mich neugierig die Nonnen . » Mit nichten , « erwiderte ich , » nicht ich , sie hat meine Seele mit himmlischen Trost erfüllt . « - » Wohl dir , Medardus , bald ist deine Prüfungszeit beendet - und wohl mir dann ! « Es war der Maler , der diese Worte sprach . Ich trat auf ihn zu : » So verlaßt mich nicht , wunderbarer Mann . « - Ich weiß selbst nicht , wie meine Sinne , indem ich weiter sprechen wollte , auf seltsame Weise betäubt worden ; ich geriet in einen Zustand zwischen Wachen und Träumen , aus dem mich ein lautes Rufen und Schreien erweckte . Ich sah den Maler nicht mehr . Bauern - Bürgersleute - Soldaten waren in die Kirche gedrungen und verlangten durchaus , daß ihnen erlaubt werden solle , das ganze Kloster zu durchsuchen , um den Mörder Aureliens , der noch im Kloster sein müsse , aufzufinden . Die Äbtissin , mit Recht Unordnungen befürchtend , verweigerte dies , aber ihres Ansehens unerachtet , vermochte sie nicht die erhitzten Gemüter zu beschwichtigen . Man warf ihr vor , daß sie aus kleinlicher Furcht den Mörder verhehle , weil er ein Mönch sei , und immer heftiger tobend , schien das Volk sich zum Stürmen des Klosters aufzuregen . Da bestieg Leonardus die Kanzel und sagte dem Volk nach einigen kräftigen Worten über die Entweihung heiliger Stätten , daß der Mörder keinesweges ein Mönch , sondern ein Wahnsinniger sei , den er im Kloster zur Pflege aufgenommen , den er , als er tot geschienen , im Ordenshabit nach der Totenkammer bringen lassen , der aber aus dem todähnlichen Zustande erwacht und entsprungen sei . Wäre er noch im Kloster , so würden es ihm die getroffenen Maßregeln unmöglich machen , zu entspringen . Das Volk beruhigte sich und verlangte nur , daß Aurelie nicht durch die Gänge , sondern über den Hof in feierlicher Prozession nach dem Kloster gebracht werden solle . Dies geschah . Die verschüchterten Nonnen hoben die Bahre auf , die man mit Rosen bekränzt hatte . Auch Aurelie war , wie vorher , mit Myrten und Rosen geschmückt . Dicht hinter der Bahre , über welche vier Nonnen den Baldachin trugen , schritt die Äbtissin , von zwei Nonnen unterstützt , die übrigen folgten mit den Klaren Schwestern , dann die Brüder der verschiedenen Orden , ihnen schloß sich das Volk an , und so bewegte sich der Zug durch die Kirche . Die Schwester , welche die Orgel spielte , mußte sich auf den Chor begeben haben , denn sowie der Zug in der Mitte der Kirche war , ertönten dumpf und schauerlich tiefe Orgeltöne vom Chor herab . Aber siehe , da richtete sich Aurelie langsam auf und erhob die Hände betend zum Himmel , und aufs neue stürzte alles Volk auf die Knie nieder und rief : » Sancta Rosalia , ora pro nobis . « - So wurde das wahr , was ich , als ich Aurelien zum erstenmal sah , in satanischer Verblendung nur frevelig heuchelnd , verkündet . Als die Nonnen in dem untern Saal des Klosters die Bahre niedersetzten , als Schwestern und Brüder betend im Kreis umherstanden , sank Aurelie mit einem tiefen Seufzer der Äbtissin , die neben ihr kniete , in die Arme . - Sie war tot ! - Das Volk wich nicht von der Klosterpforte , und als nun die Glocken den irdischen Untergang der frommen Jungfrau verkündeten , brach alles aus in Schluchzen und Jammergeschrei . - Viele taten das Gelübde , bis zu Aureliens Exequien in dem Dorf zu bleiben und erst nach denselben in die Heimat zurückzufahren , während der Zeit aber strenge zu fasten . Das Gerücht von der entsetzlichen