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[ Erster Teil . Erstes Kapitel . ]
[ ]
Es war
[ ganz ]
[ ]
unmöglich
[ , an diesem Tage einen ]
[ heute unsern gewöhnlichen ]
Spaziergang zu machen .
[ Am ]
[ Wir waren diesen ]
Morgen
[ waren wir allerdings während einer ganzen ]
[ eine ]
Stunde
[ in ]
[ lang durch ]
den
[ blätterlosen , jungen Anpflanzungen umhergewandert ; ]
[ laublosen Busch gewandert , ]
aber seit dem Mittagessen
[ – ]
[ ( ]
Mrs . Reed
[ speiste stets ]
[ aß zeitig ]
zu
[ früher Stunde ]
[ Mittag ]
, wenn
[ keine Gäste zugegen waren – ]
[ sie keinen Besuch ]
hatte
[ ]
[ , brachte ]
der kalte Winterwind so
[ düstere , schwere ]
[ dunkle ]
Wolken und einen so durchdringenden Regen
[ heraufgeweht ]
[ mit sich ]
, daß
[ von weiterer Bewegung in frischer Luft ]
[ an ein nochmaliges Ausgehen ]
nicht
[ mehr die Rede sein konnte ]
[ zu denken war ]
. Ich
[ war von Herzen froh ]
[ freute mich ]
darüber
[ : ]
[ . Ich liebte ]
lange Spaziergänge
[ , besonders ]
[ nicht ; am wenigsten ]
an
[ frostigen ]
[ kalten ]
Nachmittagen
[ , waren ]
[ . Es war ]
mir
[ stets zuwider : – ein Greuel war es mir ]
[ schrecklich ]
,
[ in der rauen Dämmerstunde ]
[ im Zwielicht mit abgestorbenen Fingern und Zehen ]
nach Hause
[ zu ]
[ n ]
kommen ,
[ mit fast erfrorenen Händen und Füßen ]
[ nm Bessies ]
,
[ – mit einem Herzen ]
[ des Kindermädchens ]
,
[ das ]
[ Schelten zu hören ; zudem fühlte ich mich ]
durch das
[ Schelten Bessie ' s , der Kinderwärterin , bis zum Brechen schwer war , – ]
[ Gefühl meiner Schwäche ]
gedemütigt
[ durch das Bewußtsein ]
[ ]
,
[ physisch so tief unter ]
[ gegenüber den gegen Witterungseinflüsse unempfindlichen Geschwistern ]
Eliza , John und
[ Georgina ]
[ Georgiana ]
Reed
[ zu stehen ]
[ ]
.
[ Die soeben erwähnten ]
[ Besagte ]
Eliza , John und
[ Georgina ]
[ Georgiana ]
hatten sich
[ in diesem Augenblick ]
[ jetzt ]
im
[ Salon ]
[ Wohnzimmer ]
um ihre Mama
[ versammelt : diese ruhte ]
[ geschart . Diese lag ausgestreckt ]
auf
[ einem Sofa in der Nähe des Kamins ]
[ dem Sopha am Kamin ]
und
[ umgeben von ihren Lieblingen , die zufälligerweise in diesem Moment weder zankten noch schrieen , ]
[ ]
sah
[ sie ]
[ ]
vollkommen glücklich aus
[ . Mich ]
[ in der Mitte ihrer Lieblinge , die für den Augenblick weder weinten noch sich zankten . Mir ]
hatte sie
[ davon dispensiert ]
[ verboten ]
, mich der Gruppe anzuschließen , indem sie sagte ,
[ ]
[ ehe sie nicht von Bessie höre und aus eigener Beobachtung sähe , ]
daß
[ es sie tief unglücklich mache , gezwungen zu sein , mich fern zu halten ; daß ]
[ ich ernstlich bemüht sei , ein kindlicheres und umgänglicheres Wesen anzunehmen , könnte ]
sie
[ mich aber von Vorrechten ausschließen müsse ]
[ mir zu ihrem Leidwesen nicht erlauben , die Vorrechte mitzugenießen ]
,
[ zu deren Genuß ]
[ welche ]
nur zufriedene
[ , ]
[ und ]
glückliche
[ , ]
[ ]
kleine Kinder
[ berechtigt seien ]
[ hätten . ]
,
[ und daß sie mir erst verzeihen würde , wenn sie sowohl durch eigene Wahrnehmung wie durch Bessie ' s Worte zu der Überzeugung gelangt sein würde , daß ich in allem Ernst versuche , mir anziehendere und freundlichere Manieren , einen kindlicheren , geselligeren Charakter – ein leichteres , offenherzigeres , natürlicheres Benehmen anzueignen . » Was sagt ]
[ Wessen klagt mich ]
denn Bessie
[ , daß ich gethan habe ]
[ an ]
?
[ « ]
[ ]
fragte ich .
[ » ]
[ , ]
Jane , ich liebe
[ weder Spitzfindigkeiten noch ]
[ solche ]
Fragen
[ ; außerdem ist es gradezu widerlich , wenn ]
[ nicht . Es schickt sich durchaus nicht für ]
ein Kind
[ ältere Leute in dieser Weise zur Rede stellt ]
[ , so zu älteren Leuten zu sprechen ]
.
[ Augenblicklich setzest du dich ]
[ Setze Dich ]
irgendwo hin und
[ schweigst ]
[ sei still ]
, bis
[ du freundlicher und liebenswürdiger ]
[ Du höflicher zu ]
reden
[ ]
[ gelernt hast . - wissen und hing an dem Glauben , daß seine Blässe die Folge von allzu großem Fleiße und vielleicht auch von Heimweh wäre . John hatte wenig Liebe für seine Mutter und Schwestern und eine Abneigung gegen mich . Er schlug und stieß mich , nicht etwa mitunter , sondern unablässig . Jeder Nerv in mir fürchtete ihn , und jedes meiner Glieder zitterte , wenn er mir nahe kam . Es gab Augenblicke , in denen ich aus Angst vor ihm außer mir war , denn ich fand nirgends Schutz gegen seine Drohungen und Mißhandlungen . Die Dienstleute scheuten sich , ihren jungen Herrn dadurch zu beleidigen , daß sie Partei für mich nahm . en , und Mrs . Reed war , was ihren Sohn betraf , blind und taub . Sie schien es nie zu sehen , wenn er mich schlug , nie zu hören , wenn er mich schimpfte , obgleich er beides zuweilen in ihrer Gegenwart that ; häufiger freilich in ihrer Abwesenheit . Gewohnheitsmäßig gehorsam gegen John , kam ich auf ihn zu . Er füllte wohl drei Minuten damit aus , mir die Zunge so lang herauszustrecken , wie es ihm möglich war , ohne ihre Wurzel zu verletzen . Ich wußte , er würde mich gleich schlagen , und während ich den gefürchteten Schlag erwartete , stellte ich meine Betrachtungen über sein häßliches und abstoßendes Äußere an . Ich weiß nicht , ob er meine Gedanken auf meinem Gesichte las ; er schlug plötzlich , ohne zu sprechen , heftig auf mich ein . Ich schwankte , und als ich mein Gleichgewicht wieder erlangt hatte , zog ich mich um einige Schritte aus seiner Nähe zurück . , Das ist für die Frechheit , mit der Du Mama vorhin geantwortet hast , und für Deine schleichende Art , Dich hinter Vorhänge zu verstecken , und für den Blick , mit dem Du mich soeben angesehen hast , Du Ratte - An Johns Gezänk gewöhnt , fiel es mir nie ein , ihm zu antworten ; ich dachte nur daran , wie ich den Schlag aushalten wollte , der jeder Grobheit folgte . , Was hast Du hinter dem Vorhang gemacht ? fragte er . , Gelesen . ' , Zeige das Buch . Ich ging zum Fenster zurück und holte es . , Wie ]
kannst
[ ]
[ Du Dir einfallen lassen , unsere Bücher zu nehmen ? Du lebst von unsrer Gnade , sagt Mama ; Du hast kein Geld , Dein Vater hat Dir nichts hinterlassen ]
.
[ « An ]
[ Du müßtest eigentlich betteln gehen und nicht hier wie wir , die Kinder eines Edelmannes , leben , dieselben Mahlzeiten wie wir essen und Kleider tragen , die Mama bezahlt . - ich will Dich lehren , in meinem Bücherschrank zu kramen ! Das ganze Haus gehört mir oder wird mir in einigen Jahren gehören . Geh , stelle Dich an jene Thür . Ich that es , ohne seine Absicht sogleich zu durchschauen , aber als ich ihn ]
das
[ ]
[ Buch erheben sah , um mich damit zu werfen , sprang ich mit einem Schreckensschrei unwillkürlich auf die Seite , doch nicht früh genug , denn der dicke Band traf mich , ich fiel mit dem Kopf heftig gegen die Thür und verwundete mich . Die Wunde blutete , der Schmerz war empfindlich . Da unterdrückte das Entsetzen jedes andere Gefühl . , Böser , grausamer Bube ! ' sagte ich . , Du bist so schlimm wie ein Mörder , wie ein Sklavenvoigt ; Du bist wie die römischen Kaiser ! ' Ich hatte Goldsmiths Geschichte von Rom gelesen und hatte mir meine eigene Vorstellung von Nero , Caligula und so weiter gemacht . Ich hatte in der Stille Vergleiche angestellt , aber nie gedacht , daß ich meine Gedanken laut aussprechen würde . , Wie ? Was sagst Du ? schrie er . , Mir wagst Du das zu sagen ? Habt Ihr gehört , Eliza und Georgiana ? Ich werde es Mama sagen , aber zuvor - Er rannte auf mich los , ich fühlte ihn meine Schulter und meine Haare packen . Er hatte mit einer Verzweifelten angebunden . Ich sah wirklich in ihm einen Tyrannen , einen Mörder . Ich fühlte Blutstropfen von meinem Kopfe auf den Nacken hinunterrieseln und empfand einen stechenden Schmerz . Diese Gefühle gewannen für den Augenblick die Herrschaft über meine Furcht , und ich trat ihm zornig entgegen . Ich bin mir nicht klar bewußt , was ich mit meinen Händen that , erinnere mich aber wohl , daß er mich , Ratte ' ! schalt und laut schrie . Man kam ihm zu Hülfe . Eliza und Georgiana hatten ihre Mutter gerufen , und sie erschien in der Thür , gefolgt von Bessie und ihrer Jungfer Abbot . Wir wurden getrennt und ich hörte die Worte : , Um Gottes willen ! Welch ein Wahnsinn , Junker John so anzufallen ! , Hat man jemals eine ähnliche Wut gesehen ! Zunächst dem ]
Wohnzimmer
[ stieß ]
[ lag ]
ein kleines Frühstückszimmer
[ : ich ]
[ . Ich ]
schlüpfte hinein .
[ Hier stand ein großer ]
[ Es enthielt einen ]
Bücherschrank .
[ Bald hatte ich ]
[ Ich bemächtigte ]
mich eines
[ großen Bandes bemächtigt ]
[ Buches ]
,
[ nachdem ich mich ]
[ versicherte mich aber ]
zuerst
[ vorsichtig vergewissert hatte ]
[ ]
, daß
[ er ]
[ ]
Bilder
[ enthalte . Ich stieg ]
[ darin waren , dann kletterte ich ]
auf
[ den Sitz in der Fenstervertiefung ]
[ die Fensterbank ]
, zog
[ die ]
[ meine ]
Füße nach und
[ kreuzte die Beine ]
[ saß mit gekreuzten Beinen ]
wie
[ ein Türke ]
[ die Türken ]
;
[ dann zog ich die dunkelroten Moiree - Vorhänge fest zusammen und saß so ]
[ nachdem ich den dichten , roten Vorhang zugezogen hatte , fühlte ich mich geborgen ]
in
[ einem ]
[ meiner ]
doppelten
[ Versteck ]
[ Zurückgezogenheit ]
.
[ Scharlachrote Draperien schlossen mir die Aussicht zur rechten Hand ; links befanden sich die großen ]
[ Auf der einen Seite schloß mich der Vorhang von der Außenwelt ab ]
,
[ ]
[ auf der anderen waren die ]
klaren
[ Fensterscheiben ]
[ Glasscheiben ]
,
[ die ]
[ welche ]
mich vor dem
[ düstern Novembertag wohl schützten , mich aber nicht von ihm trennten ]
[ naßkalten Novemberwetter beschützten ]
.
