, nicht tollkühn , und milde Menschlichkeit stand , durch die Erinnerung an Erna ihm immer gegenwärtig , selbst im tobendsten Gefecht , an seiner Seite . Als der Friede ihn endlich in die Residenz zurückführte , hatte neben vielen Bewohnern derselben , ein bösartiges Nervenfieber auch Linovsky hinweggerafft . Alexander , eingedenk der letzten Bitte , die Erna an ihn that , suchte sich Einfluß in die Erziehung ihrer Kinder zu verschaffen , und es gelang ihm . In der herrlich sich entwickelnden Blüthe ihrer Anlagen , und in dem rührenden Nachhall mütterlicher Güte und Reinheit , der oft in ihren jungen Seelen ihm erklang , ging ihm ein neuer Lebensfrühling auf . Treu übte er die Pflichten , die das Vertrauen der Geliebten ihm so heilig übertrug , und es war als ob ihr Segen geistig ihn umschwebte , wenn er mit väterlicher Innigkeit für die Kinder ihres Herzens sorgte . So schien die Welt ihm nicht verödet . Auf eigenes Glück Verzicht leistend , hatte er doch einen Zweck gefunden , der seinem Daseyn Bedeutung gab , und ihm alle Kräfte seiner Seele widmend , blieb sein Gemüth , in dem Erna ' s Bild unauslöschlich wohnte , stets ein Tempel für das Heilige und Höhere im Leben .