amal dro kemma . « » Dös hoscht du aa . « » An Dreck hon i. « » Pscht ! D ' Asamin schaugt scho oiwei umma ! « » Ah wos ! Dös , wos mir hoamli red ' n , pfeifan morg ' n d ' Spatz ' n vom Dach . « » Is wos neu ' s ? « » Na , lauta alt ' s ; bei ins braucht ' s nix neu ' s mehr . Jetz hot a dös Mensch scho als Hauserin ei ' g ' stellt . « » De Zenzi ? « » Jawoi . « » Dös is it wohr , Lenz , « sagte die Ursula , » dös muaßt d ' it sag ' n. « » Net is wohr ? Wer is na in da Kuch ' l ? « » Sie is grad zu da Aushilf drin . « » So ? Woaßt du dös ? « » Ja , dös woaß i. Paß auf , Schneiderin , de G ' schicht is a so : er hot eahm a Hauserin dunga , de eahm da Wirt zuabracht hot , aba de sell is krank worn und ko erscht in a Wocha oda zwee vo Freising her kemma . Und weil d ' Zenzi a wengl wos vasteht vom Kocha und scho länga do is , muaß sie dawei ' aushelfa , und für d ' Stallarbet hot a ' r a Taglöhnerin . « Der Lenz lachte höhnisch und sagte : » Dös hört si ganz unschuldi o , gel , Schneiderin ? Aba ganz so dumm bin i net , daß i ' s glaab . Dös geht , wie ' s de ganze Zeit her ganga is . Da vageht oa Wocha , und zwoa Wocha , und deselbige Hauserin werd oiwei no mehra marodi , und der Schlamp ' n bleibt . « Die Schneiderin machte ein sorgenvolles Gesicht . » Mi g ' fallt aa nix mehr . Hot a denn gar i denkt , wos d ' Leut jetza scho red ' n ? « » Na tuat a ' s erscht recht . Aba ' r i schaug den Saustall it o , i geh nimma an d ' Stub ' n eini , i iß nimma ' r am Tisch . « » Sagt ' s ma no grad , wo dös no hi ' geht ! « » Dös kon i dir g ' nau sag ' n , Basel . Vor a Johr um is , derfst d ' wieda in a Hozet geh , in a ganz luschtige , da heiret a schlecht ' s Mensch an alt ' n Depp ' n. « » Jessas na ! Es wer ' s do scho insa Herrgott it zualass ' n ! « - » Höhö ! Was macht ' s denn ös für G ' frieß her ? So möcht i ' s net bei meina Leich ' ! « Der Hochzeiter kam von seinem Rundgang bei den Gästen zurück und setzte sich mit lauter Fröhlichkeit neben seine junge Bäuerin . » Da , trink amal , Lenz , daß d ' a Schneid kriagst ! Flankl a weng umanand ! San ja sauberne Madl gnua do . « » I reiß mi it um dös . « » Bischt denn du aa ' r a Kerl ? Wann i net scho o ' g ' hängt waar , heunt kunnt ' st was sehg ' n. « » Ja , red ' no zua ! Du ko ' scht di leicht prahl ' n. « » Ah ! Mach ' do koa G ' schicht it her ! Paß no auf , wia ' r i auf deina Hozet amal tanz . « » So is recht , Buam ! « schrie er den Burschen zu , die zum Zwiefach mit ihren Mädeln antraten . » Helft ' s ma mein ' Jungherrnstand schö ' ei ' grab ' n. Auf geht ' s ! « Und das wirbelte durcheinander , schob links und rechts und drehte sich , die Burschen jauchzend und lachend , die Mädchen mit ernsten Gesichtern und niedergeschlagenen Augen . Der Schormayer , der manchen tiefen Schluck getan hatte , ging ein wenig unsicher an den Tanzenden vorbei zum Ehrentisch und wurde vom Kaspar herzlich begrüßt . » Jetz is amal recht , Vata ; den ganz ' n Tag san ma no it viel z ' red ' n kemma . Ko ' scht ma glei helf ' n , daß ma ' r an Lenz a weng aufriegeln . « » Laß ' n do trauri sei , den Lapp ' n ! Mi bekümmert dös ganz weni . « Er schaute seinen Sohn an , und einen Augenblick kreuzten sich ihre Blicke ; Zorn und Verachtung blitzten darin auf . Aber während Lenz sich zur Ruhe zwang , überkam den Alten eine wilde Lust , den Sohn zu reizen . » Wia kimmscht da denn für als junga Baua ? « fragte er den Kaspar . » Gel , dös is wos schön ' s , wann ma d ' Arm rühr ' n ko , und muaß si nimma ducka und sein hoamlich ' n Zorn vastecka und braucht sein Vata nimma schö toa ins G ' sicht ? « » Dös hon i nia to . « » Net ? Na bischt du an Ausnahm . Aba selle gibt ' s gnua , de si gar nimma auskenna vor lauta Sucht nach ' n Regiment , dena d ' Zung außahängt , woaßt , und möcht ' n an Alt ' n liaba vagift ' n , als daß s ' ' n no o ' schaug ' n , und derfen ' s aba it zoag ' n , vastehst ? Und müass ' n schö toa und g ' rad falsch