[ In kurzen Zwischenräumen ]
[ Ab und zu ]
,
[ wenn ]
[ während ]
ich die Blätter meines Buches
[ wendete ]
[ umwandte ]
,
[ fiel mein Blick auf das Bild dieses winterlichen Nachmittags ]
[ vertiefte ich mich in die Betrachtung des Winternachmittags ]
. In der Ferne war nichts als
[ ein blasser , leerer ]
[ dichter weißer ]
Nebel
[ ]
[ zu sehen ]
,
[ Wolken ]
[ in der Nähe erblickte man eine feuchte Ebene , auf der der Sturm das laublose Gesträuch schüttelte und über welche der heulende Wind unaufhörlich den Regen vor sich her jagte . Ich blickte wieder in mein Buch ]
;
[ im Vordergrunde der feuchte , freie Platz vor dem Hause , vom Winde entlaubte Gesträuche , und ein unaufhörlicher vom Sturm wildgepeitschter Regen . Ich kehrte zu meinem Buche zurück – ]
[ - ]
Bewicks Geschichte
[ von Englands gefiederten Bewohnern ; ]
[ englischer Vögel - ]
im allgemeinen
[ kümmerte ich mich ]
[ zog mich der Text ]
wenig
[ um den gedruckten Text des Werkes , ]
[ an ; ]
und doch waren da einige einleitende Seiten ,
[ welche ich ]
[ die ich nicht unbeachtet lassen konnte ]
,
[ obgleich nur ein ]
[ so sehr ich auch noch ]
Kind
[ , nicht gänzlich übergehen konnte ]
[ war ]
. Es waren
[ jene ]
[ diejenigen ]
,
[ die ]
[ welche ]
von den
[ Verstecken der Seevögel handelten , ]
[ Seevögeln handeln ; ]
von
[ jenen ]
[ den ]
einsamen Felsen und
[ Klippen , welche nur sie allein bewohnen , ]
[ Vorgebirgen ; ]
von der
[ ]
[ norwegischen ]
Küste
[ Norwegens ]
[ ]
, die
[ ]
[ so ganz ]
von
[ ihrer äußersten südlichen Spitze , dem Lindesnäs ]
[ Inseln eingerahmt ist , von ihrem südlichsten Ende an ]
bis zum Nordkap
[ ]
[ ; auch fesselte mich die Beschreibung der Küsten von Lappland , Sibirien , Spitzbergen , Grönland , die ganze nördliche Zone ]
mit
[ Inseln besäet ist . Wo der nördliche Ozean ]
[ ihren endlosen Ebenen voll blendenden Schnees ]
,
[ in wildem Wirbel Um die nackten ]
[ auf denen große Eisblöcke ]
,
[ öden Inseln tobt Des ultima Thule ; und das atlantische Meer Sich stürmisch zwischen die Hebriden wälzt . Auch konnte ich nicht unbeachtet lassen ]
[ seit Jahrhunderten angesammelt ]
,
[ was dort stand von ]
[ bis zur Höhe der Alpen aufragten und ]
den
[ düsteren Küsten Lapplands ]
[ Pol umgaben ]
,
[ Sibiriens , Spitzbergens , Novazemblas , Islands , Grönlands , ]
[ alles ]
mit
[ dem weiten Bereich der arktischen Zone und jenen einsamen Regionen des öden Raums – jenem Reservoir von Eis und Schnee , wo fest gefrorene Felder – die Anhäufung von Jahrhunderten von Wintern – alpine Höhen auf Höhen erfroren , den Nordpol umgeben und die vervielfachte Strenge der äußersten ]
[ entsetzlicher ]
Kälte
[ konzentrieren ]
[ erfüllend ]
. Von diesen
[ todesweißen Regionen machte ]
[ verlassenen Gegenden bildete ]
ich mir
[ meinen eigenen Begriff : ]
[ meine eigene Vorstellung , ]
schattenhaft , wie
[ all jene nur ]
[ alle ]
halb verstandenen
[ Gedanken ]
[ Begriffe ]
,
[ die eines Kindes Hirn kreuzen ]
[ welche einem Kinde durch den Sinn gehen ]
, aber
[ einen seltsam tiefen Eindruck hinterlassend ]
[ wunderbar eindrucksvoll ]
.
[ Die Worte dieser ]
[ Der Text auf diesen ]
einleitenden Seiten
[ verbanden sich ]
[ stand im Zusammenhange ]
mit den
[ darauf ]
[ ]
folgenden
[ Vignetten und gaben allen eine Bedeutung : jenem ]
[ Zeichnungen . Da war ein einsamer ]
Felsen
[ , der aus einem Meer von ]
[ unter schäumenden ]
Wellen
[ und Wogenschaum emporragte ]
[ ]
;
[ dem zertrümmerten Boote ]
[ ein zerschelltes Boot ]
,
[ das ]
[ ]
an
[ traurig wüster ]
[ öder ]
Küste gestrandet ;
[ dem kalten ]
[ der kalte ]
,
[ geisterhaften Monde ]
[ geisterhafte Mond zwischen Wolkenschichten ]
,
[ der durch düstere Wolkenmassen auf ]
[ ]
ein
[ sinkendes ]
[ soeben gesunkenes ]
Wrack
[ herabblickt . Ich weiß nicht mehr , mit welchem Empfinden ich auf den stillen , einsamen Friedhof mit seinem beschriebenen Leichenstein sah , auf jenes Thor , die beiden Bäume , den niedrigen Horizont , der durch eine zerfallene Mauer begrenzt war , auf die schmale Mondessichel , deren Aufgang die Stunde der Abendflut bezeichnete . Die beiden Schiffe , welche auf regungsloser See von einer Windstille befallen werden , hielt ich für Meergespenster . Über den Unhold , welcher das Bündel des Diebes auf dessen Rücken fest band , eilte ich flüchtig hinweg ; er war ein Gegenstand des Schreckens für mich . Und ein gleiches Entsetzen flößte mir das schwarze , gehörnte Etwas ein , das hoch auf einem Felsen saß und in weiter Ferne eine Menschenmasse beobachtete , die einen Galgen umgab ]
[ beleuchtend ]
. Jedes Bild erzählte eine Geschichte
[ : ]
[ . Sie war ]
oft
[ war diese ]
[ geheimnisvoll und unverständlich ]
für meinen unentwickelten
[ Verstand geheimnisvoll , meinem unbestimmten Empfinden unverständlich ]
[ Geist und meine schlummernden Gefühle ]
,
[ – stets ]
[ ]
aber
[ flößte sie mir das tiefste Interesse ein : dasselbe Interesse ]
[ immer unendlich interessant ]
,
[ mit welchem ich den ]
[ so interessant wie die ]
Erzählungen
[ ]
[ von ]
Bessie
[ ' s horchte ]
[ . An Winterabenden pflegte diese ]
, wenn sie
[ zuweilen an Winterabenden in ]
[ gerade ]
guter Laune war
[ ; dann pflegte sie ]
[ , ]
ihren Plätttisch
[ an das Kaminfeuer ]
[ am Kamin ]
der Kinderstube
[ zu bringen , erlaubte ]
[ aufzustellen und ]
uns
[ , unsere Stühle an denselben ]
[ ]
zu
[ rücken ]
[ erlauben ]
,
[ und ]
[ uns um sie herumzusetzen ; ]
während sie dann Mrs . Reeds
[ Spitzenvolants bügelte ]
[ Spitzenfraisen plättete ]
und
[ die Spitzen ihrer ]
[ ihre ]
Nachthauben
[ kräuselte ]
[ fältelte ]
,
[ ergötzte ]
[ erzählte ]
sie
[ unsere Ohren mit Erzählungen von Liebesgram und Abenteuern aus ]
[ uns Märchen oder Abenteuer , welche sie ]
alten
[ Märchen und noch älteren ]
[ ]
Balladen
[ , oder – wie ich erst viel später entdeckte – aus den Blättern von Pamela , und Henry , Graf von Moreland ]
[ entnahm ]
.
[ Mit Bewick auf meinen Knieen ]
[ In Gesellschaft meines Buches ]
war ich
[ damals ]
[ ganz ]
glücklich
[ : glücklich ]
[ , ]
wenigstens auf meine Art . Ich fürchtete nichts als eine
[ Unterbrechung , eine ]
[ ]
Störung
[ – ]
[ , ]
und
[ diese ]
[ die ]
kam
[ nur zu ]
[ ]
bald
[ ]
[ genug ]
. Die
[ Thür zum Frühstückszimmer wurde geöffnet ]
[ Zimmerthür öffnete sich ]
.
[ » Bah ]
[ ]
,
[ Frau Träumerin ]
[ Heda , Schlafmütze ]
!
[ « ertönte ]
[ ' ' schrie ]
John
[ Reeds Stimme ; dann ]
[ . Plötzlich ]
hielt er inne
[ ; augenscheinlich war ]
[ , wahrscheinlich , weil ]
er
[ erstaunt , ]
[ ]
das Zimmer leer
[ zu finden ]
[ fand ]
.
[ » ]
[ , ]
Wo
[ ]
[ , ]
zum Teufel
[ ist ]
[ , mag ]
sie
[ denn ]
[ sein ]
?
[ « fuhr er fort , » ]
[ ]
Lizzy ! Georgy !
[ « ]
[ Jane ist nicht hier , ]
rief er seinen Schwestern zu
[ , » Joan ist nicht hier ]
[ ]
.
[ ]
[ , ]
Sagt
[ doch ]
[ ]
Mama ,
[ daß ]
[ ]
sie
[ ]
[ sei ]
in den Regen
[ hinaus gelaufen ist – ]
[ hinausgelaufen , ]
das
[ böse ]
[ boshafte ]
Tier
[ ! « » ]
[ . , ]
Wie gut , daß ich den Vorhang
[ zusammengezogen habe ]
[ zuzog ]
,
[ « ]
[ ]
dachte ich
[ ; ]
[ ]
und
[ dann ]
[ ]
wünschte
[ ich inbrünstig ]
[ innig ]
, daß er mein Versteck nicht
[ entdecken möge ; John Reed selbst ]
[ finden möchte . Allein ]
würde
[ ]
[ er ]
es auch
[ niemals entdeckt ]
[ nicht gefunden ]
haben
[ ; ]
[ , denn ]
er
[ war langsam , sowohl von Begriffen wie in seinem Wahrnehmungsvermögen ; ]
[ hatte ein schwaches Begriffsvermögen und keine Beobachtungsgabe , ]
aber Eliza
[ steckte den ]
[ hatte kaum ihren ]
Kopf zur Thür
[ hinein und sagte sofort ]
[ hereingesteckt , so rief sie auch schon ]
:
[ » ]
[ , ]
Sie
[ ist gewiß wieder ]
[ sitzt sicherlich ]
in
[ die Fenstervertiefung gekrochen , sieh nur nach , Jack , « ]
[ der Fensternische . ]
Ich
[ trat sofort heraus ]
[ kam sogleich zum Vorschein ]
, denn ich zitterte bei dem Gedanken ,
[ daß der erwähnte Jack mich hervorzerren würde ]
[ von John hervorgezogen zu werden ]
.
[ » Da bin ich ]
[ ]
,
[ was wünscht Ihr ]
[ Was willst Du von mir ]
?
[ « ]
[ ]
fragte ich mit
[ schlecht erheuchelter Gleichgültigkeit ]
[ unverhohlenem Mißtrauen ]
.
[ » Sag ]
[ Seine Antwort war ]
:
[ ]
[ , Du sollst sagen , ]
was wünschen Sie ,
[ Mr . ]
[ Herr ]
Reed
[ , « lautete seine Antwort . » Ich will , daß du hierher kommst , « und indem er in einem Lehnstuhl Platz nahm , gab er mir durch eine Geste zu verstehen , daß ich näher kommen und vor ihn treten solle . ]
[ ? ]
John Reed war ein
[ Schuljunge von ]
[ Schulknabe , ]
vierzehn
[ Jahren ; ]
[ Jahre alt , also ]
vier Jahre älter als ich ,
[ denn ]
[ die ]
ich
[ ]
[ zehn Jahre zählte . Er ]
war
[ erst zehn Jahr alt ; ]
[ ]
groß und stark für sein Alter
[ , mit einer unreinen , ungesunden Hautfarbe ]
[ ]
;
[ große ]
[ er hatte eine dunkle ungesunde Gesichtsfarbe , grobe ]
Züge in einem breiten Gesicht
[ ]
[ und lange ]
,
[ schwerfällige ]
[ ungelenke ]
Gliedmaßen
[ und große Hände und Füße ]
[ ]
.
