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[ I ] [ 1 ] . [ Es war an jenem Tag rein unmöglich , einen Spaziergang zu machen ] [ Kapitel ] . [ Wir waren in ] [ Im Hause ] der [ That des Morgens eine Stunde lang in dem entblätterten Gesträuch herumgegangen , aber nach Tische ] [ Tante zu Gateshead ] - [ - Mistreß Reed pflegte sehr zeitlich zu Mittag zu essen , wenn sie keine Gäste hatte - - brachte der ] [ Hall . Der ] kalte Winterwind [ ] [ hatte ] so düstere Wolken [ , ] [ und ] einen so durchdringenden Regen mit sich [ ] [ gebracht ] , daß [ von einem weiteren Spazierengehen ] [ es unmöglich war , an diesem Tage einen Spaziergang zu machen . Eliza , John und Georgina hatten sich ] im [ Freien nicht die Rede sein konnte . Ich war froh , denn ich war nie eine Freundin von weiten Spaziergängen , am wenigsten an kalten Nachmittagen . Es war mir immer schrecklich zu Muthe , wenn ich im düsteren Zwielicht nach Hause kam , die Finger und Zehen starr vor Frost , das Herz trübe und schwer von Bessie ' s , des Kindermädchens , unaufhörlichen Gezänken , gedemüthigt durch das Bewußtsein , wie sehr ich in physischer Beziehung Elisen , John und Georginen Reed nachstand . Die erwähnten Kinder , Elisa , John und Georgine , waren in diesem Augenblicke ] [ Wohnzimmer ] um ihre Mama [ im Besuchzimmer versammelt , sie lehnte im Sopha ] [ geschart : diese lag auf einem Sofa ] in [ der Caminecke und ] [ der Nähe des Kamins und umgeben von ihren Lieblingen , die zufälligerweise in diesem Augenblick weder weinten noch sich zankten , ] sah [ , im Kreise ihrer Lieblinge , welche während dieser Zeit weder zankten , noch schrien , ] [ sie ] vollkommen [ heiter und ] [ ] glücklich aus . [ Meine eigene kleine Person ] [ Ich ] durfte [ ] [ mich nicht daran beteiligen , indem sie sagte , daß sie mir erst verzeihen würde , wenn ich mich ernstlich bestrebte , mir ein kindlicheres , offenherzigeres , natürlicheres Benehmen anzueignen , wie es zufriedenen Kindern gezieme . , Was habe ich getan ? fragte ich . , Jane , ich liebe weder Spitzfindigkeiten noch Fragen ; es ist mir widerlich , wenn ein Kind ] sich [ ] [ gegen ältere Leute in ] dieser [ Gruppe nicht anschließen ; Mama fagte , es thäte ihr sehr leid , mich in der Entfernung halten zu müssen , aber sie könne nicht anders ] [ Weise benimmt . Setze dich irgendwo hin und schweig ] , bis [ sie sich durch Bessie ' s Aussagen und durch eigene Anschauung überzeugt hätte , daß ich den reinsten Willen habe , ein geselligeres und kindlicheres , anmuthigeres , leichteres , freieres und natürlicheres Betragen anzunehmen ; bis dahin müsse sie mich wirklich von dem Mitgenusse solcher Vortheile ausschließen , welche nur braven und darum auch zufriedenen und glücklichen Kindern gebührten . ' Was sagt denn Bessie , daß ich verbrochen habe ? ' fragte ich . ' Jane , ich kann das Forschen und Fragen nicht leiden ] [ du freundlicher reden kannst ] . [ Uebrigens schickt es sich für ein kleines Mädchen gar nicht , sich älteren Personen so entgegen zu stellen . Setze Dich irgendwo nieder und sei so lange still , bis Du wieder artiger sprechen willst . ' ] [ ] Ein kleines [ Frühstückzimmer ] [ Frühstückszimmer ] stieß an das [ Besuchzimmer ] [ Wohnzimmer ] ; [ dort ] [ ich schlüpfte ] hinein [ schlüpfte ich ] [ ] . [ Es enthielt einen ] [ Hier stand ein ] Bücherschrank [ ; ich bemächtigte mich sofort ] [ . Bald hatte ich mich ] eines [ Buches ] [ großen Bandes bemächtigt ] , [ natürlich eines Bilderbuches . Darauf begab ich mich in die Fensterbrüstung ] [ nachdem ich mich zuerst vorsichtig vergewissert hatte ] , [ kreuzte ] [ daß Bilder darin waren . Ich stieg auf die Fensterbank , zog ] die Füße nach [ türkischer Manier übereinander ] [ ] und [ nachdem ich ] [ kreuzte ] die [ rothen Moirevorhänge zugezogen hatte , war ich von beiden Seiten abgeschlossen . Rechts zeigten sich mir die malerischen Falten der scharlachrothen Draperie , links die hellen , durchsichtigen Glasscheiben , die mich vor dem kühlen Novembertage schützten , ohne mir die Aussicht auf die frostige Außenwelt zu benehmen . Von Zeit zu Zeit , während ich die Blätter des Buches umschlug , stellte ich Betrachtungen über den Anblick dieses Wintertages an . In der Ferne bot derselbe ein fahles Weiß von Nebeln und Wolken , in der Nähe eine Scenerie von nassem Grasgrund und sturmgepeitschtem Gesträuch ; ein immerwährender Regenschauer floh vor dem scharfen Athemzuge der Windsbraut über die Fläche hin . Wieder blickte ich in mein Buch - - Bewick ' s Naturgeschichte der Vögel Großbritanniens - - das Gedruckte interessirte mich im Allgemeinen sehr wenig , indessen konnte ich , ] [ Beine wie ein Türke ; dann zog ich die dunkelroten MoireeVorhänge fest zusammen und saß ] so [ sehr ich auch Kind war , einige Seiten der Einleitung nicht ganz unbeachtet überschlagen . Sie handelten von den Aufenthaltsorten der Seevögel , den , einsamen Felsen und Vorgebirgen ' , die von ihnen allein bewohnt sind ; von den der Länge nach vom Cap Lindenäs bis zum Nordcap mit Inseln bekränzten Küsten Norwegens - - , Wo das nord ' sche Meer mit wüstem Tosen Das Felseneiland , schen von Sterblichen gemieden , Des fernen Thule wild umbraust und die Atlantis Hinein schäumt in die stürmischen Hebriden . - - ' Ebenso wenig konnte ich die Beschreibung der eisigen , schneebedeckten Ufer Lapplands , Sibiriens , Spitzbergens , Novaja - Semljas und Grönlands übergehen , , jene trostlosen Regionen des ödesten Raumes , vom arktischen Gürtel umfangen , jener Urbehälter von Frost und Schnee , wo feste Eisfelder , die Erzeugnisse von Jahrhunderten , zur Höhe der Alpen emporgethürmt , den Pol umgeben und die vielfältigen Schrecknisse der äußersten Kälte gleichsam in einen Mittelpunkt zusammenfassen ' . Von diesen in der Weiße des Todes erglänzenden Landstrichen bildete ich mir nun eine Idee nach meiner Weise ; sie war freilich ein bloßer Schatten , wie dies bei allen unreifen Vorstellungen der Fall ist , welche nebelartig die Seele eines Kindes durchziehen , aber sie hinterließ einen merkwürdigen , dauernden Eindruck . Die Worte dieser Einleitung verbanden sich mit den beigegebenen Bildern und gaben dem einsamen Felsen ] [ ] in einer [ stürmischen , wildschäumenden See , dem zerschellten , an einer trostlosen Küste gestrandeten Boote , dem kalt und geisterhaft durch finstere Wolken auf ein eben versinkendes Wrack herabscheinenden Monde eine ganz besondere Bedeutung ] [ doppelten Verborgenheit ] . [ Ich kann ' s nicht bestimmt sagen , was für ein Gefühl der einsame Kirchhof in mir erweckte , mit seiner Ueberschrift , seinem Gitterthor , den beiden Bäumen , dem niedrigen , rings von der zerfallenen Mauer begrenzten Horizont , dem eben aufgegangenen Halbmond , welcher die späte Abendzeit verkündete . Die beiden Schiffe , welche auf träger See stillstanden , hielt ich für Seegespenster . Den Gottseibeiuns mit Schweif und Pferdefuß überschlug ich als einen Gegenstand des Entsetzens , desgleichen das schwarze , gehörnte Wesen , das von der Spitze eines Felsens eine um einen Galgen versammelte Menge musterte . Ein jedes Bild erzählte mir eine Geschichte , oft lautete dieselbe meinem unentwickelten Verstande und unvollkommenen Gefühlen sehr geheimnißvoll , aber immer war sie interessant , so interessant wie die Märchen , welche Bessie an langen Winterabenden zu erzählen pflegte , wenn sie zufällig guter Laune war . Dann brachte sie wohl das Bügelbrett zum Camine der Kinderstube , erlaubte uns , uns um sie herumzusetzen und während sie Mistreß Reed ' s Halskrause herrichtete und die Spitzen ihrer