Untat und von dem Martyrium der Braut des Himmels verbreitete sich schnell , und so geschah es , daß Aureliens Exequien , die nach vier Tagen begangen wurden , einem hohen , die Verklärung einer Heiligen feiernden Jubelfest glichen . Denn schon tages vorher war die Wiese vor dem Kloster , wie sonst am Bernardustage , mit Menschen bedeckt , die , sich auf den Boden lagernd , den Morgen erwarteten . Nur statt des frohen Getümmels hörte man fromme Seufzer und ein dumpfes Murmeln . - Von Mund zu Mund ging die Erzählung von der entsetzlichen Tat am Hochaltar der Kirche , und brach einmal eine laute Stimme hervor , so geschah es in Verwünschungen des Mörders , der spurlos verschwunden blieb . - Von tieferer Einwirkung auf das Heil meiner Seele waren wohl diese vier Tage , die ich meistens einsam in der Kapelle des Gartens zubrachte , als die lange strenge Buße im Kapuzinerkloster bei Rom . Aureliens letzte Worte hatten mir das Geheimnis meiner Sünden erschlossen , und ich erkannte , daß ich , ausgerüstet mit aller Kraft der Tugend und Frömmigkeit , doch wie ein mutloser Feigling dem Satan , der den verbrecherischen Stamm zu hegen trachtete , daß er fort und fort gedeihe , nicht zu widerstehen vermochte . Gering war der Keim des Bösen in mir , als ich des Konzertmeisters Schwester sah , als der frevelige Stolz in mir erwachte , aber da spielte mir der Satan jenes Elixier in die Hände , das mein Blut wie ein verdammtes Gift in Gärung setzte . Nicht achtete ich des unbekannten Malers , des Priors , der Äbtissin ernste Mahnung . - Aureliens Erscheinung am Beichtstuhl vollendete den Verbrecher . Wie eine physische Krankheit von jenem Gift erzeugt , brach die Sünde hervor . Wie konnte der dem Satan Ergebene das Band erkennen , das die Macht des Himmels als Symbol der ewigen Liebe um mich und Aurelien geschlungen ? - Schadenfroh fesselte mich der Satan an einen Verruchten , in dessen Sein mein Ich eindringen , so wie er geistig auf mich einwirken mußte . Seinen scheinbaren Tod , vielleicht das leere Blendwerk des Teufels , mußte ich mir zuschreiben . Die Tat machte mich vertraut mit dem Gedanken des Mordes , der dem teuflischen Trug folgte . So war der in verruchter Sünde erzeugte Bruder das vom Teufel beseelte Prinzip , das mich in die abscheulichsten Frevel stürzte und mich mit den gräßlichsten Qualen umhertrieb . Bis dahin , als Aurelie nach dem Ratschluß der ewigen Macht ihr Gelübde sprach , war mein Innres nicht rein von der Sünde ; bis dahin hatte der Feind Macht über mich , aber die wunderbare innere Ruhe , die wie von oben herabstrahlende Heiterkeit , die über mich kam , als Aurelie die letzten Worte gesprochen , überzeugte mich , daß Aureliens Tod die Verheißung der Sühne sei . - Als in dem feierlichen Requiem der Chor die Worte sang : » Confutatis maledictis flammis acribus addictis , « fühlte ich mich erheben , aber bei dem » Voca me cum benedictis « war es mir , als sähe ich in himmlischer Sonnenklarheit Aurelien , wie sie erst auf mich niederblickte und dann ihr von einem strahlenden Sternenringe umgebenes Haupt zum höchsten Wesen erhob , um für das ewige Heil meiner Seele zu bitten ! - » Oro supplex et acclinis cor contritum quasi cinis ! « - Nieder sank ich in den Staub , aber wie wenig glich mein inneres Gefühl , mein demütiges Flehen jener leidenschaftlichen Zerknirschung , jenen grausamen , wilden Bußübungen im Kapuzinerkloster . Erst jetzt war mein Geist fähig , das Wahre von dem Falschen zu unterscheiden , und bei diesem klaren Bewußtsein mußte jede neue Prüfung des Feindes wirkungslos bleiben . - Nicht Aureliens Tod , sondern nur die als gräßlich und entsetzlich erscheinende Art desselben hatte mich in den ersten Augenblicken so tief erschüttert ; aber wie bald erkannte ich , daß die Gunst der ewigen Macht sie das Höchste bestehen ließ ! - Das Martyrium der geprüften , entsündigten Christusbraut ! - War sie denn für mich untergegangen ? Nein ! jetzt erst , nachdem sie der Erde voller Qual entrückt , wurde sie mir der reine Strahl der ewigen Liebe , der in meiner Brust aufglühte . Ja ! Aureliens Tod war das Weihfest jener Liebe , die , wie Aurelie sprach , nur über den Sternen thront und nichts gemein hat mit dem Irdischen . - Diese Gedanken erhoben mich über mein irdisches Selbst , und so waren wohl jene Tage im Zisterzienserkloster die wahrhaft seligsten meines Lebens . Nach der Exportation , welche am folgenden Morgen stattfand , wollte Leonardus mit den Brüdern nach der Stadt zurückkehren ; die Äbtissin ließ mich , als schon der Zug beginnen sollte , zu sich rufen . Ich fand sie allein in ihrem Zimmer , sie war in der höchsten Bewegung , die Tränen stürzten ihr aus den Augen . » Alles - alles weiß ich jetzt , mein Sohn Medardus ! Ja , ich nenne dich so wieder , denn überstanden hast du die Prüfungen , die über dich Unglücklichen , Bedauernswürdigen ergingen ! Ach , Medardus , nur sie , nur sie , die am Throne Gottes unsere Fürsprecherin sein mag , ist rein von der Sünde . Stand ich nicht am Rande des Abgrundes , als ich , von dem Gedanken an irdische Lust erfüllt , dem Mörder mich verkaufen wollte ? - Und doch - Sohn Medardus ! - verbrecherische Tränen hab ' ich geweint in einsamer Zelle , deines Vaters gedenkend ! - Gehe , Sohn Medardus ! Jeder Zweifel , daß ich vielleicht zu mir selbst anzurechnenden Schuld in dir den freveligsten Sünder erzog , ist aus meiner Seele verschwunden . « - Leonardus , der gewiß der Äbtissin alles enthüllt hatte , was ihr aus meinem Leben noch unbekannt geblieben , bewies mir durch sein Betragen , daß auch er mir verziehen und dem Höchsten anheimgestellt hatte , wie ich vor seinem Richterstuhl bestehen werde . Die alte Ordnung des Klosters war geblieben , und ich trat in die Reihe der Brüder ein wie sonst . Leonardus sprach eines Tages zu mir : » Ich möchte dir , Bruder Medardus , wohl noch eine Bußübung aufgeben . « Demütig frug ich , worin sie bestehen solle . » Du magst « , erwiderte der Prior , » die Geschichte deines Lebens genau aufschreiben . Keinen der merkwürdigen Vorfälle , auch selbst der unbedeutenderen , vorzüglich nichts , was dir im bunten Weltleben widerfuhr , darfst du auslassen . Die Phantasie wird dich wirklich in die Welt zurückführen , du wirst alles Grauenvolle , Possenhafte , Schauerliche und Lustige noch einmal fühlen , ja es ist möglich , daß du im Moment Aurelien anders , nicht als die Nonne Rosalia , die das Märtyrium bestand , erblickst ; aber hat der Geist des Bösen dich ganz verlassen , hast du dich ganz vom Irdischen abgewendet , so wirst du wie ein höheres Prinzip über alles schweben , und so wird jener Eindruck keine Spur hinterlassen . « Ich tat , wie der Prior geboten . Ach ! - wohl geschah es so , wie er es ausgesprochen ! - Schmerz und Wonne , Grauen und Lust - Entsetzen und Entzücken stürmten in meinem Innern , als ich mein Leben schrieb . - Du , der du