wir wollen uns den Taufschmaus gut schmecken lassen . « » Bal amal wos um an Weg is , kimm i zu dir , Urschula , « sagte die Schneiderbäuerin , » denn die junga wiss ' n it , wia ma si vahalt ' n muaß . Daß mir vor da sieb ' nt ' n Wocha koa Kindswasch ins Freie hänga derf , und daß mi ja nix davo ausleicha sollt , und daß d ' Wöchnerin sechs Wocha lang in koan Kella it geh ' derf , dös san lauta Sacha , auf de mi guat aufpass ' n muaß . « » Z ' weg ' n wos sollt ' oans it in Kella geh ? « » Z ' weg ' n de Hex ' n , Fischerin . Hoscht du dös no nia g ' hört ? « » Na , aba dös woaß i , daß a Wöchnerin it von Haus weg geh ' soll , so lang s ' net in da Kircha war . « » Und daß mi in da Schwangerschaft net über an Pfluag steig ' n derf , und üba koa Loata , sinscht gibt ' s a harte Geburt . « » Dös hon i aa scho g ' hört , und drei Oar soll ma siad ' n und ' s Wassa trink ' n. « » Oda drei Nüss ' ess ' n. « » Das sind weise Lehren , « sagte der Pfarrer lachend , » und diesmal kommt der gute Rat nicht zu spät . « » Aba Sie müass ' n do selm sag ' n , Hochwürd ' n , daß mi auf de alt ' n Bräuch wos halt ' n muaß ? « » Freilich , und auf die alten Weiber , denn die wissen mehr wie die Gelehrten . Aber jetzt muß ich mich verabschieden . « » Bleib ' n S ' wirkli nimma , Herr Pfarra ? « » Es geht leider nicht , Hochzeiterin , und ich wünsch also einen guten Anfang . Gute Nacht beieinander ! « Die Ehrengäste begleiteten den geistlichen Herrn zur Türe ; und wie alles wieder Platz nahm , setzte sich der Schormayer zum alten Prückl . » Sitz ' ma ' r a bissel z ' samm ! « sagte dieser . » Mi wer ' n jetz bal Kamarad ' n si ' im Austrag . « » Woaß i no it . « » Wos ko ' scht d ' macha ? De Junga druck ' n nach , bal eahna Zeit kemma is . « » Ob ' s halt scho so viel g ' schlag ' n hot ? « » A diam is g ' scheidta , ma ruckt d ' Uhr füri und hört eh ' nder auf . In da letzt ' n Viertlstund richt ma nimma viel aus . « » Es is it bei an jed ' n gleich , Prückl . « » Freut di halt aa net , gel ? Mir is selm it leicht wor ' n , vom Sach weg geh ' und vo da ' r Arbet . Weil mi g ' rad zuaschaug ' n muaß , geht ' s krumm oda g ' rad , und bal da d ' Händ jucka , koscht d ' halt ' s Loatsoal nimma nehma . « » Drum muaß ma si ' s übaleg ' n , vor ma ' s hergibt . « » No , i ho koan Angst it bei ' n Kaschpa ; er hot ' s Haus ' n von jung auf g ' lernt . « » Seid ' s guat ausanand kemma bei ' n Austrag ? « » Mi san handeloans wor ' n ; g ' stritt ' n hamm ma freili a weng , aba dös g ' hört dazua ; wer leicht wos vaspricht , dem is mit ' n Halt ' n net ernscht . « » Und dei Urschula hat dös bessa Mäu g ' habt , « sagte die Prücklin , » dö vahungert it , wo ma si mit ' n Red ' n a Geld vodeana ko . « » Is s ' a bissel a scharfe ? Gel ? Dös hon i dahoam aa g ' spannt . « » Scharf sei ' schad ' t it . Es braucht ' s scho bei de Zeit ' n und mit de Deanstbot ' n « , sagte die Alte . » Und da Kaschpa werd ihr scho a Beißkorb o ' leg ' n. « » So is , und d ' Schneid valiert si a wengl im Ehstand . Wos tuast jetzt du , weil d ' Urschula weg is ? « » I wer a Hauserin ei ' stell ' n. « » A junge ? « » Jetz muaß i do lacha , « sagte der Schormayer , » dös is wirkli de erscht Frag von a niad ' n Weibats . D ' Urschula , d ' Schneiderin und du , a jede hot dös gleich g ' fragt . « » Mi woaß scho , warum . « » Ja , i woaß ' s aa . Is aba koa Grund it vorhand ' n , denn sie is scho übastandi . « » G ' halt s ' no it z ' lang , denn dös derfst glaab ' n , ea selle haust oiwei in ihr ' n Sack . « » I muaß s ' halt g ' halt ' n , bis amal a Bäurin aufziagt . « » Hoscht d ' scho oane für ' n Lenz ? « » Na . Mi pressiert aa nix . « » Moanst d ' nimma in dem Johr ? « » In dem Johr amal g ' wiß it , Prücklin . « » I kenn ' s , «