[ Gewöhnlich pflegte er ]
[ Er überaß ]
sich
[ ]
[ regelmäßig ]
bei Tische
[ so vollzupfropfen ]
[ ]
,
[ daß ]
[ wodurch ]
er
[ ]
[ blöde und triefende Augen und aufgeschwemmte Backen bekam und ]
gallig wurde
[ ; das machte seine Augen trübe und seine Wangen schlaff ]
[ ]
.
[ Eigentlich ]
[ Er ]
hätte
[ er ]
[ ]
jetzt
[ in ]
[ auf ]
der Schule sein müssen , aber seine Mama hatte ihn
[ für ]
[ auf ]
ein bis zwei Monate
[ nach Hause geholt » ]
[ zu sich genommen , ]
seiner zarten Gesundheit wegen
[ « ]
[ ]
. Mr . Miles ,
[ der Direktor der Schule versicherte , daß es ihm außerordentlich gut gehen ]
[ sein Lehrer , meinte zwar , er ]
würde
[ ]
[ ganz gesund sein ]
, wenn man ihm
[ nur ]
[ ]
weniger
[ ]
[ Süßigkeiten und ]
Kuchen
[ und Leckerbissen ]
[ ]
von Hause
[ schicken wollte ; ]
[ schickte , ]
aber
[ das Herz der Mutter empörte sich bei einer so roh ausgesprochenen Meinung und neigte mehr zu der feineren und zarteren Ansicht , daß Johns blaßgelbe Farbe von Überanstrengung beim Lernen und vielleicht auch von Heimweh herrühre . – John hegte wenig Liebe für ]
[ ]
seine Mutter
[ und seine Schwestern , und eine starke Antipathie gegen mich . Er quälte und bestrafte mich ; nicht zwei - oder dreimal in der Woche , nicht ein - oder zweimal am Tage , sondern fortwährend und unaufhörlich ; jeder Nerv in mir fürchtete ihn , und jeder Zollbreit Fleisch auf meinen Knochen schauderte und zuckte , wenn er in meine Nähe kam . Es gab Augenblicke , wo der Schrecken , den er mir einflößte , mich ganz besinnungslos machte ; denn ich hatte niemanden , der mich gegen seine Drohungen und seine Thätlichkeiten verteidigte ; die Dienerschaft wagte es nicht , ihren jungen Herren zu beleidigen , indem sie für mich gegen ihn Partei ergriff , und Mrs . Reed war in diesem Punkte blind und taub : sie sah niemals , wenn er mich schlug , sie hörte niemals , wenn er mich beschimpfte , obgleich er beides gar oft in ihrer Gegenwart that : häufiger zwar noch hinter ihrem Rücken . Aus Gewohnheit gehorchte ich John auch dieses Mal und näherte mich seinem Stuhl : ungefähr zwei bis drei Minuten brachte er damit zu , mir seine Zunge so weit entgegenzustrecken , wie er es ohne Gefahr für seine Zungenbänder bewerkstelligen konnte ; ich fühlte , daß er mich jetzt gleich schlagen würde , und obgleich ich eine tödliche Angst vor dem Schlage empfand , vermochte ich doch über die ekelerregende und häßliche Erscheinung des Burschen , der denselben austeilen würde , meine Betrachtungen anzustellen . Ich weiß nicht , ob er diese Gedanken auf meinem Gesichte las , denn plötzlich , ohne ein Wort zu sagen , schlug er heftig und brutal auf mich los . Ich taumelte ; dann gewann ich das Gleichgewicht wieder und trat einige Schritte ]
[ wollte ]
von
[ seinem Stuhl zurück . » Das ist für die Frechheit , daß du vor einer Weile gewagt hast , Mama eine Antwort zu geben , « sagte er , » und daß du gewagt hast , dich hinter den Vorhang zu verkriechen , und für den Blick , den ich vor zwei Minuten in deinen Augen gewahrte , du Ratze , du ! « An Johns Beschimpfungen gewöhnt , fiel es mir niemals ein , irgend etwas auf dieselben zu erwidern ; ich dachte nur daran , wie ich den Schlag ertragen sollte , der unfehlbar auf die Schimpfworte folgen würde . » Was hast du da hinter dem Vorhange gemacht ? « fragte er weiter . » Ich habe gelesen . « » Zeige mir das Buch . « Ich ging an das Fenster zurück und holte es von dort . » Du hast kein Recht , unsere Bücher zu nehmen ; du bist eine Untergebene , hat Mama gesagt ; du hast kein Geld ; dein Vater hat dir keins hinterlassen ; eigentlich solltest du betteln und hier nicht mit den Kindern eines Gentleman , wie wir es sind , zusammen leben , und dieselben Mahlzeiten essen wie wir , und Kleider tragen , die unsere Mama dir kaufen muß . Nun , ich werde dich lehren , zwischen meinen Büchern umherzustöbern , denn sie gehören mir , und das ganze Haus gehört mir , oder wird mir wenigstens in einigen Jahren gehören . Geh und stell dich an die Thür ; nicht vor den Spiegel oder die Fenster . « Ich that , wie mir geheißen , ohne eine Ahnung von seiner Absicht zu haben ; als ich aber gewahrte , daß er das Buch emporhob und mit demselben zielte , sprang ich instinktiv zur Seite und stieß einen Schreckensschrei aus ; jedoch nicht schnell genug ; das Buch wurde geschleudert , es traf mich , und ich fiel , indem ich mit dem Kopf gegen die Thür schlug und mich verletzte . Die Wunde blutete , der Schmerz war heftig ; mein Entsetzen war über den Höhepunkt hinausgegangen ; andere Empfindungen bemächtigten sich meiner . » Du böser , grausamer Bube ! « schrie ich , » Du bist wie ein Mörder – du bist wie ein Sklaventreiber – du bist wie die römischen Kaiser ! « Ich hatte Goldsmiths Geschichte Roms gelesen und mir meine eigene Ansicht über Nero , Caligula und andere gebildet . Im Stillen hatte ich Vergleiche gezogen , welche laut zu äußern allerdings niemals meine Absicht gewesen , » Was ! Was ! « schrie er , » Hat sie das zu mir gesagt ? Habt ihr es gehört , Eliza und Georgina ? Das will ich der Mama erzählen ! – Aber erst noch – – « Er stürzte auf mich zu : ich fühlte , wie er mein Haar und meine Schulter faßte ; er kämpfte mit einem verzweifelten Geschöpfe . Ich sah wirklich in ihm einen Tyrannen , – einen Mörder . Dann fühlte ich , wie einzelne Blutstropfen von meinem Kopfe auf den Hals herabfielen , und empfand einen stechenden Schmerz : diese Empfindungen siegten für den Augenblick über die Furcht und ich trat ihm in wahnsinniger Wut entgegen . Was ich mit meinen Händen that , kann ich jetzt nicht mehr sagen , aber er schrie fortwährend » Ratze ! Ratze ! « und brüllte aus Leibeskräften . Hilfe war ihm nahe : Eliza und Georgina waren gelaufen , um Mrs . Reed zu holen , die nach oben gegangen war . Jetzt erschien sie auf der Scene , und ihr folgten Bessie und ihre Kammerjungfer Abbot . Man trennte uns : dann vernahm ich die Worte : » Du liebe Zeit ! Du liebe Zeit ! Welch eine Furie , so auf Mr . John loszustürzen ! « » Hat man jemals ein so leidenschaftliches Geschöpf gesehen ! « – ]
[ dieser strengen Auffassung nichts ]
Dann fügte Mrs . Reed hinzu :
[ » Führt ]
[ , Bringt ]
sie in das rote Zimmer und schließt sie dort ein .
[ « ]
[ ]
Vier Hände
[ bemächtigten sich meiner sofort und man trug mich nach oben ]
[ ergriffen mich sogleich und ich wurde die Treppe hinaufgetragen ]
. Zweites Kapitel
[ Auf ]
[ . Ich sträubte . mich auf ]
dem ganzen Wege
[ leistete ich Widerstand ; dies ]
[ . Das ]
war etwas
[ Neues ]
[ Ungewohntes an mir ]
und
[ ein Umstand , der viel dazu beitrug , ]
[ bestärkte ]
Bessie und Miß Abbot
[ ]
[ sehr ]
in
[ der ]
[ ihrer ]
schlechten Meinung
[ zu bestärken , welche diese ohnehin schon ]
[ ]
von mir
[ hegten ]
[ ]
.
[ Thatsache ist , daß ich vollständig ]
[ Ich war in der That ]
außer mir
[ ]
[ , wie die Franzosen sagen würden . Ich wußte , daß meine Empörung mir strenge Strafe eintragen würde , und ]
war , wie
[ die Franzosen zu sagen pflegen ; ich wußte sehr wohl , daß die Empörung dieses einen Augenblicks mir schon außergewöhnliche Strafen zugezogen haben mußte , und wie viele andere ]
[ jeder ]
rebellische
[ Sklaven war ich in meiner Verzweiflung fest ]
[ Sklave , ]
entschlossen , bis
[ ans Äußerste ]
[ zum Äußersten ]
zu gehen .
[ » ]
[ , ]
Halten Sie
[ ihre ]
[ ihr die ]
Arme
[ , ]
[ fest ]
Miß Abbot
[ ; ]
[ , ]
sie ist wie eine wilde Katze .
[ « » ]
[ , ]
Schämen Sie sich ! Schämen Sie sich !
[ « rief ]
[ schrie ]
die
[ Kammerjungfer ]
[ Jungfer ]
.
[ » ]
[ , ]
Welch
[ ein ]
[ ]
abscheuliches Betragen , Miß Eyre ,
[ einen jungen Gentleman ]
[ den Junker ]
zu schlagen
[ ! Den ]
[ , den ]
Sohn Ihrer Wohlthäterin
[ ! ]
[ , ]
Ihren
[ jungen ]
[ ]
Herrn !
[ « » Herr ]
[ , Herrn ]
!
[ Wie ]
[ Er ]
ist
[ er ]
[ ]
mein Herr ? Bin ich
[ denn eine Dienerin ]
[ ein Dienstbote ]
?
[ « » ]
[ , ]
Nein
[ . ]
[ , ]
Sie sind weniger als
[ eine Dienerin , denn ]
[ ein Dienstbote ; ]
Sie thun
[ ]
[ gar ]
nichts
[ ]
[ dafür ]
,
[ ]
[ daß ]
Sie
[ arbeiten nicht für Ihren Unterhalt ]
[ erhalten werden ]
. Da
[ ! Setzen ]
[ , setzen ]
Sie sich
[ ]
[ hin ]
und denken Sie über Ihre Schlechtigkeit
[ und Bosheit ]
[ ]
nach
[ ! « Inzwischen ]
[ . So sprechend , ]
hatten sie mich in das von Mrs . Reed bezeichnete
[ Gemach ]
[ Zimmer ]
gebracht und mich auf einen Stuhl
[ geworfen ; mein erster Impuls war ]
[ niedergesetzt . ich wollte aufspringen ]
,
[ wie eine Sprungfeder wieder von demselben empor zu schnellen ; vier Hände ]
[ aber sie ]
hielten mich
[ jedoch augenblicklich wieder wie mit eisernen Klammern ]
[ fest ]
.
[ » ]
[ , ]
Wenn Sie nicht still sitzen ,
[ ]
[ müssen Sie festgebunden ]
werden
[ wir Sie festbinden ]
[ ]
,
[ « ]
[ ' ]
sagte Bessie
[ . » ]
[ , , ]
Miß Abbot ,
[ borgen ]
[ leihen ]
Sie mir Ihre Strumpfbänder
[ ; ]
[ ]
die
[ meinen ]
[ meinigen ]
würde sie
[ augenblicklich ]
[ gleich ]
zerreißen .
