wird mir besser werden , wenn ich etwas esse . Mir ist nach 255 der Fahrt gar nicht recht im Magen . « Und Onkel Heinrich pustete die Treppe hinan und faßte die Tür . Ja , du barmherziger Himmel , sah er denn recht ? Da sitzt Linden , den Arm in der Binde , und neben ihm – den braunen dicken Haarknoten sollte er doch kennen und die feine Gestalt , die sich herunterbiegt und ihm das Fleisch zerschneidet . Nun hebt sie den Kopf und küßt ihn auf die Stirn und setzt sich wieder still auf ihren Platz . » Himmelsakrament ! Man soll nur einmal fortreisen – ! « Onkel Heinrich läßt den Drücker fahren . Es ist ihm wunderlich zumute , er ist so ungern gerührt , und er stört auch nicht gern . Er möchte sich am liebsten aus dem Staube machen , vielleicht geht es noch an . Aber nein . Da klinkt Trudchen die Tür auf . » Onkel Heinrich ! « sagt sie bittend . Und er kommt herein und tut gar nicht , als ob es hier je anders gewesen wäre . ' s ist der pure Egoismus , Gemütserregungen bekommen ihm nicht . » Ich wollte mal nachfragen bei euch . Das scheint ja ein netter Brand gewesen zu sein « , beginnt er . » Gottlob ! – kein Mensch ist verunglückt « , sagt nun auch Linden , » kein Vieh verbrannt , die Ernte freilich ist völlig hin , aber dafür ist aus der Asche etwas anderes neu erstanden ! « Und er reicht Trudchen die gesunde Hand . » O la la ! « murmelt Onkel Heinrich und nimmt sich hastig Schinken und Butter , » ich sage euch , 256 Kinder , das Reisen ist eigentlich Strapaze , und wenn in Helgoland die Hummern nicht wären und in Hamburg die Aalsuppe , so – aber Trudchen , du lachst ja unter Weinen ! Na ja , ich bin froh , wieder daheim zu sein . Es geht doch nichts über die Heimat ; und wenn ihr erlaubt , so nehme ich dies Glas mit gutem Portwein und leere es auf euer Wohl und eures Hauses Frieden ! «