kommen schon in de erste Zeit ' s Sterben un der Hagel un Feuer un Wasser un Gerätschafts- und Körperschaden ? ! Gott der Gerechte , wär ä Geschäft das , wobei könnt florieren ä Gesellschaft ! Liegt es doch for jeden vernünftigen Menschen af der bloßen Hand , daß mer kenn nor ausn Einsahlungen von Tausende ' erausbezahlen for de wenigen , was ä soi ä Unglück betrifft , ä Vergütung . « » No , dö sein doch schön dumm , was für andere zahlen . « » Des sein de Gescheiten , Herr Kleebinder . Weil keiner von de vielen kenn wissen , ob er nit morgen werd sein unter de wenigen , was ä Malör betrifft ! Manche tun ach erschrecklich fromm un kümmen su steigen mit de Redensort , ihr Leben un Hab un Gut stünd in Gottes Hand , un wenn der se oder de Ihren will treffen , werd er sie treffen . « » Dö habn doch gwiß recht . « » Recht haben se als fromme Leute ; aber es werd doch nix verstoßen gegen die Frommheit , es werd nix verstoßen gegen die Ergebung in den Willen Gottes , wenn einen trifft ä Schlag von oben , daß unterhält de Assekuranz de Hand , damit es nix ausfällt su grob ? ! « » Dös is mer z ' fein . Ich weiß , de Assekuranz halt schon früher dö Hand unter , und dö soll mer ihr fülln . « » Wie kommen Se mer vor ? Aus nix werd nix ! Glauben Se , mer werd Ihnen unentgeltlich helfen aus einm Unglück ' eraus , su einer Zeit , wo mer müß besahlen , daß andere kommen ' enein ? ! Sahlen Se nix forn Krieg , for de Gefängnissen , for de Findelhäuser , for de Irrenanstalten , for de Spitäler ? ! Nü ? ! Was wollen Se also haben umsonst ä Versorgung für Witwen un Waisen , ä Versicherung von Ernte un Grund , ä Schutz vor Feuer un Wasser ? ! Sein Se gescheit , lassen Se nix ungenützt vorübergehen de günstige Gelegenheit ; unsereiner kommt selten in der Gegend . « » Von mir aus könnts schon wegbleiben . Was habts denn Ös davon ? « » Das will ich Se sagen , Herr Kleebinder , ä klane Profision , wie for jede Kundschaft , was ich subring der Gesellschaft . « » Dö soll leicht ich Enk zahlen ? « » Bewohr , de sahlt de Gesellschaft . « » Und woher nimmt s ' dö ? « » Von de Kosten . « » Und wer tragt döselbn ? « » Se sein sehr neugierig , Herr Kleebinder - « » Ahan , sehts , da steckt der Betrug ! Brav einzahln solln mer , daß andere a gut Lebn führn können ! « » Weiß Gott , ich tät Ihnen wünschen ä soi ä Leben . Se möchten mehr schwitzen dabei , als jemals Se hinter Ihrm Arbeitstisch geschwitzt haben ! Meinen Se , ä soi ä groißartige Unternehmung führt sich von selber ? Da müß es geben Agenten un Unter- un Oberbeamte un Buchhalters un än Direkter - was wissen Se ? - , de alle müssen leben ; un de Profision for de Agenten un de Gehalte for de Beamten un ' er Profit for de Gesellschaft werd alles genümmen von de Intressen , von de Prosente von den eingesahlten Kapital ! Verstehn Se ! Nix von ' nen Kapital selber ! Zeigen Se mer so ä billige Verwaltung anerswo ! Der Steuerbeamte nimmt sein Gehalt von de Steuer , von Kapital , nix von de Intressen , der Herr Pfarrer , was verwaltet de Armengelder , nimmt nix von ' em Kapital noch von de Intressen , er müß obenein sei Gehalt kriegn , un ins Steueramt un in de Armenkasse tragen Se nor Ihr Geld ' enein , von üns aber kriegen Se ' eraus bei Heller und Fennig , was is worden ausbedingt un worauf Se haben ä Geschrift in Händen ! Gott , was ich mer eschoffier , dürft sein ä Angelegenheit , wobei su verdienen ä Sack voll Geld ! Machen Se keine Geschichten , es is doch nor Ihr Vorteil . Was ä Umständlichkeit ! die Sach is gleich berichtigt . Ich bring Se in de Kreisstadt zun Arzten - es soll Se nix kosten - Se werden lachen , es is wie bei aner Assenterung . Er werd Se abklopfen , erst am Rücken , damit sich de Lung loslöst vom Rippenfell un er se besser hört , und dann von vornen , weil er - doch was wissen Se ? - aber Se werden lachen , un daß Se dabei erfahren , was Se for ä gesunder Mensch sein , das haben Se umsonst , un als ' m gesunden Menschen berechnet mer for Se auch die Einsahlung billiger . « Helene stand vorgeneigt an der Schwelle der Stubentüre . » Sei still « , beschwichtigte sie das Kind , das , einige Worte lallend , an ihren Rockfalten zerrte . Muckerl war so mißtrauisch wie nur irgendeiner vom Dorfe , aber auch durch vieles Einreden leicht verlegen gemacht , er fühlte sich der Mundfertigkeit des kleinen Mannes durchaus nicht gewachsen und versuchte daher , der ihm immer unangenehmer werdenden Lage mit einmal ein Ende zu setzen , indem er entschieden sagte : » Sparts Enkre Wort , wendts weiter keins af , es is umasunst . Ich mag nit ! « » Sein Se ä Familljenvater ? Seit es gibt ä Lebensversicherung , kenn mer es von jeden verlangen , daß er for de Seinen sorgt . Denken Se af Weib und Kind ! « Helene trat mit dem Kleinen auf dem Arme zur Türe herein . » Schau , Muckerl « , sagte sie lächelnd , » so unebn wär ' s nit , wann d ' uns