[ « ]
[ ]
Miß Abbot
[ wandte ]
[ schickte ]
sich
[ ab ]
[ an ]
,
[ um ein starkes Bein von den notwendigen Banden zu befreien ]
[ sie abzubinden ]
. Diese
[ Vorbereitungen ]
[ Vorbereitung ]
,
[ um mir Fesseln anzulegen ]
[ mich zu fesseln ]
,
[ und die neue Schande , die dies für mich bedeutete , diente dazu , ]
[ kühlte ]
meine Aufregung
[ ein wenig zu mindern . » Nehmen ]
[ etwas ab . , Binden ]
Sie
[ sie ]
[ mich ]
nicht
[ ab ]
[ fest ]
,
[ « ]
[ ]
schrie ich
[ ]
[ . ]
,
[ » ich werde ganz still sitzen ]
[ Ich will mich nicht rühren ]
.
[ « ]
[ ]
Um
[ ihnen für dies Versprechen eine Garantie ]
[ sie von der Aufrichtigkeit meiner Worte ]
zu
[ bieten ]
[ überzeugen ]
,
[ hielt ]
[ klammerte ]
ich mich mit beiden Händen
[ ]
[ fest ]
an
[ meinem Sitz fest ]
[ den Stuhl ]
.
[ » Das möchte ich Ihnen auch raten ]
[ , Hüten Sie sich ]
,
[ « ]
[ es zu thun , ! ]
sagte Bessie
[ ; und als ]
[ . Als ]
sie sich
[ überzeugt hatte ]
[ sicher glaubte ]
, daß ich
[ wirklich anfing , mich zu beruhigen ]
[ gehorchte ]
, ließ sie mich los ; dann
[ stellten ]
[ standen ]
sie und Miß Abbot
[ sich ]
[ ]
mit
[ gekreuzten ]
[ verschränkten ]
Armen vor
[ mich ]
[ mir ]
und
[ blickten finster ]
[ sahen mich ängstlich ]
und zweifelnd
[ in mein Gesicht ]
[ an ]
, als
[ ]
[ ob sie ]
glaubten
[ sie ]
[ , daß ich ]
nicht
[ an meinen gesunden Verstand ]
[ recht ' bei Sinnen wäre . ]
,
[ » Das hat ]
[ So habe ich ]
sie
[ bis jetzt ]
[ ]
noch
[ niemals gethan ]
[ nicht gesehen ]
,
[ « ]
[ ! ]
sagte endlich Bessie
[ zu Abigail gewendet ]
[ , sich an die Zofe wendend ]
.
[ » ]
[ , ]
Aber es
[ hat schon lange ]
[ lag immer ]
in ihr
[ gesteckt ]
[ ]
,
[ « lautete ]
[ ! war ]
die Antwort .
[ » ]
[ , ]
Ich habe
[ der gnädigen Frau schon ]
[ es Mrs . Reed ]
oft
[ meine Meinung über das Kind ]
[ ]
gesagt ,
[ und ]
[ ]
sie
[ hat mir auch beigestimmt . Sie ]
[ ]
ist ein
[ verstecktes , ]
[ verstocktes ]
kleines Ding
[ : ich ]
[ , und Mrs . Reed ist ganz meiner Meinung . Ich ]
habe noch nie ein Mädchen in ihrem Alter gesehen , das so
[ schlau ]
[ verschlossen gewesen ]
wäre .
[ « ]
[ ]
Bessie antwortete nicht
[ ; nach einer Welle wandte ]
[ . Bald darauf redete ]
sie
[ sich zu mir ]
[ mich an ]
und sagte :
[ » Fräulein ]
[ ]
, Sie sollten
[ doch wissen ]
[ bedenken , Miß ]
, daß Sie Mrs . Reed
[ verpflichtet ]
[ großen Dank schuldig ]
sind
[ , sie ]
[ . Sie ]
erhält Sie
[ . Wenn ]
[ , und wenn ]
sie
[ ]
[ ihre Hand von Ihnen abzöge , kämen ]
Sie
[ fortschickte , so müßten Sie ins ]
[ in das ]
Armenhaus
[ gehen ]
[ ]
.
[ « Auf ]
[ Ich hatte auf ]
diese Worte
[ fand ich ]
[ ]
nichts zu erwidern
[ ; ]
[ , ]
sie waren mir nicht
[ mehr ]
[ ]
neu
[ ; so weit ich in meinem Leben zurückdenken konnte , hatte ich Winke desselben Inhalts gehört ]
[ , meine frühsten Erinnerungen schlossen ähnliche Bemerkungen ein ]
. Dieser Vorwurf meiner Abhängigkeit war
[ in meinen Ohren fast zum leeren , bedeutungslosen ]
[ meinem Ohr zu einem unbestimmten ]
Singsang geworden ,
[ sehr schmerzlich ]
[ der mir weh that ]
und
[ bedrückend ]
[ mich niederdrückte ]
,
[ ]
[ den ich ]
aber nur halb
[ verständlich ]
[ verstand ]
.
[ Nun fiel auch ]
[ ]
Miß Abbot
[ ein ]
[ fügte hinzu ]
:
[ » ]
[ , ]
Und Sie
[ sollten auch ]
[ müssen ]
nicht
[ ]
[ etwa ]
denken , daß
[ ]
[ die Misses und Junker Reed Ihresgleichen find , weil Mrs . Reed so gütig ist , ]
Sie mit
[ den Fräulein Reed und Mr . Reed auf gleicher Stufe stehen , weil Mrs . Reed Ihnen gütig erlaubt , mit ihren Kindern erzogen ]
[ ihnen ]
zu
[ werden ]
[ erziehen ]
.
[ Diese ]
[ Jene ]
werden einmal
[ ein großes Vermögen ]
[ sehr reich werden , und Sie ]
haben
[ ]
[ nicht das Geringste ]
,
[ und ]
[ darum sollten ]
Sie
[ sind arm . Sie müssen ]
[ ]
demütig
[ und bescheiden ]
[ ]
sein und
[ versuchen ]
[ darnach trachten ]
, sich
[ den andern angenehm ]
[ bei ihnen beliebt ]
zu machen .
[ « » Was wir Ihnen ]
[ , Wir ]
sagen
[ , ist ]
[ das ]
zu Ihrem Besten ,
[ « ]
[ ! ]
fügte Bessie
[ ]
[ mit strenger Stimme ]
hinzu
[ ]
[ . ]
,
[ ohne in hartem Ton zu reden , » ]
[ ]
Sie sollten
[ versuchen , ]
[ ]
sich
[ ]
[ bemühen , ]
nützlich und
[ angenehm ]
[ freundlich ]
zu
[ machen ]
[ sein ]
, dann
[ würden ]
[ könnten ]
Sie hier
[ vielleicht ]
[ ]
eine Heimat
[ finden ; ]
[ haben , ]
wenn Sie
[ aber ]
[ ]
heftig und
[ roh und ungezogen werden ]
[ unartig bleiben ]
,
[ so ]
[ ]
wird
[ ]
[ Sie ]
Mrs . Reed
[ Sie ]
[ sicherlich ]
fortschicken
[ , davon bin ich fest überzeugt ]
[ ]
.
[ « » Außerdem ]
[ , Und außerdem ]
,
[ « ]
[ ' ]
sagte Miß Abbot ,
[ » ]
[ , ]
wird Gott Sie strafen . Er
[ könnte ]
[ kann ]
Sie mitten in
[ Ihrem Trotz tot zu Boden fallen ]
[ Ihren Sünden sterben ]
lassen , und
[ wohin kämen ]
[ wo würden ]
Sie dann
[ ]
[ hinkommen ]
? Kommen Sie , Bessie , wir wollen sie allein lassen
[ : ]
[ . Ich möchte ]
um
[ keinen Preis ]
[ Nichts in ]
der Welt
[ möchte ich ]
[ ]
ihr
[ ]
[ schlechtes ]
Herz haben .
[ Sagen ]
[ Wenn ]
Sie
[ Ihr Gebet ]
[ wieder zur Besinnung kommen , beten Sie ]
, Miß Eyre ,
[ wenn Sie allein sind ; ]
[ ]
denn wenn Sie nicht bereuen ,
[ könnte etwas Schreckliches ]
[ wird der Böse ]
durch den
[ Kamin herunterkommen ]
[ Schornstein kommen ]
und Sie
[ holen ]
[ mitnehmen ]
.
[ « ]
[ ]
Sie gingen und schlossen die Thür hinter sich
[ ab ]
[ zu ]
. Das rote Zimmer war ein
[ Fremdenzimmer ]
[ unbenutztes Zimmer ]
, in dem
[ nur ]
[ ]
selten jemand schlief
[ ; ]
[ , ]
ich könnte
[ beinahe sagen ]
[ fast behaupten ]
niemals
[ oder nur dann , wenn ]
[ , es mußte denn sein , daß ganz ungewöhnlich viel Besuch in Gatesheadhall vorsprach . Es war dessen ungeachtet eines der größten und prächtigsten Zimmer im ganzen Hause . In der Mitte desselben stand ]
ein
[ zufälliger Zusammenfluß von Besuchern auf Gateshead - Hall es notwendig machte , alle Räumlichkeiten des Hauses nutzbar zu machen . Und doch war es eins der schönsten und prächtigsten Gemächer im Herrenhause . Wie ein Tabernakel stand im Mittelpunkt desselben ein ]
[ großes ]
Bett von
[ massiven Mahagonipfeilern getragen und ]
[ Mahagoni ]
mit
[ Vorhängen ]
[ einem Himmel ]
von
[ ]
[ schwerem , ]
dunkelrotem Damast
[ behängt ; ]
[ , ]
die beiden
[ großen ]
[ ]
Fenster ,
[ deren Rouleaux ]
[ welche ]
immer
[ herabgelassen ]
[ verhangen ]
waren ,
[ wurden durch Gehänge und Faltendraperien vom selben Stoffe halb verhüllt ]
[ hatten Draperien von demselben Stoff ]
; der Teppich war
[ ]
[ ebenfalls ]
rot
[ ; ]
[ und ]
der Tisch am Fußende des Bettes war mit einer
[ hochroten ]
[ ]
Decke
[ belegt ; ]
[ von gleicher Farbe bedeckt , ]
die Wände waren
[ mit einem Stoffe behängt ]
[ von dunkler Farbe ]
,
[ der auf lichtbraunem Grunde ein zartes rosa Muster trug ; die Garderobe ]
[ Kleiderschrank ]
,
[ der Toilettetisch ]
[ Toilettentisch ]
,
[ die ]
[ ]
Stühle
[ waren aus dunklem , ]
[ von dunkel ]
poliertem Mahagoni
[ angefertigt ]
[ ]
. Aus
[ diesen düsteren Schatten erhoben sich ]
[ dieser düstren , schattenhaften Umgebung leuchteten um so heller das Bett mit seinen schneeweißen Kissen und ein ebenfalls ]
weiß
[ und hoch und glänzend die aufgehäuften Matratzen und Kopfkissen des Bettes , über die eine schneeweiße Decke gebreitet war . Eben so unheimlich stach ein großer , gepolsterter , ebenfalls weißer ]
[ überzogener ]
Lehnstuhl hervor , der
[ am Kopfende des Bettes stand und vor dem sich ein Fußschemel befand ; damals erschien er ]
[ ]
mir wie ein
[ geisterhafter Thron ]
[ verblaßter Thronsessel erschien ]
. Das Zimmer war
[ dumpf ]
[ eisig kalt ]
, weil
[ nur ]
[ ]
selten ein Feuer
[ in demselben angezündet wurde ; es war ]
[ darin brannte , ]
still , weil es
[ ]
[ von der Kinderstube und Küche ]
weit
[ von der Kinderstube und den Küchen entfernt ]
[ ab ]
lag ;
[ unheimlich ]
[ schauerlich ]
, weil
[ ich wußte , daß fast niemals jemand dasselbe ]
[ es selten ein menschlicher Fuß ]
betrat .
