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[ I . ]
[ ]
Es war
[ an jenem Tag rein ]
[ ]
unmöglich
[ , einen ]
[ heute unsern gewöhnlichen ]
Spaziergang zu machen . Wir waren
[ in der That des Morgens ]
[ diesen Morgen ]
eine Stunde lang
[ in ]
[ durch den laublosen Busch gewandert , aber seit ]
dem
[ entblätterten Gesträuch herumgegangen , aber nach Tische - - Mistreß ]
[ Mittagessen ( Mrs . ]
Reed
[ pflegte sehr zeitlich ]
[ aß zeitig ]
zu Mittag
[ zu essen ]
[ ]
, wenn sie
[ keine Gäste ]
[ keinen Besuch ]
hatte
[ - - ]
[ , ]
brachte der kalte Winterwind so
[ düstere ]
[ dunkle ]
Wolken
[ , ]
[ und ]
einen so durchdringenden Regen mit sich , daß
[ von einem weiteren Spazierengehen im Freien ]
[ an ein nochmaliges Ausgehen ]
nicht
[ die Rede sein konnte ]
[ zu denken war ]
. Ich
[ war froh , denn ich war nie eine Freundin von weiten Spaziergängen , ]
[ freute mich darüber . Ich liebte lange Spaziergänge nicht ; ]
am wenigsten an kalten Nachmittagen . Es war mir
[ immer ]
[ ]
schrecklich
[ zu Muthe ]
[ ]
,
[ wenn ich ]
[ ]
im
[ düsteren ]
[ ]
Zwielicht
[ ]
[ mit abgestorbenen Fingern und Zehen ]
nach Hause
[ kam ]
[ n kommen ]
,
[ die Finger und Zehen starr vor Frost , das Herz trübe und schwer von Bessie ' s ]
[ nm Bessies ]
, des Kindermädchens ,
[ unaufhörlichen Gezänken , gedemüthigt ]
[ Schelten zu hören ; zudem fühlte ich mich ]
durch das
[ Bewußtsein ]
[ Gefühl meiner Schwäche gedemütigt ]
,
[ wie sehr ich in physischer Beziehung Elisen ]
[ gegenüber den gegen Witterungseinflüsse unempfindlichen Geschwistern Eliza ]
, John und
[ Georginen ]
[ Georgiana ]
Reed
[ nachstand ]
[ ]
.
[ Die erwähnten Kinder , Elisa ]
[ Besagte Eliza ]
, John und
[ Georgine , waren in diesem Augenblicke ]
[ Georgiana hatten sich jetzt im Wohnzimmer ]
um ihre Mama
[ im Besuchzimmer versammelt , sie lehnte im ]
[ geschart . Diese lag ausgestreckt auf dem ]
Sopha
[ in der Caminecke ]
[ am Kamin ]
und sah
[ , im Kreise ]
[ vollkommen glücklich aus in der Mitte ]
ihrer Lieblinge ,
[ welche während dieser Zeit ]
[ die für den Augenblick ]
weder
[ ]
[ weinten noch sich ]
zankten
[ ]
[ . Mir hatte sie verboten ]
,
[ noch schrien ]
[ mich der Gruppe anzuschließen ]
,
[ vollkommen heiter ]
[ indem sie sagte , ehe sie nicht von Bessie höre ]
und
[ glücklich ]
[ ]
aus
[ . Meine eigene kleine Person durfte sich dieser Gruppe ]
[ eigener Beobachtung sähe , daß ich ernstlich bemüht sei , ein kindlicheres und umgänglicheres Wesen anzunehmen , könnte sie mir zu ihrem Leidwesen ]
nicht
[ anschließen ; Mama fagte ]
[ erlauben ]
,
[ es thäte ihr sehr leid , mich in der Entfernung halten zu müssen , aber sie könne nicht anders , bis sie sich durch Bessie ' s Aussagen und durch eigene Anschauung überzeugt hätte , daß ich den reinsten Willen habe , ein geselligeres und kindlicheres , anmuthigeres , leichteres , freieres und natürlicheres Betragen anzunehmen ; bis dahin müsse sie mich wirklich von dem Mitgenusse solcher Vortheile ausschließen ]
[ die Vorrechte mitzugenießen ]
, welche nur
[ braven und darum auch zufriedenen ]
[ zufriedene ]
und
[ glücklichen Kindern gebührten ]
[ glückliche kleine Kinder hätten ]
.
[ ' Was sagt ]
[ , Wessen klagt mich ]
denn Bessie
[ , daß ich verbrochen habe ]
[ an ]
?
[ ' ]
[ ]
fragte ich .
[ ' ]
[ , ]
Jane , ich
[ kann das Forschen und ]
[ liebe solche ]
Fragen nicht
[ leiden ]
[ ]
.
[ Uebrigens ]
[ Es ]
schickt
[ es ]
[ ]
sich
[ ]
[ durchaus nicht ]
für ein
[ kleines Mädchen gar nicht ]
[ Kind ]
,
[ sich ]
[ so zu ]
älteren
[ Personen so entgegen ]
[ Leuten ]
zu
[ stellen ]
[ sprechen ]
. Setze Dich irgendwo
[ nieder ]
[ hin ]
und sei
[ so lange ]
[ ]
still , bis Du
[ wieder artiger sprechen willst ]
[ höflicher zu reden gelernt hast ]
.
[ ' Ein kleines Frühstückzimmer stieß ]
[ - wissen und hing ]
an
[ das Besuchzimmer ; dort hinein schlüpfte ich . Es enthielt einen Bücherschrank ; ich bemächtigte mich sofort eines Buches , natürlich eines Bilderbuches . Darauf begab ich mich in ]
[ dem Glauben , daß seine Blässe ]
die
[ Fensterbrüstung , kreuzte die Füße nach türkischer Manier übereinander und nachdem ich die rothen Moirevorhänge zugezogen hatte , war ich ]
[ Folge ]
von
[ beiden Seiten abgeschlossen . Rechts zeigten sich mir die malerischen Falten der scharlachrothen Draperie , links die hellen , durchsichtigen Glasscheiben , die mich vor dem kühlen Novembertage schützten , ohne mir die Aussicht auf die frostige Außenwelt zu benehmen . Von Zeit zu Zeit , während ich die Blätter des Buches umschlug , stellte ich Betrachtungen über den Anblick dieses Wintertages an . In der Ferne bot derselbe ein fahles Weiß von Nebeln und Wolken , in der Nähe eine Scenerie von nassem Grasgrund und sturmgepeitschtem Gesträuch ; ein immerwährender Regenschauer floh vor dem scharfen Athemzuge der Windsbraut über die Fläche hin . Wieder blickte ich in mein Buch - - Bewick ' s Naturgeschichte der Vögel Großbritanniens - - das Gedruckte interessirte mich im Allgemeinen sehr wenig , indessen konnte ich , so sehr ich auch Kind war , einige Seiten der Einleitung nicht ganz unbeachtet überschlagen . Sie handelten von den Aufenthaltsorten der Seevögel , den , einsamen Felsen und Vorgebirgen ' , die von ihnen allein bewohnt sind ; von den der Länge nach vom Cap Lindenäs bis zum Nordcap mit Inseln bekränzten Küsten Norwegens - - , Wo das nord ' sche Meer mit wüstem Tosen Das Felseneiland , schen von Sterblichen gemieden , Des fernen Thule wild umbraust und die Atlantis Hinein schäumt in die stürmischen Hebriden . - - ' Ebenso wenig konnte ich die Beschreibung der eisigen , schneebedeckten Ufer Lapplands , Sibiriens , Spitzbergens , Novaja - Semljas und Grönlands übergehen , , jene trostlosen Regionen des ödesten Raumes , vom arktischen Gürtel umfangen , jener Urbehälter von Frost und Schnee , wo feste Eisfelder , die Erzeugnisse von Jahrhunderten , zur Höhe der Alpen emporgethürmt , den Pol umgeben und die vielfältigen Schrecknisse der äußersten Kälte gleichsam in einen Mittelpunkt zusammenfassen ' . Von diesen in der Weiße des Todes erglänzenden Landstrichen bildete ich mir nun eine Idee nach meiner Weise ; sie war freilich ein bloßer Schatten , wie dies bei allen unreifen Vorstellungen der Fall ist , welche nebelartig die Seele eines Kindes durchziehen , aber sie hinterließ einen merkwürdigen , dauernden Eindruck . Die Worte dieser Einleitung verbanden sich mit den beigegebenen Bildern und gaben dem einsamen Felsen in einer stürmischen , wildschäumenden See , dem zerschellten , an einer trostlosen Küste gestrandeten Boote , dem kalt und geisterhaft durch finstere Wolken auf ein eben versinkendes Wrack herabscheinenden Monde eine ganz besondere Bedeutung . Ich kann ' s nicht bestimmt sagen , was für ein Gefühl der einsame Kirchhof in mir erweckte , mit seiner Ueberschrift , seinem Gitterthor , den beiden Bäumen , dem niedrigen , rings von der zerfallenen Mauer begrenzten Horizont , dem eben aufgegangenen Halbmond , welcher die späte Abendzeit verkündete . Die beiden Schiffe , welche auf träger See stillstanden , hielt ich für Seegespenster . Den Gottseibeiuns mit Schweif und Pferdefuß überschlug ich als einen Gegenstand des Entsetzens , desgleichen das schwarze , gehörnte Wesen , das von der Spitze eines Felsens eine um einen Galgen versammelte Menge musterte . Ein jedes Bild erzählte mir eine Geschichte , oft lautete dieselbe meinem unentwickelten Verstande und unvollkommenen Gefühlen sehr geheimnißvoll , aber immer war sie interessant , so interessant wie die Märchen , welche Bessie an langen Winterabenden zu erzählen pflegte , wenn sie zufällig guter Laune war . Dann brachte sie wohl das Bügelbrett zum Camine der Kinderstube , erlaubte uns , uns um sie herumzusetzen und während sie Mistreß Reed ' s Halskrause herrichtete und die Spitzen ihrer Nachtmütze ausplättete , fütterte sie unsere gierige Aufmerksamkeit mit Liebesbegebenheiten und Abenteuern aus alten Feenmärchen und noch älteren Balladen ; später entdeckte ich , daß sie ihre Erzählungen Pamela und Heinrich , Grafen von Moreland , entnommen hatte . Mit Bewick auf dem Schoße fühlte ich mich glücklich , wenigstens glücklich nach meiner Weise . Nichts fürchtete ich als eine Unterbrechung und die letztere störte mich nur zu bald auf . Die Thür des Frühstückzimmers öffnete sich . , Holla ! Madame Trotzkopf ! ' rief die Stimme John Reed ' s ; dann trat eine Pause ein ; der Junge fand die Stube anscheinend leer . , Wo der Teufel steckt sie ! ' fuhr er fort . , Lieschen , Georgy ! ' - - seinen Schwestern rufend - - , Hanne ist nicht hier ; geht und sagt der Mama , daß sie im Regen auf die Straße gelaufen ist , das garstige Thier . ' , Ein Glück , daß ich den Vorhang zuzog , ' dachte ich bei mir selbst , und vom Grunde meines Herzens betete ich , er möchte mein Versteck nicht ausfindig machen . In der That wäre auch John Reed bei der Blödigkeit seiner Augen und seines Verstandes nicht dahinter gekommen ; aber im selben Augenblicke steckte Elise ihren Kopf zur Thür herein und sagte : , Sie ist in der Fensterbrüstung , ganz gewiß , Jack ! ' Sofort trat ich auch heraus , denn ich zitterte bei dem bloßen Gedanken , vom besagten Jack hervorgezogen zu werden . , Was willst Du ? frug ich mit scheuer Aengstlichkeit . , Was wünschen Sie , junger Herr Reed , sollst Du sagen , war die Antwort . , Ich will , daß Du herkommst . Bei diesen Worten setzte er sich in einen Armstuhl und bedeutete mir mit der Hand , näherzutreten und mich vor ihn zu stellen . John Reed war ein Schuljunge von vierzehn Jahren , vier Jahre älter als ich , denn ich zählte deren bloß zehn ; groß und stämmig für sein Alter , von fahler , ungesunder Gesichtsfarbe , groben Zügen , einem breiten Gesicht ; seine Glieder waren überhaupt massiv , seine Hände und Füße unverhältnißmäßig groß . Bei Tische pflegte er sich über Gebühr vollzupfropfen , was sein Temperament gallig , seine Augen blöde und umflort , seine Wangen schwammig machte . Er hätte dazumal eigentlich in der Schule sein sollen , aber seine Mama hatte ihn , seiner schwachen Gesundheit wegen ' auf ein oder zwei Monate nach Hause genommen . Sein Lehrer , Mister Miles , behauptete zwar , John würde sich recht wohl befinden , wenn er weniger Kuchen und Süßigkeiten von Hause geschickt bekäme ; seiner Mutter Herz konnte indessen einen so barbarischen Gedanken gar nicht fassen und so blieb sie bei der ihrer Zärtlichkeit entsprechenderen Idee stehen , John ' s ungesunde Gesichtsfarbe sei seinem allzugroßen ]
[ allzu großem ]
Fleiße und vielleicht auch
[ dem ]
[ von ]
Heimweh
[ zuzuschreiben ]
[ wäre ]
. John hatte
[ weder ]
[ wenig Liebe ]
für seine Mutter
[ , noch für seine ]
[ und ]
Schwestern
[ ]
[ und ]
eine
[ große Zuneigung , ]
[ Abneigung ]
gegen mich
[ hingegen eine ausgesprochene Antipathie ]
[ ]
. Er
[ neckte und ]
[ ]
schlug
[ ]
[ und stieß ]
mich , nicht etwa
[ zwei - oder dreimal die Woche oder ein - oder zweimal des Tages ]
[ mitunter ]
, sondern
[ ohne Unterlaß ; jeder ]
[ unablässig . Jeder ]
Nerv
[ meines Körpers ]
[ in mir fürchtete ihn , und jedes meiner Glieder ]
zitterte
[ vor ihm und jede Muskel zog sich zusammen ]
[ ]
, wenn er
[ näher ]
[ mir nahe ]
kam . Es gab Augenblicke ,
[ wo ]
[ in denen ich aus Angst vor ihm außer ]
mir
[ der Schreck ]
[ war ]
,
[ den er mir einflößte , alle Besinnung raubte , da ]
[ denn ]
ich
[ ]
[ fand nirgends Schutz ]
gegen seine Drohungen und
[ Bosheiten weder Schutz noch Rückhalt hatte ]
[ Mißhandlungen ]
.
