' n aad an Eierpansch trank ' n , und i hab ' endli mit Müh ' und Not krachzt . Die Fräal ' a May singt doch a ganz rechtschaffen , frag ' n S ' halt bei der an . ' Na , und wie mir glaabt ham , alles is in der Kirch ' , da san mir zwa a hin gang ' n , ganz in a Eckerl drackt , ham ma zag ' hört . Brav war ' s , schön war ' s , Fräal ' a Aenne , gratulier ' Ihu ' u herzli . Aeuue daukte kleiulaut . Ma , uud ' s Vatterl uud Mutterl , uud die Frau Taut ' ? , ,Sie haben mir erlanbt , einen Versuch zu macheu , uach Neujahr gehe ich uach Dresdeu . Fräuleiu Hochleituer - ich wollte auch ebeu zu Ihnen , um zu danken , aber ich war so traurig ! , ,Mau hat Ihu ' u ' s Herzerl halt schwer g ' macht , dös keuu i alles , auders thuu ' s die Alten net , und dös will überwuud ' u sein sind aber ganz gesnnde Schmerz ' u , man kann halt uet ewig am Rock vom Muaerl häug ' n Sie giugen in der breiteu Allee läugs des Schloßteiches dahin öde und duukel war ' s riugsum , ein kalter Wiud trieb ihueu entgegen und kräuselte die düuue Wasserschicht des Teiches , die das Tauwetter über dem Eise geschassen , ,Dös is nichts für meiw Heiserkeit , lachte Fräulein Hoch . leitner , , , dreh ' n ma um und suchen a geschützte Stell ' , wo wir Abschied nehmen können . Morgen mittag geht ' s heim . Als sie sich wandten , lag hoch über ihnen das Schloß mit seinen erleuchteten Fensterreihen , die hochzeitsfestlich in die Duukel . heit strahlten , ,Warum fau S ' so trauri ? fragte Ieauette Hochleituer endlich . , ,Sie überleg ' n wohl , ob S ' Heimweh be . komwn wer ' n drauß ' n in Sachfeu - uach Breiteufels ? Oder lafs ' u S ' gar was Lieb ' s z ' rück hier - i meiu ' ^ ^ Sie versteh ' u schou - etwas hoffnungslos Lieb ' s ? Aeuue waudte den Kopf . , ,Aber ich bitte Sie , sagte sie verletzt . , ,I hab ' g ' meiut , i hätt ' so was aus Ihrer Stimm ' g ' hört , fuhr die Säugeriu fort . , ,Aber feh ' u S ' , Fräul ' u Auuerl , sür so Herzeusg ' schicht ' u , ' da is die Kuust das beste Heilmittel , uusere große herrliche Kuust ! Ach , sich so recht alle Oual uud alles Leid von der Seel ' siug ' u , dös is gut , dös is groß , macht leicht ! Und glaub ' u S ' mir , die nur kann so recht siug ' u , so daß die Herzeu der Meuscheu erzateru uud die Aug ' u über . geh ' n die so a hamliche tiefe Herzeuswuud ' u hat . Meiu Lehrer iu Wieu , der hat oftmals zu mir g ' fagt , wie i frisch von Iuus . bruck hiukommeu bin mit mei ' m dummen uuschuldigen Kiuder . g ' müt . Schaui , ' hat er g ' sagt , ,i wollt ' , Sie verliebteu sich mal so recht unglückli , daß S glei meiueu , am best ' u wär ' s in der Douau druut ' u , dauu sollt ' u S mal sehn was S ' mach ' u köuut ' u mit Ihrer Mordsstimm ' ^ jetzt siug ' u S ' halt allweil z ' kalt , ' s g ' friert a ' m orudli . ' - - Na , dös ist deuu a uet ausblieb ' u , uud g ' rad ' da is er dauu z ' fried ' u g ' wef ' u , wie i g ' meiut hab ' , i könnt ' halt vor Thränen kan Ton aus der Kehl ' würgen . Und wie i anfkret ' n bin , is so blieb ' n. Wenn mir am weh ' ften ums Herz is , da kann i am beft ' n sing ' n , uud da is ' s Publikum am bravsten , ach - uud dös thut wohl , wenws klatsch ^ und rus ' n , dös is a Hochgefühl ! Werdews a erleb ' n ! Aber , fuhr sie fort , , , Sie müff ' u mi uet salsch verfteh ' u , Fräul ' u Annerl , seiner Trauer , fein ' m Gram darf ma net z ' viel nachgeb ' n - die Knnft ist a eiferfüchtig ' s Weiberl , die will aus gauz , die verlangt d ' n Menschen mit Hant und Haar , fonft rächt sie fich . ' s is a erufte Sach ' um d ' Kuuft , auch auf ' m Theater , uud was dem liab ' n Pnblikum druut ' u so leicht uud uatürli vorkommt , is oft recht schwer und muß durch viel Fleiß und Studier ' n errung ' u werd ' u trotz allem Taleut . Und uuu nichts für ungut ! Net wahr ? I meiws von Herzen gut , uud es war mir a Freud ' , Sie kennenlernt z ' hab ' n , und s hoff ' , wir fehn uns no ' mal wieder im fpäterm Leb ' u , i hosf ' s sicher ^ uud wenn von Ihn ' n d ' erste glänzeude Kritik in den Blätteru fteht , da giebt ' s halt keine , die sich mehr freut als i. Uud nun leb ' n S