Nachtmütze ausplättete , fütterte sie unsere gierige Aufmerksamkeit mit Liebesbegebenheiten und Abenteuern aus alten Feenmärchen und noch älteren Balladen ; später entdeckte ich , daß sie ihre Erzählungen Pamela und Heinrich , Grafen von Moreland , entnommen hatte . Mit Bewick auf dem Schoße fühlte ich mich glücklich , wenigstens glücklich nach meiner Weise . Nichts ] [ Ihr ] fürchtete [ ich ] [ nichts ] als eine [ Unterbrechung ] [ Störung - ] und [ die letztere störte mich ] [ diese kam ] nur zu bald [ auf ] [ ] . Die [ Thür des Frühstückzimmers ] [ Tür zum Frühstückszimmer ] öffnete sich . , [ Holla ] [ Heda , Träumerin ] ! [ Madame Trotzkopf ! ' ] [ r ] rief [ die Stimme ] [ ] John Reed [ ' s ] [ ] ; dann [ trat eine Pause ein ; der Junge fand die Stube anscheinend ] [ hielt er inne ; offenbar war er erstaunt , das Zimmer ] leer [ ] [ zu finden ] . , Wo [ der ] [ zum ] Teufel [ steckt ] [ ist ] sie [ ! ] [ denn ? ] ' fuhr er fort [ . ] [ ] , [ Lieschen ] [ ] , [ ] [ Lizzy ! ] Georgy ! ' [ - - ] [ rief er ] seinen Schwestern [ rufend - - ] [ zu ] , [ Hanne ] [ , Jane ] ist nicht hier [ ; geht und sagt der ] [ . Sagt doch ] Mama , daß sie [ im Regen auf die Straße gelaufen ] [ in den Negen hinausgelaufen ] ist [ , ] [ - ] das [ garstige Thier . ' ] [ böse Tier ! ] , [ Ein Glück ] [ Wie gut ] , daß ich den Vorhang [ zuzog ] [ zusammengezogen habe ] , [ ' ] [ ] dachte ich [ bei mir selbst , ] [ ; ] und [ vom Grunde meines Herzens betete ] [ dann wünschte ] ich [ ] [ inbrünstig ] , [ ] [ daß ] er [ möchte ] [ ] mein Versteck nicht [ ausfindig machen . In der That wäre ] [ entdecken möge ; er würde es ] auch [ John Reed bei der Blödigkeit seiner Augen und seines Verstandes nicht dahinter gekommen ] [ niemals entdeckt haben ; er war langsam , sowohl von Begriffen wie in seinem Beobachtungsvermögen ] ; aber [ im selben Augenblicke ] [ Eliza ] steckte [ Elise ihren ] [ den ] Kopf zur [ Thür herein ] [ Tür hinein ] und sagte [ ] [ sofort ] : [ , Sie ist in ] [ E I ? . - » daß ] der [ Fensterbrüstung , ganz gewiß , ] [ erwähnte ] Jack [ ! ] [ mich hervorziehen würde . , Da bin ich , was wünschest du ? ] ' [ Sofort trat ich auch heraus , denn ich zitterte bei dem bloßen Gedanken , vom besagten Jack hervorgezogen zu werden . , Was willst Du ? frug ] [ fragte ] ich mit [ scheuer Aengstlichkeit ] [ Mißtrauen ] . , [ ] [ Es heißt : ] Was wünschen Sie , [ junger Herr ] [ Mr . ] Reed , [ sollst Du sagen , war die ] [ ? lautete seine ] Antwort [ . , Ich will , daß Du herkommst . Bei diesen Worten setzte er sich in einen Armstuhl und bedeutete mir mit der Hand , näherzutreten und mich vor ihn zu stellen ] [ ] . John Reed war ein Schuljunge von vierzehn Jahren [ , ] [ ; ] vier Jahre älter als ich , denn ich [ zählte deren bloß ] [ war erst ] zehn [ ] [ Jahre alt ] ; groß und [ stämmig ] [ stark ] für sein Alter , [ von fahler , ungesunder ] [ mit einer ungesunden ] Gesichtsfarbe [ , groben Zügen , ] [ ; große Züge in ] einem breiten Gesicht [ ; seine Glieder waren überhaupt massiv ] [ ] , [ seine ] [ plumpe Gliedmaßen und große ] Hände und Füße [ unverhältnißmäßig groß . Bei Tische pflegte er sich über Gebühr vollzupfropfen , was sein Temperament gallig , seine Augen blöde und umflort , seine Wangen schwammig machte ] [ ] . Er [ hätte dazumal eigentlich in der Schule sein sollen , aber seine Mama hatte ] [ quälte und schlug mich ; nicht etwa dann und wann , sondern fortwährend und unaufhörlich ; jeder Nerv in mir fürchtete ] ihn [ , seiner schwachen Gesundheit wegen ' auf ein oder zwei Monate nach Hause genommen . Sein Lehrer , Mister Miles , behauptete zwar , John würde sich recht wohl befinden ] [ ] , wenn er [ weniger Kuchen und Süßigkeiten von Hause geschickt bekäme ; seiner Mutter Herz konnte indessen einen so barbarischen Gedanken gar nicht fassen und so blieb sie bei der ihrer Zärtlichkeit entsprechenderen Idee stehen , John ' s ungesunde Gesichtsfarbe sei seinem allzugroßen Fleiße und vielleicht auch dem Heimweh zuzuschreiben . John hatte weder für seine Mutter , noch für seine Schwestern eine große Zuneigung , gegen mich hingegen eine ausgesprochene Antipathie . Er neckte und schlug mich , nicht etwa zwei - oder dreimal die Woche oder ein - oder zweimal des Tages , sondern ohne Unterlaß ; jeder Nerv meines Körpers zitterte vor ihm und jede Muskel zog sich zusammen , wenn er näher ] [ in meine Nähe ] kam . Es gab Augenblicke , wo [ mir ] [ ] der [ Schreck ] [ Schrecken ] , den er mir einflößte , [ alle Besinnung raubte , da ich ] [ mich ganz verwirrt machte ; denn ich fand niemand , der mich ] gegen seine Drohungen und [ Bosheiten weder Schutz noch Rückhalt hatte . Das Gesinde wollte dem jungen Herrn nicht zu nahe treten , indem es mich vertheidigte , und Mistreß Reed war in dieser Beziehung taub und blind , sie sah es nie , wenn er mich schlug und hörte nicht , daß er mich schmähte , obwohl er sich das eine oder das andere dann und wann sogar in ihrer Gegenwart erlaubte , wenn es gleich am häufigsten hinter ihrem Rücken geschah . ] [ Tätlichkeiten verteidigte . Aus Gewohnheit gehorchte ich ] John [ gegenüber an Unterwürfigkeit gewöhnt , stellte ich mich sofort vor seinen ] [ auch dieses Mal und näherte mich seinem ] Stuhl [ ; etwa ] [ : ungefähr ] drei Minuten [ brachte ] [ streckte ] er [ damit zu , die ] [ mir seine ] Zunge so weit [ auf mich herauszustrecken ] [ entgegen ] , [ als ] [ wie ] er [ dies , ohne die Zungenwurzel zu beschädigen , füglich thun ] [ es ermöglichen ] konnte ; ich [ sah voraus ] [ wußte ] , daß er [ alsbald auf ] [ ] mich [ losschlagen ] [ jetzt gleich schlagen ] würde , und [ während ] [ obgleich ] ich [ dem Schlage entgegenzitterte ] [ den Schlag fürchtete ] , [ konnte ich mich nicht enthalten , ] [ vermochte ich doch über ] das [ eklige und ] [ ] häßliche Gesicht [ meines Henkers näher ins Auge zu fassen ] [ des Burschen meine Betrachtungen anzustellen ] . [ Wahrscheinlich mochte ] [ Ich weiß nicht , ob ] er [ meine ] [ diese ] Gedanken [ in meinen Blicken gelesen haben ] [ auf meinem Gesichte las ] , denn plötzlich [ und ] [ , ] ohne ein Wort zu [ verlieren ] [ sagen ] , schlug er [ nach mir mit aller Kraft ] [ heftig auf mich los ] . Ich [ schwankte und , mein ] [ taumelte ; dann gewann ich das ] Gleichgewicht wieder [ gewinnend , ] [ und ] trat [ ich einen oder zwei ] [ einige ] Schritte [ ] [ von seinem Stuhl ] zurück . , [ Nimm das ] [ Das ist ] für [ Deine Unverschämtheit ] [ die Frechheit ] , [ meiner Mama ] [ mit der du ] vor einer Weile [ so zu antworten ] [ Mama eine Antwort gegeben hast ] , [ ] [ ' ' ] sagte er , , und [ für Deinen heimlichen Rückzug ] [ dafür , daß du dich ] hinter den Vorhang [ ] [ verkriechst ] und für den Blick , den [ Du mir ] [ ich ] vor zwei Minuten [ zuwarfst ] [ in deinen Augen gewahrte ] , [ Du abscheuliche ] [ du ] Ratte , [ Du ] [ du ] ! [ Ich war John ] [ ] ' [ s Schmähungen zu sehr ] [ ' An Johns Beschimpfungen ] gewöhnt , [ um ] [ fiel es mir niemals ein , ] irgend [ eine Entgegnung versuchen ] [ etwas auf dieselben ] zu [ wollen ] [ erwidern ] ; [ meine nächste Sorge bestand bloß darin ] [ ich dachte nur daran ] , wie ich den [ zweiten ] [ ] Schlag [ ertragen könnte ] [ aushalten sollte ] , [ welcher ] [ ] der [ Beschimpfung unausweichlich ] [ unfehlbar auf die Schmähung ] folgen würde . , Was [ thatest Du ] [ hast du da ] hinter dem [ Vorhange ] [ Vorhang gemacht ] ? [ war John ] [ ] ' [ s nächste Frage ] [ fragte er weiter ] . , Ich [ las ] [ habe gelesen ] . [ , Zeig ' ] [ Zeige mir ] das Buch [ her ] [ ] . Ich ging [ zum ] [ an das ] Fenster [ ] [ zurück ] und holte es . , Du hast [ mit unseren Büchern gar nichts ] [ keine Erlaubnis , unsere Bücher ] zu [ schaffen . Du ißt bei uns das Gnadenbrot ] [ nehmen ; du bist eine Untergebene ] , [ wie ] [ hat ] Mama [ sagt , Du ] [ gesagt ; du ] hast kein Geld [ , Dein ] [ ; dein ] Vater [ hinterließ Dir ] [ hat dir ] nichts [ , Du ] [ hinterlassen ; eigentlich ] solltest [ eigentlich ] [ du ] betteln [ gehen ] [ ] und [ ] [ hier ] nicht mit [ vornehmer Leute ] [ vornehmen ] Kindern , wie [ unsereins ] [ wir es sind ] , [ zusammenleben , mit uns von denselben Speisen ] [ zusammen leben und dieselben Mahlzeiten ] essen [ ] [ wie wir ] und Kleider tragen , die [ Dir unsere ] [ ] Mama [ schaffen ] [ bezahlen ] muß . [ Ich ] [ Nun , ich ] will [ Dich ] [ dich ] lehren , [ in ] [ zwischen ] meinen Büchern [ herumzukramen ; ] [ umherzustöbern , ] denn [ die Bücher sind mein ] [ sie gehören mir , ] und das ganze Haus gehört mir oder wird mir [ ] [ wenigstens ] in [ wenigen ] [ einigen ] Jahren gehören . [ Packe Dich ] [ Geh ' ] und [ stelle Dich zur Thür , außer den Bereich der Spiegel und Fenster . ] [ stell ' dich an die Tür ! r ] Ich [ that ] [ gehorchte ] , [ wie mir geheißen wurde , ohne im ersten Augenblick die ] [ da ich keine Ahnung von seiner ] Absicht [ des Buben zu erfassen ] [ hatte ] ; als ich [ ihn ] [ ] aber [ ] [ gewahrte , daß er ] das Buch [ aufheben ] [ emporhob ] und [ zum Wurfe schwingen sah , fuhr ich instinctmäßig ] [ ] mit [ einem Angstrufe beiseite ; doch ] [ demselben zielte , sprang ich unwillkürlich zur Seite und stieß einen Schreckensschrei aus , jedoch ] nicht [ zeitig ] [ früh ] genug [ , denn der Band ] [ ; das Buch ] traf mich , [ ] [ und ] ich fiel [ , schlug ] [ ] mit dem [ Kopfe ] [ Kopf ] gegen die [ Thür ] [ Tür ] und [ zerschellte mir den Schädel ] [ verletzte mich ] . Die Wunde blutete , der Schmerz war heftig [ ; mein Schrecken hatte die höchste Stufe überschritten und machte anderen Gefühlen Plat ] [ ] . , [ O , Du böser ] [ Böser ] , [ Du ] [ ] grausamer Bube ! [ rief ] [ r schrie ] ich . , Du [ handelst ja ] [ bist ] wie ein Mörder - - [ ] [ du bist wie ] ein Sklaventreiber - [ - ] [ du bist ] wie die römischen Kaiser ! [ ] [ ’ ] Ich hatte [ vordem Goldsmith ' s ] [ Goldsmiths ] Geschichte Roms gelesen und mir [ ] [ meine eigene Ansicht ] über Nero [ und ] [ , ] Caligula [ eine Meinung ] [ und andere ] gebildet [ , auch , wie natürlich , im Stillen ] [ . Im stillen hatte ich ] Vergleiche [ gezogen ] [ angestellt ] , [ freilich ohne daran zu denken , sie je in dieser Weise ] [ welche ] laut [ werden ] [ ] zu [ lassen . ] [ äußern ] , [ Wie ] [ ich mir allerdings niemals vorgenommen hatte . , Was ] ! Was ! schrie er [ auf ] [ ] . , [ Zu wem sagt ] [ Hat ] sie das [ ] [ zu mir gesagt ] ? [ Doch nicht zu mir ? Elisa , Georgina , habt Ihr ] [ Habt ihr ] es gehört [ ] [ , Eliza und Georgina ] ? [ Warte , ] [ Das werde ] ich [ will es ] [ ] der Mama [ sagen ] [ erzählen ] ! [ Doch ] [ - Aber ] zuvor - - [ Bei diesen Worten stürzte er wie ein Rasender ] [ Er rannte ] auf mich [ los ] [ zu ] ; ich fühlte , wie er [ mich bei den Haaren ] [ mein Haar ] und [ bei den Schultern packte ] [ meine Schulter faßte ] ; [ die Verzweiflung gab mir Kraft ] [ er kämpfte mit einer Verzweifelten ] . Ich sah [ ] [ wirklich ] in ihm einen Tyrannen , [ ] [ - ] einen Mörder [ ; ich ] [ . Ich ] fühlte [ einige ] [ dann , wie ] Blutstropfen von meinem Kopfe [ ] [ auf ] den [ Nacken herabrinnen , dies ] [ Hals herabträufelten ] und [ ein stechender ] [ empfand einen stechenden ] Schmerz [ hatten in diesem Momente die Oberhand ] [ . Diese Gefühle siegten für den Augenblick ] über [ jedwede ] [ die ] Furcht [ ] [ , ] und ich [ empfing den Burschen mit einer Art entschlossener Raserei ] [ trat ihm in wahnsinniger Wut entgegen ] . Was ich [ ihm ] [ ] mit meinen Händen [ zufügte ] [ tat ] , [ das weiß ] [ kann ] ich [ ] [ jet ] nicht mehr [ ] [ sagen ] , [ ich hörte nur , wie ] [ aber ] er [ mich eine böse ] [ schrie fortwährend laut : , ] Ratte [ nannte und laut aufschrie . Man war ihm bald zu ] [ , Ratte ! Bald kam ihn ] Hilfe [ gekommen ; Elisa und Georgina hatten Mistreß ] [ . Mrs . ] Reed [ geholt , die sofort ] [ erschien ] auf [ den Schauplatz eilte ] [ der Szene ] , [ gefolgt von ] [ und ihr folgten die Wärterin ] Bessie und [ ] [ ihr Kammermädchen ] Abbot [ , ihren Kammerzofen ] [ ] . Man trennte uns [ und ] [ ; dann vernahm ] ich [ hörte ] [ ] die Worte : , [ Du lieber Himmel ] [ Um des Himmels willen ] ! [ Welche Bosheit ] [ Welch eine Furie , so auf Mr . John loszustürzen ! ' ' , Hat man jemals ein so wütendes Geschöpf gesehen ! ? Dann fügte Mrs . Reed hinzu : , Führt sie in das rote Zimmer und schließt sie dort ein . ' ? Vier Hände ergriffen mich , und ich wurde die Treppe hinaufgetragen . 2 . Kapitel Meine Hausgenossen . Auf dem ganzen Wege leistete ich Widerstand ; dies war etwas Neues bei mir und ein Umstand , der Bessie und Miß Abbot in der schlechten Meinung bestärkte , welche diese ohnehin schon von mir hegten . Tatsache ist , daß ich vollständig außer mir war . Ich wuffe sehr wohl , daß die Empörung dieses einen Augenblicks mir schon schwere Strafen zugezogen haben mußte , und wie viele rebellische Sklaven war ich fest entschlossen , bis zum Äußersten zu gehen . , Halten Sie ihre Arme , Miß Abbot ; sie ist wie eine wilde Kate . , Schämen Sie sich ! Schämen Sie sich ! r rief das Kammermädchen . , Welch ein abscheuliches Betragen , Miß Eyre ] , den jungen Herrn [ derart anzufallen ! , Hat man je ein so boshaftes Geschöpf gesehen ! Worauf Mistreß Reed erwiderte : , Bringt sie ins rothe Zimmer und schließt sie dort ein . Vier Hände faßten mich zu gleicher Zeit und ich wurde die Treppe hinauf getragen . II . Den ganzen Weg über leistete ich nach Kräften Widerstand , für mich eine ungewohnte Sache und für Bessie und Jungfer Abbot ein Anhaltspunkt mehr , die schlechte Meinung , die sie bereits von mir gefaßt hatten , zu begründen . Der einzige Grund meines Betragens bestand indessen darin , daß ich ganz außer mir war ; die augenblickliche Auflehnung gegen meine Quäler , welche natürlicherweise schreckliche Strafen nach sich ziehen mußte , hatte mich , wie irgend einen meuterischen Sklaven , zu dem Entschlusse gebracht , so weit als möglich zu gehen . , Halten Sie ihr die Hände , Mamsell Abbot ; sie geberdet sich ja wie eine wüthende Katze . , Pfui ! Schämen Sie sich ! rief die Herrenmagd . , Welch abscheuliche Aufführung , Miß Eyre , nach einem jungen Gentleman , dem Sohne Ihrer Wohlthäterin , Ihrem jungen Gebieter ] [ ] zu schlagen ! [ ] [ Den Sohn Ihrer Wohltäterin ! Ihren Herrn ! ] , [ Gebieter ? Wieso ] [ Herr ! Wie , ] ist er mein [ Gebieter ] [ Herr ] ? Bin ich [ ] [ denn ] eine [ Dienstmagd ] [ Dienerin ] ? , Nein [ ! ] [ . ] Sie sind [ noch ] [ ] weniger als eine [ Dienstmagd ] [ Dienerin ] , denn Sie [ thun ] [ tun ] nichts [ ] [ , Sie arbeiten nicht ] für Ihren Unterhalt . Da [ , setzen ] [ ! Setzen ] Sie sich [ nieder , ] [ ] und denken Sie über Ihre [ Nichtswürdigkeiten ] [ Bosheit ] nach [ . Indessen ] [ ! Unterdessen ] hatten [ ] [ sie ] mich [ die beiden Mädchen ] [ ] in [ die ] [ das von Mrs . Reed ] bezeichnete [ Stube ] [ Gemach ] gebracht und [ dort ] [ mich ] auf einen Stuhl [ niedergeworfen . Mein erster Gedanke war , ] [ geworfen ; ] wie eine [ Feder emporzuschnellen , aber zwei Paar ] [ Sprungfeder wollte ich wieder von demselben emporschnellen ; vter ] Hände [ brachten ] [ hielten ] mich [ ] [ jedoch ] augenblicklich [ zum Stillsitzen ] [ wie mit eisernen Klammern fest ] . , Wenn Sie nicht [ sitzen bleiben ] [ stillsitzen ] , [ so müssen ] [ werden ] wir Sie anbinden , [ ] [ ? ] sagte Bessie . , [ Mamsell ] [ Miß ] Abbot , leihen Sie mir [ einmal ] [ ] Ihre Strumpfbänder [ , ] [ ; denn ] die [ meinigen ] [ meinen ] würde sie [ gleich ] [ bald ] zerreißen . [ Mamsell Abbot machte ] [ ' Diese Vorbereitungen zu meiner Fesselung und die neue Schande minderten meine Aufregung ein wenig . , Machen Sie ] sich [ bereit ] [ keine Mühe ] , [ das geforderte Bindemittel von ihren dicken Beinen abzulösen . Die Bereitung von Fesseln und der Gedanke an die damit verbundene neue Schmach benahm mir etwas von meiner Aufregung . , Lassen Sie sie daran , rief ich . , Ich will mich nicht rühren ] [ r schrie ich , , ich werde ganz stillsitzen ] . [ Und zur besseren Bekräftigung des Gesagten ] [ Zum Beweise ] hielt ich mich mit beiden Händen [ am Stuhle ] [ an meinem Sitz ] fest . , [ Ich wollte es Ihnen auch ] [ Rühren Sie sich ja ] nicht [ gerathen haben ] [ ] , [ erwiderte ] [ . sagte ] Bessie [ , indem ] [ ; und als ] sie [ , nach gewonnener Ueberzeugung ] [ sich überzeugt hatte ] , daß ich [ fest saß ] [ wirklich anfing ] , [ ihre Hände von mir nahm . Darauf stellte ] [ mich zu beruhigen , ließ sie mich los ; dann stellten ] sie [ ] [ und Miß Abbot ] sich mit [ Jungfer Abbot mit unterschlagenen ] [ gekreuzten ] Armen vor mich [ hin , ] [ ] und [ Beide ] [ ] blickten [ mir düster und forschend ins Antlitz ] [ mich finster an ] , als [ hielten ] [ zweifelten ] sie [ mich für verrückt ] [ an meinem gesunden Verstande ] . [ Sie war früher nie so ] [ ] , [ begann nach einer Weile ] [ Das hat sie bis jetzt noch niemals getan ' , sagte endlich ] Bessie [ ] [ zur Abigail gewendet ] . [ Oh ] [ ] , [ ] [ Aber ] es hat schon [ immer ] [ lange ] in ihr [ gesteckt ] [ gelegen , ' ' war die Antwort ] . [ ] [ , ] Ich habe der gnädigen Frau schon [ öfter ] [ oft ] meine Meinung über das Kind gesagt , und sie [ hat mir ganz Recht gegeben ] [ denkt ebenso ] . [ Es ] [ Sie ] ist [ ein kleiner Wechselbalg ! mein Lebtag habe ich noch kein Mädchen ihres Alters so heimtückisch gesehen ! ] [ für ihr Alter ein verstocktes und verschlossenes Ding . ] Bessie antwortete nicht [ . Nach ] [ ; nach ] einer [ kurzen Pause ] [ Weile ] wandte sie sich zu mir [ . ] [ und sagte : , Fräulein ] , Sie sollten [ am besten wissen ] [ doch bedenken ] , [ Miß , was ] [ daß ] Sie [ Mistreß ] [ Mrs . ] Reed [ zu danken haben ; ] [ verpflichtet sind , ] sie [ allein ] [ ] erhält Sie . Wenn sie Sie [ verstößt ] [ fortjagte ] , so [ kommen ] [ müßten ] Sie [ geraden Weges ] [ ] ins Armenhaus [ ] [ gehen ] . Auf [ solche Reden konnte ] [ diese Worte fand ] ich nichts [ ] [ zu ] erwidern [ . Sie ] [ ; sie ] waren mir [ nichts neues ; mit den ersten Vorstellungen meines Daseins hatten sich ähnliche Andeutungen gepaart ] [ nicht mehr neu ] . [ Der ] [ Dieser ] Vorwurf meiner [ Armuth und ] [ ] Abhängigkeit [ tönte mir in ] [ war in meinen Ohren fast zum leeren Singsang geworden . Nun fiel auch Miß Abbot ein : , Und Sie sollten auch nicht denken , daß Sie ] den [ Ohren , peinlich zwar ] [ Damen Reed ] und [ drückend , aber nur halb verständlich ] [ Mr ] . [ Nun ließ sich auch Jungfer Abbot vernehmen . , Und Sie dürfen sich gar nicht einbilden , daß Sie ebenso viel ] [ Reed ebenbürtig ] sind , [ als die Fräuleins ] [ weil Mrs . ] Reed [ und der junge Herr Reed ; etwa darum ] [ Ihnen gütig erlaubt ] , [ weil Mistreß Reed die Gnade hat , Sie ] [ ] mit ihren Kindern [ aufzuziehen ? Die haben ] [ erzogen zu werden . Diese werden einmal ] sehr [ viel Geld , und Sie haben gar nichts , daher ziemt Ihnen Demuth , und Sie ] [ reich ] werden [ wohl daran thun ] [ ] , [ etwas leidlicher zu werden ] [ und Sie sind arm ] . [ ] [ Sie müssen bescheiden sein und versuchen , sich bei ihnen beliebt zu machen . ' ] , Was wir Ihnen sagen , ist [ ] [ nur ] zu [ Ihrem ] [ Ihren ] Besten , [ ] [ ? ] fügte Bessie [ etwas freundlicher ] [ ] hinzu [ ; ] [ ] , [ ] [ , Sie sollten ] versuchen [ Sie es mit Dienstfertigkeit und Zuvorkommenheit ] [ ] , [ ] [ sich nützlich und angenehm zu machen , dann würden Sie hier ] vielleicht [ haben sie dann ] [ ] eine Heimat [ in diesem Hause ] [ finden ] ; [ ] [ wenn Sie ] aber [ wenn Sie sie sich roh ] [ heftig ] und [ leidenschaftlich betragen ] [ ungezogen werden ] , so wird [ ] [ Mrs . Reed ] Sie [ die gnädige Frau ganz gewiß ] [ zweifellos ] fortschicken . , [ Zudem ] [ Außerdem ] , [ meinte ] [ ' sagte ] Miß Abbot , , wird [ sie unser Herrgott ] [ Gott Sie ] strafen [ , vielleicht schickt er ihr einmal mitten ] [ . Er könnte Sie ] in [ den Ergüssen ihrer Bosheit den Tod ] [ Ihrem Zorn tot zu Boden fallen lassen ] , und [ wo soll ] [ wohin kämen Sie ] dann [ ihre arme Seele hinkommen ] [ ] ? Kommen Sie , Bessie , wir wollen sie allein lassen [ . Um alles ] [ ; um nichts ] in der Welt [ wollte ich nicht ] [ möchte ich ] ihr Herz haben . Sagen Sie [ Ihre Gebete her ] [ Ihr Gebet ] , Miß Eyre , wenn Sie allein sind ; denn wenn Sie [ keine Reue zeigen ] [ nicht bereuen ] , [ so möchte am Ende irgend ein Gespenst ] [ könnte etwas durch ] den [ Camin herunter kommen ] [ Kamin herunterkommen ] und Sie [ holen ] [ mitnehmen ] . [ Beide entfernten sich nun , stießen ] [ ' ' Sie gingen und schlossen ] die [ Thür zu , und sperrten sie ] [ Tür ] hinter sich [ ab ] [ zu ] . Das [ rothe ] [ rote ] Zimmer war [ eine unbenutzte Stube ] [ ein Gemach ] , in [ der ] [ dem nur ] selten [ , ich möchte beinahe sagen nie , ] [ ] jemand [ die Nacht zubrachte , ] [ schlief . Und doch war ] es [ wäre denn , daß zufällig ein großer Schwarm von Gästen Gatesheadhall überschwemmte , und es nothwendig machte , alle Räumlichkeiten des Hauses zu verwenden ] [ eins der schönsten und prächtigsten Gemächer in Gateshead - Hall ] . [ Dessen ungeachtet war die rothe Stube eine der größten und stattlichsten der Wohnung . Eine auf massiven Säulen ] [ Im Mittelpunkt stand ein Bett ] von Mahagoni [ ruhende Bettstatt ] [ , mit Vorhängen von dunkelrotem Damast behängt ; die beiden großen Fenster wurden durch Draperien von demselben Stoffe halbverhüllt ; der Teppich war rot ; der Tisch am Fußende des Bettes war mit einer roten Decke belegt ; die Wände waren ] mit einem [ Himmel von dunkelrothem Damast stand ] [ Stoffe behängt ] , der [ Bundeslade ähnlich , in der Mitte ] [ auf lichtbraunem Grunde ein zartes rosa Muster trug ] ; [ die zwei großen Fenster ] [ der Kleiderschrank ] , [ die Fensterladen stets geschlossen ] [ der Toilettetisch ] , [ ] [ die Stühle ] waren [ von Garnituren und Draperien von derselben Farbe halb verhüllt ; über den Fußboden breitete sich ein rother Teppich ; auch den Tisch am Fuße des Bettes deckte ein carmoisinrothes Tuch ; die Wände waren lichtroth , mit einem zarten Hauche von Feuerroth gemalt , der Kleiderschrank , die Toilette , die Stühle sämmtlich von dunkel politirtem ] [ aus dunklem , poliertem ] Mahagoni [ ] [ angefertigt ] . Aus diesen [ tiefen ] [ düsteren ] Schatten [ ringsum ] [ ] erhoben sich [ hoch und blüthenweiß die aufeinander geschichteten Matratzen und Federpölster des Bettes mit einer schneeigen Marseiller Steppdecke überkleidet ; am Kopfe des Bettes ragte , wohl nicht ganz so hoch wie das erstere , ein weiter , gepolsterter Sorgenstuhl , gleichfalls ] [ ] weiß [ überzogen ] [ ] und [ vorne mit einem Fußschemel versehen , empor , der ] [ glänzend die Kopfkissen . unheimlich stach ein ebenfalls weißer Lehnstuhl hervor . Damals erschien er ] mir wie ein [ weißer ] [ geisterhafter ] Thron [ vorkam ] [ ] . [ Die Stube ] [ Das Zimmer ] war [ kalt ] [ eisigkalt ] , weil [ man sie ] [ nur ] selten [ heizte ] [ ein Feuer in demselben angezündet wurde ] ; [ ] [ es war ] still , weil [ sie ] [ es weit ] von der Kinderstube und [ der Küche gleich weit ] [ den Küchen ] entfernt lag ; [ feierlich und ] [ ] unheimlich , weil [ man wußte , sie werde selten betreten . Bloß am Sonnabend kam das Stubenmädchen hinein , um von den Spiegeln und Möbeln den ungestört angesammelten Staub einer ganzen Woche abzuwischen ; Mistreß Reed selbst besuchte die Stube nur in seltenen Zwischenräumen , um eine geheime Schublade im Kleiderkasten zu untersuchen , welche verschiedene Pergamente , ihr Juwelenkästchen und ein Miniaturporträt ihres verstorbenen Mannes enthielt . Ihres verstorbenen Mannes - - in diesen Worten lag das Geheimniß der rotten Stube , der Zauberbann , welcher dieselbe trotz ihrer Größe öde und verlassen erhielt ] [ niemals jemand dasselbe betrat ] . [ Mister ] [ Mr . ] Reed war [ vor ] [ seit ] neun Jahren [ gestorben ] [ tot ] ; in [ der rothen Stube ] [ diesem Gemache ] hatte er seinen [ Geist ausgehaucht ] [ letzten Atemzug getan ] ; [ dort hatte ] [ hier lag ] er [ am Paradebett gelegen , ] [ aufgebahrt ; ] von [ dort ] [ hier ] hatten die [ Leichenmänner seinen Sarg abgeholt , ] [ Leichenträger ihn hinausgetragen - ] und [ von ] [ seit ] jenem Tage [ ] [ wurde dieser Raum ängstlich gemieden . Auch mich ergriff bald die Angst in diesem unheimlichen Aufenthaltsorte . Ich stand auf , um nachzusehen , ob die Tür zu öffnen sei . Ach ! Keine Kerkertür konnte sicherer verschlossen sein ! Als ich wieder zurückging , mußte ich ] an [ hatte eine gewisse Weihe das Zimmer vor häufigem und längerem Aufenthalte bewahrt . Der Sitz , auf welchen mich Bessie und die bitterböse Mamsell Abbot festgebannt hatten , war eine niedrige Ottomane nächst dem marmornen Caminmantel . Vor mir erhob sich das Bett , zu meiner Rechten stand der hohe , finstere Kleiderschrank , in dessen politirten Thüren sich die verschiedenartig gebrochenen Reflexe abspiegelten ; links präsentirten sich die verhüllten Fenster und ein zwischen den letzteren angebrachter Spiegel gab das unheimlich großartige Bild des Bettes und der ganzen Stube wieder . Ich wußte nicht ganz gewiß , ob man die Thür zugesperrt hatte ; ich nahm mir die Freiheit aufzustehen und sah nach . Ach , ja ! Nie war der Ausgang eines Kerkers besser verwahrt . Zu meinem Sitze zurückkehrend , mußte ich vor ] [ ] dem Spiegel [ vorbei ; mein Blick fiel , unwillkürlich gefesselt , darauf , gleichsam um die Tiefe zu ergründen , die das Glas zu decken schien ] [ vorüber ] . [ Alles ] [ In ihm ] sah [ in dieser eingebildeten Vertiefung frostiger ] [ alles noch kühler ] und [ finsterer ] [ hohler und düsterer ] aus als in [ der ] [ ] Wirklichkeit , und die [ sonderbare ] [ wunderliche , ] kleine Gestalt , [ ] [ die mir aus ihm entgegenblickte , ] mit [ weißem ] [ blassem ] Gesicht und Armen , [ mit vor Furcht zwinkernden Augen , welche , sich im düsteren Hintergrunde ] [ die scharf aus ] der [ Spiegelfläche abzeichnend ] [ Dunkelheit hervorleuchteten ] , [ mir in der unbeweglichen Umgebung zitternd entgegenblickte ] [ sah aus ] , [ gemahnte mich an ] [ wie ] ein wirkliches Gespenst [ . Sie kam mir vor ] [ ; ich dachte an einen jener Kobolde ] , wie [ eines jener nebelhaften Phantome , halb Fee , halb Nixe , von denen uns Bessie in ihren Märchen erzählt hatte , sie stiegen in fernen , dunstigen Sümpfen vor den Augen verspäteter Wanderer ] [ sie in Bessies Dämmerstunden - Geschichten ] aus [ der Erde empor ] [ wilden Schluchten und düsteren Mooren hervorkamen ] . Ich [ setzte mich wieder ] [ kehrte ] auf meinen [ alten Platz . In diesem Augenblicke kam der Aberglaube über mich , aber noch hatte die Stunde seines vollständigen Sieges nicht geschlagen . Noch rann mein Blut warm durch die Adern ; noch erhielt mich der trotz der empörten Sklavin in aufrechter Spannung ; ich mußte eine wilde Fluth von Gedanken aus der Vergangenheit vorbeiströmen lassen , bevor der Wellenschlag der Gegenwart an mich gelangen konnte . Alle Martern und Qualen , die ich von John Reed erduldet , alle die stolze Verachtung seiner Schwestern , die offene Abneigung seiner Mutter , die Parteilichkeit des Gesindes kamen in meinem wild erregten Gemüthe auf die Oberfläche , wie der Schlamm in den Fluthen einer aufgetrübten Quelle . Warum mußte denn gerade ich immer leiden , die Augen traurig zu Boden senken ; warum verklagte , warum verdammte man denn gerade nur mich ? Warum war es mir denn unmöglich zu gefallen , warum nutlos , irgend Jemandes Zuneigung erlangen zu wollen ? Elise , das eigensinnige , selbstsüchtige Mädchen ward verehrt ; Georgine mit ihrem launischen Wesen , ihrer herben Bissigkeit , ihrem herausfordernden und kecken Betragen war bei Allen wohlgelitten . Ihre Schönheit , ihre rothen Wangen , ihre goldenen Locken schienen jedermann zu entzücken und für die Fehler des Kindes schadlos zu haben . John wurde nicht das Mindeste in den Weg gelegt , geschweige denn , daß er gestraft worden wäre , wiewohl er den Tauben den Hals umdrehte , die kleinen Hühnchen todtschlug , die Hunde auf die Schafe hetzte , die Trauben aus dem Treibhause stahl , die Knospen der seltensten Pflanzen im Gewächshause abriß . Seine Mutter nannte er nicht anders als , altes Mensch ' , machte sich zuweilen über ihre unreine , seiner eigenen ähnliche Gesichtsfarbe lustig . Ihre Wünsche und Bitten beachtete er nicht im Geringsten ; nicht selten verdarb und zerriß er aus Muthwillen ihre seidenen Kleider und dennoch war und blieb er , ihr liebes , theures Söhnchen . Ich dagegen machte mich keines Fehlers schuldig ; ich bemühte mich , allen meinen Pflichten nachzukommen ; und doch nannte man mich nichtswürdig , eklig , verstockt und heimtückisch von Früh bis Mittag und von Mittag bis in die Nacht ] [ Sit zurück ] . Mein Kopf schmerzte [ mich ] [ ] noch [ immer und die Wunde , die ich mir im Fallen ] [ und blutete nach dem erhaltenen Schlage und dem Falle , welchen ich getan hatte ; niemand hatte John einen Verweis erteilt , weil er mich grundlos ] geschlagen [ , blutete ohne Unterlaß . Kein Mensch hatte es John verwiesen , daß er mich ohne Ursache mißhandelte , und ] [ ; aber ] weil ich mich gegen ihn [ wandte ] [ aufgelehnt hatte ] , [ um weitere unvernünftige Martern von mir abzulenken , wurde ich von Allen verdammt und ] [ hatten alle mich ] mit [ Schmach überhäuft ] [ den lautesten Schmähungen überschüttet ] . [ Das ist Unrecht - - himmelschreiendes Unrecht ! ' rief mir ] [ Wie erregt war ] mein [ durch die erlittenen Mißhandlungen frühzeitig , wiewohl vorübergehend gereifter Verstand zu , und meine gleichfalls unnatürlich gesteigerte Willenskraft trieb mich zu irgend einem ungewöhnlichen Ausweg , um weiterer Unterdrückung zu entgehen etwa indem ich davonlief oder weder aß noch trank und mich so zu Tode hungerte . Wie groß war meine Bestürzung an jenem düsteren Nachmittage ] [ Gemüt ] , wie [ sehr mein Geist aufgeregt und ] [ furchtbar empört ] mein Herz [ empört ! Und inmitten welch finsterer Unwissenheit wurde dieser geistige Kampf ausgekämpft ] [ ] ! Ich [ war nicht im Stande , ] [ hatte keine Antwort ] auf die [ unausgesetzte ] [ unaufhörlich wiederkehrende ] Frage [ in meinem Innern ] [ ] , [ , warum ] [ weshalb ] ich [ denn ] [ ] so viel [ erleiden müßte ' , eine Antwort zu finden ] [ leiden mußte ] . [ Nun , ] [ Jeht ] nach [ einem Zeitraume ] [ Verlauf ] von [ , ich will nicht sagen , wie ] [ ] vielen Jahren ist mir alles klar . [ Meine Existenz in Gatesheadhall ] [ Ich ] war [ ein Mißton ; mein ] [ in GatesheadHall