[ Das Gesinde wollte dem ]
[ Die Dienstleute scheuten sich , ihren ]
jungen Herrn
[ nicht ]
[ dadurch ]
zu
[ nahe treten ]
[ beleidigen , daß sie Partei für mich nahm . en ]
,
[ indem es mich vertheidigte , ]
[ ]
und
[ Mistreß ]
[ Mrs . ]
Reed war
[ in dieser Beziehung ]
[ , was ihren Sohn betraf , blind und ]
taub
[ und blind , sie sah ]
[ . Sie schien ]
es nie
[ ]
[ zu sehen ]
, wenn er mich schlug
[ und hörte nicht ]
[ , nie zu hören ]
,
[ daß ]
[ wenn ]
er mich
[ schmähte ]
[ schimpfte ]
,
[ obwohl ]
[ obgleich ]
er
[ sich das eine oder das andere dann und wann sogar ]
[ beides zuweilen ]
in ihrer Gegenwart
[ erlaubte , wenn es gleich am häufigsten hinter ihrem Rücken geschah ]
[ that ; häufiger freilich in ihrer Abwesenheit ]
.
[ ]
[ Gewohnheitsmäßig gehorsam gegen ]
John
[ gegenüber an Unterwürfigkeit gewöhnt ]
[ ]
,
[ stellte ich mich sofort vor seinen Stuhl ; etwa ]
[ kam ich auf ihn zu . Er füllte wohl ]
drei Minuten
[ brachte er ]
[ ]
damit
[ zu ]
[ aus ]
,
[ ]
[ mir ]
die Zunge so
[ weit auf mich ]
[ lang ]
herauszustrecken ,
[ als ]
[ wie es ihm möglich war , ohne ihre Wurzel zu verletzen . Ich wußte , ]
er
[ dies , ohne die Zungenwurzel zu beschädigen , füglich thun konnte ; ich sah voraus , daß er alsbald auf mich losschlagen ]
[ ]
würde
[ ]
[ mich gleich schlagen ]
, und während ich
[ dem Schlage entgegenzitterte ]
[ den gefürchteten Schlag erwartete ]
,
[ konnte ich mich ]
[ stellte ich meine Betrachtungen über sein häßliches und abstoßendes Äußere an . Ich weiß ]
nicht
[ enthalten ]
[ ]
,
[ das eklige und häßliche Gesicht meines Henkers näher ins Auge zu fassen . Wahrscheinlich mochte ]
[ ob ]
er meine Gedanken
[ in meinen Blicken gelesen haben , denn ]
[ auf meinem Gesichte las ; er schlug ]
plötzlich
[ und ]
[ , ]
ohne
[ ]
[ zu sprechen , heftig auf mich ]
ein
[ Wort zu verlieren , schlug er nach mir mit aller Kraft ]
[ ]
. Ich schwankte
[ und ]
[ ]
,
[ ]
[ und als ich ]
mein Gleichgewicht wieder
[ gewinnend ]
[ erlangt hatte ]
,
[ trat ich einen oder zwei ]
[ zog ich mich um einige ]
Schritte
[ ]
[ aus seiner Nähe ]
zurück . ,
[ Nimm das ]
[ Das ist für die Frechheit , mit der Du Mama vorhin geantwortet hast , und ]
für Deine
[ Unverschämtheit ]
[ schleichende Art ]
,
[ meiner Mama vor einer Weile so zu antworten , sagte er , , und für Deinen heimlichen Rückzug ]
[ Dich ]
hinter
[ den Vorhang ]
[ Vorhänge zu verstecken , ]
und für den Blick ,
[ ]
[ mit dem Du mich soeben angesehen hast , Du Ratte - An Johns Gezänk gewöhnt , fiel es mir nie ein , ihm zu antworten ; ich dachte nur daran , wie ich ]
den
[ Du mir vor zwei Minuten zuwarfst , Du abscheuliche Ratte , Du ! Ich war John ' s Schmähungen zu sehr gewöhnt , um irgend eine Entgegnung versuchen zu wollen ; meine nächste Sorge bestand bloß darin , wie ich den zweiten ]
[ ]
Schlag
[ ertragen könnte ]
[ aushalten wollte ]
,
[ welcher der Beschimpfung unausweichlich folgen würde ]
[ der jeder Grobheit folgte ]
. , Was
[ thatest ]
[ hast ]
Du hinter dem
[ Vorhange ]
[ Vorhang gemacht ]
?
[ war John ]
[ fragte er . , Gelesen . ]
'
[ s nächste Frage . ]
[ ]
,
[ Ich las . , Zeig ' ]
[ Zeige ]
das Buch
[ her ]
[ ]
. Ich ging zum Fenster
[ ]
[ zurück ]
und holte es . ,
[ ]
[ Wie kannst ]
Du
[ hast mit unseren Büchern gar nichts ]
[ Dir einfallen lassen , unsere Bücher ]
zu
[ schaffen . ]
[ nehmen ? ]
Du
[ ißt bei uns das Gnadenbrot ]
[ lebst von unsrer Gnade ]
,
[ wie ]
[ sagt ]
Mama
[ sagt , ]
[ ; ]
Du hast kein Geld , Dein Vater
[ hinterließ ]
[ hat ]
Dir nichts
[ , ]
[ hinterlassen . ]
Du
[ solltest ]
[ müßtest ]
eigentlich betteln gehen und nicht
[ mit vornehmer Leute Kindern , ]
[ hier ]
wie
[ unsereins ]
[ wir ]
,
[ zusammenleben ]
[ die Kinder eines Edelmannes ]
,
[ mit uns von denselben Speisen ]
[ leben , dieselben Mahlzeiten wie wir ]
essen und Kleider tragen , die
[ Dir unsere ]
[ ]
Mama
[ schaffen muß ]
[ bezahlt ]
.
[ Ich ]
[ - ich ]
will Dich lehren , in
[ meinen Büchern herumzukramen ; denn die Bücher sind mein und das ]
[ meinem Bücherschrank zu kramen ! Das ]
ganze Haus gehört mir oder wird mir in
[ wenigen ]
[ einigen ]
Jahren gehören .
[ Packe Dich und ]
[ Geh , ]
stelle Dich
[ zur ]
[ an jene ]
Thür
[ , außer den Bereich der Spiegel und Fenster ]
[ ]
. Ich that
[ , wie mir geheißen wurde ]
[ es ]
, ohne
[ im ersten Augenblick die ]
[ seine ]
Absicht
[ des Buben ]
[ sogleich ]
zu
[ erfassen ; ]
[ durchschauen , aber ]
als ich ihn
[ aber ]
[ ]
das Buch
[ aufheben und zum Wurfe schwingen ]
[ erheben ]
sah ,
[ fuhr ich instinctmäßig ]
[ um mich damit zu werfen , sprang ich ]
mit einem
[ Angstrufe beiseite ; ]
[ Schreckensschrei unwillkürlich auf die Seite , ]
doch nicht
[ zeitig ]
[ früh ]
genug , denn der
[ ]
[ dicke ]
Band traf mich , ich fiel
[ , schlug ]
[ ]
mit dem
[ Kopfe ]
[ Kopf heftig ]
gegen die Thür und
[ zerschellte mir den Schädel ]
[ verwundete mich ]
. Die Wunde blutete , der Schmerz war
[ heftig ; mein Schrecken hatte die höchste Stufe überschritten und machte anderen Gefühlen Plat ]
[ empfindlich . Da unterdrückte das Entsetzen jedes andere Gefühl ]
. ,
[ O , Du böser ]
[ Böser ]
,
[ Du ]
[ ]
grausamer Bube !
[ rief ]
[ ' sagte ]
ich . , Du
[ handelst ja ]
[ bist so schlimm ]
wie ein Mörder
[ - - ]
[ , wie ]
ein
[ Sklaventreiber - - ]
[ Sklavenvoigt ; Du bist ]
wie die römischen Kaiser !
[ ]
[ ' ]
Ich hatte
[ vordem Goldsmith ' s ]
[ Goldsmiths ]
Geschichte
[ Roms ]
[ von Rom ]
gelesen und
[ ]
[ hatte ]
mir
[ über ]
[ meine eigene Vorstellung von ]
Nero
[ und ]
[ , ]
Caligula
[ eine Meinung gebildet , auch , wie natürlich , im Stillen ]
[ und so weiter gemacht . Ich hatte in der Stille ]
Vergleiche
[ gezogen ]
[ angestellt ]
,
[ freilich ohne daran zu denken ]
[ aber nie gedacht ]
,
[ sie je in dieser Weise ]
[ daß ich meine Gedanken ]
laut
[ werden zu lassen ]
[ aussprechen würde ]
. , Wie
[ ! ]
[ ? ]
Was
[ ! ]
[ sagst Du ? ]
schrie er
[ auf ]
[ ]
. ,
[ Zu wem sagt sie ]
[ Mir wagst Du ]
das
[ ]
[ zu sagen ]
?
[ Doch nicht zu mir ]
[ Habt Ihr gehört , Eliza und Georgiana ]
?