[ Nur am Sonnabend kam das Hausmädchen hierher ]
[ Es ward ängstlich gemieden ]
,
[ um den stillen Staub einer Woche von den Möbeln und den Spiegeln zu wischen ; und in langen Zwischenräumen kam auch Mrs . Reed hierher , um den Inhalt einer gewissen Schieblade zu revidieren , in welcher sich verschiedene Urkunden , ihre Juwelenschatulle und ein Miniaturbild ihres verstorbenen Gatten befand . In diesen letzten Worten liegt das Geheimnis des roten Zimmers , der Zauberbann , weshalb es trotz seiner Pracht so einsam und verlassen war . Mr . Reed war seit ]
[ weil in diesem Zimmer vor ]
neun Jahren
[ tot ; in diesem Gemache hatte er ]
[ Mr . Reed ]
seinen letzten
[ Atemzug gethan ]
[ Seufzer ausgehaucht hatte ]
;
[ ]
[ weil ]
hier
[ lag er aufgebahrt ; von hier hatten die Leichenträger ihn hinausgetragen – und seit jenem Tage hatte ein Gefühl trauriger Weihe jeden unberufenen Besucher von seiner Schwelle fern gehalten . Der Sitz , ]
[ seine sterblichen Reste ]
auf
[ welchen ]
[ dem Paradebett lagen , bis sie zur ewigen Ruhe bestattet wurden . Als ]
Bessie und die
[ bitterböse ]
[ böse ]
Miß Abbot mich
[ gebannt ]
[ verlassen ]
hatten ,
[ war ]
[ saß ich ]
eine
[ niedrige ]
[ zeitlang ganz still , ganz gedankenlos auf einer kleinen ]
Ottomane
[ , welche nahe ]
[ neben ]
dem
[ weißen Marmorkamin stand ; das Bett türmte sich vor ]
[ Kamin , dann fiel ]
mir
[ auf ; zu meiner Rechten befand sich ]
[ ]
ein
[ hoher dunkler Garderobenschrank ]
[ ]
,
[ auf dessen Tafelwerk sich ]
[ daß sie ]
die
[ leisen , düsteren Lichter brachen ; zu meiner Linken waren die verhängten Fenster ; ein großer Spiegel zwischen denselben wiederholte die totesstille Majestät des Bettes und des Zimmers . Ich war ]
[ Thür vielleicht doch ]
nicht
[ ganz sicher , ob sie die Thür zugeschlossen hatten ; und als ich wieder Mut genug hatte , um mich zu bewegen ]
[ verschlossen hätten . ich wagte es aufzustehen ]
,
[ stand ich auf und ging ]
[ ]
um nachzusehen . Ach
[ ja ! Keine Kerkerthür ]
[ , kein Gefängnis ]
war
[ jemals ]
[ leider ]
sicherer
[ verschlossen ]
[ verwahrt ]
! Als ich
[ ]
[ mich ]
wieder
[ an die Ottomane zurückging ]
[ von der Thür entfernte ]
,
[ mußte ]
[ kam ]
ich
[ an ]
[ bei ]
dem Spiegel vorüber ,
[ mein gebannter Blick bohrte ]
[ der zwischen beiden Fenstern hing . Ich sah unwillkürlich hinein . In den Tiefen , die ]
sich
[ unwillkürlich in die Tiefe desselben ein . In ihm sah ]
[ da enthüllten , erschien mir ]
alles noch
[ kühler ]
[ kälter ]
und
[ hohler und düsterer aus als in Wirklichkeit ]
[ dunkler ]
, und
[ die seltsame , ]
[ das sonderbare ]
kleine
[ Gestalt ]
[ Wesen ]
,
[ die mir aus ihm entgegenblickte , ]
[ welches mich daraus anstarrte ]
mit
[ weißem ]
[ dem blassen ]
Gesicht und
[ Armen , die grell aus der Dunkelheit hervorleuchteten , mit ]
[ den feurigen ]
Augen , die
[ vor Furcht hin - ]
[ sich scheu ]
und
[ herrollten ]
[ furchtsam nach allen Seiten umsahen ]
,
[ wo ]
[ während ]
sonst alles
[ bewegungslos ]
[ unbeweglich ]
war
[ – diese kleine Gestalt sah aus ]
[ ]
,
[ wie ein wirkliches Gespenst ; ich dachte an eins jener zarten Phantome , halb Elfe , halb Kobold , wie sie in Bessies Dämmerstunden - Geschichten aus einsamen , wilden Schluchten und düsteren Mooren hervorkamen und sich dem Auge des nächtlichen Wanderers zeigten . Ich kehrte auf meinen Sitz zurück . In diesem Augenblick bemächtigte der Aberglaube sich meiner ]
[ machte mir den Eindruck einer Geistererscheinung . Meine Gespensterfurcht erwachte ]
, aber
[ die Stunde seines vollständigen Sieges über mich war ]
[ ]
noch
[ ]
[ sollte sie mich ]
nicht
[ gekommen : mein Blut war noch warm ; die Wut des empörten Sklaven erhitzte mich noch mit ihrer ganzen Bitterkeit ; ich hatte noch einen wilden Strom von Gedanken an die Vergangenheit zu bändigen , bevor ich mich ganz dem Jammer über die trostlose Gegenwart hingeben konnte ]
[ übermannen ]
.
[ Wie der schmutzige Bodensatz aus einem trüben Brunnen , so stieg aus meinem bewegten , aufgeregtem Gemüt alles an die Oberfläche meines Empfindens : John Reeds wilde ]
[ Johns ]
Tyrannei ,
[ die hochmütige Gleichgültigkeit ]
[ ]
seiner Schwestern
[ ]
[ stolze Gleichgültigkeit ]
,
[ die Abneigung ]
[ ]
seiner Mutter
[ ]
[ Abneigung gegen mich ]
, die Parteilichkeit der Dienstboten
[ ! Weshalb ]
[ , all dies tauchte jetzt wieder vor meinem verstörten Geiste auf . Warum ]
mußte ich
[ stets ]
[ immer ]
leiden ,
[ stets mit verächtlichen Blicken angesehen werden ]
[ wurde geschlagen ]
,
[ immer beschuldigt ]
[ angeklagt ]
,
[ immer verurteilt werden ]
[ verdammt ]
?
[ Weshalb konnte ]
[ Warum gefiel ]
ich
[ niemals etwas recht machen ]
[ niemand , wenn ich mir auch alle Mühe gab , jedermanns Zuneigung zu gewinnen ]
?
[ Weshalb war es immer nutzlos , wenn ich versuchte , irgend eines Menschen Gunst zu erringen ? Man hatte Achtung vor ]
[ ]
Eliza ,
[ die doch so ]
[ welche ]
eigensinnig und selbstsüchtig war
[ ]
[ , wurde geehrt ]
.
[ Jedermann ]
[ Georgiana , welche launisch und boshaft war , und ein widerspenstiges , ungezogenes Betragen ]
hatte
[ Nachsicht mit Georgina ]
[ ]
,
[ die stets übelgelaunt und trotzig und frech war ]
[ wurde gehätschelt ]
. Ihre Schönheit , ihre rosigen Wangen und
[ goldigen Locken ]
[ goldenen Lockenschienen alle zu entzücken , welche sie ansahen , und ]
schienen
[ jeden zu entzücken , der sie anblickte und ]
[ ]
ihr
[ Vergebung für all ihre Mängel und Fehler zu erkaufen ]
[ Nachsicht mit alle ihren Fehlern einzutragen ]
.
[ John ]
[ Johns Willen durchkreuzte niemand , noch weniger ]
wurde
[ niemals bestraft ]
[ er gestraft ]
,
[ niemand widersprach ihm jemals , obgleich ]
[ mochte ]
er den Tauben
[ die Hälse umdrehte ]
[ den Hals umdrehen ]
, die jungen
[ Hühner umbrachte ]
[ Pfauen totschlagen ]
, die Hunde auf die Schafe
[ hetzte ]
[ hetzen ]
,
[ den Weinstock ]
[ die Obstspaliere ihrer schönsten Früchte berauben oder ]
im Treibhause
[ seiner Trauben beraubte und ]
[ ]
von den
[ seltensten ]
[ auserlesensten ]
Pflanzen die Knospen
[ abriß ; er nannte ]
[ abbrechen . Obgleich ihm ]
seine Mutter
[ sogar » liebe Alte « ; nahm durchaus keine Rücksicht auf ]
[ alles gestattete , nannte er sie , alte Schraube ' , warf ihr ]
ihre
[ Wünsche ; ]
[ dunkle Hautfarbe vor , handelte frech ihren Wünschen zuwider , ]
zerriß und beschmutzte
[ ]
[ oft ]
ihre seidenen Kleider
[ nicht selten , – und doch war ]
[ ; aber trotz alledem blieb ]
er
[ » ]
[ , ]
ihr einziger Liebling
[ « . ]
[ ! ]
Ich
[ ]
[ dagegen ]
wagte
[ niemals , einen Fehler ]
[ nichts Unrechtes ]
zu
[ begehen ; ich bemühte mich stets ]
[ thun , ich gab mir Mühe ]
, meine Pflicht zu
[ thun ]
[ erfüllen ]
, und
[ mich nannte man ]
[ ich wurde ]
unartig
[ und unerträglich ]
[ , unausstehlich ]
, mürrisch und
[ hinterlistig , ]
[ schleichend gescholten ]
vom Morgen bis zum
[ Mittag , vom Mittag bis zum ]
[ ]
Abend . Mein Kopf schmerzte
[ ]
[ und blutete ]
noch
[ und blutete nach ]
[ von ]
dem
[ erhaltenen ]
[ ]
Schlage
[ und dem Falle ]
[ ]
,
[ welchen ]
[ den ]
ich
[ gethan ; ]
[ erhalten hatte , und ]
niemand hatte John
[ einen Verweis erteilt ]
[ gescholten ; ich dagegen wurde mit schimpflicher Strafe belegt ]
, weil
[ er mich grundlos geschlagen ; aber weil ]
[ ]
ich mich gegen
[ ihn ]
[ seine unvernünftige Gewaltthätigkeit ]
aufgelehnt hatte
[ ]
[ . Das ist Ungerechtigkeit ! schrie es in mir ]
,
[ um seiner weiteren unvernünftigen , besinnungslosen Heftigkeit zu entgehen , hatten alle mich mit ]
[ und meine Empörung rief ]
den
[ lautesten Schmähungen überhäuft . » Ungerecht ! – ungerecht ! « sagte meine Vernunft , welcher die fortwährende , qualvolle Aufreizung eine frühzeitige , wenn auch vorübergehende Kraft verliehen hatte ; und die Entschlossenheit ]
[ Entschluß wach ]
,
[ welche auch geweckt war , ließ mich allerhand Mittel ersinnen , um eine Flucht aus diesem schier unerträglich gewordenen Drucke ]
[ dieser unerträglichen Behandlung ]
zu
[ bewerkstelligen – ich dachte daran , auf und davon zu laufen ]
[ entfliehen ]
, oder wenn
[ dies ]
[ das ]
nicht möglich
[ ]
[ wäre ]
,
[ wenigstens niemals wieder Speise und Trank ]
[ Hungers ]
zu
[ mir zu nehmen und auf diese Weise zu Tode zu hungern ]
[ sterben ]
.
[ Wie bestürzt war meine Seele ]
[ Welch qualvoller Zustand ]
an diesem traurigen
[ Nachmittag ]
[ Nachmittage ]
!
[ Wie erregt ]
[ Mein ganzes Denken und Fühlen ]
war
[ ]
[ in Aufruhr , aber so viel ich auch sann und ]
mein
[ Gemüt ]
[ Gehirn zermarterte ]
,
[ wie furchtbar empört mein Herz ! Aber in welcher Düsterheit , welcher Verblendung , welcher unglaublichen Unwissenheit wurde dieser Seelenkampf ausgekämpft ! Ich hatte ]
[ ich konnte ]
keine Antwort auf die
[ sich ]
[ Frage finden , warum ich so litt . Jetzt , so viele Jahre später ist ]
mir
[ unaufhörlich aufdrängende Frage , weshalb ich so viel leiden mußte ]
[ alles klar ]
.
[ Jetzt nach Verlauf von – nein , ich will nicht sagen , von wie vielen Jahren – habe ich die Antwort gefunden ! ]
[ ]
Ich war
[ ein Mißton in Gateshead - Hall . Ich war ein Nichts ]
[ nicht ]
an
[ diesem Orte ; ]
[ meinem Platze in Gatesheadhall , ]
ich hatte
[ keine Gemeinschaft ]
[ nichts gemein ]
mit Mrs . Reed
[ oder ]
[ , ]
ihren Kindern oder
[ ihren bezahlten Vasallen ]
[ den Leuten , die zum Hause gehörten ]
.
