sei , und kusch macha , kusch ! sag i. « » Geh , Vata , wos hoscht ' n ? « fiel Ursula ein . » Nix hon i. I vazähl g ' rad dein ' Kaschpa , was ma siecht , wann ma länga lebt . Setz eahm no Kinda her , na werd a no öfta an mi denka . « » De ziag i mir scho « , sagte der junge Prückl . » Ziag dir s ' no , und schaug , daß du zu ' n o ' kratz ' n kimmscht , vor s ' groß san . Na hoscht d ' lauta Freud g ' habt , und d ' Kinda aa . « » Schormoar , jetz san ma no g ' müatli ! « rief der Schneiderbauer , der sah , wie der Lenz in verhaltner Wut käsweiß wurde . » Freili san ma g ' müatli ! Warum soll ' n ma ' s denn it sei , so lang ma g ' sund san ? Und scho so g ' sund , daß ma ' r auf und auf koa Kranket it g ' spüarn und halt scho gar it vareck ' n kinnan . « » Gib nach , Vata , es horch ' n d ' Leut scho ! « » Laß s ' horcha , Urschula ! Da sehg ' n s ' amal , daß da Schormoar luschtig is auf deine Hozet . So luschti bin i scho lang nimma g ' wen . Geh her , du junga Baua , und stöß amal o ! Mi g ' freut ' s , bal i an Junga regiern siech . Dös is was anders als wia so a Lapp , der bloß möcht und net derf ! « » Vata ! « Lenz war aufgesprungen und beugte sich keuchend vor , und seine Faust preßte sich auf den Tisch . » Han ? « fragte der Schormayer wegwerfend . » Du ... du muaßt ' s it übatreib ' n. « » Red i mit dir ? « » Allssammete geht it , Vata ! « » Kusch ! sag i. « » Lenz , b ' sinn di , wo ' s d ' bischt ! « beruhigte Kaspar den vor Wut Zitternden und faßte ihn beim Arm . Der schaute wild um sich und sah neugierige Gesichter sich näher schieben und spürte ihre Blicke . Da drehte er sich schweigend um und ging hinaus . Der Schormayer patschte sich in die Hände . » Heunt g ' freut mi amal s ' Leb ' n , und hoam geh ' tua i no lang it . Wos steht ' s denn ös da ? « fragte er barsch die jungen Leute , die sich an den Tisch herangedrängt hatten . » Tanz ' n sollt ' s und it Maulaff ' n fei ' halt ' n ! Aufg ' spielt ! sag i. « Er warf einen Taler auf den Tisch . » Da gebt ' s ' n de Musikant ' n , und i will an recht an schiaberisch ' n Landla hör ' n. So , Kaschpa , jetzt trink ' i ; mir schmeckt ' s glei bessa , weil i mi a bissel ausdischkriert ho . « » I misch mi in de Sach it , Schormoar . « » Do hoscht recht , und es hot ' s aa it notwendi . I brauch koan Helfa , und dem andern nutzet ' s nix . « Er griff nach einem Maßkrug und trank in langen Zügen . » Hätt ' mi schier gar trucka g ' red ' t « , sagte er , und wischte sich das Maul ab . Wie er am Tisch herumschaute , sah er viele erschrockene Gesichter und merkte , daß die Frauenzimmer einander was zuflüsterten . » Habt ' s no koane Hoamli ' keiten ! « schrie er . » I sag mei Sach aa , wia ' r i mir ' s denk , und schneid ' it lang um . I ho ma durchaus nix z ' fercht ' n , und bal an etla Weibaleut in Kollbach de Köpf ' z ' sammsteckan , dös macht mir gar nix . I bin da Schormoar . « Der alte Prückl trat hinter ihn und klopfte ihm auf die Schulter . Er wandte sich hastig um . » Ah ! Du bischt aa no do ? Hock di her zu mir , alta Austragla , und vazähl ma wos vo dein Zuastand , daß ' s ma no bessa graust davor . « » Wos hoscht denn du ? « » I ? Mein ganz Sach ' hon i no , und i gib ' s so schnell it her . « » Hoscht ja recht , bal ' s d ' it mogscht , aba jetz red ' n ma vo was andern ! « » Moanst ? « » Freili ! Wer werd si denn an Zorn ei ' bild ' n auf a Hozet ? « » I bi kreuzluschti , und mir feit nix . Aba scho gar nix ! « » Dös is a Wort ! « Der alte Prückl ging mit dem Aufgeregten so vorsichtig um wie mit einem geschürften Ei und fragte ihn viel nach früheren Zeiten , nach Arbeit und Wirtschaft und nach bekannten Leuten . Und der Schormayer wurde ruhig und betrunken und schläfrig . Die Asamin an der unteren Tischecke hatte alles gehört und jedes Wort richtig gedeutet . » Hoscht d ' as g ' sehg ' n , Griablerin , wia de anand g ' sinnt san , da Jung und da Alt ? De hätt ' n si liaba o ' packt vor de Leut ! « » Mi is scho ganz anderst wor ' n. « » I hätt ' aa koan Tropf