[ Elisa , Georgina , habt Ihr ]
[ Ich werde ]
es
[ gehört ? Warte , ich will es der ]
[ ]
Mama sagen
[ ! Doch ]
[ , aber ]
zuvor -
[ - Bei diesen Worten stürzte er wie ein Rasender ]
[ Er rannte ]
auf mich los
[ ; ]
[ , ]
ich fühlte
[ , wie er mich bei den Haaren und bei den Schultern packte ; die Verzweiflung gab mir Kraft ]
[ ihn meine Schulter und meine Haare packen . Er hatte mit einer Verzweifelten angebunden ]
. Ich sah
[ ]
[ wirklich ]
in ihm einen Tyrannen , einen Mörder
[ ; ich ]
[ . Ich ]
fühlte
[ einige ]
[ ]
Blutstropfen von meinem Kopfe
[ ]
[ auf ]
den Nacken
[ herabrinnen , dies ]
[ hinunterrieseln ]
und
[ ein stechender ]
[ empfand einen stechenden ]
Schmerz
[ hatten in diesem Momente ]
[ . Diese Gefühle gewannen für den Augenblick ]
die
[ Oberhand ]
[ Herrschaft ]
über
[ jedwede ]
[ meine ]
Furcht
[ ]
[ , ]
und ich
[ empfing den Burschen mit einer Art entschlossener Raserei . Was ich ]
[ trat ]
ihm
[ ]
[ zornig entgegen . Ich bin mir nicht klar bewußt , was ich ]
mit meinen Händen
[ zufügte ]
[ that ]
,
[ das weiß ich nicht mehr ]
[ erinnere mich aber wohl ]
,
[ ich hörte nur , wie ]
[ daß ]
er mich
[ eine böse ]
[ , ]
Ratte
[ nannte ]
[ ' ! schalt ]
und laut
[ aufschrie ]
[ schrie ]
. Man
[ war ]
[ kam ]
ihm
[ bald ]
[ ]
zu
[ Hilfe gekommen ; Elisa ]
[ Hülfe . Eliza ]
und
[ Georgina ]
[ Georgiana ]
hatten
[ Mistreß Reed geholt ]
[ ihre Mutter gerufen ]
,
[ die sofort auf den Schauplatz eilte ]
[ und sie erschien in der Thür ]
, gefolgt von Bessie und
[ ]
[ ihrer Jungfer ]
Abbot
[ , ihren Kammerzofen ]
[ ]
.
[ Man trennte uns ]
[ Wir wurden getrennt ]
und ich hörte die Worte : ,
[ Du lieber Himmel ]
[ Um Gottes willen ]
!
[ Welche Bosheit ]
[ Welch ein Wahnsinn ]
,
[ den jungen Herrn derart ]
[ Junker John so ]
anzufallen ! , Hat man
[ je ein so boshaftes Geschöpf ]
[ jemals eine ähnliche Wut ]
gesehen !
[ Worauf Mistreß ]
[ Zunächst dem Wohnzimmer lag ein kleines Frühstückszimmer . Ich schlüpfte hinein . Es enthielt einen Bücherschrank . Ich bemächtigte mich eines Buches , versicherte mich aber zuerst , daß Bilder darin waren , dann kletterte ich auf die Fensterbank , zog meine Füße nach und saß mit gekreuzten Beinen wie die Türken ; nachdem ich den dichten , roten Vorhang zugezogen hatte , fühlte ich mich geborgen in meiner doppelten Zurückgezogenheit . Auf der einen Seite schloß mich der Vorhang von der Außenwelt ab , auf der anderen waren die klaren Glasscheiben , welche mich vor dem naßkalten Novemberwetter beschützten . Ab und zu , während ich die Blätter meines Buches umwandte , vertiefte ich mich in die Betrachtung des Winternachmittags . In der Ferne war nichts als dichter weißer Nebel zu sehen , in der Nähe erblickte man eine feuchte Ebene , auf der der Sturm das laublose Gesträuch schüttelte und über welche der heulende Wind unaufhörlich den Regen vor sich her jagte . Ich blickte wieder in mein Buch ; - Bewicks Geschichte englischer Vögel - im allgemeinen zog mich der Text wenig an ; und doch waren da einige einleitende Seiten , die ich nicht unbeachtet lassen konnte , so sehr ich auch noch Kind war . Es waren diejenigen , welche von den Seevögeln handeln ; von den einsamen Felsen und Vorgebirgen ; von der norwegischen Küste , die so ganz von Inseln eingerahmt ist , von ihrem südlichsten Ende an bis zum Nordkap ; auch fesselte mich die Beschreibung der Küsten von Lappland , Sibirien , Spitzbergen , Grönland , die ganze nördliche Zone mit ihren endlosen Ebenen voll blendenden Schnees , auf denen große Eisblöcke , seit Jahrhunderten angesammelt , bis zur Höhe der Alpen aufragten und den Pol umgaben , alles mit entsetzlicher Kälte erfüllend . Von diesen verlassenen Gegenden bildete ich mir meine eigene Vorstellung , schattenhaft , wie alle halb verstandenen Begriffe , welche einem Kinde durch den Sinn gehen , aber wunderbar eindrucksvoll . Der Text auf diesen einleitenden Seiten stand im Zusammenhange mit den folgenden Zeichnungen . Da war ein einsamer Felsen unter schäumenden Wellen ; ein zerschelltes Boot , an öder Küste gestrandet ; der kalte , geisterhafte Mond zwischen Wolkenschichten , ein soeben gesunkenes Wrack beleuchtend . Jedes Bild erzählte eine Geschichte . Sie war oft geheimnisvoll und unverständlich für meinen unentwickelten Geist und meine schlummernden Gefühle , aber immer unendlich interessant , so interessant wie die Erzählungen von Bessie . An Winterabenden pflegte diese , wenn sie gerade guter Laune war , ihren Plätttisch am Kamin der Kinderstube aufzustellen und uns zu erlauben , uns um sie herumzusetzen ; während sie dann Mrs . Reeds Spitzenfraisen plättete und ihre Nachthauben fältelte , erzählte sie uns Märchen oder Abenteuer , welche sie alten Balladen entnahm . In Gesellschaft meines Buches war ich ganz glücklich , wenigstens auf meine Art . Ich fürchtete nichts als eine Störung , und die kam bald genug . Die Zimmerthür öffnete sich . , Heda , Schlafmütze ! ' ' schrie John . Plötzlich hielt er inne , wahrscheinlich , weil er das Zimmer leer fand . , Wo , zum Teufel , mag sie sein ? Lizzy ! Georgy ! Jane ist nicht hier , rief er seinen Schwestern zu . , Sagt Mama , sie sei in den Regen hinausgelaufen , das boshafte Tier . , Wie gut , daß ich den Vorhang zuzog , dachte ich und wünschte innig , daß er mein Versteck nicht finden möchte . Allein würde er es auch nicht gefunden haben , denn er hatte ein schwaches Begriffsvermögen und keine Beobachtungsgabe , aber Eliza hatte kaum ihren Kopf zur Thür hereingesteckt , so rief sie auch schon : , Sie sitzt sicherlich in der Fensternische . Ich kam sogleich zum Vorschein , denn ich zitterte bei dem Gedanken , von John hervorgezogen zu werden . , Was willst Du von mir ? fragte ich mit unverhohlenem Mißtrauen . Seine Antwort war : , Du sollst sagen , was wünschen Sie , Herr ]
Reed
[ erwiderte ]
[ ? John Reed war ein Schulknabe , vierzehn Jahre alt , also vier Jahre älter als ich , die ich zehn Jahre zählte . Er war groß und stark für sein Alter ; er hatte eine dunkle ungesunde Gesichtsfarbe , grobe Züge in einem breiten Gesicht und lange , ungelenke Gliedmaßen . Er überaß sich regelmäßig bei Tische , wodurch er blöde und triefende Augen und aufgeschwemmte Backen bekam und gallig wurde . Er hätte jetzt auf der Schule sein müssen , aber seine Mama hatte ihn auf ein bis zwei Monate zu sich genommen , seiner zarten Gesundheit wegen . Mr . Miles , sein Lehrer , meinte zwar , er würde ganz gesund sein , wenn man ihm weniger Süßigkeiten und Kuchen von Hause schickte , aber seine Mutter wollte von dieser strengen Auffassung nichts Dann fügte Mrs . Reed hinzu ]
: , Bringt sie
[ ins rothe ]
[ in das rote ]
Zimmer und schließt sie dort ein . Vier Hände
[ faßten ]
[ ergriffen ]
mich
[ zu gleicher Zeit ]
[ sogleich ]
und ich wurde die Treppe
[ hinauf getragen ]
[ hinaufgetragen ]
.
[ II ]
[ Zweites Kapitel ]
.
[ Den ]
[ Ich sträubte . mich auf dem ]
ganzen
[ Weg über leistete ich nach Kräften Widerstand , für mich eine ungewohnte Sache ]
[ Wege . Das war etwas Ungewohntes an mir ]
und
[ für ]
[ bestärkte ]
Bessie und
[ Jungfer ]
[ Miß ]
Abbot
[ ein Anhaltspunkt mehr , die schlechte ]
[ sehr in ihrer schlechten ]
Meinung
[ , die sie bereits ]
[ ]
von mir
[ gefaßt hatten , zu begründen ]
[ ]
.
[ Der einzige Grund meines Betragens bestand indessen darin , daß ich ganz ]
[ Ich war in der That ]
außer mir
[ ]
[ , wie die Franzosen sagen würden . Ich wußte , daß meine Empörung mir strenge Strafe eintragen würde , und ]
war
[ ; die augenblickliche Auflehnung gegen meine Quäler , welche natürlicherweise schreckliche Strafen nach sich ziehen mußte , hatte mich ]
[ ]
, wie
[ irgend einen meuterischen Sklaven ]
[ jeder rebellische Sklave ]
,
[ zu dem Entschlusse gebracht , so weit als möglich ]
[ entschlossen , bis zum Äußersten ]
zu gehen . , Halten Sie ihr die
[ Hände , Mamsell ]
[ Arme fest Miß ]
Abbot
[ ; ]
[ , ]
sie
[ geberdet sich ja ]
[ ist ]
wie eine
[ wüthende ]
[ wilde ]
Katze . ,
[ Pfui ]
[ Schämen Sie sich ]
! Schämen Sie sich !
[ rief ]
[ schrie ]
die
[ Herrenmagd ]
[ Jungfer ]
. , Welch
[ abscheuliche Aufführung ]
[ abscheuliches Betragen ]
, Miß Eyre ,
[ nach einem jungen Gentleman ]
[ den Junker zu schlagen ]
,
[ dem Sohne ]
[ den Sohn ]
Ihrer Wohlthäterin ,
[ Ihrem jungen Gebieter zu schlagen ]
[ Ihren Herrn ]
! ,
[ Gebieter ? Wieso ]
[ Herrn ! Er ]
ist
[ er ]
[ ]
mein
[ Gebieter ]
[ Herr ]
? Bin ich
[ eine Dienstmagd ]
[ ein Dienstbote ]
? , Nein
[ ! ]
[ , ]
Sie sind
[ noch ]
[ ]
weniger als
[ eine Dienstmagd , denn ]
[ ein Dienstbote ; ]
Sie thun
[ ]
[ gar ]
nichts
[ für Ihren Unterhalt ]
[ dafür , daß Sie erhalten werden ]
. Da , setzen Sie sich
[ nieder , ]
[ hin ]
und denken Sie über Ihre
[ Nichtswürdigkeiten ]
[ Schlechtigkeit ]
nach .
[ Indessen ]
[ So sprechend , ]
hatten
[ ]
[ sie ]
mich
[ die beiden Mädchen ]
[ ]
in
[ die ]
[ das von Mrs . Reed ]
bezeichnete
[ Stube ]
[ Zimmer ]
gebracht und
[ dort ]
[ mich ]
auf einen Stuhl
[ niedergeworfen ]
[ niedergesetzt ]
.
[ Mein erster Gedanke war , wie eine Feder emporzuschnellen ]
[ ich wollte aufspringen ]
, aber
[ zwei Paar Hände brachten ]
[ sie hielten ]
mich
[ augenblicklich zum Stillsitzen ]
[ fest ]
. , Wenn Sie nicht
[ ]
[ still ]
sitzen
[ bleiben ]
[ ]
,
[ so ]
[ ]
müssen
[ wir ]
[ ]
Sie
[ anbinden ]
[ festgebunden werden ]
,
[ ]
[ ' ]
sagte Bessie
[ . ]
[ ]
,
[ Mamsell ]
[ , Miß ]
Abbot , leihen Sie mir
[ einmal ]
[ ]
Ihre Strumpfbänder
[ , ]
[ ]
die meinigen würde sie gleich zerreißen .