ein Stein des Anstoßes . Sie liebten mich nicht , und in der Tat , ich liebte sie ebensowenig . Es war auch nicht ihre Pflicht , mit Liebe auf ein ] Wesen [ stimmte dort ] [ zu blicken , welches ] mit niemand [ überein , weder mit Mistreß Reed und ihren Kindern , noch mit ihren erkorenen Vasallen . Ich liebte sie ebenso wenig , als sie mich leiden konnten . Sie fühlten sich ] [ sympathisieren konnte ; ein nutzloses Wesen , welches ihrem Interesse ] nicht [ zu einem Wesen hingezogen ] [ dienen ] , [ das mit ihnen nicht sympathisiren konnte , ein Wesen , das nach Temperament , geistigen Anlagen und Fähigkeiten so himmelweit von ihnen verschieden war ; ein unnützes Geschöpf , welches weder ihren Vortheil fördern , noch ] [ ] zu ihrem Vergnügen [ ] [ nichts ] beitragen [ mochte , welches sogar insofern als schädlich erschien , als es einen beständigen Unwillen über ihre Behandlung nähren , ihren Blödsinn mitleidig belächeln mußte ] [ konnte ] . Ich [ bin überzeugt ] [ weiß wohl ] , daß , [ wäre ] [ wenn ] ich ein [ munteres ] [ geistreiches ] , [ hübsches ] [ schönes ] , [ sorgloses , eigensinniges , ja polterndes - - wenngleich ebenso von fremden Gnaden abhängiges , freudeloses - - ] [ wildes ] Kind gewesen [ , Mistreß ] [ wäre - wenn auch ebenso abhängig und freundlos - so würde Mrs . ] Reed meine Gegenwart mit [ weit ] [ ] mehr [ gutem Willen ] [ Geduld ] ertragen [ hätte . Die ] [ haben ; ihre ] Kinder [ selbst ] [ hätten für mich ein freundlicheres Gefühl der Gemeinsamkeit gehegt ; die Dienstboten ] wären [ mir , als Spielkameraden wenigstens , mehr zugethan ] [ weniger geneigt ] gewesen [ ; die Dienstboten würden es nicht gewagt haben ] [ ] , mich [ zur Zielscheibe der Neckereien in ] [ zum Sündenbock ] der Kinderstube zu machen . [ Das Tageslicht begann aus der rothen Stube zu schwinden . Es schlug vier Uhr und der umwölkte Himmel ließ ] [ Auf den bewölkten Nachmittag folgte ] die [ schaurige ] [ trübe ] Dämmerung [ zeitlich hereinbrechen ] [ ] . Ich hörte den Regen [ ohne Unterlaß an die ] [ noch unaufhörlich gegen das ] Fenster [ des Treppenhauses anschlagen und ] [ der Treppe schlagen , wie ] den Wind [ durch das Lustwäldchen ] [ in den Gebüschen ] hinter dem [ Hause ] [ Herrenhause ] heulen ; nach und nach wurde ich [ ] [ so ] kalt wie [ Marmor ] [ Stein , ] und [ der Muth sank ] [ dann begann mein Mut zu sinken . Die gewöhnliche Demut , Zweifel an ] mir [ immer tiefer . Mein gewöhnliches Bewußtsein des eigenen Unwerthes ] [ selbst ] , [ der Ohnmacht , des Drückenden ] [ einsame Traurigkeit bemächtigten sich ] meiner [ Lage , fiel gleichsam feucht auf ] [ und schlugen ] die [ glimmenden Kohlen meines verlöschenden Zornes ] [ Asche meiner dahinschwindenden Wut ] nieder . [ , Alles nennt mich schlecht , ' dachte ich , , ] [ Alle sagten ja , daß ich boshaft sei - - ] vielleicht [ bin ich ] [ war ] es [ auch in ] [ ] der [ That . Wie konnte es mir eben einfallen ] [ Fall ] , [ mich durch Hunger tödten zu wollen ] [ denn hatte ich nicht soeben den Gedanken gefaßt , mich zu Tode zu hungern ] ? Das [ wäre ja eine Sünde ! Und dann , wäre ] [ war doch gewiß ein Verbrechen : war ] ich [ denn auch zum Tode vorbereitet ] [ bereit zu sterben ] ? [ Oder wäre etwa ] [ oder war ] das Gewölbe unter der Kanzel [ ] [ in ] der Kirche von Gateshead [ eine ] [ ein ] so [ einladende Ruhestätte ] [ einladendes Ziel ] ? [ Ich wußte , daß Herr ] [ In diesem Gewölbe lag Mr . ] Reed [ in einer solchen Gruft beigesetzt wurde ] [ begraben ] , [ und durch diese Vorstellung auf den Gedanken an ihn selbst gebracht , verweilte ich bei dieser Idee mit wachsender Furcht ] [ wie man mir gesagt hatte ] . Ich konnte mich seiner nicht [ mehr entsinnen ] [ erinnern ] ; aber ich [ hatte gehört ] [ wußte ] , [ ] [ daß ] er [ sei ] [ ] mein [ leiblicher ] [ ] Onkel [ ] [ gewesen ] , [ ] [ - - der einzige Bruder ] meiner Mutter [ Bruder ] [ - - daß er mich in sein Haus aufgenommen , als ich ein armes , elternloses Kind ] gewesen ; [ ] [ und daß ] er [ habe mich als eine elternlose Waise zu sich genommen und ] [ noch ] in seinen letzten Augenblicken [ sich von Mistreß ] [ Mrs . ] Reed [ feierlich versprechen lassen ] [ das Versprechen abgenommen hatte ] , [ sie wolle ] [ ] mich [ auch ferner ] [ ] wie ihr eigenes Kind [ halten ] [ zu erziehen ] . [ Mistreß ] [ Mrs . ] Reed war [ jedenfalls ] [ höchstwahrscheinlich ] der [ Ansicht ] [ Überzeugung ] , [ ] [ daß ] sie [ erfülle ihr ] [ dieses ] Versprechen [ pünktlich ; und die Wahrheit zu sagen ] [ gehalten habe ] , [ that sie dies auch , so gut als es ] [ und soweit ] ihr Charakter [ zuließ ] [ ihr dies erlaubte , hatte sie es auch getan ] ; aber wie [ konnte ] [ sollte ] sie denn auch [ ] [ in Wirklichkeit für ] einen [ Einschübling ] [ Eindringling Liebe hegen ] , der nicht [ ihres Stammes ] [ zu ihrer Familie gehörte ] und nach [ ] [ dem Tode ] ihres Gatten [ Tode mit ihr in keiner weiteren Verbindung ] [ durch keine Bande mehr an sie geknüpft ] war [ , irgendwie lieben ] [ ] ? [ Im Gegentheile ] [ Es ] mußte [ es für sie sehr drückend ] [ allerdings ärgerlich ] sein , sich durch ein [ mit Widerstreben ] [ unter solchen Umständen ] gegebenes [ Wort verbunden ] [ Versprechen gebunden ] zu [ wissen ] [ sehen ] , an einem fremden [ , ungeliebten ] [ ] Kinde [ ] [ , das sie nicht lieben konnte , ] Mutterstelle zu vertreten [ , einen fremden Eindringling fortwährend in der Mitte ihrer eigenen Kinder zu sehen ] [ ] . [ Ein sonderbarer Gedanke tauchte ] [ Eine sonderbare Idee stieg ] in mir auf . Ich [ zweifelte nicht und hatte nie daran gezweifelt , daß Mister Reed - - wenn er am Leben geblieben wäre - - mich gewiß gut behandelt hätte . Und nun ] [ dachte ] , wie [ ich so dasaß ] [ Mr . Reeds Geist ] , [ die Augen auf ] [ gequält durch ] das [ weiße Bett und die dunklen Wände ] [ Unrecht ] , [ gelegenheitlich auch auf den schwach erglänzenden Spiegel gerichtet , erinnerte ich mich an alles , was ich bisher von Abgeschiedenen gehört hatte , die , weil sie die Uebertretung ihrer letzten Wünsche aus der letzten Ruhe aufgescheucht , wieder auf der Erde erschienen waren , um die Eids brüchigen zu strafen und die Unterdrückten zu rächen ; auch Mister Reed ' s Geist müsse , so dachte ich , über das ] [ welches man ] dem Kinde seiner Schwester [ angethane Unrecht empört ] [ zufügte ] , [ seinen Aufenthalt ] [ seine Ruhestätte verließ ] - [ ] [ entweder in dem Gewölbe der Kirche oder in dem unbekannten Lande der Abgeschiedenen ] - [ die Gruft in der Kirche , oder die unbekannte Wohnung der Seligen - - verlassen ] [ ] und [ mir ] [ ] in diesem Zimmer [ ] [ mir ] erscheinen [ ] [ könne ] . Ich trocknete meine [ Thränen ] [ Tränen ] und [ ließ das Seufzen ] [ unterdrückte mein Schluchzen ] ; denn [ wie leicht konnte irgend ein Ausbruch heftigen Schmerzes ] [ ich fürchtete , daß diese lauten Äußerungen meines Kummers ] eine übernatürliche Stimme zu meinem Troste [ wecken ] [ wachrufen könnten ] , oder [ der Finsternis die Erscheinung eines lichtumflossenen Antlitzes entlocken ] [ aus dem mich umgebenden Dunkel ein Antlitz hervorleuchten lassen könnten ] , das sich [ voll himmlischen Mitgefühles ] [ mit wundersamem Mitleid ] über mich [ herniederneigte ] [ beugte ] . [ So sehr auch diese Idee in der Vorstellung Trost einflößte , so sehr fühlte ich das Grauenhafte einer möglichen Verwirklichung ; ich bekämpfte sie daher mit aller Macht und versuchte es , Muth zu fassen . Mir die wirren Haare aus dem Gesichte ] [ Mein Haar von Stirn und Augen ] streichend , [ hob ] [ erhob ] ich den Kopf [ in die Höhe ] [ ] und [ bemühte mich , keck ] [ versuchte ] in dem [ finsteren ] [ dunklen ] Zimmer [ herumzublicken ] [ umherzublicken ] . In diesem [ Augenblicke erglänzt ein Lichtstrahl ] [ Augenblick sah ich einen Lichtschein ] an der Wand [ . ] [ ! - ] War es [ das Mondlicht ] [ vielleicht der Mondstrahl ] , [ das sich ] [ der ] durch eine [ Ritze des Fensterladens hereinstahl ! Unmöglich ; das Mondlicht ist unbeweglich und jener Strahl irrte unstet hin und her ] [ Offnung in dem Vorhang drang , fragte ich mich ? Nein , die Mondstrahlen waren ruhig , und dies Licht bewegte sich ] ; während ich [ ihn ins Auge faßte ] [ noch hinblickte ] , glitt [ er ] [ es ] zur [ Zimmerdecke ] [ Decke ] hinauf und [ zitterte ] [ erzitterte ] über meinem [ Haupte ] [ Kopfe ] . [ Jetzt ] [ jetzt ] kann ich [ mir ] [ ] freilich [ erklären ] [ begreifen ] , daß [ die ganze Erscheinung ihren Ursprung aller Wahrscheinlichkeit nach dem Lichte ] [ dieser Lichtstreifen wahrscheinlich der Schimmer ] einer Laterne [ verdankte ] [ war ] , [ die irgend ] [ welche ] jemand über den [ Grasplatz ] [ freien Plat ] vor dem Hause trug ; aber [ in jener Stunde , wo mein Geist für alle Schrecknisse empfänglich war , meine Nerven in der ungeheuersten Aufregung zuckten , ] [ damals ] hielt ich [ ] [ in meinem aufgeregten Gemüt ] den [ wandernden Lichtschein ] [ sich schnell bewegenden Strahl ] für den Vorboten einer [ kommenden Vision ] [ Erscheinung ] aus [ dem fernen Jenseits ] [ einer anderen Welt ] . Mein Herz pochte [ hörbar ] [ laut ] , [ meine Stirne brannte wie Feuer ; ] [ mein Kopf wurde heiß ; in meinen Ohren spürte ich ] ein [ Geräusch ] [ Brausen ] , [ welches mir ] [ das ich für ] das Rauschen [ von Fittichen dünkte , schlug an mein Ohr ; irgend etwas näherte sich ; der Athem verging mir ] [ der Flügel hielt . Ich fühlte meinen Atem stocken ] , [ die Angst drückte mich nieder ; ich rannte zur Thür ] [ ich stürzte auf die Tür zu ] und [ zog an der Klinke ] [ rüttelte ] mit [ der Kraft der Verzweiflung ] [ verzweifelter Anstrengung am Schlosse ] . [ ] [ Eilende ] Schritte kamen [ heran , ] [ durch den äußeren Korridor daher ; ] der Schlüssel [ drehte sich ] [ wurde ] im Schlosse [ ] [ umgedreht ] , Bessie und [ ] [ Miß ] Abbot traten [ in die Stube ] [ ein ] . [ Sind Sie krank ] [ ] , Miß Eyre [ ] [ , sind Sie krank ] ? [ frug ] [ fragte ] Bessie . [ ] [ , ] Welch ein [ schreckliches Geschrei ] [ schreclicher Lärm ] ! [ ] [ Ich bin ganz außer mir ! ’ ] rief Abbot [ ; ] [ aus . ] , [ es ging mir ordentlich durch Mark und Bein ] [ Nehmt mich mit hinaus ] ! [ , Führt mich fort , bringt ] [ Laßt ] mich in die Kinderstube ! [ ] [ r ] schrie ich [ ohne Unterlaß ] [ ] . , [ Weswegen ? Haben Sie sich verletzt ] [ Weshalb denn ] ? Ist Ihnen [ ] [ irgend ] etwas [ zu Gesicht gekommen ] [ geschehen ] ? [ frug ] [ Haben Sie etwas gesehen ? fragte ] Bessie [ wieder ] [ wiederum ] . , [ Oh ! ] [ O , ] ich sah ein Licht und ich [ dachte ] [ meinte ] , [ ] [ daß ] ein [ Gespenst werde ] [ Geist ] kommen [ ] [ würde ] . [ ? Dabei faßte ich Bessie ] [ Ich hatte mich jetzt Bessies Hand bemächtigt , und sie entzog sie mir nicht . , Sie hat mit Absicht so geschrien , ] ' [ s Hand , welche sie nicht zurückzog . , Sie hat absichtlich aufgeschrien , ] [ ] erklärte Abbot [ , offenbar sehr übel gelaunt ] [ mit einigem Widerwillen ] . , Und [ was das für ] [ welch ] ein [ Lärm war ] [ Geschrei ] ! [ Hätte ] [ Wenn ] sie [ große ] [ ] Schmerzen [ ] [ gehabt hätte ] , so könnte man es noch entschuldigen , aber [ sie wollte ] [ ihre einzige Absicht war , ] uns [ nur Alle auf die Beine bringen , ich ] [ alle herbeizulocken . Ich ] kenne ihre [ boshaften Streiche nur zu gut ] [ Unarten schon ] . , Was [ soll das alles bedeuten ] [ geht hier vor ] ? [ ließ sich ] [ fragte ] eine andere Stimme [ in gebieterischem Tone vernehmen , ] [ gebieterisch ; ] und [ Mistreß ] [ Mrs . ] Reed kam mit [ fliegender Haube und flatterndem Gewand ] [ flatternden Haubenbändern und wehendem Kleide durch ] den [ Gang heraufgerauscht ] [ Korridor daher ] . , Abbot [ ! ] [ und ] Bessie [ ! Habe ich nicht ] [ , ich glaube , daß ich ] befohlen [ ] [ habe ] , Jane [ soll so lange ] [ Eyre ] in [ der rothen Stube bleiben ] [ dem roten Zimmer zu lassen ] , bis ich [ sie ] [ ] selbst [ abhole ] [ sie holen würde ] ? , [ Aber ] [ ] Miß Jane schrie so laut [ auf ] [ ] , [ entschuldigte sich ] [ Madame , ’ wandte ] Bessie [ ] [ zögernd ein ] . , [ Lasset ] [ Laß ] sie [ gehen ] [ los ] , war die [ ] [ einzige ] Antwort . , [ Lass ' Bessie ' s ] [ Laß Bessies ] Hand los [ ; es wird Dir ] [ , Kind : verlaß dich darauf , auf diese Weise wirst du ] nicht [ gelingen , Dich durch ] [ durchkommen . Ich verabscheue ] solche [ Mittel frei zu machen , das kannst Du mir glauben . Ich hasse und verachte Verstellung ] [ List ] , besonders bei Kindern [ , ] [ ; ] es ist meine Pflicht , [ Dir ] [ dir ] zu beweisen , daß [ Kunstgriffe ] [ du mit solchen Kniffen ] nicht [ zum Ziele führen ] [ weit kommst ] . [ Du ] [ Jetzt ] wirst [ nunmehr ] [ du noch ] eine Stunde [ länger hier bleiben ] [ hierbleiben , ] und nur unter der Bedingung [ will ich Dich dann in Freiheit setzen , daß Du Dich ] [ gebe ich dich frei , wenn du mir das Versprechen gibst , ] vollkommen [ ] [ ruhig und ] unterwürfig [ zeigst und ganz still verhältst ] [ zu sein ] . , [ Liebe ] [ O , ] Tante [ , haben Sie Mitleid ] [ hab ' Erbarmen ] ! [ Vergeben Sie ] [ Vergib ] mir [ . ] [ doch ! ] Ich [ halte ] [ kann ] es nicht [ aus ] [ ertragen . ] - - [ strafen Sie ] [ Bestrafe ] mich [ ] [ doch ] auf [ eine ] [ ] andere Weise [ . ] [ ! ] Ich [ bin des Todes ] [ komme um ] , wenn - [ - ] [ ‘ ] , [ Stille , sage ich ] [ Sei still ] ! Diese Heftigkeit ist [ wirklich anwidernd ] [ ganz empörend ] ! [ Wie sie sprach , so fühlte ] [ ’ Ohne Zweifel hegte ] sie auch [ ohne Zweifel ] [ Abscheu gegen mein Betragen ] . In ihren Augen [ erschien ] [ war ] ich [ als ] [ ] eine frühreife Schauspielerin [ , als ein Ausbund von bösen Leidenschaften , gemeiner Gesinnung und gefährlicher Doppelzüngigkeit ] [ ] . [ Nachdem ] [ Als Bessie und Abbot ] sich [ Bessie und Abbot ] [ ] zurückgezogen hatten , warf [ sich Mistreß ] [ Mrs . ] Reed , [ ungeduldig über den erneuerten Ausbruch ] [ die ] meiner [ Furcht ] [ wahnsinnigen Angst ] und [ über mein wildes Gestöhne ] [ meines lauten Schluchzens wohl überdrüssig geworden sein mochte ] , [ ] [ mich rasch in das Zimmer zurück und schloß mich ] ohne [ alle Umstände und ohne ein Wort zu verlieren in die Stube hinein , die sie nach mir absperrte ] [ weitere Worte wieder ein ] . Ich hörte sie [ hinwegrauschen ] [ davonrauschen ; ] und bald [ ] [ , ] nachdem sie [ abgegangen war ] [ gegangen wac ] , [ muß ich in eine Art Ohnmacht gefallen sein , denn ] [ umfing mich ] Bewußtlosigkeit [ schloß diese Scene ] [ . 