Schlacht bei Mollwitz ( 1741 ) wurd ' er verwundet und stieg nun rasch von Stufe zu Stufe : 1743 Generalmajor , 1747 Generalleutnant , 1748 Ritter des Schwarzen Adlerordens , 1749 Kommandant von Berlin . Von 1750 an dirigierte er den Bau der › Spandauer Vorstadt ‹ und gründete den nach ihm genannten Haackschen eigentlich Hackeschen Markt . Er starb am 17. August 1754 « . Dieser gräflich von Hackeschen Familie gehören an : Edwin Graf von Hacke auf Alt-Ranft im Oderbruch , Editha Gräfin von Hacke , ehemals Hofdame der Königin Elisabeth , Adelaide Gräfin von Hacke , Palastdame Ihrer Majestät der Kaiserin Augusta , Virginie Gräfin von Hacke , Hofdame . 34 Die Hakes sind die einzige Familie , die wir , seit länger als vierhundert Jahren , ununterbrochen im Teltow sehn . Ihnen folgen die seit etwa zweihundertundfünfzig Jahren ebendaselbst angesessenen Görtzkes . Die wenigen adligen Familien ( darunter die von dem Knesebeck und von Haeseler ) , die sich außerdem noch im Teltow vorfinden , gehören diesem Landesteil erst seit kurzem an , während die alten Teltow-Familien : von Beeren , von der Liepe , von Britzke ( in Britz ) , von Wilmersdorf , von Otterstedt , von Boytin , von Groeben , von Flanß , von Thümen , von Schlabrendorf teils ausgestorben , teils in andern Landesteilen seßhaft geworden sind . In keinem Teile der Mark hat der Güterbesitz so oft gewechselt als in Teltow und Barnim . Der Einfluß der Hauptstadt ist dabei unverkennbar . 35 Nichts scheint das Volk in seinem poetischen Hange so schöpferisch zu stimmen als der Anblick von Kunstwerken , die es nicht versteht . Es ruht nicht eher , als bis es eine Deutung gefunden hat , wobei es zugleich eine Neigung und ein Geschick zeigt , schon vorhandene Sagen oder Geschichten dem gegebenen rätselhaften Etwas anzupassen . Es gilt dies beispielsweis auch von der » Adonisstatue mit dem Eberkopf « im Schloßparke zu Köpenick . Die Sage , die sich daran knüpft , ist die folgende : Einem Jäger Joachims II. träumt , er werde bei der nächsten Jagd von einem Eber getötet werden . Er erzählt seinen Traum am andern Morgen und man läßt ihn im Schloß zurück . Die andern kehren mit reicher Jagdbeute heim und der zurückgebliebene Jäger packt nun einen toten Eber , um ihn in die Küche zu ziehen , fällt aber dabei und reißt sich an einem der Hauer den Schenkel auf . Daran stirbt er andren Tags . Diese Geschichte mag sich einmal ereignet haben , irgendwo vielleicht , aber schwerlich in Köpenick , und sie würd ' über das alte Spreeschloß immer hinweggezogen sein , wenn nicht beim Neubau des Schlosses die Errichtung der Adonisstatue mit dem Eberkopf die Sage plötzlich fixiert und ihr Anlehnung und eine neue Heimat geboten hätte . So kommt es , daß man an den verschiedensten Orten denselben Geschichten begegnet ; die meisten dieser Orte sind gleichsam nur Filial und der Mutter-Sagenort ist oft schwer zu bestimmen . – Der Medusenkopf am Portal alter Schlösser hat gewiß schon oft als schlangenumwundenes Porträt hartherziger Schloßherrn gelten müssen , und der alte Herr von Hake hat unzweifelhaft Kameraden in allen Ländern . Der Satz , den ich aufstellen möchte , ist der : das Volk hat eine Neigung , Allgemeines oder wenigstens an vielen Orten sich Findendes zu lokalisieren , sobald gewisse Bedingungen erfüllt , gewisse äußerliche Anhaltepunkte für diese Lokalisierung gegeben sind . 36 » Bernadotte « , so schreibt ein Offizier aus dem Jahre 13 , » entwarf beständig Pläne , die durch Kühnheit in Erstaunen setzten , und gedachte beispielsweise Magdeburg und Stettin mit Sturmleitern zu ersteigen , kam aber der Entscheidungsmoment heran , so nahm er rückwärts Stellungen . Er wurd ' in allem nur durch eine Rücksicht bestimmt , sich und seine schwedische Hilfstruppe keiner Niederlage auszusetzen . « 37 Bei diesem Kampfe ging die alte Kirche von Groß-Beeren in Flammen auf und wurde erst in den zwanziger Jahren durch eine neue , nach einem Schinkelschen Plan erbaute , ersetzt . In Nähe derselben erhebt sich auch das gußeiserne Monument , das zu direkter Erinnerung an den 23. August 1813 errichtet wurde . Es trägt die Inschrift : » Die gefallenen Helden ehrt dankbar König und Vaterland « . 38 Über dies abendliche Kavalleriegefecht find ' ich das Folgende : » Der Marschall Oudinot , als er mit dem 12. Korps von Trebbin her in Ahrensdorf eingetroffen war , schickte die leichte Kavalleriedivision Fournier vor , um Reynier , von dessen Rückzug er noch keine Kenntnis hatte , zu soutenieren . Diese Division Fournier stieß in der Dunkelheit auf das bei Neu-Beeren stehende Leibhusarenregiment , das sich nunmehr seinerseits ohne weiteres auf die Vorhut ebengenannter Division stürzte . Diese , völlig überrascht und unkundig des Weges , wurde von den Husaren immer am Waldrande hin , auf Groß-Beeren zu getrieben . Aber den Husaren folgte wieder das Gros der französischen Kavalleriedivision , und so ging es in wilder Jagd in den bunten Haufen der am Windmühlenberge stehenden Bataillone hinein . An dieser Stelle schloß sich ein diesseitiges Ulanenregiment und den Ulanen wiederum eine Husarenabteilung an , die samt und sonders die Hetze mitmachten , ohne zu wissen , wem es galt und wohin es ging . Oberstleutnant von Zastrow und Major von Reckow wurden umgeritten , und als letzterer am Boden lag , schrie nachstürmende Landwehrkavallerie : › schlagt ihn tot ‹ . Er war für einen Franzosen gehalten worden , und nur die Dazwischenkunft des Majors Friccius entriß ihn der Gefahr und rettete sein Leben . « 39 Nach einer andern Lesart war ihr Verlobter ein französischer Offizier , der , in der Schlacht bei Groß-Beeren verwundet , ins Herrenhaus geschafft und von Frau von Beeren gepflegt wurde . Diese Pflege schloß dann , wie gewöhnlich , mit einer Verlobung . Diese Version läßt sich übrigens mit der im Text erzählten in Einklang bringen . Kapitän Willemer , wie