[ Mamsell ]
[ Miß ]
Abbot
[ machte ]
[ schickte ]
sich
[ bereit , das geforderte Bindemittel von ihren dicken Beinen abzulösen . Die Bereitung von Fesseln und der Gedanke ]
[ ]
an
[ die damit verbundene neue Schmach benahm mir ]
[ , sie abzubinden . Diese Vorbereitung , mich zu fesseln , kühlte meine Aufregung ]
etwas
[ von meiner Aufregung ]
[ ab ]
. ,
[ Lassen ]
[ Binden ]
Sie
[ sie daran ]
[ mich nicht fest ]
,
[ rief ]
[ schrie ]
ich . , Ich will mich nicht rühren .
[ Und zur besseren Bekräftigung des Gesagten hielt ]
[ Um sie von der Aufrichtigkeit meiner Worte zu überzeugen , klammerte ]
ich mich mit beiden Händen
[ am Stuhle ]
[ ]
fest
[ ]
[ an den Stuhl ]
. ,
[ Ich wollte ]
[ Hüten Sie sich , ]
es
[ Ihnen auch nicht gerathen haben ]
[ zu thun ]
,
[ erwiderte ]
[ ! sagte ]
Bessie
[ , indem ]
[ . Als ]
sie
[ , nach gewonnener Ueberzeugung ]
[ sich sicher glaubte ]
, daß ich
[ fest saß ]
[ gehorchte ]
,
[ ihre Hände von mir nahm . Darauf stellte ]
[ ließ ]
sie
[ sich mit Jungfer ]
[ mich los ; dann standen sie und Miß ]
Abbot mit
[ unterschlagenen ]
[ verschränkten ]
Armen vor
[ mich hin , und Beide blickten ]
[ ]
mir
[ düster ]
[ ]
und
[ forschend ins Antlitz ]
[ sahen mich ängstlich und zweifelnd an ]
, als
[ hielten ]
[ ob ]
sie
[ mich für verrückt ]
[ glaubten , daß ich nicht recht ' bei Sinnen wäre ]
.
[ Sie ]
[ , So habe ich sie noch nicht gesehen , ! sagte endlich Bessie , sich an die Zofe wendend . , Aber es lag immer in ihr , ! ]
war
[ früher nie so , begann nach einer Weile Bessie ]
[ die Antwort ]
.
[ Oh ]
[ ]
,
[ es hat schon immer in ihr gesteckt . ]
[ ]
Ich habe
[ der gnädigen Frau schon öfter meine Meinung über das Kind ]
[ es Mrs . Reed oft ]
gesagt ,
[ und ]
[ ]
sie
[ hat mir ganz Recht gegeben . Es ]
[ ]
ist ein
[ kleiner Wechselbalg ! mein Lebtag ]
[ verstocktes kleines Ding , und Mrs . Reed ist ganz meiner Meinung . Ich ]
habe
[ ich ]
[ ]
noch
[ kein ]
[ nie ein ]
Mädchen
[ ihres Alters ]
[ in ihrem Alter gesehen , das ]
so
[ heimtückisch gesehen ! ]
[ verschlossen gewesen wäre . ]
Bessie antwortete nicht .
[ Nach einer kurzen Pause wandte ]
[ Bald darauf redete ]
sie
[ sich zu mir . ]
[ mich an und sagte : ]
, Sie sollten
[ am besten wissen ]
[ bedenken ]
, Miß ,
[ was ]
[ daß ]
Sie
[ Mistreß ]
[ Mrs . ]
Reed
[ zu danken haben ; sie allein ]
[ großen Dank schuldig sind . Sie ]
erhält Sie
[ . Wenn ]
[ , und wenn ]
sie
[ ]
[ ihre Hand von Ihnen abzöge , kämen ]
Sie
[ verstößt , so kommen Sie geraden Weges ins ]
[ in das ]
Armenhaus .
[ Auf solche Reden konnte ich ]
[ Ich hatte auf diese Worte ]
nichts
[ ]
[ zu ]
erwidern
[ . Sie ]
[ , sie ]
waren mir
[ nichts neues ; mit den ersten Vorstellungen meines Daseins hatten sich ]
[ nicht neu , meine frühsten Erinnerungen schlossen ]
ähnliche
[ Andeutungen gepaart ]
[ Bemerkungen ein ]
.
[ Der ]
[ Dieser ]
Vorwurf meiner
[ Armuth und ]
[ ]
Abhängigkeit
[ tönte ]
[ war meinem Ohr zu einem unbestimmten Singsang geworden , der ]
mir
[ in ]
[ weh that und mich niederdrückte , ]
den
[ Ohren , peinlich zwar und drückend , ]
[ ich ]
aber nur halb
[ verständlich ]
[ verstand ]
.
[ Nun ließ sich auch Jungfer ]
[ Miß ]
Abbot
[ vernehmen . ]
[ fügte hinzu : ]
, Und Sie
[ dürfen sich gar ]
[ müssen ]
nicht
[ einbilden ]
[ etwa denken ]
, daß
[ Sie ebenso viel sind , als ]
[ ]
die
[ Fräuleins ]
[ Misses und Junker ]
Reed
[ und der junge Herr ]
[ Ihresgleichen find , weil Mrs . ]
Reed
[ ; etwa darum , weil Mistreß Reed die Gnade hat ]
[ so gütig ist ]
, Sie mit
[ ihren Kindern aufzuziehen ? Die haben ]
[ ihnen zu erziehen . Jene werden einmal ]
sehr
[ viel Geld ]
[ reich werden ]
, und Sie haben
[ gar nichts ]
[ nicht das Geringste ]
,
[ daher ziemt Ihnen Demuth , und ]
[ darum sollten ]
Sie
[ werden wohl daran thun ]
[ demütig sein und darnach trachten ]
,
[ etwas leidlicher zu werden . , Was wir Ihnen ]
[ sich bei ihnen beliebt zu machen . , Wir ]
sagen
[ , ist ]
[ das ]
zu Ihrem Besten ,
[ ]
[ ! ]
fügte Bessie
[ etwas freundlicher ]
[ mit strenger Stimme ]
hinzu
[ ; ]
[ . ]
,
[ versuchen ]
[ ]
Sie
[ es mit Dienstfertigkeit und Zuvorkommenheit ]
[ sollten sich bemühen ]
,
[ vielleicht haben sie ]
[ nützlich und freundlich zu sein , ]
dann
[ ]
[ könnten Sie hier ]
eine Heimat
[ in diesem Hause ; aber ]
[ haben , ]
wenn Sie
[ sie sich roh ]
[ heftig ]
und
[ leidenschaftlich betragen ]
[ unartig bleiben ]
,
[ so ]
[ ]
wird Sie
[ die gnädige Frau ganz gewiß ]
[ Mrs . Reed sicherlich ]
fortschicken . ,
[ Zudem ]
[ Und außerdem ]
,
[ meinte ]
[ ' sagte ]
Miß Abbot , , wird
[ sie unser Herrgott ]
[ Gott Sie ]
strafen
[ , vielleicht schickt er ihr einmal ]
[ . Er kann Sie ]
mitten in
[ den Ergüssen ihrer Bosheit den Tod ]
[ Ihren Sünden sterben lassen ]
, und wo
[ soll ]
[ würden Sie ]
dann
[ ihre arme Seele ]
[ ]
hinkommen ? Kommen Sie , Bessie , wir wollen sie allein lassen .
[ Um alles ]
[ Ich möchte um Nichts ]
in der Welt
[ wollte ich nicht ]
[ ]
ihr
[ ]
[ schlechtes ]
Herz haben .
[ Sagen ]
[ Wenn ]
Sie
[ Ihre Gebete her ]
[ wieder zur Besinnung kommen , beten Sie ]
, Miß Eyre ,
[ wenn Sie allein sind ; ]
[ ]
denn wenn Sie
[ keine Reue zeigen ]
[ nicht bereuen ]
,
[ so möchte am Ende irgend ein Gespenst ]
[ wird der Böse durch ]
den
[ Camin herunter ]
[ Schornstein ]
kommen und Sie
[ holen ]
[ mitnehmen ]
.
[ Beide entfernten sich nun , stießen ]
[ Sie gingen und schlossen ]
die Thür
[ zu , und sperrten sie ]
[ ]
hinter sich
[ ab ]
[ zu ]
. Das
[ rothe ]
[ rote ]
Zimmer war
[ eine unbenutzte Stube ]
[ ein unbenutztes Zimmer ]
, in
[ der ]
[ dem ]
selten
[ , ich möchte beinahe sagen nie , ]
[ ]
jemand
[ die Nacht zubrachte ]
[ schlief , ich könnte fast behaupten niemals ]
, es
[ wäre ]
[ mußte ]
denn
[ ]
[ sein ]
, daß
[ zufällig ]
[ ganz ungewöhnlich viel Besuch in Gatesheadhall vorsprach . Es war dessen ungeachtet eines der größten und prächtigsten Zimmer im ganzen Hause . In der Mitte desselben stand ]
ein
[ großer Schwarm von Gästen Gatesheadhall überschwemmte , und es nothwendig machte , alle Räumlichkeiten des Hauses zu verwenden . Dessen ungeachtet war die rothe Stube eine der größten und stattlichsten der Wohnung . Eine auf massiven Säulen ]
[ großes Bett ]
von Mahagoni
[ ruhende Bettstatt ]
[ ]
mit einem Himmel von
[ dunkelrothem ]
[ schwerem , dunkelrotem ]
Damast
[ stand ]
[ ]
,
[ der Bundeslade ähnlich ]
[ die beiden Fenster ]
,
[ in der Mitte ]
[ welche immer verhangen waren , hatten Draperien von demselben Stoff ]
;
[ die zwei großen Fenster ]
[ der Teppich war ebenfalls rot und der Tisch am Fußende des Bettes war mit einer Decke von gleicher Farbe bedeckt ]
, die
[ Fensterladen stets geschlossen , ]
[ Wände ]
waren von
[ Garnituren und Draperien von derselben ]
[ dunkler ]
Farbe
[ halb verhüllt ; über den Fußboden breitete sich ein rother Teppich ; auch den Tisch am Fuße des Bettes deckte ein carmoisinrothes Tuch ; die Wände waren lichtroth ]
[ ]
,
[ mit einem zarten Hauche von Feuerroth gemalt , der ]
[ ]
Kleiderschrank ,
[ die Toilette ]
[ Toilettentisch ]
,
[ die ]
[ ]
Stühle
[ sämmtlich ]
[ ]
von dunkel
[ politirtem ]
[ poliertem ]
Mahagoni . Aus
[ diesen tiefen Schatten ringsum erhoben sich hoch und blüthenweiß die aufeinander geschichteten Matratzen und Federpölster des Bettes ]
[ dieser düstren , schattenhaften Umgebung leuchteten um so heller das Bett ]
mit
[ einer schneeigen Marseiller Steppdecke überkleidet ; am Kopfe des Bettes ragte , wohl nicht ganz so hoch wie das erstere , ]
[ seinen schneeweißen Kissen und ]
ein
[ weiter , gepolsterter Sorgenstuhl , gleichfalls ]
[ ebenfalls ]
weiß
[ überzogen und vorne mit einem Fußschemel versehen , empor ]
[ überzogener Lehnstuhl hervor ]
, der mir wie ein
[ weißer Thron vorkam ]
[ verblaßter Thronsessel erschien ]
.