[ Sie ]
[ Wenn sie mich nicht ]
liebten
[ mich nicht ]
[ ]
,
[ und in der That , ich ]
[ so ]
liebte
[ sie ebensowenig . Es war auch nicht ihre Pflicht ]
[ ich sie ebenso wenig . Welche Verpflichtung hatten sie ]
,
[ ]
[ ein Kind ]
mit
[ Liebe auf ein Geschöpf ]
[ Wohlwollen ]
zu
[ blicken ]
[ betrachten ]
,
[ welches mit keiner einzigen Seele sympathisieren konnte ; ein heterogenes Geschöpf , welches ihr direktes Gegenteil in ]
[ dessen ]
Temperament ,
[ in ]
[ ]
Fähigkeiten
[ und ]
[ , ]
Neigungen
[ war ; ]
[ den ihrigen ganz entgegengesetzt waren , ]
ein nutzloses
[ Geschöpf ]
[ Ding ]
,
[ welches ]
[ das unfähig war , ihren Interessen . zu dienen , oder zu ]
ihrem
[ Interesse nicht dienen , zu ihrem Vergnügen nichts beitragen konnte ; ein strafbares Geschöpf ]
[ Behagen beizutragen ]
,
[ welches die Keime der Empörung über die ihm widerfahrende ]
[ das im Gegenteil Verachtung für ihre ]
Behandlung
[ ]
[ sowohl , als für ihr Urteil ]
in sich nährte
[ , ]
[ . Wenn ich ]
ein
[ Geschöpf ]
[ fröhliches ]
,
[ das die tiefste Verachtung für ihren Verstand ]
[ sorgloses ]
,
[ ihr Urteilsvermögen nährte ]
[ hübsches ]
.
[ Ich weiß wohl , daß , wenn ich ein sanguinisches , geistreiches , herrisches , schönes , wildes ]
[ ausgelassenes ]
Kind gewesen wäre
[ – wenn auch ebenso abhängig und freundlos – ]
[ , ]
so würde
[ ]
[ mich ]
Mrs . Reed
[ meine Gegenwart in liebenswürdigerer Weise ertragen ]
[ trotz meiner Abhängigkeit und Verlassenheit geduldiger um sich gelitten ]
haben
[ ; ]
[ , ]
ihre Kinder
[ hätten für mich ein freundlicheres Gefühl der Gemeinsamkeit gehegt ; ]
[ würden mir mehr Herzlichkeit und Freundschaft bezeigt haben , und ]
die
[ Dienstboten wären ]
[ Dienstleute würden ]
weniger geneigt gewesen
[ ]
[ sein ]
, mich zum Sündenbock der Kinderstube zu machen .
[ Das Tageslicht begann aus dem roten Zimmer zu schwinden ; es ]
[ Es ]
war
[ nach ]
[ schon ]
vier Uhr
[ , ]
[ vorüber ]
und
[ auf den bewölkten Nachmittag folgte die trübe ]
[ das Tageslicht ging an diesem regnerischen Nachmittage bereits in ]
Dämmerung
[ ]
[ über ]
.
[ Ich hörte , wie der ]
[ Der ]
Regen
[ noch ]
[ schlug ]
unaufhörlich gegen das
[ Fenster der Treppe schlug , wie ]
[ Treppenfenster und ]
der Wind
[ ]
[ heulte ]
in
[ den Laubgängen ]
[ dem Buschwerk ]
hinter dem
[ Herrenhause heulte ; ]
[ Hause Ich wurde ]
nach und nach
[ wurde ich ]
[ ]
so kalt wie
[ Marmor ]
[ Stein ]
, und
[ dann begann ]
[ ]
mein Mut
[ zu sinken ]
[ verließ mich ]
.
[ Die gewöhnliche Stimmung des Gedemütigtseins ]
[ Meine gewohnheitsmäßige Demut ]
,
[ Zweifel an mir ]
[ mein Mißtrauen gegen mich ]
selbst ,
[ hilflose Traurigkeit bemächtigten sich meiner und fielen dämpfend auf die Asche meiner dahinschwindenden Wut ]
[ meine Einsamkeit schlugen meinen schwindenden Zorn gänzlich nieder ]
. Alle sagten
[ ja ]
[ ]
,
[ daß ]
[ ]
ich
[ boshaft sei – vielleicht ]
[ wäre böse , ]
war
[ ]
[ ich ]
es
[ der Fall , ]
[ ]
denn
[ hatte ]
[ nicht ? Hatte ]
ich nicht soeben den Gedanken
[ gehegt ]
[ gehabt ]
,
[ mich zu Tode zu hungern ]
[ verhungern zu wollen ]
? Das war
[ doch gewiß ]
[ sicherlich ]
ein Verbrechen
[ : ]
[ . , War ich ]
denn
[ ]
[ bereit zu sterben , und ]
war
[ ich bereit zu sterben ]
[ die Gruft unter der Kirche in Gatesheadhall ein einladender Aufenthalt ]
?
[ oder war das ]
[ Sie hatten mir erzählt , in einem solchen ]
Gewölbe
[ unter der Kanzel in der Kirche von Gateshead ein so einladendes Ende ? In diesem Gewölbe lag Mr . ]
[ läge Onkel ]
Reed begraben ,
[ wie man mir gesagt hatte ; dieser Gedanke führte mich dazu , sein Andenken herauf zu beschwören ; und ]
[ und dadurch auf den Gedanken an ihn zurückgeführt , hing ich demselben ]
mit
[ wachsendem Grauen verweilte ich bei demselben ]
[ wachsender Furcht nach ]
. Ich konnte mich seiner nicht
[ ]
[ mehr ]
erinnern
[ ; ]
[ , ]
aber ich wußte , daß er mein
[ ]
[ rechter ]
Onkel
[ gewesen ]
[ war ]
,
[ – ]
[ ]
der
[ einzige ]
[ ]
Bruder meiner Mutter
[ – ]
[ , ]
daß er mich
[ ]
[ als elternlose Waise ]
in sein Haus aufgenommen ,
[ als ich ein armes , elternloses Kind gewesen ; ]
[ ]
und
[ daß er noch in ]
[ mit ]
seinen letzten Augenblicken Mrs . Reed das Versprechen
[ abgenommen ]
[ abgefordert ]
hatte , mich
[ ]
[ zu behalten und ]
wie ihr eigenes Kind zu erziehen
[ und zu versorgen ]
[ ]
. Mrs . Reed
[ war höchstwahrscheinlich der Überzeugung ]
[ hielt sich wahrscheinlich für überzeugt ]
, daß sie
[ dieses ]
[ ihr ]
Versprechen gehalten habe
[ , und so weit ihre Natur ihr dies erlaubte , ]
[ . Sie ]
hatte
[ sie ]
[ ]
es
[ ]
[ ja ]
auch gethan
[ ; ]
[ , so gut es ihr Charakter erlaubte , ]
aber wie
[ sollte ]
[ konnte ]
sie
[ denn auch in Wirklichkeit für ]
[ ]
einen Eindringling
[ Liebe hegen ]
[ gern sehen ]
,
[ der nicht zu ihrer Familie gehörte und ]
[ mit dem sie ]
nach dem Tode ihres Gatten
[ durch keine Bande ]
[ kein verwandtschaftliches Band ]
mehr
[ an sie gekettet war ]
[ vereinte ]
? Es
[ mußte allerdings ärgerlich ]
[ konnte ihr nur lästig ]
sein , sich durch ein
[ unter solchen Umständen gegebenes ]
[ ihr abgerungenes ]
Versprechen genötigt zu sehen ,
[ ]
[ Mutterstelle an ]
einem
[ fremden ]
[ ]
Kinde
[ ]
[ zu vertreten ]
, das sie nicht lieben konnte ,
[ die Eltern zu ersetzen , ]
[ ]
und
[ es ertragen zu müssen , daß eine unsympathische Fremde sich unaufhörlich ]
[ ]
in
[ ihren Familienkreis drängte . Eine sonderbare Idee bemächtigte sich meiner . Ich zweifelte ]
[ ihre Familie ein Wesen aufzunehmen , das ihr ]
nicht
[ – hatte es niemals bezweifelt – daß ]
[ sympathisch war . Wenn ]
Mr . Reed
[ ]
[ gelebt hätte ]
,
[ wenn ]
[ ]
er
[ am Leben geblieben , ]
[ würde ]
mich
[ mit Güte ]
[ liebevoll ]
behandelt haben
[ würde ; und jetzt ]
[ ]
,
[ ]
[ das fühlte ich . Und ]
als ich so
[ dasaß und ]
[ da saß , ]
auf
[ die dunklen Wände und ]
[ ]
das weiße Bett
[ blickte ]
[ sehend ]
,
[ zuweilen auch wie gebannt ein Auge auf ]
[ einen ängstlichen Blick in die dunklen Ecken oder ab und zu in ]
den
[ trübe blinkenden ]
[ trüben ]
Spiegel
[ warf – ]
[ werfend , ]
da
[ begann ich mich ]
[ stieg die Erinnerung ]
an
[ das zu erinnern ]
[ alles ]
, was ich
[ von Toten ]
[ über Abgeschiedene ]
gehört hatte ,
[ die ]
[ in mir auf : daß sie keine Ruhe ]
im Grabe
[ keine Ruhe finden konnten ]
[ hätten ]
,
[ weil ]
[ wenn ]
man
[ ihre ]
[ ihren ]
letzten
[ Wünsche unerfüllt gelassen ]
[ Willen nicht erfüllte ]
,
[ und jetzt auf die Erde zurückkehrten ]
[ daß sie es verließen ]
, um die
[ Meineidigen ]
[ Übelthäter ]
zu strafen und die
[ Bedrückten ]
[ Unterdrückten ]
zu rächen
[ ; ]
[ . Und ]
ich dachte ,
[ wie ]
[ ]
Mr . Reeds Geist ,
[ gequält durch ]
[ ruhelos um des Unrechts willen , ]
das
[ Unrecht , welches ]
[ ]
man
[ dem Kinde seiner Schwester zufügte , seine Ruhestätte verließ – entweder in dem Gewölbe der Kirche ]
[ seinem Schwesterkinde anthat , könnte wohl seinen Sarg ]
oder
[ in dem unbekannten Lande ]
[ die unbekannte Welt ]
der
[ Abgeschiedenen – ]
[ Verstorbenen verlassen ]
und
[ ]
[ mir ]
in diesem Zimmer
[ vor mir ]
[ ]
erscheinen
[ könne ]
[ ]
. Ich trocknete meine Thränen und unterdrückte mein Schluchzen
[ ; denn ich fürchtete ]
[ , aus Furcht ]
, daß diese
[ lauten Äußerungen meines Grams ]
[ Zeichen heftigen Kummers ]
eine
[ übernatürliche ]
[ überirdische ]
Stimme
[ zu meinem Troste erwecken ]
[ wach rufen könnten , welche mich trösten wollte , ]
oder
[ ]
[ daß ]
aus
[ dem mich umgebenden Dunkel ]
[ der Dunkelheit hervor ]
ein
[ Antlitz mit einem Heiligenschein hervorleuchten lassen könne , das sich mit wundersamem Mitleid über mich beugte ]
[ hohläugiges Gesicht mich mitleidig anblicken könnte ]
.
[ Dieser Gedanke , der ]
[ So tröstlich diese Idee ]
in der Theorie
[ vielleicht ganz trostreich ]
[ war ]
,
[ würde entsetzlich sein , wenn er ]
[ ]
zur Wirklichkeit
[ werden könnte ]
[ geworden würde sie entsetzlich gewesen sein ]
, das fühlte ich
[ : mit ]
[ . Mit ]
aller
[ Gewalt versuchte ]
[ Kraft strebte ]
ich
[ , ihn ]
[ sie ]
zu unterdrücken
[ – ich bemühte mich ]
[ ]
,
[ ruhig und gefaßt ]
[ fest ]
zu sein .
