hinter Vorhänge zu verstecken , und für den Blick , mit dem Du mich soeben angesehen hast , Du Ratte - An Johns Gezänk gewöhnt , fiel es mir nie ein , ihm zu antworten ; ich dachte nur daran , wie ich den Schlag aushalten wollte , der jeder Grobheit folgte . , Was hast Du hinter dem Vorhang gemacht ? fragte er . , Gelesen ] . ' [ Neben ] [ , Zeige das Buch . Ich ging zum Fenster zurück und holte es . , Wie kannst Du Dir einfallen lassen , unsere Bücher zu nehmen ? Du lebst von unsrer Gnade , sagt Mama ; Du hast kein Geld , Dein Vater hat Dir nichts hinterlassen . Du müßtest eigentlich betteln gehen und nicht hier wie wir , die Kinder eines Edelmannes , leben , dieselben Mahlzeiten wie wir essen und Kleider tragen , die Mama bezahlt . - ich will Dich lehren , in meinem Bücherschrank zu kramen ! Das ganze Haus gehört mir oder wird mir in einigen Jahren gehören . Geh , stelle Dich an jene Thür . Ich that es , ohne seine Absicht sogleich zu durchschauen , aber als ich ihn das Buch erheben sah , um mich damit zu werfen , sprang ich mit einem Schreckensschrei unwillkürlich auf die Seite , doch nicht früh genug , denn der dicke Band traf mich , ich fiel mit ] dem [ Gesellschaftszimmer befand sich ] [ Kopf heftig gegen die Thür und verwundete mich . Die Wunde blutete , der Schmerz war empfindlich . Da unterdrückte das Entsetzen jedes andere Gefühl . , Böser , grausamer Bube ! ' sagte ich . , Du bist so schlimm wie ein Mörder , wie ein Sklavenvoigt ; Du bist wie die römischen Kaiser ! ' Ich hatte Goldsmiths Geschichte von Rom gelesen und hatte mir meine eigene Vorstellung von Nero , Caligula und so weiter gemacht . Ich hatte in der Stille Vergleiche angestellt , aber nie gedacht , daß ich meine Gedanken laut aussprechen würde . , Wie ? Was sagst Du ? schrie er . , Mir wagst Du das zu sagen ? Habt Ihr gehört , Eliza und Georgiana ? Ich werde es Mama sagen , aber zuvor - Er rannte auf mich los , ich fühlte ihn meine Schulter und meine Haare packen . Er hatte mit einer Verzweifelten angebunden . Ich sah wirklich in ihm einen Tyrannen , einen Mörder . Ich fühlte Blutstropfen von meinem Kopfe auf den Nacken hinunterrieseln und empfand einen stechenden Schmerz . Diese Gefühle gewannen für den Augenblick die Herrschaft über meine Furcht , und ich trat ihm zornig entgegen . Ich bin mir nicht klar bewußt , was ich mit meinen Händen that , erinnere mich aber wohl , daß er mich , Ratte ' ! schalt und laut schrie . Man kam ihm zu Hülfe . Eliza und Georgiana hatten ihre Mutter gerufen , und sie erschien in der Thür , gefolgt von Bessie und ihrer Jungfer Abbot . Wir wurden getrennt und ich hörte die Worte : , Um Gottes willen ! Welch ein Wahnsinn , Junker John so anzufallen ! , Hat man jemals eine ähnliche Wut gesehen ! Zunächst dem Wohnzimmer lag ] ein kleines [ Frühstückzimmer , in dieses schlich ich mich ] [ Frühstückszimmer ] . [ Dort stand ein ] [ Ich schlüpfte hinein . Es enthielt einen ] Bücherschrank [ , ich nahm ein Buch heraus , natürlich ] [ . Ich bemächtigte mich ] eines [ mit Bildern ] [ Buches , versicherte mich aber zuerst , daß Bilder darin waren ] , [ stieg ] [ dann kletterte ich ] auf [ den Fenstersitz ] [ die Fensterbank ] , [ schlug ] [ zog ] meine Füße [ unter , ] [ nach und saß mit gekreuzten Beinen ] wie [ ein Türke ] [ die Türken ; nachdem ich den dichten ] , [ und zog die Vorhänge ] [ roten Vorhang zugezogen hatte , fühlte ich mich geborgen in meiner doppelten Zurückgezogenheit . Auf der einen Seite schloß mich der Vorhang ] von [ rothem Moire dicht zu . So war ich von beiden Seiten geschützt ] [ der Außenwelt ab ] , auf der [ rechten durch ] [ anderen waren ] die [ Draperie , auf der linken durch die ] [ klaren ] Glasscheiben , [ ] [ welche mich ] vor dem [ unfreundlichen ] [ naßkalten ] Novemberwetter [ ] [ beschützten ] . [ Von Zeit ] [ Ab und ] zu [ Zeit ] [ ] , während ich die Blätter meines Buches [ umschlug ] [ umwandte ] , [ versenkte ich mich ] [ vertiefte ich mich ] in [ ] [ die Betrachtung des Winternachmittags . In der Ferne war nichts als dichter weißer Nebel zu sehen , in der Nähe erblickte man eine feuchte Ebene , auf der der Sturm das laublose Gesträuch schüttelte und über welche der heulende Wind unaufhörlich ] den [ Anblick dieses Winternachmittags . In der Ferne bot er eine bleiche Masse von Nebel und Gewölk dar ; in der Nähe eine Scene von nassen Rasenplätzen und sturmbewegten Gesträuchen mit unaufhörlichem ] [ ] Regen [ , den ein klagender Wind wild ] [ ] vor sich her [ peitschte ] [ jagte ] . Ich [ kehrte zu meinem Buche zurück ] [ blickte wieder in mein Buch ; ] - [ ] [ Bewicks Geschichte englischer Vögel ] - [ zu Bewick ' s Naturgeschichte ] [ im allgemeinen zog mich ] der [ britischen Vögel . Um den ] [ ] Text [ kümmerte ich mich im Allgemeinen ] [ ] wenig [ ] [ an ] ; [ ] [ und ] doch waren [ ] [ da ] einige einleitende [ Bemerkungen da ] [ Seiten ] , die [ ich ] [ ich nicht unbeachtet lassen konnte ] , so sehr ich auch [ ] [ noch ] Kind war [ , nicht ganz übergehen konnte ] [ ] . [ Sie handelten ] [ Es waren diejenigen , welche ] von den [ Wanderungen der Seevögel , ] [ Seevögeln handeln ; ] von den einsamen Felsen und Vorgebirgen [ , die nur von jenen Vögeln bewohnt werden , ] [ ; ] von der norwegischen Küste , die [ ] [ so ganz von Inseln eingerahmt ist , ] von ihrem [ südlichen ] [ südlichsten ] Ende [ ] [ an ] bis zum Nordkap [ mit Inseln besetzt ist . Auch ] [ ; auch ] fesselte mich die Beschreibung der [ öden Ufer ] [ Küsten ] von Lappland , Sibirien , Spitzbergen , [ Nowaja - Semlja , Island , ] [ ] Grönland [ ] [ , die ganze nördliche Zone ] mit [ dem weiten Kreise der nördlichen Zone von Frost und Schnee ] [ ihren endlosen Ebenen voll blendenden Schnees ] , [ wo feste Eisfelder ] [ auf denen große Eisblöcke ] , [ die Anhäufung von vielen tausend Wintern ] [ seit Jahrhunderten angesammelt ] , [ ] [ bis zur Höhe der Alpen aufragten und ] den Pol [ umgeben und die ] [ umgaben , alles mit entsetzlicher ] Kälte [ den höchsten Grad erreicht ] [ erfüllend ] . Von diesen [ schneeweißen Regionen ] [ verlassenen Gegenden ] bildete ich mir meine eigene [ Idee - - unklar ] [ Vorstellung ] , [ gleich allen halbBegriffenen Kenntnissen ] [ schattenhaft , wie alle halb verstandenen Begriffe ] , [ die seltsam ] [ welche einem Kinde durch den Sinn gehen ] , aber [ lebhaft durch das kindliche Gehirn treiben ] [ wunderbar eindrucksvoll ] . [ Die Worte in ] [ Der Text auf ] diesen einleitenden [ Bemerkungen verschmolzen sich ] [ Seiten stand im Zusammenhange ] mit den folgenden [ Bildern und gaben dem in einer See von Wogen und Schaum alleinstehenden ] [ Zeichnungen . Da war ein einsamer ] Felsen [ , dem zertrümmerten ] [ unter schäumenden Wellen ; ein zerschelltes Boot ] , an [ der verlassenen ] [ öder ] Küste [ gescheiterten Boot , dem kalten und geisterhaften Monde ] [ gestrandet ; der kalte , geisterhafte Mond zwischen Wolkenschichten ] , [ der durch Wolkenschleier auf ] [ ] ein [ eben untersinkendes ] [ soeben gesunkenes ] Wrack [ niederblickt , ihre Bedeutung ] [ beleuchtend ] . Jedes Bild erzählte eine Geschichte [ ; ] [ . Sie war ] oft geheimnisvoll [ ] [ und unverständlich ] für meinen unentwickelten [ Verstand ] [ Geist ] und meine [ unvollkommenen ] [ schlummernden ] Gefühle , [ doch sehr ] [ aber immer unendlich ] interessant , so interessant [ , ] [ ] wie die [ Märchen , die ] [ Erzählungen von ] Bessie [ zuweilen an ] [ . An ] Winterabenden [ erzählte ] [ pflegte diese ] , wenn sie [ zufällig bei ] [ gerade ] guter Laune war [ ] [ , ihren Plätttisch am Kamin der Kinderstube aufzustellen und uns zu erlauben , uns um sie herumzusetzen ; während sie dann Mrs ] . [ Bewick ' s Buch auf meinem Knie , ] [ Reeds Spitzenfraisen plättete und ihre Nachthauben fältelte , erzählte sie uns Märchen oder Abenteuer , welche sie alten Balladen entnahm . In Gesellschaft meines Buches ] war ich [ also ] [ ganz ] glücklich [ ; glücklich ] [ , ] wenigstens auf meine [ Weise ] [ Art ] . Ich fürchtete nichts als [ ] [ eine ] Störung , und die kam [ nur zu ] [ ] bald [ ] [ genug ] . Die [ Thür des Frühstückzimmers ] [ Zimmerthür ] öffnete sich . , Heda [ ] [ , Schlafmütze ] ! [ Jungfer Träumerin ! rief ] [ ' ' schrie ] John [ Reed ' s Stimme ] [ ] . [ Er verstummte gleich wieder ] [ Plötzlich hielt er inne ] , [ da ] [ wahrscheinlich , weil ] er das Zimmer leer [ zu finden meinte ] [ fand ] . , Wo , zum [ Popanz ] [ Teufel ] , mag sie sein ? [ fuhr er fort und rief dann seinen Schwestern zu : , ] [ ] Lizzy ! Georgy ! [ Hannchen ] [ Jane ] ist nicht hier [ ] [ , rief er seinen Schwestern zu ] . [ ] [ , ] Sagt Mama , sie sei in den Regen [ hinaus gelaufen - - ] [ hinausgelaufen , ] das [ böse Geschöpf ! ] [ boshafte Tier . ] , [ Es ist ] [ Wie ] gut , daß ich den Vorhang [ zugezogen habe ] [ zuzog ] , [ ' ] [ ] dachte ich und wünschte [ inbrünstig ] [ innig ] , [ John möge ] [ daß er ] mein Versteck nicht [ entdecken ; ] [ finden möchte . Allein würde ] er [ würde mich ] [ es ] auch nicht gefunden haben , denn er hatte [ weder einen raschen Blick , noch einen scharfen Verstand . Aber umso mehr war Elise zu fürchten , und in der That ] [ ein schwaches Begriffsvermögen und keine Beobachtungsgabe ] , [ ] [ aber Eliza hatte ] kaum [ steckte sie ] [ ] ihren Kopf [ durch die ] [ zur ] Thür [ ] [ hereingesteckt ] , [ da ] [ so ] rief sie auch schon : , Sie [ ist gewiß auf dem Fenstersitze , John ] [ sitzt sicherlich in der Fensternische ] . Ich kam sogleich [ hervor ] [ zum Vorschein ] , denn ich zitterte [ be ] [ bei ] dem Gedanken , von John [ herausgezerrt ] [ hervorgezogen ] zu werden . , Was willst [ du ] [ Du ] von mir ? fragte ich [ ihn ] [ ] mit [ linkischer Schüchternheit ] [ unverhohlenem Mißtrauen ] . [ ] [ Seine Antwort war : ] , [ Was wollen ] [ Du sollst sagen , was wünschen ] Sie , [ Monsieur ] [ Herr ] Reed [ , heißt es , war die Antwort . , Ich will , daß du hierher kommst . Hierauf setzte er sich in einen Lehnsessel und gab mir durch eine gebieterische Bewegung zu verstehen , daß ich mich vor ihn hinstellen sollte . ] [ ? ] John Reed war ein Schulknabe [ von ] [ , ] vierzehn [ Jahren - - ] [ Jahre alt , also ] vier Jahre älter als ich , [ denn ] [ die ] ich [ ] [ zehn Jahre zählte . Er ] war [ erst zehn - - ] [ ] groß und stark für sein Alter [ , von ungesunder ] [ ; er hatte eine dunkle ungesunde ] Gesichtsfarbe , [ mit markirten Linien ] [ grobe Züge ] in [ seinem ] [ einem ] breiten [ Gesichte ] [ Gesicht und lange ] , [ plumpen Gliedern und großen Händen und Füßen ] [ ungelenke Gliedmaßen ] . Er [ aß ] [ überaß ] sich [ ] [ regelmäßig ] bei Tische [ gewöhnlich sehr voll ] [ ] , wodurch er [ gallsüchtig ] [ blöde und triefende Augen und aufgeschwemmte Backen bekam und gallig ] wurde [ und sich ein trübes , gläsernes Auge und welke Backen zuzog ] [ ] . Er hätte jetzt [ in ] [ auf ] der Schule sein [ sollen ; doch ] [ müssen , aber ] seine [ Mutter ] [ Mama ] hatte ihn [ wegen ] [ auf ein bis zwei Monate zu sich genommen , ] seiner zarten Gesundheit [ auf einen oder zwei Monate nach Hause genommen ] [ wegen ] . [ Herr ] [ Mr . ] Miles , sein Lehrer , [ versicherte ] [ meinte zwar ] , [ es ] [ er ] würde [ sehr gut ] [ ganz gesund ] sein , wenn [ ] [ man ] ihm weniger [ ] [ Süßigkeiten und ] Kuchen [ und Leckerbissen ] [ ] von Hause [ geschickt würden ; doch das Mutterherz empörte sich über eine so harte Ansicht und war eher zu der milderen AuFassung geneigt , daß John ' s abgefallenes Gesicht ] [ schickte , aber seine Mutter wollte ] von [ übergroßer geistiger Anstrengung und vielleicht auch vom Heimweh herrühre . John zeigte nicht viel Zärtlichkeit für Mutter und Schwestern und hatte einen besonderen Widerwillen gegen mich . Er verfolgte und bestrafte mich beständig , jeder Nerv , den ich hatte , fürchtete ihn , und jedes Glied meines Körpers zitterte , wenn er mir nahe kam . Es gab Augenblicke , wo mich der Schrecken , den er mir einflößte , ganz verwirrt machte ; ich konnte mich bei Niemandem über seine Drohungen und Tätlichkeiten beschweren , Mistreß Reed war in ] [ ] dieser [ Hinsicht taub und blind , sie sah nie , wenn er mich schlug , und hörte nicht , wenn er mich schalt , obgleich er zuweilen beides in ihrer Gegenwart that . Gewohnt , John zu gehorchen , näherte ich mich seinem Stuhle ; er brachte etwa drei Minuten damit zu , seine Zunge herauszustrecken ; während ich jeden Augenblick fürchtete , daß er zuschlagen werde , betrachtete ich mit Abscheu und Ekel sein rohes Gesicht . Vielleicht las er diese Empfindung in meiner Miene , denn plötzlich schlug er heftig zu . Ich taumelte , und als ich mein gleichgewicht wieder erlangt hatte , zog ich mich von seinem Stuhle zurück . , Daß ist für deine Unverschämtheit , womit du Mama vor einiger Zeit geantwortet hast , sagte er , , dafür , daß du dich fortschleichst und dich hinter den Vorhängen verbirgst , und für den Blick , mit dem du mich soeben angesehen hast , du Ratte . An John Reed ' s üble Behandlung gewöhnt , fiel es mir nie ein , etwas darauf zu erwidern ; meine Sorge war jetzt nur , wie ich den neuen Schlag ertragen sollte , der gewiß folgen würde . , Was thatest du dort hinter dem Vorhange ? fragte er . , Ich las . , Zeige das Buch . Ich kehrte zum Fenster zurück und holte es von dort her . , Du hast kein Recht , unsere Bücher zu nehmen , Mama sagt , du bist abhängig ; du hast kein Geld ; dein Vater hat dir keins hinterlassen ; du solltest betteln und hier nicht mit anständigen Kindern , wie wir sind , zusammen leben auf Kosten unserer Mutter . Nun will ich dich lehren , meinen Bücherschrank zu durchstöbern , denn er ist mein , das ganze Haus ist mein , oder wird mir doch in wenigen Jahren gehören . Geh und stelle dich an die Thür , fern von dem Spiegel und den Fenstern . Ich that es , da ich nicht gleich wußte , was seine Absicht war ; als ich ihn aber das Buch erheben und gegen mich schwingen sah , sprang ich instinctmäßig mit einem Schrei des Schreckens auf die Seite ; doch nicht früh genug , das Buch traf mich , ich fiel hin und verletzte meinen Kopf an der Thür . Die Wunde blutete , der Schmerz war heftig , mein Schrecken groß . , Böser , grausamer Junge ! ' rief ich . , Du gleichst einem Mörder , du gleichst einem Sclavenaufseher - - du gleichst den römischen Kaisern ! Ich hatte Goldsmith ' s Geschichte von Rom gelesen und mir meinen VegriF von Nero und Caligula gebildet und diese in der Stille oft mit John verglichen , obwohl ich es nie laut auszusprechen beabsichtigte . , Was ! was ! rief er . , Sagte sie das zu mir ? Hörtet Ihr es , Elise und Georgine ? Soll ich es nicht Mama sagen ? Aber vorher - - Er lief plötzlich auf mich zu und ergriff mich am Haar und an der Schulter . Er hatte sich an ein verzweifeltes Geschöpf gewagt . Ich sah in der That einen Tyrannen , einen Mörder in ihm . Ich fühlte einige Blutstropfen von meinem Kopfe auf meinen Hals herabrinnen und empfand einen stechenden Schmerz . Diese Empfindungen besiegten für den Augenblick die Furcht , und ich empfing meinen Peiniger auf wahnsinnige Weise . Ich weiß nicht recht , was ich mit meinen Händen that , doch er brüllte laut auf und nannte mich Ratte ! Ratte ! Elise und Georgine holten Mistreß Reed herbei , welche die Treppe hinaufgegangen war und jetzt auf dem Schauplatze erschien . Bessie und das Kammermädchen Abbot folgten ihr . John und ich wurden getrennt und ich hörte die Worte : , O Himmel ! welch ' eine Furie , auf Monsieur John loszustürzen ! ' , Sah je ein Mensch eine solche Leidenschaft ? ] [ strengen Auffassung nichts ] Dann fügte [ Mistreß ] [ Mrs . ] Reed hinzu : , Bringt sie in das [ rothe ] [ rote ] Zimmer und schließt sie dort ein . [ ' ' ] [ ] Vier Hände ergriffen mich sogleich und [ trugen mich ] [ ich wurde ] die Treppe [ hinauf ] [ hinaufgetragen ] . Zweites Kapitel . Ich [ widersetzte ] [ sträubte . ] mich [ den ] [ auf dem ] ganzen [ Weg über , was bei ] [ Wege . Das war etwas Ungewohntes an ] mir [ etwas Neues war ] [ ] und [ sehr dazu beitrug , die schlimme Meinung zu verstärken , die ] [ bestärkte ] Bessie und Miß Abbot [ ] [ sehr in ihrer schlechten Meinung ] von mir [ zu hegen geneigt waren ] [ ] . Ich war in der That außer mir [ ] [ , wie die Franzosen sagen würden ] . [ Da ich ] [ Ich ] wußte , daß [ ich für ] [ ] meine Empörung [ eine schwere ] [ mir strenge ] Strafe [ zu erwarten hatte ] [ eintragen würde ] , [ so ] [ und ] war [ ich ] [ ] , [ gleich jedem anderen rebellischen Sclaven ] [ wie jeder rebellische Sklave ] , [ in meiner Verzweiflung ] [ ] entschlossen , [ noch weiterzugehen ] [ bis zum Äußersten zu gehen ] . , Halten Sie ihr die Arme fest [ , ] [ ] Miß Abbot [ ; ] [ , ] sie ist wie eine wilde Katze . , [ Pfui ] [ Schämen Sie sich ] ! [ pfui ] [ Schämen Sie sich ] ! [ ' rief ] [ schrie ] die [ Kammerjungfer ] [ Jungfer ] . , Welch [ ' ein garstiges ] [ abscheuliches ] Betragen , Miß Eyre , [ einen jungen Herrn ] [ den Junker ] zu schlagen , den Sohn Ihrer Wohlthäterin [ ! ] [ , ] Ihren [ jungen ] [ ] Herrn ! [ ' ] [ ] , [ Meinen ] [ ] Herrn ! [ Wie ] [ Er ] ist [ er denn ] [ ] mein Herr ? Bin ich [ denn eine Dienerin ] [ ein Dienstbote ] ? , Nein , Sie sind [ noch ] [ ] weniger als [ eine Dienerin , denn ] [ ein Dienstbote ; ] Sie thun [ ] [ gar ] nichts [ für Ihren Unterhalt ] [ dafür , daß Sie erhalten werden ] . Da [ ] [ , ] setzen Sie sich [ nieder ] [ hin ] und denken Sie über Ihre [ Bosheit ] [ Schlechtigkeit ] nach . [ ' Sie ] [ So sprechend , ] hatten [ ] [ sie ] mich [ jetzt ] [ ] in das von [ Mistreß ] [ Mrs . ] Reed [ angedeutete ] [ bezeichnete ] Zimmer gebracht und mich auf einen Stuhl [ geworfen ] [ niedergesetzt ] . [ Mein erster Antrieb war , wieder aufzuspringen ] [ ich wollte aufspringen ] , [ doch die vier Hände ] [ aber sie ] hielten mich [ augenblicklich wieder ] [ ] fest . , Wenn Sie nicht still sitzen , [ so ] [ ] müssen [ wir ] [ ] Sie [ festbinden ] [ festgebunden werden ] , [ sagte Bessie . Sie war im Begriffe , ihre Drohung wahr zu machen . Dieser Schande wollte ich mich nicht aus setzen . Daher mäßigte ich mich ein wenig . , Lassen Sie nur , ' rief ich , , ich will ruhig sitzen bleiben . Zum Beweise hielt ich mich mit den Händen an meinem Stuhle fest . , Halten Sie Wort ! ] [ ] ' sagte Bessie , [ und als ] [ , Miß Abbot , leihen Sie mir Ihre Strumpfbänder die meinigen würde ] sie [ ] [ gleich zerreißen . Miß Abbot schickte ] sich [ überzeugt hatte ] [ an , sie abzubinden . Diese Vorbereitung , mich zu fesseln , kühlte meine Aufregung etwas ab . , Binden Sie mich nicht fest , schrie ich . , Ich will mich nicht rühren . Um sie von der Aufrichtigkeit meiner Worte zu überzeugen , klammerte ich mich mit beiden Händen fest an den Stuhl . , Hüten Sie sich , es zu thun , ! sagte Bessie . Als sie sich sicher glaubte ] , daß ich [ wirklich ruhiger wurde ] [ gehorchte ] , ließ sie mich los ; dann standen sie und Miß Abbot mit [ übereinandergeschlagenen ] [ verschränkten ] Armen [ da ] [ vor mir ] und sahen [ mir ins Gesicht ] [ mich ängstlich und zweifelnd an ] , als ob sie [ ] [ glaubten , daß ich nicht recht ' bei Sinnen wäre . , So habe ich sie noch nicht gesehen , ! sagte endlich Bessie , sich ] an [ meinem Verstande zweifelten ] [ die Zofe wendend ] . , [ Sie ist noch nie so gewesen , sagte Bessie endlich zu Miß Abbot . , Doch ] [ Aber ] es lag immer in ihr , [ ] [ ! ] war die Antwort . , Ich habe [ Missis ] [ es Mrs . Reed ] oft [ meine Meinung über das Kind ] [ ] gesagt , [ und Missis stimmte mir bei . Sie ] [ sie ] ist ein [ boshaftes ] [ verstocktes ] kleines Ding , [ ich sah ] [ und Mrs . Reed ist ganz meiner Meinung . Ich habe ] noch nie ein Mädchen in ihrem Alter [ mit ] [ gesehen , das ] so [ viel versteckter List ] [ verschlossen gewesen wäre ] . Bessie antwortete nicht [ , sondern wendete sich zu mir ] [ . Bald darauf redete sie mich an ] und sagte : , Sie sollten bedenken , Miß , [ was ] [ daß ] Sie [ Mistreß ] [ Mrs . ] Reed [ für ] [ großen ] Dank schuldig sind [ , sie ernährt ] [ . ] Sie [ ; ] [ erhält Sie , und ] wenn sie [ ] [ ihre Hand von Ihnen abzöge , kämen ] Sie [ wegjagte , müßten Sie ins Waisenhaus gehen - - ich schwieg zu diesen Worten ] [ in das Armenhaus . Ich hatte auf diese Worte nichts zu erwidern ] , sie