[ Die Stube ]
[ Das Zimmer ]
war
[ ]
[ eisig ]
kalt , weil
[ man sie ]
[ ]
selten
[ heizte ; ]
[ ein Feuer darin brannte , ]
still , weil
[ sie ]
[ es ]
von der Kinderstube und
[ der ]
[ ]
Küche
[ gleich ]
[ ]
weit
[ entfernt ]
[ ab ]
lag ;
[ feierlich und unheimlich ]
[ schauerlich ]
, weil
[ man wußte , sie werde ]
[ es ]
selten
[ betreten . Bloß am Sonnabend kam das Stubenmädchen hinein , um von den Spiegeln und Möbeln den ungestört angesammelten Staub einer ganzen Woche abzuwischen ; Mistreß Reed selbst besuchte die Stube nur in seltenen Zwischenräumen , um eine geheime Schublade im Kleiderkasten zu untersuchen , welche verschiedene Pergamente , ihr Juwelenkästchen und ]
[ ]
ein
[ Miniaturporträt ihres verstorbenen Mannes enthielt ]
[ menschlicher Fuß betrat ]
.
[ Ihres verstorbenen Mannes - - in diesen Worten lag das Geheimniß der rotten Stube , der Zauberbann , welcher dieselbe trotz ihrer Größe öde und verlassen erhielt . Mister Reed war ]
[ Es ward ängstlich gemieden , weil in diesem Zimmer ]
vor neun Jahren
[ gestorben ; in der rothen Stube hatte er ]
[ Mr . Reed ]
seinen
[ Geist ]
[ letzten Seufzer ]
ausgehaucht
[ ; dort hatte er am Paradebett gelegen , von dort hatten die Leichenmänner seinen Sarg abgeholt , und von jenem Tage an hatte eine gewisse Weihe das Zimmer vor häufigem und längerem Aufenthalte bewahrt . Der Sitz , auf welchen mich Bessie und die bitterböse Mamsell Abbot festgebannt hatten , war eine niedrige Ottomane nächst dem marmornen Caminmantel . Vor mir erhob sich das Bett , zu meiner Rechten stand der hohe , finstere Kleiderschrank , in dessen politirten Thüren sich die verschiedenartig gebrochenen Reflexe abspiegelten ; links präsentirten sich die verhüllten Fenster und ein zwischen den letzteren angebrachter Spiegel gab das unheimlich großartige Bild des Bettes und der ganzen Stube wieder . Ich wußte nicht ganz gewiß , ob man die Thür zugesperrt ]
[ ]
hatte ;
[ ich nahm ]
[ weil hier seine sterblichen Reste auf dem Paradebett lagen , bis sie zur ewigen Ruhe bestattet wurden . Als Bessie und die böse Miß Abbot mich verlassen hatten , saß ich eine zeitlang ganz still , ganz gedankenlos auf einer kleinen Ottomane neben dem Kamin , dann fiel ]
mir
[ ]
[ ein , daß sie ]
die
[ Freiheit ]
[ Thür vielleicht doch nicht verschlossen hätten . ich wagte es ]
aufzustehen
[ und sah nach ]
[ , um nachzusehen ]
. Ach ,
[ ja ]
[ kein Gefängnis war leider sicherer verwahrt ]
!
[ Nie war der Ausgang eines Kerkers besser verwahrt . Zu meinem Sitze zurückkehrend , mußte ich vor ]
[ Als ich mich wieder von der Thür entfernte , kam ich bei ]
dem Spiegel
[ vorbei ; mein Blick fiel ]
[ vorüber ]
,
[ ]
[ der zwischen beiden Fenstern hing . Ich sah ]
unwillkürlich
[ gefesselt , darauf , gleichsam um die Tiefe zu ergründen ]
[ hinein . In den Tiefen ]
, die
[ ]
[ sich da enthüllten , erschien mir alles noch kälter und dunkler , und ]
das
[ Glas zu decken schien . Alles sah in dieser eingebildeten Vertiefung frostiger und finsterer aus als in der Wirklichkeit , und die ]
[ ]
sonderbare kleine
[ Gestalt ]
[ Wesen ]
,
[ ]
[ welches mich daraus anstarrte ]
mit
[ weißem ]
[ dem blassen ]
Gesicht und
[ Armen , mit vor Furcht zwinkernden ]
[ den feurigen ]
Augen ,
[ welche , ]
[ die ]
sich
[ im düsteren Hintergrunde der Spiegelfläche abzeichnend ]
[ scheu und furchtsam nach allen Seiten umsahen ]
,
[ ]
[ während sonst alles unbeweglich war , machte ]
mir
[ in der unbeweglichen Umgebung zitternd entgegenblickte , gemahnte mich an ein wirkliches Gespenst . Sie kam mir vor , wie eines jener nebelhaften Phantome , halb Fee , halb Nixe , von denen uns Bessie in ihren Märchen erzählt hatte , sie stiegen in fernen , dunstigen Sümpfen vor ]
[ ]
den
[ Augen verspäteter Wanderer aus der Erde empor ]
[ Eindruck einer Geistererscheinung ]
.
[ Ich setzte mich wieder auf meinen alten Platz . In diesem Augenblicke kam der Aberglaube über mich ]
[ Meine Gespensterfurcht erwachte ]
, aber noch
[ hatte die Stunde seines vollständigen Sieges ]
[ sollte sie mich ]
nicht
[ geschlagen ]
[ übermannen ]
.
[ Noch rann mein Blut warm durch die Adern ; noch erhielt mich der trotz der empörten Sklavin in aufrechter Spannung ; ich mußte eine wilde Fluth von Gedanken aus der Vergangenheit vorbeiströmen lassen , bevor der Wellenschlag der Gegenwart an mich gelangen konnte . Alle Martern und Qualen , die ich von John Reed erduldet ]
[ Johns Tyrannei ]
,
[ alle die stolze Verachtung ]
[ ]
seiner Schwestern
[ ]
[ stolze Gleichgültigkeit ]
,
[ die offene Abneigung ]
[ ]
seiner Mutter
[ ]
[ Abneigung gegen mich ]
, die Parteilichkeit
[ des Gesindes kamen in ]
[ der Dienstboten , all dies tauchte jetzt wieder vor ]
meinem
[ wild erregten Gemüthe ]
[ verstörten Geiste ]
auf
[ die Oberfläche , wie der Schlamm in den Fluthen einer aufgetrübten Quelle ]
[ ]
. Warum mußte
[ denn gerade ]
[ ]
ich immer leiden ,
[ die Augen traurig zu Boden senken ; warum verklagte ]
[ wurde geschlagen ]
,
[ warum verdammte man denn gerade nur mich ]
[ angeklagt , verdammt ]
? Warum
[ ]
[ gefiel ich niemand , wenn ich mir auch alle Mühe gab , jedermanns Zuneigung zu gewinnen ? Eliza , welche eigensinnig und selbstsüchtig ]
war
[ es mir denn unmöglich zu gefallen ]
[ ]
,
[ warum nutlos , irgend Jemandes Zuneigung erlangen zu wollen ? Elise , das eigensinnige , selbstsüchtige Mädchen ward verehrt ; Georgine mit ihrem launischen Wesen , ihrer herben Bissigkeit , ihrem herausfordernden ]
[ wurde geehrt . Georgiana , welche launisch ]
und
[ kecken ]
[ boshaft war , und ein widerspenstiges , ungezogenes ]
Betragen
[ war bei Allen wohlgelitten ]
[ hatte , wurde gehätschelt ]
. Ihre Schönheit , ihre
[ rothen ]
[ rosigen ]
Wangen
[ , ihre ]
[ und ]
goldenen
[ Locken ]
[ Lockenschienen alle zu entzücken , welche sie ansahen , und ]
schienen
[ jedermann zu entzücken und für die Fehler des Kindes schadlos zu haben ]
[ ihr Nachsicht mit alle ihren Fehlern einzutragen ]
.
[ John ]
[ Johns Willen durchkreuzte niemand , noch weniger ]
wurde
[ nicht das Mindeste in den Weg gelegt , geschweige denn , daß ]
[ ]
er gestraft
[ worden wäre ]
[ ]
,
[ wiewohl ]
[ mochte ]
er den Tauben den Hals
[ umdrehte ]
[ umdrehen ]
, die
[ kleinen Hühnchen todtschlug ]
[ jungen Pfauen totschlagen ]
, die Hunde auf die Schafe
[ hetzte ]
[ hetzen ]
, die
[ Trauben aus dem ]
[ Obstspaliere ihrer schönsten Früchte berauben oder im ]
Treibhause
[ stahl , ]
[ von den auserlesensten Pflanzen ]
die Knospen
[ der seltensten Pflanzen im Gewächshause abriß . Seine ]
[ abbrechen . Obgleich ihm seine ]
Mutter
[ ]
[ alles gestattete , ]
nannte er
[ nicht anders als ]
[ sie ]
,
[ altes Mensch ]
[ alte Schraube ]
' ,
[ machte sich zuweilen über ]
[ warf ihr ]
ihre
[ unreine ]
[ dunkle Hautfarbe vor ]
,
[ seiner eigenen ähnliche Gesichtsfarbe lustig . Ihre Wünsche und Bitten beachtete er nicht im Geringsten ; nicht selten verdarb und ]
[ handelte frech ihren Wünschen zuwider , ]
zerriß
[ er aus Muthwillen ]
[ und beschmutzte oft ]
ihre seidenen Kleider
[ und dennoch war und ]
[ ; aber trotz alledem ]
blieb er , ihr
[ liebes , theures Söhnchen . ]
[ einziger Liebling ! ]
Ich dagegen
[ machte mich keines Fehlers schuldig ; ich bemühte mich ]
[ wagte nichts Unrechtes zu thun , ich gab mir Mühe ]
,
[ allen meinen Pflichten nachzukommen ; ]
[ meine Pflicht zu erfüllen , ]
und
[ doch nannte man mich nichtswürdig ]
[ ich wurde unartig ]
,
[ eklig ]
[ unausstehlich ]
,
[ verstockt ]
[ mürrisch ]
und
[ heimtückisch von Früh ]
[ schleichend gescholten vom Morgen ]
bis
[ Mittag und von Mittag bis in die Nacht ]
[ zum Abend ]
. Mein Kopf schmerzte
[ mich ]
[ und blutete ]
noch
[ immer und die Wunde ]
[ von dem Schlage ]
,
[ die ]
[ den ]
ich
[ mir im Fallen geschlagen , blutete ohne Unterlaß . Kein Mensch ]
[ erhalten ]
hatte
[ es ]
[ , und niemand hatte ]
John
[ verwiesen , daß er mich ohne Ursache mißhandelte ]
[ gescholten ; ich dagegen wurde mit schimpflicher Strafe belegt ]
,
[ und ]
[ ]
weil ich mich gegen
[ ihn wandte , um weitere ]
[ seine ]
unvernünftige
[ Martern von mir abzulenken , wurde ich von Allen verdammt und mit Schmach überhäuft ]
[ Gewaltthätigkeit aufgelehnt hatte ]
. Das ist
[ Unrecht - - himmelschreiendes Unrecht ]
[ Ungerechtigkeit ]
!
[ ' ]
[ schrie es in mir , und meine Empörung ]
rief
[ mir mein durch die erlittenen Mißhandlungen frühzeitig ]
[ den Entschluß wach ]
,
[ wiewohl vorübergehend gereifter Verstand ]
[ dieser unerträglichen Behandlung ]
zu
[ , und meine gleichfalls unnatürlich gesteigerte Willenskraft trieb mich zu irgend einem ungewöhnlichen Ausweg , um weiterer Unterdrückung zu entgehen etwa indem ich davonlief ]
[ entfliehen , ]
oder
[ weder aß noch trank und mich so ]
[ wenn das nicht möglich wäre , Hungers ]
zu
[ Tode hungerte ]
[ sterben ]
.
[ Wie groß ]
[ Welch qualvoller Zustand an diesem traurigen Nachmittage ! Mein ganzes Denken und Fühlen ]
war
[ meine Bestürzung an jenem düsteren Nachmittage , wie sehr mein Geist aufgeregt und mein Herz empört ! Und inmitten welch finsterer Unwissenheit wurde dieser geistige Kampf ausgekämpft ! Ich war nicht im Stande , auf die unausgesetzte Frage ]
[ ]
in
[ meinem Innern ]
[ Aufruhr ]
,
[ , warum ich denn ]
[ aber ]
so viel
[ erleiden müßte ' ]
[ ich auch sann und mein Gehirn zermarterte ]
,
[ eine ]
[ ich konnte keine ]
Antwort
[ zu ]
[ auf die Frage ]
finden
[ . Nun ]
[ ]
,
[ nach einem Zeitraume von , ich will nicht sagen ]
[ warum ich so litt . Jetzt ]
,
[ wie vielen Jahren ]
[ so viele Jahre später ]
ist mir alles klar .