[ Indem ich mir das Haar von Stirn und Augen strich ]
[ Meine Haare ans dem Gesicht streichend ]
,
[ erhob ]
[ hob ]
ich den Kopf
[ ]
[ in die Höhe ]
und
[ versuchte ]
[ bemühte mich , mich furchtlos ]
in dem dunklen
[ Zimmer umher zu blicken : ]
[ Raume umzusehen ; ]
in diesem Augenblick
[ sah ich den Wiederschein eines Lichtes an der ]
[ fiel ein Lichtschein auf die ]
Wand
[ ! – ]
[ . ]
War es
[ vielleicht der Mondesstrahl ]
[ ein Mondstrahl ]
, der
[ ]
[ sich ]
durch
[ ]
[ irgend ]
eine Öffnung
[ in dem Vorhang drang ]
[ im Rouleau stahl ]
, fragte ich mich
[ ? ]
[ selbst . ]
Nein ,
[ die Mondesstrahlen waren ]
[ das Mondlicht war ]
ruhig und
[ dies Licht ]
[ dieses ]
bewegte sich
[ ; ]
[ hin und her , ]
während ich
[ noch hinblickte ]
[ es anblickte ]
, glitt es
[ ]
[ von der Wand ]
zur Decke
[ hinauf ]
[ ]
und
[ erzitterte ]
[ zitterte ]
über meinem Kopfe
[ , Jetzt ]
[ . Ich ]
kann
[ ich freilich begreifen ]
[ nicht mit Bestimmtheit sagen ]
,
[ daß ]
[ woher ]
dieser
[ Lichtstreifen aller Wahrscheinlichkeit nach ]
[ Lichtstrahl kam , höchst wahrscheinlich war es ]
der Schimmer einer Laterne
[ war ]
[ ]
,
[ welche ]
[ mit der ]
jemand über den
[ freien Platz vor dem Hause trug ]
[ Grasplatz ging ]
; aber
[ damals , mit dem auf Schrecken und Entsetzen vorbereiteten Gemüt , mit meinen vor ]
[ in der ]
Aufregung
[ bebenden ]
[ , in welcher mein Geist und meine ]
Nerven
[ ]
[ waren ]
,
[ hielt ich den sich schnell bewegenden Strahl für den Herold ]
[ glaubte ich , das plötzlich eindringende Licht sei der Vorbote ]
einer
[ ]
[ kommenden ]
Erscheinung
[ , die ]
[ ]
aus
[ einer ]
[ der ]
anderen Welt
[ zu mir kam ]
[ ]
. Mein Herz
[ pochte laut ]
[ schlug zum Zerspringen ]
, mein Kopf
[ wurde heiß ; in meinen ]
[ glühte , meine ]
Ohren
[ spürte ich ]
[ hörten ]
ein Brausen ,
[ das ich für ]
[ wie ]
das Rauschen
[ der Flügel hielt ]
[ von Schwingen ]
;
[ ein Etwas ]
[ etwas ]
schien
[ sich ]
[ ]
mir
[ ]
[ nahe ]
zu
[ nähern ; ich fühlte mich bedrückt ]
[ sein ]
,
[ erstickt ; ]
[ ]
mein
[ Widerstandsvermögen gab nach ; ]
[ Atem stockte , ich war überwältigt , ]
ich stürzte
[ auf ]
[ an ]
die Thür
[ zu ]
[ ]
und rüttelte mit verzweifelter Anstrengung am
[ Schlosse ]
[ Schloß ]
.
[ Eilende ]
[ Eilige ]
Schritte kamen
[ durch ]
[ ]
den
[ äußeren ]
[ ]
Korridor
[ daher ; ]
[ entlang , ]
der Schlüssel wurde
[ im Schlosse ]
[ ]
umgedreht
[ , ]
[ und ]
Bessie und
[ Miß ]
[ ]
Abbot traten ein .
[ » ]
[ , ]
Miß Eyre ,
[ sind Sie krank ]
[ fehlt Ihnen etwas ]
?
[ « fragte ]
[ sagte ]
Bessie .
[ » ]
[ , ]
Welch
[ ein fürchterlicher ]
[ entsetzlicher ]
Lärm !
[ Ich bin ganz außer mir ! « ]
[ ’ ]
rief
[ ]
[ Miß ]
Abbot
[ aus ]
[ ]
.
[ » Nehmt ]
[ , Laßt ]
mich
[ mit ]
[ ]
hinaus !
[ Laßt mich ]
[ ich will ]
in die Kinderstube
[ gehen ]
[ ]
!
[ « schrie ]
[ r flehte ]
ich
[ ununterbrochen ]
[ ]
.
[ » ]
[ , ]
Weshalb
[ denn ? Ist Ihnen irgend etwas geschehen ]
[ ]
? Haben Sie
[ ]
[ sich gestoßen ? Haben Sie sich vor ]
etwas
[ gesehen ]
[ gefürchtet ]
?
[ « ]
[ ! ]
fragte Bessie
[ wiederum ]
[ weiter ]
.
[ » ]
[ , ]
O , ich sah ein Licht und
[ ich meinte ]
[ dachte ]
,
[ daß ]
[ ]
ein Geist
[ ]
[ würde ]
kommen
[ würde ]
[ ]
.
[ « ]
[ ]
Ich hatte
[ mich jetzt ]
[ ]
Bessies Hand
[ bemächtigt ]
[ ergriffen ]
, und sie
[ entwand ]
[ entzog ]
sie mir nicht .
[ » Sie ]
[ , Deshalb ]
hat
[ mit Absicht ]
[ sie ]
so geschrieen ,
[ « ]
[ ]
erklärte Abbot
[ mit einigem Abscheu ]
[ verächtlich ]
.
[ » ]
[ , ]
Und welch
[ ein Geschrei ]
[ fürchterlicher Schrei war das , er ging mir durch und durch ]
! Wenn sie
[ große ]
[ ]
Schmerzen gehabt hätte , so
[ könnte man es ]
[ wäre sie ]
noch
[ ]
[ allenfalls zu ]
entschuldigen , aber sie wollte
[ weiter nichts ]
[ nur ]
,
[ als uns alle herbeilocken . Ich ]
[ daß wir hierher kämen , ich ]
kenne ihre
[ bösen Streiche schon ]
[ Schliche ]
.
[ « » ]
[ , ]
Was
[ giebt es denn hier ]
[ hat das zu bedeuten ]
?
[ « ]
[ ]
fragte eine
[ andere ]
[ strenge ]
Stimme
[ gebieterisch ; ]
[ ]
und Mrs . Reed kam
[ mit flatternden Haubenbändern und wehendem Kleide ]
[ in zorniger Aufregung ]
durch den Korridor
[ daher ]
[ . ]
,
[ » ]
[ ]
Abbot und Bessie , ich
[ glaube ]
[ denke doch ]
, daß ich Befehl
[ gegeben habe ]
[ gab ]
,
[ Jane ]
[ Miß ]
Eyre
[ ]
[ sollte ]
in dem roten Zimmer
[ zu lassen ]
[ bleiben ]
, bis ich selbst
[ sie holen würde ? « » ]
[ hierher käme ! , ]
Miß Jane schrie so laut , Madame ,
[ « wandte ]
[ entschuldigte sch ]
Bessie
[ zögernd ein ]
[ ]
.
[ » Laßt ]
[ , Laß ]
sie
[ los ]
[ ]
,
[ « ]
[ ! ]
war die einzige Antwort .
[ » ]
[ , ]
Laß Bessies Hand los , Kind
[ : verlaß dich darauf , auf ]
[ ! Auf ]
diese
[ Weise wirst du ]
[ Art kommst Du ]
nicht
[ hinaus gelangen ]
[ heraus , das versichere ich Dich ]
. Ich verabscheue
[ solche List ]
[ Verstellung ]
, besonders bei Kindern
[ ; ]
[ , ]
es ist meine Pflicht ,
[ dir ]
[ Dir ]
zu
[ beweisen ]
[ zeigen ]
, daß
[ du mit derartigen Ränken und Schlichen nicht weit kommst ]
[ Kunstgriffe Dir nichts helfen ]
.
[ Jetzt ]
[ Du ]
wirst
[ du ]
[ jetzt ]
noch eine
[ ganze ]
[ ]
Stunde
[ ]
[ länger ]
hierbleiben , und
[ auch ]
[ nur unter der Bedingung , daß Du ganz still und fügsam bist , sollst Du ]
dann
[ gebe ich dich nur ]
[ ]
frei
[ ]
[ sein . ]
,
[ wenn du ]
[ O , Tante , vergieb ]
mir
[ das Versprechen giebst , vollkommen ruhig und unterwürfig zu sein , « » O , Tante , hab Erbarmen ]
[ ]
!
[ Vergieb mir doch ]
[ Habe Mitleid ]
! Ich kann
[ , ich kann ]
[ ]
es nicht
[ ertragen . – Bestrafe ]
[ aushalten ! Strafe ]
mich
[ doch ]
[ ]
auf
[ ]
[ eine ]
andere
[ Weise ]
[ Art ]
! Ich
[ komme um ]
[ muß sterben ]
, wenn
[ – – « » Sei still ]
[ - ‘ , Still ]
! Diese Heftigkeit ist
[ ganz widerlich und empörend ]
[ abstoßend ]
!
[ « und ohne Zweifel hegte sie auch Abscheu gegen mein Betragen ]
[ Das war sicher ihre aufrichtige Meinung ]
.
[ In ]
[ Ich war in ]
ihren Augen
[ war ich ]
[ ]
eine
[ frühreife ]
[ abgefeimte ]
Schauspielerin
[ ; sie sah in der That auf mich wie auf eine Zusammensetzung der heftigsten Leidenschaften , eines niedrigen , gemeinen Geistes und gefährlicher Falschheit ]
[ ]
.
[ Als ]
[ ]
Bessie und Abbot
[ ]
[ hatten ]
sich zurückgezogen
[ hatten , warf ]
[ und ]
Mrs . Reed ,
[ die meiner wilden ]
[ ungeduldig über meine wahnsinnige ]
Angst und
[ meines lauten Schluchzens wohl müde geworden sein mochte , mich rasch in das Zimmer zurück ]
[ mein heftiges Schluchzen stieß mich plötzlich von sich ]
und schloß mich ohne weitere
[ Erklärungen und Worte ]
[ Antwort ]
wieder ein . Ich hörte
[ noch , wie ]
[ ]
sie
[ davon rauschte ; ]
[ fortgehen ]
und bald nachdem sie gegangen war ,
[ muß ]
[ fiel ]
ich
[ ]
[ , glaube ich , ]
in
[ Krämpfe verfallen sein : ]
[ eine Art von Ohnmacht , dann folgte eine lange ]
Bewußtlosigkeit
[ machte der Scene ein Ende ! ]
[ . ]
Drittes Kapitel .
[ Dann erinnerte ich mich an nichts mehr . Als ich ]
[ Ich ]
erwachte
[ , war es ]
[ ]
mit dem Gefühl
[ eines ]
[ , als hätte ich einen ]
schrecklichen
[ Alpdrückens , ]
[ Traum gehabt . Ich sah ]
vor mir
[ sah ich eine unheimliche rote Glut ]
[ einen entsetzlichen , roten Schein ]
,
[ von der sich dicke , schwarze Stangen abhoben . Ich ]
[ den tiefdunkle Streifen durchkreuzten und ]
hörte
[ ]
[ hohle ]
Stimmen
[ , die hohl an mein Ohr klangen ]
[ sprechen ]
, als würden
[ ]
[ . ]
sie durch das Rauschen des
[ ]
[ Windes oder ]
Wassers
[ oder Toben des Windes übertönt , Aufregung , Ungewißheit und ein alles beherrschendes Gefühl des Entsetzens hielt alle meine Sinne gefangen ]
[ gedämpft ]
.
[ Es vergingen nur wenige Augenblicke , und dann gewahrte ]
[ Bald darauf bemerkte ]
ich , daß jemand
[ mich berührte ]
[ sich bemühte ]
, mich
[ aufhob ]
[ aufzurichten ]
und
[ mich in ]
[ zwar auf ]
eine
[ sitzende Stellung brachte , ]
[ so sanfte ]
und
[ zwar viel zärtlicher und sorgsamer ]
[ liebreiche Art ]
,
[ als mich bis jetzt irgend jemand gestützt oder emporgehoben ]
[ wie es bisher niemand gethan ]
hatte . Ich lehnte meinen Kopf gegen
[ ]
[ ein Kissen oder ]
einen Arm
[ oder ein Polster ]
[ ]
und fühlte mich
[ unendlich wohl ]
[ erleichtert ]
.
