andern Ehstand um . « » Bei der Schormayerisch ' n tat mi gar nix wundern , dös sag i dir . « » Is it all ' s richti dabei ? « » O mei ! Da mag mi gar it o ' fanga . Vom Alt ' sag ' n d ' Leut allahand . « » Wos denn ? « Die Grieblerin rückte näher . » Der is auf d ' Weibaleut aus , daß ' s a wahre Schand is . Ganz bocknarrisch is a , sag ' n s ' . « » Geah ? Der Alt ? « » Zu dem is a no it z ' alt . Hinta a jed ' n Weibakitt ' l is a her . « » Gel ? Gel ? Ja , wann eahr d ' Weiba ster ' m , wern s ' ganz bärig . Dös hört ma ' r oft sag ' n. « » Und zuageh ' muaß bei eahm ! Oiwei Krach und Unfried ' n. De Zollbrechtin , sei Nachbarin , hot ma vazählt , daß ma ' s oft weitum hört . « » Dös laßt si denga . « » Mi sagt aa , daß a desz ' weg ' n sei Urschula so g ' schwind ausg ' heiret hot ; und do hot ma freili net wart ' n kinna bis auf ' n Hirgst . D ' Schwesta wann ' s halt no wissat ! « » Good schenk ihr de ewig Ruah ! « » De braucht s ' . Chrischtlich ' s O ' denk ' n hat s ' net viel bei ihre Leut . Wann inseroans it a diam dafür bet ' n tat , kriaget s ' net viel Vaterunsa . « » Da tuast d ' freili a guat ' s Werk . « » Obwoi daß i gar nix kriagt ho vo ihran Sach . It an Spensa oda ' r an Rock oda sinscht wos . Liaba laßt ma ' s in Schrank dafäul ' n , als daß mi da Schwesta wos gab . « » Selle Leut kinnan koa Glück hamm , Asamin . « » Na , und mi wern ' s aa daleb ' n. Jessas , is dös a Spektakl ! « Die Klarinettentöne stiegen kreischend in die Höhe , hielten sich gellend oben und kletterten wieder herunter , wo sie ein gumpender Baß auffing im lustigen Takte , daß die Röcke schwenkten . Die Fischerbäuerin rückte ihren Stuhl etwas näher zum hochwürdigen Herrn Pfarrer Kern und hub mit ihm und der tugendsamen Hochzeiterin ein Gespräch an . » Dös hot ins scho alle mitanand g ' freut , Herr Pfarra , daß S ' vo da Urschula ihra Muatta so schön g ' red ' t hamm ; i ho woana müass ' n. « » Das ist recht , « sagte der geistliche Herr , ein vergnügter alter Junggeselle ; » bei einer Hochzeit soll ' s naß hergehen . Regnen soll ' s , weil das ein Glück bedeut ' , weinen sollen die braven Frauenzimmer , weil ' s ihnen ja so net hart ankommt ; und beim Mahl , da soll ' s dann was Ordentlich ' s zum Trinken geb ' n. No , das is ja auch vorhand ' n. « Und er nahm einen braven Schluck . » D ' Muatta hätt ' s halt daleb ' n soll ' n « , meinte die Fischerin immer noch wehleidig . » Ja no , das laßt sich nicht ändern . Sterb ' n ist unser aller Los . Der eine früher , der andere später . Wo hat denn übrigens die Wirtin das Kochen gelernt . Das war ja heute ausgezeichnet . « » I glaab , in Dachau « , sagte Ursula . » So ? Da war sie in einer guten Schule . Ganz delikat war alles zubereitet . « » Sie hot si übahaupt a Müah geb ' n. « » Und hat sich ausgezeichnet und bewährt als eine gute Regentin in ihrer Küche . « » Sie sollt ' halt do bei ins hocka « , sagte die Fischerbäuerin . » Rufen wir sie herauf ! « » Na , i moan ja da Urschula ihra Muatta ... « » Ach so ! Das laßt sich nun freilich nicht machen . Gönnen wir ihr den Frieden ; und überhaupts , net wahr , sitzen wir da bei einer Hochzeit und haben die Hoffnung , daß wieder neues Leben daraus sprießt . Ja . « Und nachdem er eine Prise genommen hatte , legte er die Dose wieder neben das Schnupftuch und sagte mit einem gutmütigen Lachen : » Der Kaspar scheint mir schon der Mann zu sein , auf den man gewisse Erwartungen setzen kann , und auch die Hochzeiterin ist vertrauenerweckend . « Die Nächstsitzenden lachten noch herzhafter , weil der Spaß von ihrem geistlichen Herrn kam ; und die Ursula wußte , was geziemend war , und schaute verlegen in den Schoß . » Da werd nix fei ' n , « sagte die Fischerin , » mi g ' fallt scho dös , daß de Hozet bei zuanehmad ' n Mond g ' wen is . Dös hot mi gern ; denn bei ' n abnehmad ' n Mond , sagt mi , bleib ' n d ' Kinda aus . Is it wohr , Herr Pfarra ? « » Jawohl , das ist ein alter Glaube ; ob er richtig ist , können wir nicht wissen . Aber es g ' hört halt noch was andres dazu als wie der zunehmende Mond . « Er zwinkerte lustig , und alle lachten wie auf Befehl . » Dös werd ' na scho aa vorhand ' n sei . « » Hoffentlich , Fischerin ; mich freut ' s , wenn ich Arbeit krieg in dreiviertel Jahr , und