[ Meine Existenz ]
[ Ich war nicht an meinem Platze ]
in Gatesheadhall
[ war ein Mißton ; mein Wesen stimmte dort ]
[ , ich hatte nichts gemein ]
mit
[ niemand überein , weder mit Mistreß ]
[ Mrs . ]
Reed
[ und ]
[ , ]
ihren Kindern
[ ]
[ oder den Leuten ]
,
[ noch mit ihren erkorenen Vasallen ]
[ die zum Hause gehörten ]
.
[ Ich ]
[ Wenn sie mich nicht liebten , so ]
liebte
[ ]
[ ich ]
sie ebenso wenig
[ , als sie mich leiden konnten ]
[ ]
.
[ Sie fühlten sich nicht zu einem Wesen hingezogen ]
[ Welche Verpflichtung hatten sie , ein Kind mit Wohlwollen zu betrachten , dessen Temperament , Fähigkeiten , Neigungen den ihrigen ganz entgegengesetzt waren , ein nutzloses Ding ]
, das
[ mit ihnen nicht sympathisiren konnte ]
[ unfähig war , ihren Interessen . zu dienen ]
,
[ ein Wesen ]
[ oder zu ihrem Behagen beizutragen ]
, das
[ nach Temperament , geistigen Anlagen und Fähigkeiten so himmelweit von ihnen verschieden war ; ein unnützes Geschöpf , welches weder ihren Vortheil fördern , noch zu ihrem Vergnügen beitragen mochte , welches sogar insofern als schädlich erschien , als es einen beständigen Unwillen über ]
[ im Gegenteil Verachtung für ]
ihre Behandlung
[ nähren , ihren Blödsinn mitleidig belächeln mußte ]
[ sowohl , als für ihr Urteil in sich nährte ]
.
[ Ich bin überzeugt , daß , wäre ]
[ Wenn ]
ich ein
[ munteres ]
[ fröhliches , sorgloses ]
, hübsches
[ , sorgloses , eigensinniges , ja polterndes - - wenngleich ebenso von fremden Gnaden abhängiges , freudeloses - - ]
[ . ausgelassenes ]
Kind gewesen
[ ]
[ wäre ]
,
[ Mistreß ]
[ so würde mich Mrs . ]
Reed
[ meine Gegenwart mit weit ]
[ trotz meiner Abhängigkeit und Verlassenheit geduldiger um sich gelitten haben , ihre Kinder würden mir ]
mehr
[ gutem Willen ertragen hätte . Die Kinder selbst wären mir ]
[ Herzlichkeit und Freundschaft bezeigt haben ]
,
[ als Spielkameraden wenigstens , mehr zugethan ]
[ und die Dienstleute würden weniger geneigt ]
gewesen
[ ; die Dienstboten würden es nicht gewagt haben ]
[ sein ]
, mich
[ zur Zielscheibe der Neckereien in ]
[ zum Sündenbock ]
der Kinderstube zu machen .
[ Das Tageslicht begann aus der rothen Stube zu schwinden . ]
[ ]
Es
[ schlug ]
[ war schon ]
vier Uhr
[ ]
[ vorüber ]
und
[ der umwölkte Himmel ließ die schaurige ]
[ das Tageslicht ging an diesem regnerischen Nachmittage bereits in ]
Dämmerung
[ zeitlich hereinbrechen ]
[ über ]
.
[ Ich hörte den ]
[ Der ]
Regen
[ ohne Unterlaß an die Fenster des Treppenhauses anschlagen ]
[ schlug unaufhörlich gegen das Treppenfenster ]
und
[ den ]
[ der ]
Wind
[ durch das Lustwäldchen ]
[ heulte in dem Buschwerk ]
hinter dem Hause
[ heulen ; ]
[ Ich wurde ]
nach und nach
[ wurde ich ]
[ so ]
kalt wie
[ Marmor ]
[ Stein , ]
und
[ der Muth sank mir immer tiefer ]
[ mein Mut verließ mich ]
.
[ Mein gewöhnliches Bewußtsein des eigenen Unwerthes ]
[ Meine gewohnheitsmäßige Demut ]
,
[ der Ohnmacht ]
[ mein Mißtrauen gegen mich selbst ]
,
[ des Drückenden meiner Lage , fiel gleichsam feucht auf die glimmenden Kohlen meines verlöschenden Zornes ]
[ meine Einsamkeit schlugen meinen schwindenden Zorn gänzlich ]
nieder .
[ , Alles nennt mich schlecht ]
[ Alle sagten , ich wäre böse ]
,
[ ' dachte ich , , vielleicht bin ]
[ war ]
ich es
[ auch in der That . Wie konnte es mir eben einfallen , mich durch Hunger tödten ]
[ denn nicht ? Hatte ich nicht soeben den Gedanken gehabt , verhungern ]
zu wollen ? Das
[ wäre ja eine Sünde ! Und dann ]
[ war sicherlich ein Verbrechen . ]
,
[ wäre ]
[ War ]
ich denn
[ auch zum Tode vorbereitet ]
[ bereit zu sterben , und war die Gruft unter der Kirche in Gatesheadhall ein einladender Aufenthalt ]
?
[ Oder wäre etwa das ]
[ Sie hatten mir erzählt , in einem solchen ]
Gewölbe
[ unter der Kanzel der Kirche von Gateshead eine so einladende Ruhestätte ? Ich wußte , daß Herr ]
[ läge Onkel ]
Reed
[ in einer solchen Gruft beigesetzt wurde ]
[ begraben ]
, und
[ durch diese Vorstellung ]
[ dadurch ]
auf den Gedanken an ihn
[ selbst gebracht ]
[ zurückgeführt ]
,
[ verweilte ]
[ hing ]
ich
[ bei dieser Idee ]
[ demselben ]
mit wachsender Furcht
[ ]
[ nach ]
. Ich konnte mich seiner nicht mehr
[ entsinnen ; ]
[ erinnern , ]
aber ich
[ hatte gehört ]
[ wußte ]
,
[ ]
[ daß ]
er
[ sei ]
[ ]
mein
[ leiblicher ]
[ rechter ]
Onkel
[ ]
[ war ]
,
[ ]
[ der Bruder ]
meiner Mutter
[ Bruder gewesen ; ]
[ , daß ]
er
[ habe ]
[ ]
mich als
[ eine ]
[ ]
elternlose Waise
[ zu sich genommen ]
[ in sein Haus aufgenommen , ]
und
[ in ]
[ mit ]
seinen letzten Augenblicken
[ sich von Mistreß ]
[ Mrs . ]
Reed
[ feierlich versprechen lassen ]
[ das Versprechen abgefordert hatte ]
,
[ sie wolle ]
[ ]
mich
[ auch ferner ]
[ zu behalten und ]
wie ihr eigenes Kind
[ halten ]
[ zu erziehen ]
.
[ Mistreß ]
[ Mrs . ]
Reed
[ war jedenfalls der Ansicht ]
[ hielt sich wahrscheinlich für überzeugt ]
,
[ ]
[ daß ]
sie
[ erfülle ]
[ ]
ihr Versprechen
[ pünktlich ; und die Wahrheit zu sagen , that sie dies ]
[ gehalten habe . Sie hatte es ja ]
auch
[ ]
[ gethan ]
, so gut
[ als ]
[ ]
es ihr Charakter
[ zuließ ; ]
[ erlaubte , ]
aber wie konnte sie
[ denn auch ]
[ ]
einen
[ Einschübling ]
[ Eindringling gern sehen ]
,
[ der nicht ihres Stammes und ]
[ mit dem sie ]
nach
[ ]
[ dem Tode ]
ihres Gatten
[ Tode mit ]
[ kein verwandtschaftliches Band mehr vereinte ? Es konnte ]
ihr
[ in keiner weiteren Verbindung war , irgendwie lieben ? Im Gegentheile mußte es für sie sehr drückend ]
[ nur lästig ]
sein , sich durch ein
[ mit Widerstreben gegebenes Wort verbunden ]
[ ihr abgerungenes Versprechen genötigt ]
zu
[ wissen ]
[ sehen ]
,
[ ]
[ Mutterstelle ]
an einem
[ fremden , ungeliebten ]
[ ]
Kinde
[ Mutterstelle ]
[ ]
zu vertreten ,
[ einen fremden Eindringling fortwährend in der Mitte ihrer eigenen Kinder zu sehen . Ein sonderbarer Gedanke tauchte in mir auf . Ich zweifelte ]
[ das sie ]
nicht
[ und hatte nie daran gezweifelt ]
[ lieben konnte ]
,
[ daß Mister ]
[ und in ihre Familie ein Wesen aufzunehmen , das ihr nicht sympathisch war . Wenn Mr . ]
Reed
[ - - wenn ]
[ gelebt hätte , ]
er
[ am Leben geblieben wäre - - ]
[ würde ]
mich
[ gewiß gut ]
[ liebevoll ]
behandelt
[ hätte ]
[ haben , das fühlte ich ]
. Und
[ nun , wie ]
[ als ]
ich so
[ dasaß ]
[ da saß ]
,
[ die Augen ]
[ ]
auf das weiße Bett
[ und ]
[ sehend , einen ängstlichen Blick in ]
die dunklen
[ Wände , gelegenheitlich auch auf ]
[ Ecken oder ab und zu in ]
den
[ schwach erglänzenden ]
[ trüben ]
Spiegel
[ gerichtet ]
[ werfend ]
,
[ erinnerte ich mich ]
[ da stieg die Erinnerung ]
an alles , was ich
[ bisher von Abgeschiedenen ]
[ über Abgeschiedene ]
gehört hatte ,
[ die , weil ]
[ in mir auf : daß ]
sie
[ die Uebertretung ihrer ]
[ keine Ruhe im Grabe hätten , wenn man ihren ]
letzten
[ Wünsche aus der letzten Ruhe aufgescheucht ]
[ Willen nicht erfüllte ]
,
[ wieder auf der Erde erschienen waren ]
[ daß sie es verließen ]
, um die
[ Eids brüchigen ]
[ Übelthäter ]
zu strafen und die Unterdrückten zu rächen
[ ; auch Mister Reed ' s ]
[ . Und ich dachte , Mr . Reeds ]
Geist
[ müsse ]
[ ]
,
[ so dachte ich ]
[ ruhelos um des Unrechts willen ]
,
[ über ]
[ ]
das
[ dem Kinde seiner Schwester angethane Unrecht empört ]
[ man seinem Schwesterkinde anthat ]
,
[ ]
[ könnte wohl ]
seinen
[ Aufenthalt - - die Gruft in der Kirche , ]
[ Sarg ]
oder die unbekannte
[ Wohnung ]
[ Welt ]
der
[ Seligen - - ]
[ Verstorbenen ]
verlassen und mir in diesem Zimmer erscheinen . Ich trocknete meine Thränen und
[ ließ das Seufzen ; denn wie leicht konnte irgend ]
[ unterdrückte mein Schluchzen , aus Furcht , daß diese Zeichen heftigen Kummers eine überirdische Stimme wach rufen könnten , welche mich trösten wollte , oder daß aus der Dunkelheit hervor ]
ein
[ Ausbruch heftigen Schmerzes eine übernatürliche Stimme zu meinem Troste wecken , oder der Finsternis die Erscheinung eines lichtumflossenen Antlitzes entlocken , das sich voll himmlischen Mitgefühles über mich herniederneigte ]
[ hohläugiges Gesicht mich mitleidig anblicken könnte ]
. So
[ sehr auch ]
[ tröstlich ]
diese Idee in der
[ Vorstellung Trost einflößte ]
[ Theorie war ]
,
[ so sehr ]
[ zur Wirklichkeit geworden würde sie entsetzlich gewesen sein , das ]
fühlte ich
[ das Grauenhafte einer möglichen Verwirklichung ; ich bekämpfte sie daher mit ]
[ . Mit ]
aller
[ Macht und versuchte es , Muth ]
[ Kraft strebte ich sie ]
zu
[ fassen ]
[ unterdrücken , fest zu sein ]
.