einst diese Blätter liesest , ich sprach zu dir von der Liebe höchster Sonnenzeit , als Aureliens Bild mir im regen Leben aufging ! - Es gibt Höheres als irdische Lust , die meistens nur Verderben bereitet dem leichtsinnigen , blödsinnigen Menschen , und das ist jene höchste Sonnenzeit , wenn , fern von dem Gedanken freveliger Begier , die Geliebte wie ein Himmelsstrahl alles Höhere , alles , was aus dem Reich der Liebe segensvoll herabkommt auf den armen Menschen , in deiner Brust entzündet . - Dieser Gedanke hat mich erquickt , wenn bei der Erinnerung an die herrlichsten Momente , die mir die Welt gab , heiße Tränen den Augen entstürzten und alle längst verharrschte Wunden aufs neue bluteten . Ich weiß , daß vielleicht noch im Tode der Widersacher Macht haben wird , den sündigen Mönch zu quälen , aber standhaft , ja mit inbrünstiger Sehnsucht erwarte ich den Augenblick , der mich der Erde entrückt , denn es ist der Augenblick der Erfüllung alles dessen , was mir Aurelie , ach ! die heilige Rosalia selbst , im Tode verheißen . Bitte - bitte für mich , o heilige Jungfrau , in der dunklen Stunde , daß die Macht der Hölle , der ich so oft erlegen , nicht mich bezwinge und hinabreiße in den Pfuhl ewiger Verderbnis ! Nachtrag des Paters Spiridion , Bibliothekar des Kapuzinerklosters zu B. In der Nacht vom dritten auf den vierten September des Jahres 17 * * hat sich viel Wunderbares in unserm Kloster ereignet . Es mochte wohl um Mitternacht sein , als ich in der neben der meinigen liegenden Zelle des Bruders Medardus ein seltsames Kichern und Lachen und währenddessen ein dumpfes klägliches Ächzen vernahm . Mir war es , als höre ich deutlich von einer sehr häßlichen , widerwärtigen Stimme die Worte sprechen : » Komm mit mir , Brüderchen Medardus , wir wollen die Braut suchen . « Ich stand auf und wollte mich zum Bruder Medardus begeben , da überfiel mich aber ein besonderes Grauen , so daß ich wie von dem Frost eines Fiebers ganz gewaltig durch alle Glieder geschüttelt wurde ; ich ging demnach , statt in des Medardus Zelle , zum Prior Leonardus , weckte ihn nicht ohne Mühe und erzählte ihm , was ich vernommen . Der Prior erschrak sehr , sprang auf und sagte , ich solle geweihte Kerzen holen und wir wollten uns beide dann zum Bruder Medardus begeben . Ich tat , wie mir geheißen , zündete die Kerzen an der Lampe des Muttergottesbildes auf dem Gange an , und wir stiegen die Treppe hinauf . So sehr wir aber auch horchen mochten , die abscheuliche Stimme , die ich vernommen , ließ sich nicht wieder hören . Statt dessen hörten wir leise liebliche Glockenklänge , und es war so , als verbreite sich ein feiner Rosenduft . Wir traten näher , da öffnete sich die Türe der Zelle , und ein wunderlicher großer Mann mit weißem krausen Bart , in einem violetten Mantel , schritt heraus ; ich war sehr erschrocken , denn ich wußte wohl , daß der Mann ein drohendes Gespenst sein mußte , da die Klosterpforten fest verschlossen waren , mithin kein Fremder eindringen konnte ; aber Leonardus schaute ihn keck an , jedoch ohne ein Wort zu sagen . » Die Stunde der Erfüllung ist nicht mehr fern « , sprach die Gestalt sehr dumpf und feierlich und verschwand in dem dunklen Gang , so daß meine Bangigkeit noch stärker wurde und ich schier hätte die Kerze aus der zitternden Hand fallen lassen mögen . Aber der Prior , der ob seiner Frömmigkeit und Stärke im Glauben nach Gespenstern nicht viel frägt , faßte mich