, thut ' s mir leid , mich können S ' bald los werden , .das Annerl aber hat Ihnen doch kein Steinderl in den Weg g ' worfen , fockt ' i denken - im Gegenteil - , ,Rehmen Sie ' s nicht für ungut , murmelte Frau Rat , , , Sie haben recht . Daun fetzte sie die Tassen ineinander uud ging hinans . , ,Was hat denn die Mutter nur ? sragte Aeuue die Taute . , ,Ach , die alte Geschichte , autwortete diese . , ,Vorhiu ist die kleiue Agues von Obersörsters dagewesen , henlend und schreieud . Fräuleiu von Kerkow ist uatürlich steheuden Fußes zum Bruder hiuausgeeilt , uud die Kiuder drübeu sitzeu wie die Bogel im Rest , deueu die Alte weggesaugen ist . Der Papa habe seiue Vüchse geuommen uud sei trotz des böseuWeaers in den Wald gegangen , gleich nachdem das Fräuleiu sort war , uud der Junge klage über Halsschmerzen - der Herr Rat soll kommen ! , , Lieber Gott , sagte Aenne , , , das ist ja ackes sehr traurig , aber dasür kann ich doch nicht ! , ,Freilich können S dasür , bemerkte Fränlein Hochleitner ärgerlich . , ,.Wenn S ' den Wittiber damals g ' nommen hätt ' n , alsdann wär ' ihm jetzt die Seinige net davon g ' lansem Iessas , kaun denn die Frau Rat dös noch uet vergess ' n ? Sieht s ' deuu immer noch uet ein daßdüs Kind zu ' was Höherem b ' stanmtist ? , , Seien Sie nur gut , Liebste , beschwichagte Aeuue die Er . zürute . , ,Die Dreuuung von mir liegt meiner alten Mutter schou wieder im Sinn und macht sie uuwirsch . Ich werd ' eiumal mit ihr reden ! Sie ging die alte Frau sucheu uud saud sie eudlich weiueud am Feuster sitzen . , ,Mamn bat das Mädchen .. , ,sei doch gut , laß doch die alten Geschichten , ich möchte so geru noch ein paar friedliche Stunden zu Hanfe verleben ! Sieh ' mal , ich kann gar nicht so froh her . denken von draußeu , wenn ich dich hier so hab ' weinen fehen . , ,In ja , s ^ gte die Mutter .. , ,es hilft ja auch nichts - haft recht . Aber ich - uud wieder schüttelte sie der Schmerz , , , ich verwiud ' ' s uicht , ich kann mich nicht hiueinfmden in die neu . modischeu Ansichten mir ist ^ s , als müßte sich ' s Herz umdrehen weuu dich tauseud Augen so augasseu . Du bist mir zu gut dazu , uud ich schäme mich für dich und bin froh , daß ich ' s nicht mit anznfehen branche , das Bänkelfängerleben . , ,Dn bist nugerecht , ^ sagte Aeuue verletzt . , ,Reiu , ueiu - ich habe dich nur lieb , ich möchte dich vor ackeu Euttäuschungen behüteu uud bewahren uud ich fag ' , daß es ein Uuglück ift , daß du damals den Günther nicht nahmst , für dich uud für ihu ! Da sitzeu uuu die Würmer ackein uud er läuft aus Verzweiflung im Wald umher . , ,Sei ' mal vernünftig , Mntter , bat Aenne , vor ihr nieder . knieend . , ,Ich gebe dir das Versprechen , wenn ich einmal einen Mann lieb haben werde , dann nehme ich ihn - aber nur dann . Und den Günther hatte ich nicht lieb , verftehft du ? , ,Doch ! Doch ! Hast ' s nur selbst nicht gewußt . Und die Schlauge im Paradiese ist die Hochleituer gewefeu , die hat dir dummes Zeug eingeblasen - wahrhafag , ich könnte ihr dafür etwas anthun ! , ,Du armes , kleines , rabiates Mntterl , sagte Aenne uud ftreichelte fie . , ,Ach du ! Ich möchte dich so geru beruhigeu , aber wie sock ich ' s deuu beginnen ? Ich vermag ' s nicht , mir ist das Herz selbst so schwer . Komm , sei gut , wir köuueu auf dieser Welt uicht alle desfelbeu Glückes teilhaftig werdeu , uud wir wockeu recht daukbar sein daß ich solch ein großes , ungewühuliches habe . Siehft du , ich freue mich fo , daß Papa uun wieder ein Glas Wein wird winken könueu , feiueu geliebteu griechischeu Weiu , den er bisher immer von der Frau Herzogiu zu Weihuachteu bekam , wie heißt er doch gleich ? Richag - Mavrodaphue ! Daß du feruer uicht mehr so zu rechueu brauchst mit der Wirachaftskaffe , daß ich deu Vrüderu ein weuig helfeu kauu , das ackes wäre mir uumöglich , weuu ich als FrauGüuther da uebeuau fäße , Mutter- nicht wahr ? , ,Ia , an andere denkst du ! , ,Das ist auch ein Glück . , ,Aber nicht deines ! rief die alte Frau , von neuem auf . schluchzeud , uud preßte den Kopf des Mädcheus in ihren Schoß . , ,Richt deines ! Und du wirft immer Sehufucht habeu und - und - ihre Stimme erfackte in Dhräueu . Ach , Aeuue verftaud die Mutter so gut ! , ,Macht mir ' s doch nicht so schwer ! murmelte sie uud drückte sich fefter an die Weiueude . [ 244 ]  Nuu war der Sommer vorübergezogen uud der Herbst ge . kommeu , ein öder , regeuuasfer , früher Herbft . Verlaffeuer deun je schaute Schloß Breiteufels aus das stille Städkcheu herab ^ wäre nicht das eiufame Licht hoch drobeu im Erkerzimmer fo regelmäßig aufgefprüht fedeu Abeud , nichts hätte mehr barau eriuuert , daß es bewohut fei . Der Herzog hatte in diefem Jahre auch die Jagdeu abbestellt , er weilte in Eauues mit feiuem bruft . kraukeu Sohu , uud die Patrioteu des Herzogtums Breiteufels faßeu abeuds an ihrem Stammasche uud redeteu von der Zeit , wo sie preußisch werden würdeu . Soust war