[ Mir die wirren ]
[ Meine ]
Haare
[ aus ]
[ ans ]
dem
[ Gesichte ]
[ Gesicht ]
streichend , hob ich den Kopf in die Höhe und bemühte mich ,
[ keck ]
[ mich furchtlos ]
in dem
[ finsteren Zimmer herumzublicken . In ]
[ dunklen Raume umzusehen ; in ]
diesem
[ Augenblicke erglänzt ]
[ Augenblick fiel ]
ein
[ Lichtstrahl an der ]
[ Lichtschein auf die ]
Wand . War es
[ ]
[ ein Mondstrahl , der sich durch irgend eine Öffnung im Rouleau stahl , fragte ich mich selbst . Nein , ]
das Mondlicht
[ , das ]
[ war ruhig und dieses bewegte ]
sich
[ durch eine Ritze des Fensterladens hereinstahl ! Unmöglich ; das Mondlicht ist unbeweglich und jener Strahl irrte unstet ]
[ ]
hin und her
[ ; ]
[ , ]
während ich
[ ihn ins Auge faßte ]
[ es anblickte ]
, glitt
[ er ]
[ es von der Wand ]
zur
[ Zimmerdecke hinauf ]
[ Decke ]
und zitterte über meinem
[ Haupte ]
[ Kopfe ]
.
[ Jetzt ]
[ Ich ]
kann
[ ich mir freilich erklären ]
[ nicht mit Bestimmtheit sagen ]
,
[ daß die ganze Erscheinung ihren Ursprung aller Wahrscheinlichkeit nach dem Lichte ]
[ woher dieser Lichtstrahl kam , höchst wahrscheinlich war es der Schimmer ]
einer Laterne
[ verdankte ]
[ ]
,
[ die irgend ]
[ mit der ]
jemand über den Grasplatz
[ vor dem Hause trug ]
[ ging ]
; aber in
[ jener Stunde ]
[ der Aufregung ]
,
[ wo ]
[ in welcher ]
mein Geist
[ für alle Schrecknisse empfänglich war , ]
[ und ]
meine Nerven
[ in der ungeheuersten Aufregung zuckten ]
[ waren ]
,
[ hielt ich den wandernden Lichtschein für den Vorboten ]
[ glaubte ich , das plötzlich eindringende Licht sei der Vorbote ]
einer kommenden
[ Vision ]
[ Erscheinung ]
aus
[ dem fernen Jenseits ]
[ der anderen Welt ]
. Mein Herz
[ pochte hörbar ]
[ schlug zum Zerspringen , mein Kopf glühte ]
, meine
[ Stirne brannte ]
[ Ohren hörten ein Brausen , ]
wie
[ Feuer ; ein Geräusch , welches mir ]
[ ]
das Rauschen von
[ Fittichen dünkte ]
[ Schwingen ; etwas schien mir nahe zu sein ]
,
[ schlug ]
[ mein Atem stockte , ich war überwältigt , ich stürzte ]
an
[ mein Ohr ; irgend etwas näherte sich ; der Athem verging mir , ]
[ ]
die
[ Angst drückte mich nieder ; ich rannte zur ]
[ ]
Thür und
[ zog an der Klinke ]
[ rüttelte ]
mit
[ der Kraft der Verzweiflung ]
[ verzweifelter Anstrengung am Schloß ]
.
[ ]
[ Eilige ]
Schritte kamen
[ heran ]
[ den Korridor entlang ]
, der Schlüssel
[ drehte sich im Schlosse , ]
[ wurde umgedreht und ]
Bessie und Abbot traten
[ in die Stube ]
[ ein ]
.
[ Sind Sie krank ]
[ ]
, Miß Eyre
[ ]
[ , fehlt Ihnen etwas ]
?
[ frug ]
[ sagte ]
Bessie .
[ ]
[ , ]
Welch
[ ein schreckliches Geschrei ]
[ entsetzlicher Lärm ]
!
[ ]
[ ’ ]
rief
[ ]
[ Miß ]
Abbot
[ ; ]
[ . ]
,
[ es ging mir ordentlich durch Mark und Bein ]
[ Laßt mich hinaus ]
!
[ , Führt mich fort , bringt mich ]
[ ich will ]
in die Kinderstube !
[ schrie ]
[ r flehte ]
ich
[ ohne Unterlaß ]
[ ]
. ,
[ Weswegen ]
[ Weshalb ]
? Haben Sie sich
[ verletzt ]
[ gestoßen ]
?
[ Ist Ihnen ]
[ Haben Sie sich vor ]
etwas
[ zu Gesicht gekommen ]
[ gefürchtet ]
?
[ frug ]
[ ! fragte ]
Bessie
[ wieder ]
[ weiter ]
. ,
[ Oh ! ]
[ O , ]
ich sah ein Licht und
[ ich ]
[ ]
dachte , ein
[ Gespenst werde ]
[ Geist würde ]
kommen .
[ ? Dabei faßte ich Bessie ' s ]
[ Ich hatte Bessies ]
Hand
[ ]
[ ergriffen ]
,
[ welche ]
[ und ]
sie
[ ]
[ entzog sie mir ]
nicht
[ zurückzog ]
[ ]
. ,
[ Sie ]
[ Deshalb ]
hat
[ absichtlich aufgeschrien ]
[ sie so geschrieen ]
, erklärte Abbot
[ , offenbar sehr übel gelaunt ]
[ verächtlich ]
. , Und
[ was ]
[ welch fürchterlicher Schrei war ]
das
[ für ein Lärm war ]
[ , er ging mir durch und durch ]
!
[ Hätte ]
[ Wenn ]
sie
[ große ]
[ ]
Schmerzen
[ ]
[ gehabt hätte ]
, so
[ könnte man es ]
[ wäre sie ]
noch
[ ]
[ allenfalls zu ]
entschuldigen , aber sie wollte
[ uns ]
[ ]
nur
[ Alle auf die Beine bringen ]
[ , daß wir hierher kämen ]
, ich kenne ihre
[ boshaften Streiche nur zu gut ]
[ Schliche ]
. , Was
[ soll ]
[ hat ]
das
[ alles ]
[ zu ]
bedeuten ?
[ ließ sich ]
[ fragte ]
eine
[ andere ]
[ strenge ]
Stimme
[ in gebieterischem Tone vernehmen , ]
[ ]
und
[ Mistreß ]
[ Mrs . ]
Reed kam
[ mit fliegender Haube und flatterndem Gewand ]
[ in zorniger Aufregung durch ]
den
[ Gang heraufgerauscht ]
[ Korridor ]
. , Abbot
[ ]
[ und Bessie , ich denke doch , daß ich Befehl gab , Miß Eyre sollte in dem roten Zimmer bleiben , bis ich selbst hierher käme ]
!
[ Bessie ! Habe ich nicht befohlen ]
[ ]
,
[ Jane soll so lange in der rothen Stube bleiben , bis ich sie selbst abhole ? , Aber ]
[ ]
Miß Jane schrie so laut
[ auf ]
[ , Madame ]
, entschuldigte
[ sich ]
[ sch ]
Bessie . ,
[ Lasset ]
[ Laß ]
sie
[ gehen ]
[ ]
,
[ ]
[ ! ]
war die
[ ]
[ einzige ]
Antwort . ,
[ Lass ' Bessie ' s ]
[ Laß Bessies ]
Hand los
[ ; es wird Dir ]
[ , Kind ! Auf diese Art kommst Du ]
nicht
[ gelingen ]
[ heraus ]
,
[ ]
[ das versichere ich ]
Dich
[ durch solche Mittel frei zu machen , das kannst Du mir glauben ]
[ ]
. Ich
[ hasse und verachte ]
[ verabscheue ]
Verstellung , besonders bei Kindern , es ist meine Pflicht , Dir zu
[ beweisen ]
[ zeigen ]
, daß Kunstgriffe
[ nicht zum Ziele führen ]
[ Dir nichts helfen ]
. Du wirst
[ nunmehr ]
[ jetzt noch ]
eine Stunde länger
[ hier bleiben ]
[ hierbleiben , ]
und nur unter der Bedingung
[ will ich Dich dann in Freiheit setzen ]
[ ]
, daß Du
[ Dich vollkommen unterwürfig zeigst und ]
[ ]
ganz still
[ verhältst . ]
[ und fügsam bist ]
,
[ Liebe ]
[ sollst Du dann frei sein . , O , ]
Tante ,
[ haben Sie ]
[ vergieb mir ! Habe ]
Mitleid !
[ Vergeben Sie mir . ]
[ ]
Ich
[ halte ]
[ kann ]
es nicht
[ aus - - strafen Sie ]
[ aushalten ! Strafe ]
mich auf eine andere
[ Weise . ]
[ Art ! ]
Ich
[ bin des Todes ]
[ muß sterben ]
, wenn -
[ - ]
[ ‘ ]
,
[ Stille , sage ich ]
[ Still ]
! Diese Heftigkeit ist
[ wirklich anwidernd ]
[ abstoßend ]
!
[ Wie sie sprach , so fühlte sie auch ohne Zweifel ]
[ Das war sicher ihre aufrichtige Meinung ]
.
[ In ]
[ Ich war in ]
ihren Augen
[ erschien ich als ]
[ ]
eine
[ frühreife ]
[ abgefeimte ]
Schauspielerin
[ , als ein Ausbund von bösen Leidenschaften , gemeiner Gesinnung und gefährlicher Doppelzüngigkeit ]
[ ]
.
[ Nachdem ]
[ Bessie und Abbot hatten ]
sich
[ Bessie und Abbot ]
[ ]
zurückgezogen
[ hatten , warf sich Mistreß ]
[ und Mrs . ]
Reed , ungeduldig über
[ den erneuerten Ausbruch meiner Furcht ]
[ meine wahnsinnige Angst ]
und
[ über ]
[ ]
mein
[ wildes Gestöhne , ]
[ heftiges Schluchzen stieß mich plötzlich von sich und schloß mich ]
ohne
[ alle Umstände und ohne ]
[ weitere Antwort wieder ]
ein
[ Wort zu verlieren in die Stube hinein , die sie nach mir absperrte ]
[ ]
. Ich hörte sie
[ hinwegrauschen ]
[ fortgehen ]
und bald nachdem sie
[ abgegangen ]
[ gegangen ]
war ,
[ muß ]
[ fiel ]
ich
[ ]
[ , glaube ich , ]
in eine Art
[ ]
[ von ]
Ohnmacht
[ gefallen sein ]
[ ]
,
[ denn ]
[ dann folgte eine lange ]
Bewußtlosigkeit
[ schloß diese Scene ]
[ ]
.
[ III . Der Umstand , auf den ich mich zunächst erinnere , war mein Erwachen , nachdem , wie es mir vorkam , lange Zeit der Alp auf mir lag und ein rother Schein hinter einem dicken , dunklen Gitter meine Augen geblendet hatte ]
[ Drittes Kapitel ]
. Ich
[ hörte Stimmen , deren Ton mir ungewöhnlich hohl klang ]
[ erwachte mit dem Gefühl ]
, als hätte
[ ihnen ]
[ ich einen schrecklichen Traum gehabt . Ich sah vor mir einen entsetzlichen , roten Schein , den tiefdunkle Streifen durchkreuzten und hörte hohle Stimmen sprechen , als würden . sie durch ]
das Rauschen des Windes
[ und des ]
[ oder ]
Wassers
[ ihren Klang benommen ]
[ gedämpft ]
.
