wenn Ihr Premier nicht den preußischen Friedrichsd ' or für den neuenburger Groschen wagen wollte ! « » Schweigen Sie , Herr Graf ! « Der Greis beugt sich auf seine Hand und küßt sie . In die Augen des hohen Herrn steigt es trübe empor - ein Tropfen - ein kostbares heiliges Naß fällt auf die Rose in seiner Linken ; dann reicht er sie dem jungen Mädchen und mit den Worten : » Nehmen Sie , mein gnädiges Fräulein - zum Andenken , und bewahren Sie Alle das meine - wie ich - « wendet er sich hastig ab und schreitet sichtlich bewegt seiner hohen Gesellschaft zu . Der majestätische Offizier in der Ulanen-Uniform tritt ihm entgegen mit einem Blick nach jener Gruppe : » Immer freundlich und huldreich gegen die Damen , mein Oheim ? ! « Ein schweres trübes Lächeln liegt um den Mund des Herrn , als er den ernsten Blick zuerst auf der hohen Dame in Weiß und Blau ruhen läßt und ihn dann auf den Fragenden wendet : » Verzeihung , mon neveu , daß ich Sie warten ließ . Ich tauschte eben die letzte Rose von Charlottenhof für das Vergißmeinnicht von Sebastopol ! « Ende .