! Weil ma bei enk it bleib ' n ko . « » Wos hon eahm denn i in Weg g ' legt ? « » Ma red ' t net vo dir alloa . « » Und i ho vo so was übahaupts nix g ' sagt « , fiel der Knecht ein . » Also , geh außi ! « befahl der Schormayer seiner Tochter . » Mi braucha ' n di net zu dem G ' schäft . « Er schlug das Dienstbuch auf und las . » Eingetreten bei mir am viert ' n Februar neunzehnhundart und oans . Do steht no mei Untaschrift . Selbig ' smal is da Preßl Bürgamoasta g ' wen . Dös san jetz akrat neun Johr . « Er schaute über die Brille weg vor sich hin , als wenn er über manches nachdächte . » Selbig ' smal is no schäna g ' wen . De Bäurin guat beinand , und sinscht aa all ' s ganz anderst . No ja ! Jetz is scho so . « Er rückte die Brille näher an die Augen und schrieb es mit kratzender Feder und nach mehrmaligen Pausen hin , daß Johann Georg Egermayr diese Zeit her bei ihm in Dienst gestanden und auch seine volle Zufriedenheit durch Treue , Fleiß und Ehrlichkeit erworben habe . » Dös ko ma bei dir mit guat ' n G ' wiss ' n schrei ' m « , sagte er . Über den Hansgirgl kam es nun doch wie Heimweh , als er sein Büchel in Empfang nahm und in die Tasche steckte ; der Kragen wurde ihm eng , und er zog ihn auseinander und schluckte ein paarmal . » I ho schöne Täg bei dir g ' habt , Baua , und i sag dir vagelt ' s Gott ; und des ander woaßt scho . « » Und i wünsch dir Glück , Hansgirgl , und auf den selbinga Vetta waar i schier harb , wenn i dro glaabet « , setzte der Schormayer hinzu , und um seine Mundwinkel war ein verstecktes Lächeln . Aber dann wurde er wieder ernst , als er sagte : » Mit dir geht was Guat ' s vom Hof weg , und i wollt , du waarst blieb ' n ; aba geg ' n dein Will ' n derf i di it halt ' n. Pfüat di Good , und laß da ' s guat geh ' ! « » Adjes ! Und no ' mal schön Dank ; und bal i auf Kollbach kimm , derf i scho zuakehr ' n ? « » Allamal , so lang i do bin . « Hansgirgl zog den Kopf ein und machte sich still hinaus . Eine halbe Stunde später sah ihn der Schormayer vom Fenster aus mit seinem Koffer über den Hof gehen und unterm Tor sich noch einmal wenden . Da schaute er zurück auf neun Jahre Leben und Arbeit . » Hö ! Is der alt ' Spitzbua it dahoam ? « Vor der Küchentüre stand ein vierschrötiger Mensch und klopfte mit seinem Stecken ans Fenster . Ursula fuhr erschrocken zusammen ; sie kannte den Fremden nicht . » Wos willst ? « » Ob der alt Spitzbua it dahoam is ? « » Wann ' s d ' mein Vata moanst , der is an Roßstall vorn . « » Ah , da schaug her ; du bischt de Tochta ? De jetzt Prücklin vo Hirtlbach werd ? « - » De waar i , ja . « » Da gratalier i ; kriagst d ' an warma Plotz . Feit si nix . « » Wer bischt denn du ? « » I bin da Tretter Jackl vo Pettenbach und hätt ' eppas z ' red ' n mit dein ' Vata . So , so , du bischt an Prückl de sei ? Daß ma fei wos z ' kaffa kriagt aa aus enkern Stall ! « » Dös werd na scho er macha . « » Er is a bissel a G ' naua . « » Werd ' scho not toa . « » Gar a so brauchat ' s as it , aba er hot ' s vo seina Muatta . Auf de muaßt d ' Obacht geb ' n , daß s ' da ' r it z ' viel drei ' red ' t. « » Sie kimmt ja in Austrag . « » Ja mei ! Austrag ! De alt ' n Weiba geb ' n si ja nia und lass ' n it nach ; de hamm mehra Häut wia ' r a Zwief ' l. Und de alt Prücklin kenn i , de schliaft da nach in d ' Millikamma und in Kella ; und bal ' s d ' dös den erscht ' n Tag leid ' st , na bischt vakafft , dös sag da ' r i. « » I leid ' s scho it . « » Derfst d ' aba ' r a guat ' s Mäu hamm , denn de sell halt ' s mit drei Schaar ' nschleifa aus . Und mit ' n alt ' n Prückl werst d ' aa dei Kreuz hamm ; der fallt in d ' Froas , wann a moant , es kunnt um an Pfenning Sach hi ' wer ' n. « » Du g ' fallst ma , daß du so daher kimmscht und meine Leut veracht ' n tatst . « » Sei froh , bal i da ' r a bissel an Auskunft gib ; es is do bessa , du woaßt , wia ' s d ' di zu ' n vahalt ' n hoscht ; du kriagst it lauta Schön ' s. « » I wer ' s scho aushalt ' n. « » Rühr ' di nicht g ' rad de erscht ' n acht Täg und hau ehr