könne . Und die Nachrede wollte er sich nicht verdienen ; zu was auch ? Gehen mußte er , weil das Bleiben kein gut mehr tat . Also kratzte er sich hinter den Ohren und setzte eine längere Rede zusammen . » I bi gern bei dir g ' wen , Schormoar , dös sell woaßt du recht guat , und hot aa nix geb ' n ; aba , net , bal ma si nimma außi siecht , indem daß also du nimma lang regierscht , und mi werd aa ' r älta , und durch dös , daß mir da Vetta g ' schrieb ' n hot , i hätt bei eahm ' s Bleib ' n , derf ma halt so wos it vo da Hand weis ' n ; mi lebt it g ' rad heut und muaß aa ' r auf morg ' n denka . Dös sell muaßt d ' selm sag ' n. « » Wann ' s d ' it bleib ' n willst , - i kon di net halt ' n ; und i dank da recht schö , daß d ' ma so mit da Tür ins Haus rumpelst . Eh ' nder hättst d ' ma ' s it sag ' n kinna , oda mi glei gar um an Rat frag ' n , - dös sell waar gar it ganga ! « » Ma übalegt si ' s halt hinum und herum ... « » Und red ' t hinum und herum . Mei Liaba , für so dumm muaßt du mi net kaffa , daß i gar nix spann . Du hoscht mit ' n Lenz wos g ' habt , und i muaß ' s Bad aussaufa . Aba dem kimm i , und net schlecht . « » Na , dös möcht i fei gor it . I mog it mit an Vadruß wegkemma ... « » Dös is na mei Sach . Seit an halb ' n Johr hätt i nix als Z ' widrigkeit ' n mit dem Kerl , und jetzt vatreibat er mir no d ' Leut ' ! « » Dös kam nacha so außa , daß ' n i schwarz g ' macht hätt . « » I glaab ' s amal net anderst , und i schenk ' s eahm it . « » Nacha muaßt du an Zeug ' n macha , bal ' s hintadrei hoaßt , i hätt ' n vaklamperlt . Du muaßt as bezeug ' n , daß i vo dem gar nix g ' sagt hab . « » Vo wos ? Gel ' , daß ' s richti is ? Jetzt hon i di g ' fangt . « » I woaß nix , Schormoar , und mi waar ' s liaba , wann mir jetzt nix mehr red ' n üba dös , und di tatst mir mei Zeugnis schreib ' n. « » Hoscht d ' as fest an Sinn , Hansgirgl ? « » Jo . Schaug ' , es is amal it anderst ! « » Aba bal i ganz auf deina Seit ' n steh ? « » Dös ko ' scht d ' it . Du muaßt mit dein Buam länga haus ' n als wia mit mir ... « » Wart ' s o , wia lang i mit dem no haus ' ! « » I wünsch enk it , daß ös ausanand kemmt ' s , und z ' weg ' n meina scho gar it . I wer an ander ' n Platz kriag ' n. « » I hon g ' moant , du hoscht ' n scho bei dein Vetta ? Gel , Hansgirgl , hoscht d ' di wieda vared ' t ? « » Na , bal i dir ' s amal sag ; aba du mögst mi so ausfratscheln , und dös hot koan Wert it . Laß guat sei , Schormoar ! Mir gengan in Fried ' n und schön ausanand . « » Und i muaß schaug ' n , wo i an Knecht herkriag . « » I woaß da ' r oa ' n. Vom Blank in Neuhof drent an Blasi ; der gang gern vo dahoam weg und hot aa scho öfta g ' sagt , daß ' s eahm bei dir g ' fallat . « » Dös is schö ! Muaß i wiada ' r auf a neu ' s mir oan o ' fanga . « » Der kennt sei Arbet ; an dem hoscht d ' it viel z ' richt ' n , und da Lenz is aa do . « » Red ' ma no g ' rad net vo dem ! « » Mogst d ' ma ' s Zeugnis it schreib ' n , Schormoar ? « » Wanns ' s sei ' muaß , schreib ' i s ' halt . « Der Schormayer ging zur Türe und rief der Ursula . » Bring ma ' r a Tint ' n und a Feda ! « » Es muaß all ' s drin sei . « » Tua ' s no her ! I mog ' s it suacha . « Ursula kam in die Stube und fand endlich im Wandschrank hinter alten Medizinflaschen ein Tintenglas und auch einen Federhalter . » Wo is na mei Brill ' n ? « fragte der Bauer . » Ohne Brill ' n kon i it schreib ' n. « Sie war nicht im Schrank und nicht in der Tischschublade und nicht im Schubfach unter der Bank , und fand sich zuletzt , in einen Kalender eingeklemmt , auf dem Fensterbrett . Der Schormayer setzte sie auf , und da wickelte der Hansgirgl sein Dienstbuch aus allerhand fettfleckigen Papieren und gab es ihm . » Ja , geht denn da Hansgirgl ? « rief Ursula . » Geht a ? Freili geht a