beim Arm und sagte : » Nun wollen wir in die Zelle des Bruders Medardus treten . « Das geschah denn auch . Wir fanden den Bruder , der schon seit einiger Zeit sehr schwach worden , im Sterben , der Tod hatte ihm die Zunge gebunden , er röchelte nur noch was weniges . Leonardus blieb bei ihm , und ich weckte die Brüder , indem ich die Glocke stark anzog und mit lauter Stimme rief : » Steht auf ! - steht auf ! - Der Bruder Medardus liegt im Tode ! « Sie standen auch wirklich auf , so daß nicht ein einziger fehlte , als wir mit angebrannten Kerzen uns zu dem sterbenden Bruder begaben . Alle , auch ich , der ich dem Grauen endlich widerstanden , überließen uns vieler Betrübnis . Wir trugen den Bruder Medardus auf einer Bahre nach der Klosterkirche und setzten ihn vor dem Hochaltar nieder . Da erholte er sich zu unserm Erstaunen und fing an zu sprechen , so daß Leonardus selbst sogleich nach vollendeter Beichte und Absolution die letzte Ölung vornahm . Nachher begaben wir uns , während Leonardus unten blieb und immerfort mit dem Bruder Medardus redete , in den Chor und sangen die gewöhnlichen Totengesänge für das Heil der Seele des sterbenden Bruders . Gerade als die Glocke des Klosters den andern Tag , nämlich am fünften September des Jahres 17 * * , mittags zwölfe schlug , verschied Bruder Medardus in des Priors Armen . Wir bemerkten , daß es Tag und Stunde war , in der voriges Jahr die Nonne Rosalia auf entsetzliche Weise , gleich nachdem sie das Gelübde abgelegt , ermordet wurde . Bei dem Requiem und der Exportation hat sich noch folgendes ereignet . Bei dem Requiem nämlich verbreitete sich ein sehr starker Rosenduft , und wir bemerkten , daß an dem schönen Bilde der heiligen Rosalia , das von einem sehr alten unbekannten italienischen Maler verfertigt sein soll und das unser Kloster von den Kapuzinern in der Gegend von Rom für erkleckliches Geld erkaufte , so daß sie nur eine Kopie des Bildes behielten , ein Strauß der schönsten , in dieser Jahreszeit seltenen Rosen befestigt war . Der Bruder Pförtner sagte , daß am frühen Morgen ein zerlumpter , sehr elend aussehender Bettler , von uns unbemerkt , hinaufgestiegen und den Strauß an das Bild geheftet habe . Derselbe Bettler fand sich bei der Exportation ein und drängte sich unter die Brüder . Wir wollten ihn zurückweisen , als aber der Prior Leonardus ihn scharf angeblickt hatte , befahl er , ihn unter uns zu leiden . Er nahm ihn als Laienbruder im Kloster auf ; wir nannten ihn Bruder Peter , da er im Leben Peter Schönfeld geheißen , und gönnten ihm den stolzen Namen , weil er überaus still und gutmütig war , wenig sprach und nur zuweilen sehr possierlich lachte , welches , da es gar nichts Sündliches hatte , uns sehr ergötzte . Der Prior Leonardus sprach einmal , des Peters Licht sei im Dampf der Narrheit verlöscht , in die sich in seinem Innern die Ironie des Lebens umgestaltet . Wir verstanden alle nicht , was der gelehrte Leonardus damit sagen wollte , merkten aber wohl , daß er mit dem Laienbruder Peter längst bekannt sein müsse . So habe ich den Blättern , die des Bruders Medardi Leben enthalten sollen , die ich aber nicht gelesen , die Umstände seines Todes sehr genau und nicht ohne Mühe ad majorem dei gloriam hinzugefügt . Friede und Ruhe dem entschlafenen Bruder Medardus , der Herr des Himmels lasse ihn dereinst fröhlich auferstehen und nehme ihn auf in den Chor heiliger Männer , da er sehr fromm gestorben .