. Im Besitz der Königin Viktoria von England . Christus in der Wüste . Berlin , 1837 – 38. Im Besitze König Fr . W. ' s IV. Der Herzog von Braunschweig auf dem Balle in Brüssel ( vor dem Treffen bei Quatrebas ) . Berlin . Im Besitze des Lord Egerton . Hirtin im Lande Gosen , Motiv einer Figur aus der Mirjam . Berlin , 1839 . Im Besitze der Herzogin von Sutherland . Lebensgroßes Porträt des Prinzen von Wales . 1843 . Zweimal gemalt . Das eine im Besitze König Fr . W. ' s IV. , das andere im Besitze der Königin Viktoria . König Wenzel . Berlin , 1844 . Befindet sich im Kaisersaale des Römer , Frankfurt a. M. Römische Frauen am Brunnen . Rom , 1845 . Für den Berliner Kunstverein gemalt . Betende Römerinnen . Rom , 1845 . Im Besitze von Paul Mendelssohn-Bartholdy . Felix Mendelssohn . Berlin , 1845 . Lebensgroßes Kniestück . Im Besitze von Sebastian Hensel . Öfter kopiert . Biwak des Herzogs von Braunschweig auf seinem berühmten Zuge nach der Nordsee , vor dem von den Franzosen besetzten Braunschweig . Die Bürger huldigen ihm . – Kolossalbild , für den Thronsaal in Braunschweig bestimmt gewesen . Unvollendet . Des Näheren auf diese Bilder einzugehen , müssen wir uns versagen . Nur wenige Worte . » Christus vor Pilatus « pflegt als seine beste Arbeit angesehen zu werden und wird in der Tat , in Stil und Komposition , von keinem andern seiner Bilder übertroffen ; wir dürften indessen kaum fehlgreifen , wenn wir , unter voller Würdigung eines großen , ihm gewordenen Aneignungstalentes ( dies Wort im besten Sinne genommen ) , dennoch der Ansicht sind , daß seine vorzügliche Begabung nach einer andern Seite hin lag . In eine spätere Zeit gestellt , die , wenigstens in vielen ihrer besten Schöpfungen , idealisierend an das reale Leben herantrat , würde er ein geeigneteres Feld für seine Tätigkeit gefunden haben . Wir kommen weiterhin auf diesen Punkt zurück . Den 14. Mai 1847 starb ihm die geliebte Frau , an der er vom ersten Tag ihrer Bekanntschaft an in schwärmerischer , immer wachsender Neigung gehangen hatte . Hiermit war ein neuer Wendepunkt in seinem Leben gegeben . Er nahm Abschied von jenem heiteren Reiche der Kunst , in das die Lalla-Rookh-Tage ihn eingeführt , in welchem die römischen Tage ihn befestigt und die dreißiger Jahre ihn zu Ruhm und Ansehn erhoben hatten ; er nahm Abschied von diesem heiteren Reiche , sag ' ich , wobei nur einzufügen bleibt , daß dieses Scheiden ein allmählich vorbereitetes Ereignis war . Cornelius ' Erscheinen in Berlin , die gewaltige Tätigkeit desselben und vor allem die großartigen Entwürfe zum Campo Santo , die gerade damals entstanden , hatten ihn bereits um die Mitte der vierziger Jahre fühlen lassen , daß es vergeblich sei , neben diesem Riesen zu ringen . Ein andres Gebiet sich untertan zu machen , dazu war es zu spät . Den Zeichenstift behielt er in der Hand , aber die Palette tat er bei seite . Die bald eintretenden achtundvierziger Vorgänge , schmerzlich wie sie für sein loyales , ganz an dem alten Preußen hängendes Herz waren , erleichterten ihm andrerseits in der Aufregung , die sie schufen , den Übergang aus einem Lebensabschnitt in den andern : aus seinem künstlerischen Schaffen in ein künstlerisches far niente . Die Märztage sahen ihn in Waffen , der alte Jägeroffizier lebte wieder auf , und als Kommandierender stand er an der Spitze des » Berliner Künstler-Korps . « Keiner war dazu berufener als er . Royalist und alter Militär auf der einen Seite , kannt ' er doch andererseits auch die Künstlernatur genau genug , um mit diesem Faktor zu rechnen . So gelang es ihm , dem ganzen Korps , das sich aus disparaten und zum Teil auch wohl desperaten Elementen zusammensetzte , einen preußisch-loyalen Charakter zu geben , und eine Truppe heranzubilden , die wenigstens so zuverlässig war , wie ' s ein solches Freikorps überhaupt zu sein vermag . Die politische Erregung Hensels überdauerte den Sommer 48 , ja sie steigerte sich während des Reaktionsfiebers und schwand erst , als auch dieses geschwunden war . Es kehrten ihm nun ruhigere Tage zurück und an dieselbe Wand , an der die Büchse des freiwilligen Jägers und die Palette des Malers bereits hingen , hing er nun auch das Rüstzeug des Parteikämpfers : die politische Broschüre , den Aufruf und das Wahlprogramm . Er war jetzt über sechzig und die Zeit war da , wo man nicht mehr vorwärts und kaum noch um sich , sondern nur noch rückwärts blickt . Nur in einem blieb er ganz und gar der alte : in seinen geselligen Beziehungen . Nicht mehr die Kämpfe der großen Stadt , auch nicht eigentlich ihre Bestrebungen bewegten ihn , aber dem Leben und Geplauder der mannigfachsten ihm befreundeten Kreise blieb er mit Vorliebe zugewandt . Er war nun ganz das geworden , was man eine » Figur « nennt . Jeder kannte ihn , jeder wußte dies und das von ihm zu erzählen : Guttaten und Schwänke , Bonmots und Impromptus . Er war in gewissem Grade » der alte Wrangel in Zivil « . Dies Gefühl der Zugehörigkeit zu Berlin , in dem er ein volles halbes Jahrhundert gelebt hatte , überkam ihn mit immer steigender Gewalt und nahm schließlich fast die Form einer Krankheit an . Der Aufenthalt bei den liebsten Personen , wenn diese nicht dem hauptstädtischen Verbande zugehörten , begann ihm nach wenig Tagen schon ängstlich und bedrücklich zu werden , und durch all seine Heiterkeit hindurch erkannte man dann eine Unruhe , die nichts anderes war als Heimweh . Ein Gefühl , das manchem ein Lächeln abnötigen wird . Aber es war so . Der Gedanke , von einem Provinzialarzt behandelt oder wohl gar auf einem ostpreußischen Dorfkirchhofe begraben zu werden , barg etwas Trostloses für ihn und