, san fünfadreiß ' g , ja . « Die Kellnerin schob das Geld ein , und die Haasin nahm den kleinen Vöst von der Tischplatte weg . Unter der Türe stieß sie auf die Schullerin . » I bin scho firti , Bäurin . I halt ' di net auf . « » Nacha geh ' ma hoam . « » Hast an Haberlschneider troffa ? « » Ja ; er geht heunt no umi . « » Gel , i hab ' d ' as g ' sagt ? Und paß auf , da kriagt er scho an Auskunft . « » Vielleicht . Geh a bissel g ' schwinder , daß ins neamd o ' red ' t ! « Die Schullerin ging eilig voran und sah vor sich hin auf den Boden . Ihr Gesicht war noch rot vom Weinen und von der Aufregung . Sie wollte nicht , daß es jemand bemerkte . Daheim schickte sie die Hebamme zur Ursula . » Gehst aufi dazua und sagst nix . Sie braucht ' s it z ' wissen . « » Bal ' s mi aba fragt , ob s ' Kind tauft is ? « » Sie fragt net . De denkt do it drauf , daß ' s da was geb ' n hat . Höchstens , daß s ' fragt , warum ma so lang ' aus g ' wesen san . Nacha sagst halt , daß da Pfarra so lang ' it in d ' Kircha kemma is . « Die Schullerin zog sich um und ging in den Stall . Sie stellte den Melkstuhl hinter die erste Kuh und nahm den Eimer zwischen die Knie . Zuerst wollte sie an ihre Sorgen denken , aber die Arbeit leidet es nicht , daß man den Kopf bei anderen Dingen hat . Da vergaß sie ihren Gram und strich aufmerksam die Milch in den Eimer . Es dämmerte stark , als der Schuller vom Felde heim kam . Er war müde und rief zur Küche hinein , daß er gleich essen und zeitig ins Bett gehen wolle . » Heut ' muaßt no a bissel aufbleiben , « sagte die Bäuerin . » Da Haberlschneider kimmt no her . « » Jetzt is do koa Zeit zum Hoamgarten . « » Er muaß dir was sag ' n. « » Mir ? Was denn ? « » Ja , weil er zum Pfarrer nach Aufhausen umi is . « » Was geht denn dös mi o ? « » Laß d ' as halt verzähl ' n. Z ' weng ' n da Urschula ihr ' n Kind is er umi . « » Um dös kümmer ' i mi gar nix . Dös geht mi nix o. « » Di geht ' s nix o ? Do hoscht recht . G ' rad i derf mi kümmern . « Und der Schullerin fielen alle Unbilden ein , die sie am heutigen Tage erfahren hatte ; sie kamen ihr noch größer vor , weil sie jetzt sogar daheim Härte und Ungerechtigkeit sehen mußte . Und sie weinte so heftig , daß der Schuller umkehrte . » Was hoscht nacha ? « fragte er . » Ja , was hoscht ! Allsammete treten auf mir ' rum , und du sagst , es geht di nix o ! Da freut oan ' s Leben nimma . « » I hab ' da ' s g ' sagt , um der Urschula ihr Sach ' kümmer ' i mi nix . « » I ko do aa nix dafür , daß sie so dumm g ' wen is ! Und gar so schlecht is ' s Madel aa net ! Und mit Füaßen braucht ma ' r it drauf ' rumtret ' n ! « » Red ' halt ! « » Ja , red ' ! Da Pfarrer hat ' s Kind it tauft ! « » Is der scho wieder im G ' spiel ? Net tauft hat er ' s Kind ? Warum it ? Zweg ' n meiner ? « - » Na . Lus halt zua ! « Und die Schullerin fing schluchzend ihre Erzählung an . » Wia ma ' r in d ' Kircha ganga san , is er recht lang ' it kemma , und nacha hat er g ' sagt , er muaß dös Kind Simpel oder so taufen , hat er g ' sagt , weil ' s am zwoaten März gebor ' n is , sagt er . Und nacha hab ' i g ' sagt , dös derf i net leiden , daß er an Kind an Spottnamen gibt , dös waar ja a Schand ' für uns aa , und nacha hat er g ' sagt , auf dös paßt er it auf , und bal ' s mir net recht is , nacha tauft er ' s überhaupts gar it , und dös is amal Vorschrift , daß da Bua Simpi hoaßen muaß . « » Was hoscht na du to ? « » I hab ' g ' sagt , dös derf i alloa net erlaub ' n , da muaß i z ' erscht dahoam frag ' n. Und jetzt sagest du , es geht di nix o , und du kümmerst di gar nix drum ! « » Hör mit ' n Woana auf ! Dös is für gar nix . Also is ' s Kind it tauft wor ' n ? « » Freili net . Mir san wieder a so hoam . « » Und was hat da Haberlschneider dabei z ' toa ? « » D ' Haasin hat g ' moant , i soll zum Pfarra von Aufhausen umi . Der saget ma ' s g ' wiß , ob ma de Tauf ' verweigern derf . Da bin i zum Haberlschneider und ho ' mir denkt , vielleicht schickt er wen umi .