waren mir nicht neu , [ denn ] [ ] meine [ ersten ] [ frühsten ] Erinnerungen [ waren mit Andeutungen dieser Art verschmolzen . Der ] [ schlossen ähnliche Bemerkungen ein . Dieser ] Vorwurf meiner Abhängigkeit war [ meinen Ohren längst ein gewohntes Lied ] [ meinem Ohr zu einem unbestimmten Singsang geworden ] , [ schmerzlich ] [ der mir weh that ] und [ niederdrückend ] [ mich niederdrückte ] , [ obwohl ] [ den ich aber ] nur halb [ verständlich ] [ verstand ] . [ ] [ Miß Abbot fügte hinzu : ] , Und [ ] [ Sie müssen nicht etwa denken , daß die Misses und Junker Reed Ihresgleichen find , weil Mrs . Reed so gütig ist , Sie mit ihnen zu erziehen . Jene werden einmal sehr reich werden , und Sie haben nicht das Geringste , darum sollten Sie demütig sein und darnach trachten , sich bei ihnen beliebt zu machen . , Wir sagen das zu Ihrem Besten , ! fügte Bessie mit strenger Stimme hinzu . , ] Sie sollten sich [ nicht für gleichberechtigt mit den Misses Reed ] [ bemühen , nützlich ] und [ Monsieur Reed halten . ' fiel Miß Abbot ein ] [ freundlich zu sein ] , [ weil Missis so gütig ist , ] [ dann könnten ] Sie [ mit ihnen erziehen zu lassen . Jene werden viel Geld bekommen und Sie keins . ' , Was wir Ihnen sagen , geschieht zu Ihrem Besten , ' fügte Bessie in mildem Tone hinzu , , Sie sollten versuchen , sich nützlich und angenehm zu machen , dann würden Sie vielleicht ] [ ] hier eine Heimat haben [ ; aber ] [ , ] wenn Sie [ leidenschaftlich ] [ heftig ] und [ roh werden ] [ unartig bleiben ] , [ so bin ich gewiß , daß Missis ] [ wird ] Sie [ ] [ Mrs . Reed sicherlich ] fortschicken [ ] [ . , Und außerdem , ' sagte Miß Abbot , , ] wird [ ] [ Gott Sie strafen ] . [ ] [ Er kann Sie mitten in Ihren Sünden sterben lassen ] , [ Und wohin ] [ und wo ] würden Sie dann [ gehen ] [ hinkommen ] ? [ sagte Miß Abbot . ] [ Kommen Sie ] , [ ] [ Bessie , wir wollen sie allein lassen . ] Ich möchte um [ die ] [ Nichts in der ] Welt [ nicht Ihr ] [ ihr schlechtes ] Herz haben . [ Sprechen ] [ Wenn ] Sie [ Ihr Gebet ] [ wieder zur Besinnung kommen , beten Sie ] , Miß Eyre [ , wenn Sie wieder zu sich gekommen sind ] [ ] , denn wenn Sie nicht bereuen , [ so könnte ein böser Geist im Kamin herabfahren ] [ wird der Böse durch den Schornstein kommen ] und Sie mitnehmen . Sie gingen [ fort ] [ ] und [ machten ] [ schlossen ] die Thür [ ] [ hinter sich ] zu . Das [ rothe ] [ rote ] Zimmer war [ unbewohnt ] [ ein unbenutztes Zimmer ] , [ und ] [ in dem selten jemand schlief , ich könnte fast behaupten niemals , ] es [ schlief nur dann Jemand darin , wenn eine ungewöhnliche Anzahl ] [ mußte denn sein , daß ganz ungewöhnlich viel Besuch in Gatesheadhall vorsprach . Es war dessen ungeachtet eines der größten und prächtigsten Zimmer im ganzen Hause . In der Mitte desselben stand ein großes Bett ] von [ Gästen in Gateshead Hall es nöthig machte ] [ Mahagoni mit einem Himmel von schwerem ] , [ alle Räume zu benutzen ] [ dunkelrotem Damast ] , die [ das Haus besaß . Und doch ] [ beiden Fenster , welche immer verhangen waren , hatten Draperien von demselben Stoff ; der Teppich ] war [ es das größte und stattlichste Zimmer in dem ganzen Gebäude . Ein Bett , von Säulen aus Mahagoniholz getragen und mit Vorhängen von dunkelrothem Damast versehen , stand in der Mitte ; zwei große Fenster , deren Laden beständig geschlossen waren , zeigten eine reiche Draperie von ähnlicher Farbe ; auch der Fußteppich und die Tapeten an den Wänden waren roth ; ] [ ebenfalls rot und ] der Tisch am [ Fuße ] [ Fußende ] des Bettes war mit einer [ karmoisinrothen ] [ ] Decke [ belegt ; der Kleiderschrank ] [ von gleicher Farbe bedeckt ] , [ der Toilettentisch und ] [ ] die [ Stühle ] [ Wände ] waren von [ ] [ dunkler Farbe , Kleiderschrank , Toilettentisch , Stühle von ] dunkel [ polirtem altem Mahagoniholz ] [ poliertem Mahagoni ] . [ In ] [ Aus ] dieser [ Dunkelheit erhoben sich hoch die aufgethürmten Matratzen und ] [ düstren , schattenhaften Umgebung leuchteten um so heller das Bett mit seinen schneeweißen ] Kissen [ des Bettes , welches mit einer schneeweißen Decke belegt war . Kaum weniger in die Augen fallend war ] [ und ] ein [ großer , mit Kissen belegter ] [ ebenfalls weiß überzogener ] Lehnstuhl [ am Kopfende des Bettes mit einem Fußschemel davor ] [ hervor ] , [ so daß er ] [ der ] mir wie ein [ Thron vorkam ] [ verblaßter Thronsessel erschien ] . [ Dieses ] [ Das ] Zimmer war [ ] [ eisig ] kalt [ ] [ , weil selten ein Feuer darin brannte , still , weil es von der Kinderstube und Küche weit ab lag ; schauerlich ] , weil es selten [ geheizt wurde ; es war still ] [ ein menschlicher Fuß betrat . Es ward ängstlich gemieden ] , weil [ es von der Kinderstube und der Küche entfernt lag , und feierlich , weil selten Jemand hineinkam . Nur das Hausmädchen betrat es jeden Samstag , um von den Spiegeln und Möbeln den Staub abzuwischen , und Mistreß Reed selber besuchte es nur zu bestimmten Zeiten , um den Inhalt eines gewissen geheimen Faches in dem Kleiderschranke zu untersuchen , worin sie verschiedene Documente , ihr Juwelenkästchen und ein Miniaturbild ihres verstorbenen Mannes aufbewahrte . Hier war der Punkt , worin das Geheimnisvolle des rothen Zimmers beruhte , der mystische Zauber , der es ungeachtet seiner Pracht vereinsamen ließ . Herr Reed war ] [ in diesem Zimmer ] vor neun Jahren [ in diesem Zimmer gestorben , ] [ Mr . Reed seinen letzten Seufzer ausgehaucht hatte ; weil ] hier [ hatte er ] [ seine sterblichen Reste ] auf dem [ Paradebette gelegen ; von hier hatte man seinen Sarg weggetragen ] [ Paradebett lagen ] , [ und seit jenem Tage schützte ein Gefühl der Furcht das Zimmer vor häufigem Besuche ] [ bis sie zur ewigen Ruhe bestattet wurden ] . [ Mein Sitz , auf den mich ] [ Als ] Bessie und die [ boshafte ] [ böse ] Miß Abbot [ gebannt ] [ mich verlassen ] hatten , [ ] [ saß ich eine zeitlang ganz still , ganz gedankenlos auf einer kleinen Ottomane neben dem Kamin , dann fiel mir ein , daß sie die Thür vielleicht doch nicht verschlossen hätten . ich wagte es aufzustehen , um nachzusehen . Ach , kein Gefängnis ] war [ eine niedrige Ottomane in ] [ leider sicherer verwahrt ! Als ich mich wieder von der Thür entfernte , kam ich bei dem Spiegel vorüber , der zwischen beiden Fenstern hing . Ich sah unwillkürlich hinein . In den Tiefen , die sich da enthüllten , erschien mir alles noch kälter und dunkler , und das sonderbare kleine Wesen , welches mich daraus anstarrte mit dem blassen Gesicht und den feurigen Augen , die sich scheu und furchtsam nach allen Seiten umsahen , während sonst alles unbeweglich war , machte mir den Eindruck einer Geistererscheinung . Meine Gespensterfurcht erwachte , aber noch sollte sie mich nicht übermannen . Johns Tyrannei , seiner Schwestern stolze Gleichgültigkeit , seiner Mutter Abneigung gegen mich , die Parteilichkeit ] der [ Nähe des marmornen Kamins ] [ Dienstboten , all dies tauchte jetzt wieder vor meinem verstörten Geiste auf . Warum mußte ich immer leiden , wurde geschlagen , angeklagt , verdammt ? Warum gefiel ich niemand , wenn ich mir auch alle Mühe gab , jedermanns Zuneigung zu gewinnen ? Eliza , welche eigensinnig und selbstsüchtig war , wurde geehrt . Georgiana , welche launisch und boshaft war , und ein widerspenstiges , ungezogenes Betragen hatte , wurde gehätschelt . Ihre Schönheit , ihre rosigen Wangen und goldenen Lockenschienen alle zu entzücken , welche sie ansahen , und schienen ihr Nachsicht mit alle ihren Fehlern einzutragen . Johns Willen durchkreuzte niemand , noch weniger wurde er gestraft , mochte er den Tauben den Hals umdrehen , die jungen Pfauen totschlagen , die Hunde auf die Schafe hetzen , die Obstspaliere ihrer schönsten Früchte berauben oder im Treibhause von den auserlesensten Pflanzen die Knospen abbrechen . Obgleich ihm seine Mutter alles gestattete , nannte er sie , alte Schraube ' , warf ihr ihre dunkle Hautfarbe vor , handelte frech ihren Wünschen zuwider , zerriß und beschmutzte oft ihre seidenen Kleider ; aber trotz alledem blieb er , ihr einziger Liebling ! Ich dagegen wagte nichts Unrechtes zu thun , ich gab mir Mühe , meine Pflicht zu erfüllen , und ich wurde unartig , unausstehlich , mürrisch und schleichend gescholten vom Morgen bis zum Abend . Mein Kopf schmerzte und blutete noch von dem Schlage , den ich erhalten hatte , und niemand hatte John gescholten ; ich dagegen wurde mit schimpflicher Strafe belegt , weil ich mich gegen seine unvernünftige Gewaltthätigkeit aufgelehnt hatte ] . Das [ Bett erhob sich vor ] [ ist Ungerechtigkeit ! schrie es in ] mir [ ; zu meiner Rechten stand der hohe dunkle Kleiderschrank ] [ , und meine Empörung rief den Entschluß wach , dieser unerträglichen Behandlung zu entfliehen , oder wenn das nicht möglich wäre ] , [ ] [ Hungers zu sterben . Welch qualvoller Zustand ] an [ dessen glänzenden Verzierungen sich das matte Licht brach ; zu meiner Linken befanden sich die verhüllten Fenster und ein großer Spiegel zwischen ihnen ] [ diesem traurigen Nachmittage ! Mein ganzes Denken und Fühlen war in Aufruhr , aber so viel ich auch sann und mein Gehirn zermarterte , ich konnte keine Antwort auf die Frage finden , warum ich so litt . Jetzt , so viele Jahre später ist mir alles klar ] . Ich war nicht [ ganz gewiß , ob sie die Thür verschlossen hatten , und als ich mich zu bewegen wagte , stand ich auf , um nachzusehen . Ach ja , kein Kerkermeister war je gewissenhafter in seinem Amte . Als ich zurückkehrte , mußte ich ] [ ] an [ dem Spiegel vorüber ; wie von einem Zauber angezogen , blickte ich hinein . Alles erschien darin kälter und dunkler , als in der Wirklichkeit , und die fremde kleine Gestalt , die ich daraus anschaute und deren Gesicht und Arme gespenstig weiß gegen die Dunkelheit absNachen , machte auf mich den Eindruck eines Geistes . Ich meinte , sie sei jenen winzigen Phantomen , halb Fee , halb Zwerg , ähnlich , die in Bessie ' s Abenderzählungen aus einsamen Schluchten hervorkamen und verspäteten Wanderern erschienen . Ich kehrte zu ] [ ] meinem [ Sitze zurück . Abergläubische Furcht war in diesem Augenblicke mächtig in mir ; doch die Stimmung des empörten Sclaven behielt die Oberhand . Alle Tyranneien John Reed ' s , alle stolze Gleichgültigkeit seiner Schwestern , alle Abneigung seiner Mutter , alle Parteilichkeit der Diener vergegenwärtigte ich mir in meinem verstörten Geiste . Warum mußte ich immer leiden , immer hart behandelt , immer beschuldigt und immer verurtheilt werden ? Warum konnte ich nie gefallen ? Warum war es nutzlos , zu versuchen , irgend Jemandes Gunst zu erwerben ? Elise , die halsstarrig und selbstsüchtig war , wurde geachtet . Georgine , die eine verdorbene Gemüthsart , einen sehr scharfen Spott , ein naseweises und freches Benehmen hatte , wurde überall geduldet . Ihre Schönheit , ihre rothen Wangen und ihre goldenen Locken schienen Alle , die sie ansahen , in Entzücken zu versetzen und ihr Straflosigkeit für jeden Fehler zu erkaufen . John wurde von Niemand getadelt oder gar gestraft , obgleich er den Tauben die Hälse umdrehte , die kleinen Pfauen tödtete , die Hunde hinter die Schafe hetzte , die Weinstöcke im Treibhause ihrer Früchte beraubte und die Knospen der seltensten Pflanzen im Gewächshause abbrach . Obgleich er seine Mutter , ein altes Weib ' nannte , sie wegen ihrer dunkeln Haut , die der seinen glich , verspottete , ihren Wünschen sich frech widersetzte , so war und blieb er doch immer ihr Liebling . Ich bemühte mich , jede Pflicht zu erfüllen , und dafür wurde ich vom Morgen bis Mittag und vom Mittag bis Abend unartig und lästig gescholten . Mein Kopf schmerzte noch und blutete von dem Schlage und dem Falle . Niemand hatte John Vorwürfe gemacht , weil er mich aus Uebermuth geschlagen hatte ; ich aber , weil ich mich gewehrt , um mich vor weiteren Gewaltthätigkeiten zu schützen , ich wurde mit allgemeinem Tadel überhäuft . , Ungerecht ! - - ungerecht ! ' sagte meine Vernunft , die durch den quälenden SNachel zu frühzeitiger Reife gelangt war . Dieses bittere Gefühl der Ungerechtigkeit brachte mich , um dem unerträglichen Drucke zu entfliehen , auf den seltsamen Entschluß , davonzulaufen oder , wenn das nicht zu bewerkstelligen war , nicht mehr zu essen und zu trinken und so zu sterben . Welch ' eine tiefe Trostlosigkeit empfand ich an jenem traurigen Nachmittage . Wie war mein ganzes Gehirn im Tumult und mein ganzes Herz im Aufruhr ! Doch in welcher Dunkelheit , in welcher Unwissenheit wurde der Kampf gekämpft ! Ich konnte die unaufhörliche innere Frage nicht beantworten , warum ich o litt , jetzt freilich , nach einem Zeitraum - - ich will nicht sagen , von wie vielen Jahren - - weiß ich es sehr wohl . Ich war in Gateshead Hall Allen unähnlich ] [ Platze in Gatesheadhall ] , ich hatte nichts [ Uebereinstimmendes ] [ gemein ] mit [ Mistreß ] [ Mrs . ] Reed , ihren Kindern oder [ ihrer auserwählten Dienerschaft ] [ den Leuten , die zum Hause gehörten ] . Wenn sie mich nicht liebten , so liebte ich sie [ in der That ] [ ] ebenso wenig . [ Sie ] [ Welche Verpflichtung hatten sie , ein Kind mit Wohlwollen zu betrachten , dessen Temperament , Fähigkeiten , Neigungen den ihrigen ganz entgegengesetzt ] waren [ nicht verpflichtet ] [ ] , ein [ Wesen mit Zärtlichkeit zu behandeln ] [ nutzloses Ding ] , [ welches mit keiner Person unter ihnen harmonirte ; ich ] [ das unfähig ] war [ ihnen an Temperament und Neigung entgegengesetzt ] [ , ihren Interessen . zu dienen ] , [ unfähig ] [ oder zu ] ihrem [ Interesse zu dienen oder ihr Vergnügen zu erhöhen ; ein schädliches Wesen ] [ Behagen beizutragen ] , [ welches ] [ das im Gegenteil Verachtung für ] ihre Behandlung [ mit Unwillen ertrug ] [ sowohl , als für ] ihr [ Urtheil verachtete ] [ Urteil in sich nährte ] . [ Ich weiß , wenn ] [ Wenn ] ich ein [ sanguinisches ] [ fröhliches ] , [ leichtsinniges ] [ sorgloses ] , [ nachlässiges , anspruchsvolles , schönes und wildes ] [ hübsches . ausgelassenes ] Kind gewesen wäre , so [ hätte Mistreß ] [ würde mich Mrs . ] Reed [ meine Gegenwart ] [ trotz meiner Abhängigkeit und Verlassenheit ] geduldiger [ ertragen ] [ um sich gelitten haben ] , ihre Kinder würden [ ] [ mir ] mehr [ ] [ Herzlichkeit und ] Freundschaft [ für mich empfanden ] [ bezeigt ] haben [ ] [ , ] und die [ Diener ] [ Dienstleute würden ] weniger [ versucht ] [ geneigt ] gewesen sein , mich zum Sündenbock der Kinderstube zu machen . [ Das Tageslicht begann das rothe Zimmer zu verlassen ; es ] [ Es ] war [ ] [ schon ] vier Uhr [ vorbei , ] [ vorüber ] und [ der trübe Nachmittag ] [ das Tageslicht ] ging [ ] [ an diesem regnerischen Nachmittage bereits ] in [ graue ] [ ] Dämmerung über . [ ] [ Der Regen schlug unaufhörlich gegen das Treppenfenster und der Wind heulte in dem Buschwerk hinter dem Hause ] Ich [ hörte den Regen noch beständig an das Fenster auf der Treppe schlagen und den Wind in den Bäumen der Allee heulen . Nach und ] [ wurde ] nach [ wurde mir eiskalt ] [ ] und [ dann sank ] [ nach so kalt wie Stein , und ] mein [ Muth ] [ Mut verließ mich ] . Meine [ gewohnte demüthige Stimmung ] [ gewohnheitsmäßige Demut ] , [ der Zweifel an mir ] [ mein Mißtrauen gegen mich ] selbst , [ löschten die glühenden Kohlen meines Zornes ] [ meine Einsamkeit schlugen meinen schwindenden Zorn gänzlich nieder ] . Alle sagten , ich [ sei boshaft ] [ wäre böse ] , [ und vielleicht mochte ] [ war ] ich es [ auch sein ] [ denn nicht ? Hatte ich nicht soeben den Gedanken gehabt , verhungern zu wollen ? Das war sicherlich ein Verbrechen . ] , [ wie hatte ich auch erst eben ] [ War ich denn bereit zu sterben , und war die Gruft unter der Kirche in Gatesheadhall ein einladender Aufenthalt ? Sie hatten mir erzählt , in einem solchen Gewölbe läge Onkel Reed begraben , und dadurch ] auf den Gedanken [ kommen können ] [ an ihn zurückgeführt ] , [ mich todtzuhungern ? Das war offenbar ein Verbrechen . Und war ich den vorbereitet zu sterben ? Oder war das Gewölbe unter dem Chor in der Kirche zu Gateshead ein einladendes Ziel ? In solch ' einem Gewölbe , hatte man mir gesagt , liege Herr Reed begraben ; und bei diesem Gedanken verweilte ich ] [ hing ich demselben ] mit [ Schrecken ] [ wachsender Furcht nach ] . Ich [ erinnerte ] [ konnte ] mich [ des Verstorbenen ] [ seiner ] nicht mehr [ ; ] [ erinnern , ] aber ich wußte , daß er mein [ Oheim - - ] [ rechter Onkel war , der Bruder ] meiner Mutter [ Bruder - - war ] [ ] , daß er mich als [ elternloses Kind ] [ elternlose Waise ] in sein Haus [ genommen ] [ aufgenommen , ] und [ in ] [ mit ] seinen letzten Augenblicken [ sich von Mistreß ] [ Mrs . ] Reed das Versprechen [ ] [ abgefordert ] hatte [ geben lassen ] [ ] , mich [ ] [ zu behalten und ] wie [ eins ihrer eigenen Kinder ] [ ihr eigenes Kind ] zu erziehen [ und zu unterhalten ] [ ] . [ Mistreß ] [ Mrs . ] Reed [ dachte ] [ hielt sich ] wahrscheinlich [ ] [ für überzeugt ] , [ diese ] [ daß sie ihr ] Versprechen [ erfüllt zu haben , und sie ] [ gehalten habe . Sie ] hatte es [ ] [ ja ] auch [ ] [ gethan , so gut es ihr Charakter erlaubte , aber wie konnte sie einen Eindringling gern sehen , mit dem sie ] nach [ ihrer Art gethan , aber sie mußte es sehr ] [ dem Tode ihres Gatten kein verwandtschaftliches Band mehr vereinte ? Es konnte ihr nur ] lästig [ finden ] [ sein ] , [ ] [ sich ] durch ein [ erzwungenes ] [ ihr abgerungenes ] Versprechen [ gebunden ] [ genötigt ] zu [ sein ] [ sehen ] , [ ] [ Mutterstelle ] an einem [ fremden ] [ ] Kinde [ ] [ zu vertreten ] , [ welches ] [ das ] sie nicht lieben konnte , [ Mutterstelle zu vertreten ] [ ] und [ eine Fremde beständig ihrer ] [ in ihre ] Familie [ aufgedrängt zu sehen . Ich zweifelte ] [ ein Wesen aufzunehmen , das ihr ] nicht [ und hatte nie gezweifelt ] [ sympathisch war . Wenn Mr . Reed gelebt hätte ] , [ daß ] [ er würde mich liebevoll ] behandelt haben [ ; und nun ] [ ] , [ ] [ das fühlte ich . Und ] als ich [ ] [ so ] da saß [ und ] [ , auf ] das weiße Bett [ und ] [ sehend , einen ängstlichen Blick in ] die [ dunkelnden Wände ansah ] [ dunklen Ecken oder ab und zu in den trüben Spiegel werfend ] , [ mich auch von Zeit ] [ da stieg die Erinnerung an alles , was ich über Abgeschiedene gehört hatte , in mir auf : daß sie keine Ruhe im Grabe hätten , wenn man ihren letzten Willen nicht erfüllte , daß sie es verließen , um die Übelthäter ] zu [ Zeit von dem Zauber ] [ strafen und die Unterdrückten zu rächen . Und ich dachte , Mr . Reeds Geist , ruhelos um ] des [ trübeschimmernden Spiegels angezogen fühlte ] [ Unrechts willen ] , [ begann ich mich zu erinnern ] [ das man seinem Schwesterkinde anthat ] , [ was ich von ] [ könnte wohl seinen Sarg oder die unbekannte Welt der ] Verstorbenen [ gehört , die durch die Verletzung ihrer letzten Wünsche in ihren Gräbern beunruhigt , die Erde wieder besuchten , um die Meineidigen zu bestrafen ] [ verlassen ] und [ die Unterdrückten zu rächen ; und ich dachte , Herrn Reed ' s Geist , durch das Unrecht empört , welches dem Kinde seiner Schwester widerfuhr , könne sich ] [ mir ] in diesem Zimmer [ war mir erheben ] [ erscheinen ] . [ ich ] [ Ich ] trocknete meine Thränen und unterdrückte mein Schluchzen , [ da ich fürchtete , es könne mich plötzlich eine übernatürliche Stimme nach der Ursache meines Kummers fragen und mich trösten , oder es könne in der Dunkelheit ein geisterhaftes Gesicht erscheinen und sich mitleidig über mich beugen . Ich fühlte ] [ aus Furcht ] , daß diese [ an sich tröstliche ] [ Zeichen heftigen Kummers eine überirdische Stimme wach rufen könnten , welche mich trösten wollte , oder daß aus der Dunkelheit hervor ein hohläugiges Gesicht mich mitleidig anblicken könnte . So tröstlich diese ] Idee in der [ ] [ Theorie war , zur ] Wirklichkeit [ schrecklich ] [ geworden würde sie entsetzlich gewesen ] sein [ werde ] [ ] , [ und bemühte mich mit ] [ das fühlte ich . Mit ] aller [ Macht , ] [ Kraft strebte ich ] sie zu unterdrücken [ . Ich schüttelte mein Haar aus meinen Augen ] [ , fest zu sein . Meine Haare ans dem Gesicht streichend ] , [ erhob ] [ hob ich ] den Kopf [ ] [ in die Höhe ] und [ versuchte , ] [ bemühte ] mich [ kühn ] [ , mich furchtlos ] in dem dunklen [ Zimmer ] [ Raume ] umzusehen [ . In ] [ ; in ] diesem Augenblick [ schimmerte ] [ fiel ] ein [ Licht an der ] [ Lichtschein auf die ] Wand . [ , Sollte ] [ War ] es ein [ Strahl des Mondes ein ] [ Mondstrahl ] , der [ ] [ sich ] durch [ ] [ irgend ] eine [ Oeffnung des Fensterladens fällt ? ] [ Öffnung im Rouleau stahl , ] fragte ich mich [ ? , ] [ selbst . ] Nein , das Mondlicht [ steht still aber ] [ war ruhig und ] dieses [ hier bewegt ] [ bewegte ] sich [ . Während ] [ hin und her , während ] ich [ noch hinblickte . erhob ] [ ] es [ sich ] [ anblickte , glitt es von der Wand ] zur Decke und [ bebte ] [ zitterte ] über meinem [ Haupte ] [ Kopfe ] . Ich [ vermuthete jetzt ] [ kann nicht mit Bestimmtheit sagen ] , [ daß ] [ woher ] dieser [ Lichtschimmer von ] [ Lichtstrahl kam , höchst wahrscheinlich war es der Schimmer ] einer Laterne [ herrührte ] [ ] , [ die Jemand ] [ mit der jemand ] über den [ Rasenplatz trug ] [ Grasplatz ging ] ; aber [ da ] [ in der Aufregung , in welcher ] mein Geist [ auf etwas Entsetzliches vorbereitet ] [ ] und meine Nerven [ durch Aufregung erschüttert ] [ ] waren , [ hielt ich den wandelnden Strahl für den Vorboten ] [ glaubte ich , das plötzlich eindringende Licht sei der Vorbote ] einer [ ] [ kommenden ] Erscheinung aus der anderen Welt . Mein Herz schlug [ heftig ] [ zum Zerspringen ] , [ ich glaubte ] [ mein Kopf glühte ] , [ ] [ meine Ohren hörten ] ein [ Geräusch ] [ Brausen , ] wie das Rauschen von [ Flügeln zu vernehmen ] [ Schwingen ] ; [ es ] [ etwas ] schien [ etwas in meiner Nähe ] [ mir nahe ] zu sein [ ; ] [ , mein Atem stockte , ] ich war [ athemlos und glaubte zu ersticken . Das konnte ich nicht länger ertragen ] [ überwältigt ] , ich stürzte [ mich auf ] [ an ] die Thür [ zu ] [ ] und [ schüttelte das Schloß ] [ rüttelte ] mit verzweifelter Anstrengung [ ] [ am Schloß ] . [ Es eilte Jemand ] [ Eilige Schritte kamen ] den [ äußeren Gang daher ] [ Korridor entlang ] , der Schlüssel wurde umgedreht und Bessie und Abbot traten ein . , [ ] [ Miß Eyre , fehlt Ihnen etwas ? sagte Bessie . , ] Welch [ ' ein schrecklicher ] [ entsetzlicher ] Lärm ! [ Es ist mir in alle Glieder gefahren ] [ ’ rief Miß Abbot . , Laßt mich hinaus ] ! [ rief Abbot . , Laßt mich heraus ] [ ich will in die Kinderstube ] ! [ schrie ] [ r flehte ] ich . , Weshalb [ ? Ist Ihnen etwas geschehen ] [ ] ? Haben Sie [ ] [ sich gestoßen ? Haben Sie sich vor ] etwas [ gesehen ] [ gefürchtet ] ? [ ] [ ! ] fragte Bessie [ ] [ weiter ] . , O [ ! ] [ , ] ich sah ein Licht und [ glaubte ] [ dachte ] , [ es würde ] [ ] ein Geist [ ] [ würde ] kommen . [ ] [ Ich hatte Bessies Hand ergriffen ] , [ Sie ] [ und sie entzog sie mir nicht . , Deshalb ] hat [ absichtlich ] [ sie so ] geschrieen , [ ' behauptete ] [ erklärte ] Abbot [ gehässig ] [ verächtlich . ] , [ ] [ Und welch fürchterlicher Schrei war das ] , [ ] [ er ging mir durch und durch ! Wenn sie Schmerzen gehabt hätte , so wäre sie noch allenfalls zu entschuldigen , aber ] sie wollte [ uns ] [ ] nur [ ] [ , daß wir ] hierher [ locken ] [ kämen ] , ich kenne ihre [ listigen Ränke ] [ Schliche ] . , Was [ soll ] [ hat ] das [ heißen ] [ zu bedeuten ] ? fragte eine [ gebieterische ] [ strenge ] Stimme [ , ] [ ] und [ Mistreß ] [ Mrs . ] Reed kam [ mit flatternder Haube und stürmisch rauschendem Kleide ] [ in zorniger Aufregung durch ] den [ Corridor daher ] [ Korridor ] . , Abbot und Bessie , ich [ meine ] [ denke ] doch [ befohlen zu haben ] [ ] , [ Johanna ] [ daß ich Befehl gab , Miß ] Eyre [ solle ] [ sollte ] in dem [ rothen ] [ roten ] Zimmer bleiben , bis ich [ sie selber herauslasse . ] [ selbst hierher käme ! ] , Miß [ Johanna ] [ Jane ] schrie so laut , Madame , [ ' sagte ] [ entschuldigte sch ] Bessie [ entschuldigend ] [ ] . , Laß sie [ nur ] [ ] , [ ' ] [ ! ] war die [ ] [ einzige ] Antwort . , Laß [ Bessie ' s ] [ Bessies ] Hand los , Kind [ , es wird dir ] [ ! Auf diese Art kommst Du ] nicht [ gelingen ] [ heraus ] , [ auf solche Weise herauszukommen ] [ das versichere ich Dich ] . Ich verabscheue [ die List ] [ Verstellung ] , besonders bei Kindern [ ; ] [ , ] es ist meine Pflicht , [ dir ] [ Dir ] zu zeigen , daß [ du durch Ränke nicht deinen Zweck erreichst ] [ Kunstgriffe Dir nichts helfen ] . Du wirst jetzt [ ] [ noch ] eine Stunde [ hier ] [ ] länger [ bleiben ] [ hierbleiben ] , und nur unter der Bedingung [ der vollkommenen Unterwürfigkeit werde ich dich ] [ , daß Du ganz still und fügsam bist , sollst Du ] dann [ befreien ] [ frei sein ] . , O [ ] [ , ] Tante , [ haben Sie ] [ vergieb mir ! Habe ] Mitleid ! [ Verzeihen Sie mir ] [ Ich kann es nicht aushalten ] ! [ Ich fürchte mich so sehr in diesem Zimmer - - bestrafen Sie ] [ Strafe ] mich auf eine andere [ Weise ] [ Art ] ! Ich [ werde ] [ muß ] sterben , wenn - [ - ' ] [ ‘ ] , Still ! [ ' gebot Mistreß Reed , , diese ] [ Diese ] Heftigkeit ist [ schändliche Verstellung ] [ abstoßend ] ! [ ' So kam es ihr ohne Zweifel vor ] [ Das war sicher ihre aufrichtige Meinung ] . Ich war in ihren Augen eine [ frühreife ] [ abgefeimte ] Schauspielerin [ , in deren Charakter sich glühende Leidenschaften mit gefährlicher Falschheit vereinigten ] [ ] . [ Als ] [ ] Bessie und Abbot [ ] [ hatten ] sich zurückgezogen [ hatten , schob mich Mistreß ] [ und Mrs . ] Reed , [ aufgebracht ] [ ungeduldig ] über meine wahnsinnige Angst und mein heftiges Schluchzen [ , ] [ stieß mich plötzlich von sich und schloß mich ] ohne [ Weiteres in das Zimmer zurück und schloß mich ] [ weitere Antwort wieder ] ein . Ich hörte sie [ fortrauschen , ] [ fortgehen ] und [ ] [ bald nachdem sie gegangen war , fiel ich , glaube ich , in eine Art von Ohnmacht , ] dann [ sank ich in Ohnmacht ] [ folgte eine lange Bewußtlosigkeit ] . Drittes Kapitel . [ Als ich wieder ] [ Ich ] erwachte [ , geschah es ] [ ] mit [ einem ] [ dem ] Gefühl , als hätte ich [ ein furchtbares Alpdrücken ] [ einen schrecklichen Traum ] gehabt [ , und ich ] [ . Ich ] sah vor mir einen [ schrecklichen rothen ] [ entsetzlichen , roten ] Schein , [ der von starken schwarzen Stangen durchkreuzt war . Ich ] [ den tiefdunkle Streifen durchkreuzten und ] hörte [ auch ] [ hohle ] Stimmen [ , die in hohlem Ton sprachen ] [ sprechen ] , als würden [ ] [ . ] sie [ von dem ] [ durch das ] Rauschen des Windes [ erstickt ] [ oder Wassers gedämpft ] . [ Die Ungewißheit ] [ Bald darauf bemerkte ich , daß jemand sich bemühte , mich aufzurichten ] und [ die vorherrschende Empfindung des Schreckens verwirrten ] [ zwar auf eine so sanfte und liebreiche Art , wie es bisher niemand gethan hatte . Ich lehnte ] meinen [ Geist . Bald wurde ich gewahr , daß mich Jemand anfaßte und mich in sitzende Stellung hob , und zwar sanfter , als man mich je vorher aufgerichtet oder unterstützt hatte . Mein ] [ ] Kopf [ lag auf einem ] [ gegen ein ] Kissen oder [ auf einem Arme ] [ einen Arm ] und [ ruhte weich ] [ fühlte mich erleichtert ] . [ Nach wenigen ] [ Fünf ] Minuten [ verschwand die Wolke der Verwirrung ] [ später ließ meine Betäubung nach ] , [ ] [ und ] ich [ wußte ] [ wurde mir bewußt ] , daß ich in meinem [ ] [ eigenen ] Bette lag [ ] [ , ] und daß der [ rothe Schein von dem Feuer des Kamins ] [ rote Glanz das Kaminfeuer ] in der Kinderstube [ herrührte ] [ war ] . Es war Nacht , ein Licht brannte auf dem Tische [ . ] [ , ] Bessie stand [ , ein Becken in der Hand , am Fußende ] [ zu Füßen ] des Bettes [ ; ] [ , ein Waschbecken in der Hand , und ] ein Herr saß [ ] [ über mich gebeugt ] auf einem [ Stuhle neben meinem Kopfkissen und neigte sich über mich . Ich empfand eine unaussprechliche Erleichterung , eine besänftigende Ueberzeugung des Schutzes und der Sicherheit ] [ Stuhl am Kopfende desselben . Ein unbeschreibliches Gefühl der Zufriedenheit durchströmte mich ] , als ich [ wußte , daß ein Fremder ] [ einen Fremden ] im Zimmer [ war ] [ sah ] , [ eine Person ] [ jemand ] , [ die ] [ der ] nicht zu Gateshead gehörte und [ nicht ] [ ] mit [ Mistreß ] [ Mrs . ] Reed verwandt war [ . Mich ] [ , ich wußte mich in Sicherheit und unter Schutz . Ich wandte mich ] von Bessie [ abwendend ] [ ab ] , [ obgleich ] [ obwohl mir ] ihre Gegenwart [ mir viel ] [ weit ] weniger [ lästig ] [ zuwider ] war , als es die [ der Miß ] [ von ] Abbot gewesen [ sein würde ] [ wäre ] , [ beobachtete ich ] [ und betrachtete ] das Gesicht des Herrn . [ Ich ] [ Ic ] kannte ihn [ ; ] [ , ] es war [ Herr ] [ Mr . ] Lloyd , ein Apotheker [ und Wundarzt ] [ ] , der zuweilen [ von Mistreß Reed ] [ ] gerufen wurde , wenn [ ihre Diener ] [ die Dienstboten ] krank waren [ , wogegen sie ] [ ; für sich ] und [ ihre ] [ die ] Kinder [ ] [ nahm Mrs . Reed ] einen Arzt [ gebrauchten ] [ ] . , Nun , wer bin ich ? fragte er . [ ] [ o ] Ich nannte [ seinen ] [ ihn beim ] Namen und [ reichte ] [ streckte ] ihm zugleich meine Hand [ . Er ] [ hin , er ] nahm sie [ , lächelte ] [ lächelnd ] und sagte : , Es wird [ schon nach und nach besser ] [ Alles ] mit [ uns ] [ der Zeit gut ] werden . Dann legte er mich [ nieder ] [ hin , ] und [ trug ] [ sich an ] Bessie [ auf ] [ wendend ] , [ dafür ] [ empfahl er ihr , sorgsam darauf ] zu [ sorgen ] [ achten ] , daß ich während der Nacht nicht gestört [ werde ] [ würde ] . Nachdem er noch [ einige ] [ ] weitere Anordnungen gegeben [ ] [ und geäußert hatte ] , [ sagte ] [ daß ] er [ ] [ morgen wiederkommen werde ] , [ ] [ ging ] er [ werde am nächsten Tage wiederkommen ] [ ] , [ ] [ zu meinem Leidwesen . Während er da war , fühlte ich mic so geborgen , ] und [ entfernte ] [ als ] sich [ zu meinem Kummer . Ich hatte mich beschützt und sicher gefühlt , während er auf dem Stuhle neben meinem Bette gesessen ; als er ] [ ] die Thür hinter [ sich zumachte ] [ ihm schloß ] , [ sank mein Muth , und eine unaussprechliche Traurigkeit ] [ ] beschlich mein Herz [ ] [ unbeschreibliche Traurigkeit ] . , [ Meinen ] [ Glauben ] Sie , daß Sie schlafen [ könnten ] [ werden ] , Miß ? fragte Bessie ziemlich sanft . [ Kaum ] [ Ich ] wagte [ ich ] [ kaum ] zu antworten , [ denn ihr nächstes Wort konnte rauh sein ] [ aus Furcht daß sie wieder so unfreundlich wie sonst zu mir reden könnte ] . , Ich will es versuchen [ , sagte ich ] [ ] . , Möchten Sie [ vielleicht ] [ ] trinken [ ] [ , ] oder [ ] [ haben Sie Lust ] etwas [ ] [ zu ] essen ? , Nein , ich danke [ Ihnen ] [ ] , Bessie . , Dann [ , denke ich , ] [ ] will ich zu [ Bette ] [ Bett ] gehen , denn [ es ] [ Mitternacht ] ist schon [ über zwölf ; ] [ vorüber , ] aber [ Sie können mich rufen , ] [ ] wenn Sie [ in der Nacht ] [ ] etwas [ bedürfen ] [ brauchen , dann rufen Sie mich ] . [ ' Das war eine wunderbare ] [ Welche ungewohnte ] Höflichkeit ! Sie [ machte mich so kühn ] [ gab mir den Mut ] , eine Frage zu thun . , Bessie , was [ ist ] [ hat sich ] mit mir [ geschehen ] [ zugetragen ] ? [ ] [ Bin ich krank ? ] , [ Ich vermuthe , ] [ Wir fanden ] Sie [ wurden ] [ ] im [ rothen ] [ roten ] Zimmer [ ] [ krank ; ] vom vielen [ Schreien ohnmächtig . Es wird ihnen ] [ Weinen sicherlich ; Sie werden aber ] bald [ besser ] [ wieder gesund ] sein . Bessie ging in das Zimmer des Hausmädchens , welches [ an die Kinderstube stieß ] [ nebenan war ] , und ich hörte sie sagen : , Sara , komm [ ' ] [ ] und schlafe [ ] [ bei mir in der Kinderstube . Ich kann heute nicht ] mit [ mir in ] [ ] der [ Kinderstube ] [ armen Kleinen allein schlafen . Wenn sie nun stirbt ? Diese Ohnmacht war doch sonderbar ] ; ich möchte [ um ' s Leben nicht die Nacht mit dem armen Kinde allein sein ; sie könnte sterben . Es ist ein seltsamer Vorfall , diese Ohnmacht , es soll mich wundern ] [ wohl wissen ] , ob sie [ wohl etwas ] [ eine Erscheinung ] gesehen hat [ ; Missis ] [ . Mrs . Reed . ] war [ doch ] [ ] zu hart gegen sie . [ ' ] [ ] Sara [ und ] [ kam mit ] Bessie [ legten ] [ herein und beide gingen zu Bett , aber bevor sie einschliefen , unterhielten sie ] sich [ zu Bette und flüsterten ] [ ] noch [ eine halbe Stunde ] [ lange leise miteinander . Ich hörte einige Sätze ihres Gesprächs , aus dem ich mir leicht das übrige ] zusammen [ , ehe sie einschliefen ] [ reimen konnte ] . [ Ich vernahm einige abgerissene Worte von ihrer Unterhaltung . ] [ ] , [ Es ist ] [ Ein Geist , ganz in Weiß gekleidet , ging bei ] ihr [ etwas erschienen , ganz weiß gekleidet , ] [ vorüber ] und [ dann verschwunden - - ein großer , schwarzer ] [ verschwand ! , Einen großen schwarzen ] Hund hinter [ ihm ] [ sich ? , Es klopfte dreimal laut an die Zimmerthür ' ] - [ - drei starke Schläge an die Kammerthür - - ein ] [ , Ein ] Licht auf dem Kirchhofe [ ] [ , ] gerade über seinem Grabe [ ] [ ' ] u . s . w . [ ' ] [ , u . s . w . ] Endlich schliefen [ Beide , ] [ beide und das Licht und ] das Feuer [ und das Licht gingen aus ] [ verlöschten ] . [ Ich brachte ] [ Für mich schlichen ] die [ lange ] [ Stunden dieser ] Nacht in [ schrecklichem Wachen zu ] [ schrecklicher Schlaflosigkeit vorüber ] ; [ ] [ mein Auge , ] Ohr [ , Auge ] [ ] und [ Geist ] [ Gehirn ] waren [ gleich geschärft durch die ] [ gespannt und erregt von ] Furcht [ - - solche ] [ , von einer ] Furcht , wie sie nur Kinder [ empfinden ] [ fühlen ] können . [ ] [ Diesem Ereignis folgte keine lange und ernste körperliche Krankheit , aber meine Nerven hatten einen Stoß bekommen , dessen Wirkungen ich heute noch fühle . Ja , Mrs . Reed , Ihnen verdanke ich ein quälendes Leiden . Aber ich vergebe Ihnen , denn Sie wußten nicht , was Sie thaten ; als Sie mein Herz zerrissen , glaubten Sie nur meine schlechten Anlagen mit der Wurzel zu vertilgen . ]