[ Aufregung , Unsicherheit und ein alles beherrschendes Gefühl der Angst verwirrte mir die Sinne . Später wurde ]
[ Bald darauf bemerkte ]
ich
[ gewahr ]
[ ]
, daß
[ ]
[ jemand ]
sich
[ jemand mit mir beschäftigte ]
[ bemühte ]
, mich
[ in die Höhe hob und zum Sitzen brachte , ]
[ aufzurichten ]
und zwar
[ in weit zarterer Weise ]
[ auf eine so sanfte und liebreiche Art ]
,
[ als man dies je mit mir ]
[ wie es bisher niemand ]
gethan
[ ]
[ hatte ]
. Ich
[ legte ]
[ lehnte ]
meinen Kopf
[ bald auf ]
[ gegen ]
ein Kissen
[ , bald auf ]
[ oder ]
einen Arm und fühlte mich
[ wohl ]
[ erleichtert ]
.
[ Beiläufig fünf ]
[ Fünf ]
Minuten
[ nachher lösten sich die Fesseln der Bewußtlosigkeit ; ich erkannte ]
[ später ließ meine Betäubung nach , und ich wurde mir bewußt ]
, daß ich in meinem
[ ]
[ eigenen ]
Bette lag
[ ]
[ , ]
und
[ ]
[ daß ]
der
[ rothe ]
[ rote ]
Glanz
[ von dem Caminfeuer ]
[ das Kaminfeuer in ]
der Kinderstube
[ herrührte ]
[ war ]
. Es war Nacht ,
[ eine Kerze ]
[ ein Licht ]
brannte auf dem Tische
[ ; ]
[ , ]
Bessie stand
[ am Fuße ]
[ zu Füßen ]
des Bettes , ein
[ Becken ]
[ Waschbecken ]
in der Hand , und ein Herr
[ , in ]
[ saß über mich gebeugt auf ]
einem
[ Armstuhle nächst meinem Kopfkissen Sitzend , beugte sich über mich ]
[ Stuhl am Kopfende desselben ]
. Ein
[ unaussprechliches Wohlsein , die beruhigende Ueberzeugung von Schutz und Sicherheit bemächtigten sich meiner ]
[ unbeschreibliches Gefühl der Zufriedenheit durchströmte mich ]
, als ich einen Fremden
[ an meiner Seite ]
[ im Zimmer ]
sah ,
[ eine Person ]
[ jemand ]
,
[ die ]
[ der ]
nicht
[ nach Gatesheadhall ]
[ zu Gateshead ]
gehörte und
[ zur Familie ]
[ mit Mrs . ]
Reed
[ ]
[ verwandt war , ich wußte mich ]
in
[ keiner Beziehung stand ]
[ Sicherheit und unter Schutz ]
.
[ Meine Blicke ]
[ Ich wandte mich ]
von Bessie
[ ]
[ ab ]
,
[ deren ]
[ obwohl mir ihre ]
Gegenwart
[ mir indessen lieber ]
[ weit weniger zuwider ]
war , als
[ diejenige ]
[ es die von ]
Abbot
[ ' s ]
[ gewesen wäre ]
,
[ abwendend , sah ich mir den ]
[ und betrachtete das Gesicht des ]
Herrn
[ genauer an ]
[ ]
.
[ Ich ]
[ Ic ]
kannte ihn
[ ; ]
[ , ]
es war
[ Mister ]
[ Mr . ]
Lloyd , ein Apotheker ,
[ den Mistreß Reed zeitweilig holen ließ ]
[ der zuweilen gerufen wurde ]
, wenn
[ den ]
[ die ]
Dienstboten
[ etwas zustieß ]
[ krank waren ]
; für sich und
[ ihre ]
[ die ]
Kinder nahm
[ sie ]
[ Mrs . Reed ]
einen
[ ordentlichen ]
[ ]
Arzt . , Nun , wer bin ich
[ denn ]
[ ]
? fragte er
[ mich ]
[ ]
.
[ ]
[ o ]
Ich nannte
[ seinen ]
[ ihn beim ]
Namen und
[ reichte ]
[ streckte ]
ihm
[ ]
[ zugleich ]
meine Hand
[ . Er ]
[ hin , er ]
nahm sie
[ in die seinige ]
[ lächelnd ]
und sagte
[ freundlich lächelnd ]
[ ]
:
[ ]
[ , ]
Es wird
[ nach und nach schon besser ]
[ Alles mit der Zeit gut ]
werden . Dann legte er mich
[ zurecht ]
[ hin , ]
und
[ trug ]
[ sich an ]
Bessie
[ auf ]
[ wendend ]
,
[ Acht zu geben ]
[ empfahl er ihr ]
,
[ damit ]
[ sorgsam darauf zu achten , daß ]
ich
[ in ]
[ während ]
der Nacht nicht gestört würde . Nachdem er noch
[ einige ]
[ ]
weitere
[ Verhaltungsvorschriften angegeben ]
[ Anordnungen gegeben ]
und
[ versprochen ]
[ geäußert ]
hatte ,
[ am nächsten Morgen wiederzukommen , empfahl ]
[ daß ]
er
[ ]
[ morgen wiederkommen werde , ging er , zu meinem Leidwesen . Während er da war , fühlte ich mic so geborgen , und als ]
sich
[ . Mit inniger Trauer sah ich ihn sich entfernen ; ich fühlte mich so sicher und so heimlich , während er an meinem Bette saß , und als er ]
[ ]
die Thür hinter
[ sich zuzog ]
[ ihm schloß ]
,
[ schien sich die Stube zu verfinstern , ]
[ beschlich ]
mein Herz
[ stand still und tiefe Betrübniß erfüllte meine Seele ]
[ unbeschreibliche Traurigkeit ]
. , Glauben Sie
[ wohl ]
[ ]
, daß Sie schlafen
[ können ]
[ werden ]
, Miß ?
[ frug ]
[ fragte ]
Bessie
[ ungewöhnlich ]
[ ziemlich ]
sanft . Ich wagte
[ es ]
[ ]
kaum zu antworten
[ ; ich fürchtete ]
[ ]
,
[ ihre nächste Ansprache müßte rauh ausfallen ]
[ aus Furcht daß sie wieder so unfreundlich wie sonst zu mir reden könnte ]
. , Ich will
[ sehen , sagte ich ]
[ es versuchen ]
. ,
[ Wollen ]
[ Möchten ]
Sie trinken , oder
[ vielleicht ]
[ haben Sie Lust ]
etwas
[ ]
[ zu ]
essen ? , Nein ,
[ liebe ]
[ ich danke , ]
Bessie
[ , ich danke ]
[ ]
. , Dann will ich zu
[ Bette ]
[ Bett ]
gehen , denn
[ es ]
[ Mitternacht ]
ist
[ Mitternacht ]
[ schon ]
vorüber
[ . Sie mögen mich indessen nur rufen ]
[ ]
,
[ ]
[ aber ]
wenn Sie
[ in der Nacht ]
[ ]
etwas
[ wünschen . Eine wunderbare Freundlichkeit ]
[ brauchen ]
,
[ das ]
[ dann rufen Sie mich . Welche ungewohnte Höflichkeit ]
!
[ Ich faßte Muth ]
[ Sie gab mir den Mut ]
, eine Frage zu
[ stellen ]
[ thun ]
. ,
[ Was ist ' s denn eigentlich ]
[ Bessie , was hat sich ]
mit mir
[ , Bessie ]
[ zugetragen ]
? Bin ich krank ? ,
[ Es wurde Ihnen in der rothen Stube übel vor lauter Schreien und ]
[ Wir fanden Sie im roten Zimmer krank ; vom vielen ]
Weinen
[ , denke ich . Es wird ohne Zweifel ]
[ sicherlich ; Sie werden aber ]
bald wieder
[ gut werden ]
[ gesund sein ]
. Bessie
[ begab ]
[ ging in das Zimmer des Hausmädchens , welches nebenan war , und ich hörte sie sagen : , Sara , komm und schlafe bei mir in der Kinderstube . Ich kann heute nicht mit der armen Kleinen allein schlafen . Wenn sie nun stirbt ? Diese Ohnmacht war doch sonderbar ; ich möchte wohl wissen , ob sie eine Erscheinung gesehen hat . Mrs . Reed . war zu hart gegen sie . Sara kam mit Bessie herein und beide gingen zu Bett , aber bevor sie einschliefen , unterhielten sie ]
sich
[ fortan in die Dienstmädchenstube ]
[ noch lange leise miteinander ]
. Ich hörte
[ sie mit einem der Mädchen sprechen . ]
[ einige Sätze ihres Gesprächs ]
,
[ Sarah ]
[ aus dem ich mir leicht das übrige zusammen reimen konnte . ]
,
[ komm ]
[ Ein Geist , ganz in Weiß gekleidet , ging bei ihr vorüber und verschwand ! , Einen großen schwarzen Hund hinter sich ? , Es klopfte dreimal laut an die Zimmerthür ]
'
[ ]
[ - ]
,
[ schlaf mit mir in der Kinderstube ; ich möchte heut ' Nacht um alles in der Welt nicht mit ]
[ Ein Licht auf ]
dem
[ armen Kinde allein bleiben . Es könnte am Ende sterben ; denn der Anfall , den Sie hatte , war sonderbar . Sie muß irgend ein Gesicht gehabt haben und die gnädige Frau verfuhr auch viel zu hart mit ihr . Bessie kam in Sarah ' s Begleitung zurück ; die beiden Mädchen legten sich nieder und flüsterten noch fast eine halbe Stunde miteinander , bevor sie einschliefen . Ich faßte bloß Bruchstücke ihrer Unterredung auf , die indessen hinlängliches Licht über den Hauptgegenstand verbreiteten . , Irgend ein Gespenst erschien ihr , ganz weiß gekleidet , und verschwand dann wieder . . . ein schwarzer Hund lief hinterher - - es pochte dreimal an die Stubenthür - - am Kirchhof zeigte sich ein Licht ]
[ Kirchhofe , gerade ]
über seinem Grabe
[ - - und so weiter ]
[ ' u . s . w . , u . s . w ]
. Endlich
[ waren sie eingeschlafen ; ]
[ schliefen beide und das Licht und ]
das Feuer
[ ging aus , die Kerze verlosch ]
[ verlöschten ]
.
[ Ich selbst brachte ]
[ Für mich schlichen ]
die Stunden
[ der ]
[ dieser ]
Nacht in
[ träumerischem Halbschlummer zu , Ohren , Augen ]
[ schrecklicher Schlaflosigkeit vorüber ; mein Auge , Ohr ]
und
[ Geist gleich sehr ]
[ Gehirn waren gespannt und erregt ]
von Furcht
[ gespannt ]
[ ]
,
[ jener ]
[ von einer ]
Furcht ,
[ deren ]
[ wie sie ]
nur Kinder
[ empfänglich sind ]
[ fühlen können ]
.
[ Der Unfall im rothen Zimmer zog ]
[ Diesem Ereignis folgte ]
keine
[ heftige ]
[ lange ]
und
[ langwierige ]
[ ernste ]
körperliche Krankheit
[ nach sich ]
[ ]
, aber meine Nerven
[ erlitten eine Erschütterung ]
[ hatten einen Stoß bekommen ]
,
[ deren Nachhalt ]
[ dessen Wirkungen ]
ich
[ ]
[ heute ]
noch
[ bis auf den heutigen Tag verspüre ]
[ fühle ]
. Ja ,
[ Mistreß ]
[ Mrs . ]
Reed ,
[ Sie allein haben die Qualen meines geistigen Siechthums zu verantworten ; aber ]
[ Ihnen verdanke ich ein quälendes Leiden . Aber ]
ich vergebe Ihnen , denn Sie wußten nicht , was Sie thaten ;
[ indem ]
[ als ]
Sie
[ mir das ]
[ mein ]
Herz
[ aus dem Leibe rissen ]
[ zerrissen ]
,
[ dachten ]
[ glaubten ]
Sie
[ bloß ]
[ nur ]
meine
[ bösen Neigungen ]
[ schlechten Anlagen ]
mit der Wurzel
[ auszurotten ]
[ zu vertilgen ]
.