3 . Kapitel . Bessie , die einzige mitleidige Seele ] . [ III . Der Umstand , auf den ich mich zunächst erinnere ] [ Als ich erwachte ] , [ war ] [ hörte ich Stimmen , die hohl an ] mein [ Erwachen , nachdem , wie es mir vorkam , lange Zeit der Alp auf mir lag und ein rother Schein hinter einem dicken , dunklen Gitter meine Augen geblendet hatte . Ich hörte Stimmen , deren Ton mir ungewöhnlich hohl klang ] [ Ohr klangen ] , als [ hätte ihnen ] [ würden sie durch ] das Rauschen des [ ] [ Wassers oder Toben des ] Windes [ und des Wassers ihren Klang benommen ] [ übertönt ] . [ ] [ Die ] Aufregung , [ Unsicherheit ] [ die Ungewißheit ] und ein alles beherrschendes Gefühl [ der Angst verwirrte mir die ] [ des Entsetzens hielt alle meine ] Sinne [ ] [ gefangen ] . [ Später wurde ] [ Nach einiger Zeit fühlte ] ich [ gewahr ] [ ] , daß [ sich ] [ ] jemand [ mit mir beschäftigte , ] [ ] mich [ in die Höhe hob ] [ berührte , mich aufrichtete ] und [ zum Sitzen ] [ mich in eine sitzende Stellung ] brachte , und zwar [ in weit zarterer Weise ] [ viel liebreicher und sorgsamer ] , als [ man dies je mit mir gethan ] [ mich bis jetzt irgend jemand emporgehoben hatte ] . Ich [ legte ] [ lehnte ] meinen Kopf [ bald auf ein Kissen , bald auf ] [ gegen ] einen Arm [ ] [ oder ein Polster ] und fühlte mich [ wohl ] [ behaglich ] . [ Beiläufig fünf ] [ Fünf ] Minuten [ nachher lösten sich die Fesseln der Bewußtlosigkeit ; ich erkannte ] [ später wurde es mir klar ] , daß ich in meinem [ ] [ eigenen ] Bette lag [ und der rothe Glanz von dem Caminfeuer der Kinderstube herrührte ] [ ] . Es war Nacht , eine Kerze brannte auf dem Tische ; Bessie stand am [ Fuße des ] [ Fußende meines ] Bettes [ , ] [ und hielt ] ein [ Becken ] [ Waschbecken ] in der Hand , [ und ] [ ] ein Herr [ , in ] [ saß auf ] einem [ Armstuhle nächst meinem Kopfkissen Sitzend , ] [ Lehnstuhle neben mir und ] beugte sich über mich . [ Ein unaussprechliches Wohlsein ] [ Ich empfand eine wohltuende Sicherheit ] , [ die beruhigende Ueberzeugung ] [ als ich sah , daß sich ein Fremder im Zimmer befand , der nicht zum Haushalt ] von [ Schutz und Sicherheit bemächtigten ] [ Gateshead , nicht zu den Verwandten von Mrs . Reed gehörte . Es war Mr . Lloyd , ein Apotheker , den Mrs . Reed zuweilen rufen ließ , wenn ihre Dienstboten krank waren . Für ] sich [ meiner , als ich einen Fremden an meiner Seite sah , eine Person , die nicht nach Gatesheadhall gehörte ] [ selbst ] und [ zur Familie Reed in keiner Beziehung stand . Meine Blicke von Bessie , deren Gegenwart mir indessen lieber war , als diejenige Abbot ' s , abwendend , sah ich mir den Herrn genauer an . Ich kannte ihn ; es war Mister Lloyd , ein Apotheker , den Mistreß Reed zeitweilig holen ließ , wenn den Dienstboten etwas zustieß ; für sich und ihre ] [ die ] Kinder nahm sie einen [ ordentlichen ] [ ] Arzt . , Nun , wer bin ich [ denn ] [ ] ? fragte er [ mich ] [ ] . Ich [ nannte ] [ sprach ] seinen Namen [ ] [ aus ] und [ reichte ] [ streckte ] ihm [ ] [ zu gleicher Zeit ] meine Hand [ . Er ] [ entgegen ; er ] nahm sie [ in die seinige ] [ lächelnd ] und sagte [ freundlich lächelnd ] [ ] : [ Es ] [ , h , es ] wird [ nach und nach schon ] [ langsam ] besser [ ] [ mit uns ] werden . Dann legte er mich [ zurecht ] [ nieder ] und [ trug ] [ befahl ] Bessie [ auf ] [ ] , [ Acht zu geben , damit ich in ] [ mich während ] der Nacht nicht [ gestört würde ] [ zu stören ] . Nachdem er noch [ einige ] [ ] weitere [ Verhaltungsvorschriften angegeben ] [ Weisungen erteilt ] und [ versprochen ] [ gesagt ] hatte , [ ] [ daß er ] am [ nächsten Morgen wiederzukommen ] [ folgenden Tage wiederkommen würde ] , [ empfahl ] [ ging ] er [ sich ] [ zu meiner größten Betrübnis fort ] . [ Mit inniger Trauer sah ich ihn sich entfernen ; ich fühlte mich so sicher und so heimlich , während ] [ Als ] er [ an meinem Bette saß ] [ fortgegangen war ] , [ und als er die Thür hinter sich zuzog , schien sich die Stube zu verfinstern , ] [ verzagte ] mein Herz [ stand still und tiefe Betrübniß erfüllte meine Seele ] [ von neuem ] . , Glauben Sie [ wohl ] [ ] , daß Sie schlafen [ können ] [ werden ] , Miß ? [ frug ] [ ' fragte ] Bessie [ ungewöhnlich ] [ mich ziemlich ] sanft . [ Ich ] [ Kaum ] wagte [ ] [ ich , ihr zu antworten , denn ich fürchtete , daß im nächsten Augenblick sie wieder unfreundlich mit mir reden würde . aIch will ] es [ kaum zu antworten ; ich fürchtete , ihre nächste Ansprache müßte rauh ausfallen . , Ich will sehen ] [ versuchen ] , sagte ich . , [ Wollen ] [ Möchten ] Sie [ trinken , oder vielleicht ] [ nicht irgend ] etwas essen [ ] [ oder trinken ] ? , Nein , [ liebe ] [ ich danke , ] Bessie [ , ich danke ] [ ] . , [ Dann will ] [ Nun , dann werde ] ich zu [ Bette ] [ Bett ] gehen , denn es ist [ ] [ schon nach ] Mitternacht [ vorüber . ] [ ; aber ] Sie [ mögen ] [ können ] mich [ indessen nur ] [ ] rufen , wenn Sie [ in ] [ während ] der Nacht etwas [ wünschen ] [ brauchen ] . [ Eine wunderbare Freundlichkeit , das ] [ Welche auffällige Höflichkeit ] ! [ Ich faßte Muth ] [ Sie ermutigte mich ] , eine Frage zu stellen . , [ Was ] [ Bessie , was ] ist [ ' s ] [ ] denn [ eigentlich ] [ ] mit mir [ , Bessie ] [ geschehen ] ? Bin ich [ ] [ sehr ] krank ? , [ Es wurde Ihnen in der rothen Stube übel vor lauter ] [ Ich vermute , daß Sie von Ihrem vielen ] Schreien [ und Weinen , denke ich . Es wird ] [ im roten Zimmer krank geworden sind ; aber Sie werden ] ohne Zweifel bald wieder [ gut werden ] [ ganz gesund sein ] . Bessie [ begab sich fortan ] [ ging ] in [ die Dienstmädchenstube ] [ das Zimmer der Hausmädchen ] . Ich hörte [ sie mit einem der Mädchen sprechen . ] [ ] , [ Sarah ] [ wie sie dort sagte : , Sara ] , komm ' [ , ] [ und ] schlaf [ mit ] [ ! bei ] mir in der Kinderstube ; ich [ möchte heut ' ] [ kann diese ] Nacht [ um alles in der Welt ] [ ] nicht mit dem armen Kinde allein bleiben [ . Es ] [ ; es ] könnte [ am Ende ] [ ] sterben [ ; denn der Anfall ] [ ! Ich möchte doch wissen ] , [ den Sie hatte , ] [ ob sie irgend etwas gesehen hat . Mrs . Reed ] war [ sonderbar . Sie muß irgend ein Gesicht gehabt haben und die gnädige Frau verfuhr ] [ aber ] auch [ viel ] [ ] zu hart [ ] [ gegen sie . Sara kam ] mit ihr [ . Bessie kam in Sarah ' s Begleitung ] [ ] zurück ; [ die beiden Mädchen legten sich nieder und ] [ beide gingen zu Bett ; sie ] flüsterten [ ] [ wenigstens ] noch [ fast ] [ ] eine halbe Stunde miteinander , bevor sie einschliefen . Ich [ faßte bloß Bruchstücke ] [ hörte einige Sätze ] ihrer [ Unterredung ] [ Unterhaltung , und aus diesen schloß ich ] auf [ , die indessen hinlängliches Licht über ] [ ] den Hauptgegenstand [ verbreiteten ] [ ihres Gesprächs ] . , [ Irgend ein Gespenst erschien ] [ Etwas ist an ] ihr [ ] [ vorübergegangen ] , ganz [ weiß ] [ in Weiß ] gekleidet , [ und verschwand ] [ ] dann [ wieder ] [ ist es verschwunden ] . [ . . ein ] [ , Ein großer , ] schwarzer Hund [ lief hinterher ] [ hinter ihm . ] - [ - ] [ , Dreimal hat ] es [ pochte dreimal ] [ laut ] an [ die Stubenthür - - am Kirchhof zeigte sich ein ] [ der Zimmertür geklopft . , Ein ] Licht [ ] [ auf dem Friedhofe gerade ] über seinem Grabe [ ] [ ' ' ] - [ - und so weiter ] [ usw ] . Endlich [ waren sie eingeschlafen ; das ] [ schliefen beide ein . ] Feuer [ ging aus , die Kerze verlosch ] [ und Licht erloschen ] . [ Ich selbst ] [ In schaurigem Wachen ] brachte [ ] [ ich ] die [ Stunden der ] [ ] Nacht [ in träumerischem Halbschlummer zu , ] [ hin ; Entsetzen und Angst hielten ] Ohren , Augen und [ Geist gleich sehr von Furcht gespannt , jener Furcht , deren nur Kinder empfänglich sind ] [ Sinne wach ] . [ Der Unfall ] [ Diesem Zwischenfall ] im [ rothen ] [ roten ] Zimmer [ zog ] [ folgte ] keine [ heftige und langwierige ] [ lange , ernste , ] körperliche Krankheit [ nach sich , aber meine ] [ ; nur eine heftige Erschütterung meiner ] Nerven [ erlitten eine Erschütterung ] [ ] , [ deren Nachhalt ] [ die ] ich noch bis auf den heutigen Tag [ verspüre ] [ empfinde ] . Ja , [ Mistreß ] [ Mrs . ] Reed , [ Sie allein haben die Qualen meines geistigen Siechthums zu verantworten ; aber ich vergebe ] [ ] Ihnen [ , denn Sie wußten nicht , was Sie thaten ; indem Sie mir das Herz aus dem Leibe rissen , dachten Sie bloß meine bösen Neigungen mit der Wurzel auszurotten . ] [ verdanke ich gar manche Seelenqual ! ]