[ Noch fünf ]
[ Fünf ]
Minuten
[ ]
[ später ließ meine Betäubung nach , ]
und
[ die Wolken der Bewußtlosigkeit begannen zu schwinden . Jetzt wußte ]
[ ]
ich
[ sehr wohl ]
[ wurde mir bewußt ]
, daß ich in meinem eigenen Bette lag , und daß
[ die ]
[ der ]
rote
[ Glut nichts anderes ]
[ Glanz das Kaminfeuer in der Kinderstube ]
war
[ , als das Feuer im Kamin der Kinderstube ]
[ ]
. Es war Nacht ,
[ eine Kerze ]
[ ein Licht ]
brannte auf dem Tische
[ ; ]
[ , ]
Bessie stand
[ am Fußende meines ]
[ zu Füßen des ]
Bettes
[ und hielt eine Waschschüssel ]
[ , ein Waschbecken ]
in der Hand ,
[ ]
[ und ]
ein Herr saß
[ ]
[ über mich gebeugt ]
auf einem
[ Lehnstuhle neben mir und beugte sich über mich ]
[ Stuhl am Kopfende desselben ]
.
[ Ich empfand eine unbeschreibliche Erleichterung , eine wohlthuende Überzeugung ]
[ Ein unbeschreibliches Gefühl ]
der
[ Sicherheit und des Beschütztseins ]
[ Zufriedenheit durchströmte mich ]
, als ich
[ sah , daß sich ein Fremder ]
[ einen Fremden ]
im Zimmer
[ befand ]
[ sah ]
,
[ ein Mensch ]
[ jemand ]
, der nicht
[ zum Haushalt von ]
[ zu ]
Gateshead
[ , nicht zu den Verwandten von ]
[ gehörte und mit ]
Mrs . Reed
[ gehörte . – Mich ]
[ verwandt war , ich wußte mich in Sicherheit und unter Schutz . Ich wandte mich ]
von Bessie
[ abwendend – obgleich ]
[ ab , obwohl mir ]
ihre Gegenwart
[ mir ]
[ ]
weit weniger
[ unangenehm ]
[ zuwider ]
war , als
[ mir zum Beispiel Abbots Gesellschaft ]
[ es die von Abbot ]
gewesen wäre
[ – prüfte ich die Gesichtszuge ]
[ , und betrachtete das Gesicht ]
des Herrn
[ ; ich ]
[ . Ic ]
kannte ihn , es war Mr . Lloyd , ein Apotheker ,
[ den Mrs . Reed ]
[ der ]
zuweilen
[ rufen ließ ]
[ gerufen wurde ]
, wenn
[ ihre ]
[ die ]
Dienstboten krank waren
[ . Für ]
[ ; für ]
sich
[ selbst ]
[ ]
und
[ ihre ]
[ die ]
Kinder nahm
[ sie immer nur die Hilfe des Arztes in Anspruch ]
[ Mrs . Reed einen Arzt ]
.
[ » ]
[ , ]
Nun , wer bin ich ?
[ « ]
[ ]
fragte er .
[ ]
[ o ]
Ich
[ sprach seinen ]
[ nannte ihn beim ]
Namen
[ aus ]
[ ]
und streckte ihm
[ zu gleicher Zeit ]
[ zugleich ]
meine Hand
[ entgegen ; ]
[ hin , ]
er nahm sie
[ , lächelte ]
[ lächelnd ]
und sagte :
[ » Ah ]
[ ]
,
[ wir ]
[ Es wird Alles mit der Zeit gut ]
werden
[ uns jetzt langsam erholen ]
[ ]
.
[ « ]
[ ]
Dann legte er mich
[ nieder ]
[ hin ]
,
[ wandte ]
[ und ]
sich
[ zu ]
[ an ]
Bessie
[ ]
[ wendend ]
, empfahl
[ ]
[ er ]
ihr ,
[ sehr vorsichtig ]
[ sorgsam darauf ]
zu
[ sein und mich ]
[ achten , daß ich ]
während der Nacht nicht
[ zu stören ]
[ gestört würde ]
. Nachdem er noch weitere
[ Weisungen erteilt ]
[ Anordnungen gegeben ]
und
[ gesagt ]
[ geäußert ]
hatte , daß er
[ am folgenden Tage ]
[ morgen ]
wiederkommen
[ würde ]
[ werde ]
, ging er
[ fort ; ]
[ , ]
zu
[ meiner größten Betrübnis ; während ]
[ meinem Leidwesen . Während ]
er
[ auf dem Stuhl neben meinem Kopfkissen saß ]
[ da war ]
, fühlte ich
[ mich ]
[ mic ]
so
[ beschützt , so sicher ]
[ geborgen ]
, und als
[ ]
[ sich ]
die Thür
[ sich ]
[ ]
hinter ihm schloß ,
[ wurde das ganze Zimmer dunkel und ]
[ beschlich ]
mein Herz
[ verzagte von neuem , es unterlag der Last eines unbeschreiblichen Grams ]
[ unbeschreibliche Traurigkeit ]
.
[ » ]
[ , ]
Glauben Sie , daß Sie schlafen
[ können ]
[ werden ]
, Miß ?
[ « ]
[ ]
fragte Bessie
[ mich ungewöhnlich ]
[ ziemlich ]
sanft .
[ Kaum ]
[ Ich ]
wagte
[ ich , ihr ]
[ kaum ]
zu antworten ,
[ denn ich fürchtete , ]
[ aus Furcht ]
daß
[ ihre nächsten Worte ]
[ sie ]
wieder
[ rauh klingen würden ]
[ so unfreundlich wie sonst zu mir reden könnte ]
.
[ » ]
[ , ]
Ich will es versuchen
[ , « sagte ich leise ]
[ ]
.
[ » ]
[ , ]
Möchten Sie
[ nicht irgend ]
[ trinken , oder haben Sie Lust ]
etwas
[ ]
[ zu ]
essen
[ oder trinken ]
[ ]
?
[ « » ]
[ , ]
Nein , ich danke , Bessie .
[ « » Nun ]
[ ]
,
[ dann werde ]
[ Dann will ]
ich
[ auch schlafen ]
[ zu Bett ]
gehen , denn
[ es ]
[ Mitternacht ]
ist schon
[ nach Mitternacht ; ]
[ vorüber , ]
aber
[ Sie können mich rufen , ]
[ ]
wenn Sie
[ während der Nacht irgend ]
[ ]
etwas brauchen
[ ]
[ , dann rufen Sie mich ]
.
[ « ]
[ ]
Welche
[ seltene ]
[ ungewohnte ]
Höflichkeit ! Sie
[ ermutigte mich ]
[ gab mir den Mut ]
, eine Frage zu
[ stellen ]
[ thun ]
.
[ » ]
[ , ]
Bessie , was
[ ist denn ]
[ hat sich ]
mit mir
[ geschehen ]
[ zugetragen ]
? Bin ich
[ sehr ]
[ ]
krank ?
[ « » Ich vermute ]
[ ]
,
[ daß ]
[ Wir fanden ]
Sie
[ vor Schreien ]
[ ]
im roten Zimmer krank
[ geworden sind ]
[ ]
;
[ aber ]
[ vom vielen Weinen sicherlich ; ]
Sie werden
[ ohne Zweifel ]
[ aber ]
bald wieder
[ ganz ]
[ ]
gesund sein .
[ « ]
[ ]
Bessie ging in das
[ anstoßende ]
[ ]
Zimmer
[ der Hausmädchen . Ich ]
[ des Hausmädchens , welches nebenan war , und ich ]
hörte
[ , wie ]
[ ]
sie
[ dort sagte ]
[ sagen ]
:
[ » Sarah ]
[ , Sara ]
, komm und
[ schlaf ]
[ schlafe ]
bei mir in der Kinderstube
[ , und wenn es mein Leben gälte , so könnte ich diese Nacht ]
[ . Ich kann heute ]
nicht mit
[ dem ]
[ der ]
armen
[ Kinde ]
[ Kleinen ]
allein
[ bleiben ]
[ schlafen . Wenn sie nun stirbt ? Diese Ohnmacht war doch sonderbar ]
;
[ es könnte sterben ! Wie sonderbar , daß Miß Jane einen solchen Anfall haben mußte ! Ich mochte doch ]
[ ich möchte wohl ]
wissen , ob sie
[ irgend etwas ]
[ eine Erscheinung ]
gesehen hat . Mrs . Reed
[ ]
[ . ]
war
[ dieses Mal aber auch ]
[ ]
zu hart gegen sie .
[ « Sarah ]
[ Sara ]
kam mit
[ ihr zurück ; ]
[ Bessie herein und ]
beide gingen zu Bett
[ ; ]
[ , aber bevor ]
sie
[ flüsterten wenigstens ]
[ einschliefen , unterhielten sie sich ]
noch
[ eine halbe Stunde mit einander , bevor sie einschliefen ]
[ lange leise miteinander ]
. Ich hörte einige
[ Bruchstücke ihrer Unterhaltung ]
[ Sätze ihres Gesprächs ]
,
[ und ]
[ ]
aus
[ diesen schloß ]
[ dem ]
ich
[ auf den Hauptgegenstand ihrer Diskussion ]
[ mir leicht das übrige zusammen reimen konnte ]
.
[ » Etwas ist an ihr vorübergeschwebt ]
[ , Ein Geist ]
, ganz in Weiß gekleidet ,
[ dann ist es verschwunden . « – – » Ein großer , schwarzer ]
[ ging bei ihr vorüber und verschwand ! , Einen großen schwarzen ]
Hund hinter
[ ihm . « – » Dreimal hat es ]
[ sich ? , Es klopfte dreimal ]
laut an
[ der ]
[ die ]
Zimmerthür
[ geklopft ]
[ ' - ]
,
[ « – ]
[ ]
Ein Licht auf dem
[ Friedhofe ]
[ Kirchhofe , ]
gerade über seinem Grabe
[ « – ]
[ ' ]
u . s . w . , u
[ , ]
[ . ]
s . w . Endlich schliefen beide
[ ein . ]
[ und das Licht und das ]
Feuer
[ und Licht erloschen ]
[ verlöschten ]
.
[ In schaurigem Wachen ging ]
[ Für mich schlichen ]
die
[ ]
[ Stunden dieser ]
Nacht
[ für mich langsam hin ]
[ in schrecklicher Schlaflosigkeit vorüber ]
;
[ Entsetzen und Angst hielten Ohren , Augen ]
[ mein Auge , Ohr ]
und
[ Sinne wach . – Entsetzen ]
[ Gehirn waren gespannt ]
und
[ Angst ]
[ erregt von Furcht , von einer Furcht ]
, wie
[ ]
[ sie ]
nur Kinder
[ es zu empfinden imstande sind ]
[ fühlen können ]
. Diesem
[ Zwischenfall im roten Zimmer ]
[ Ereignis ]
folgte keine lange
[ , ]
[ und ]
ernste
[ , ]
[ ]
körperliche Krankheit
[ ; nur eine heftige Erschütterung meiner ]
[ , aber meine ]
Nerven
[ ]
[ hatten einen Stoß bekommen ]
,
[ deren Widerhall ]
[ dessen Wirkungen ]
ich
[ ]
[ heute ]
noch
[ bis auf den heutigen Tag empfinde ]
[ fühle ]
. Ja , Mrs . Reed , Ihnen verdanke ich
[ gar manchen qualvollen Schmerz der Seele ]
[ ein quälendes Leiden ]
. Aber ich
[ sollte ]
[ vergebe ]
Ihnen
[ verzeihen ]
[ ]
, denn Sie wußten nicht , was Sie thaten
[ , während ]
[ ; als ]
Sie
[ jede Faser meines Herzens ]
[ mein Herz ]
zerrissen , glaubten Sie nur meine
[ bösen Neigungen und ]
[ schlechten ]
Anlagen
[ ]
[ mit der Wurzel ]
zu
[ ersticken ]
[ vertilgen ]
.