was i red ' n müaßt . « » Hoscht du it g ' spannt , wia d ' Leut hinter ins drei red ' n ? « » I hör ' hint it . « » Dös muaßt du it so g ' ring schatz ' n ! Dös is a Schand für ins allsammete . « » Wos denn ? Bal dös Weibsbild da drent aufdrah ' n derfat , und durft si g ' scheidt macha im Haus und o ' schaffa , nacha waar ' s anderst . Nacha gang i , weil mi dös vadriaß ' n tat . Aba i siech ja nix davo . I ho no nix g ' mirkt , daß si de aufmanndeln derf . « » Dös sollt aa no sei ! « » Um dös geht ' s aba ! So lang ma do nix siecht , feit ' s it weit . « » Weit gnua , sinscht hätt ' er s ' it do g ' halt ' n. « » Ja no . Du woaßt aa it all ' s , warum daß er s ' da laßt . « » Dös is schwar zun Derrat ' n ; weil sie eahm in Händ ' n hot . « » Er schaugt it a so aus . « » Hilf du aa no dazua ! Dös is schö vo dir ! « » So muaßt d ' mir it kemma ! Mir is a so it recht , wann d ' mi du in an sellan Dischkursi über ' n Bauern einiziagst . Aba bal i dir o ' gib , muaßt it moana , daß i dir nach ' n Mäu red ' . « » Aba dem andern ! No ja , hoscht d ' ja recht aa ; er is da Herr , und auf mi brauchst du no lang it aufpass ' n. Bis i amal dro ' kimm , ko ' scht di leicht wieda drah ' n. « » Dös wart ' st amal o , wos i tua . Aba dös trau i mir z ' sag ' n : bal du Herr bischt , werst d ' aa koan Knecht it mög ' n , der bloß dös schlecht an dir siecht . « » I schaff mir aa selle o , de mi lob ' n , wann i hinta de Weibakitt ' l herlaff . « » Du woaßt heut nimma , was d ' sagst . « » Aba dös woaß i , wia du bischt . Di kenn i jetzt , du Fei ' schpinna ! « » Du brauchst mir koan Nam it geb ' n , gel ? « » A Fei ' schpinna bischt . « » Ah was ! I streit mi mit dir umanand , bal i dumm bi ! « » Du bischt scho it dumm ! Du bischt ganz hell , woaßt ? Ganz a Feina . « » Laß mir halt mei Ruah mit dein G ' lump ! Jamma ander Leut für , de ' s no irga macha und a rechte Bedauernis hamm mit dir , daß dir dei Vata so schlecht g ' rat ' n is . Aba mi laß steh ' ! « » I laß dir steh ' und geh ' . Derfst aa umiroas ' n zu eahm , und koscht eahm brüahwarm all ' s sag ' n. Derfst mi gern vaklamperln ! « » Hab ' i di scho amal vaklamperlt ? « » Ja , du ! « » Bal i umi geh , sag i an Bauern was anders . Er soll si um an Knecht schaug ' n , der ' s Hetz ' n bessa vasteht . « » Du koscht dös it ? Du Fei ' schpinna ! « » Du Rotzbua , du trauriga ! « » Wos ? « Lenz sprang von der Truhe herunter und wollte sich über den Hansgirgl hermachen . Aber der hatte blitzschnell eine Mistgabel in den Händen und hielt sie drohend vor sich hin . » Geh no her , du ! Du bischt ma no lang it z ' guat , daß i di net durch und durch renn . « Da wich Lenz zurück . » Stell dei Gabl hi ! I möcht di gar it o ' rühr ' n. « Und als der Hansgirgl mit zornrotem Kopf aus dem Stall ging , schrie er ihm höhnisch nach . - » Heut derfst da an extrig ' s Trinkgeld geb ' n lass ' n vom Alt ' n ! « Aber wie er dann allein auf der Truhe saß , fing er plötzlich an zu heulen wie ein Schulbub . Hingegen war es dem Hansgirgl nicht weinerlich zumut . Aber zornig ! Schon so zornig , daß es ihm in den Händen juckte , irgend was zu packen , zu zerreißen , in der Mitte auseinander zu brechen . Was ? Ein Feinspinner wäre er gar noch , und einer , der das dumme Gered von so einem jungen hirntappigen Lappen hinterbrächte . Noch jedesmal hatte er seinem Bauern gut zugeredet , wenn er gegen den Lenz was vorbrachte . Der hatte wohl recht , daß er sich dem wetterlaunischen Burschen nicht auf Gnad und Ungnad auslieferte . Bricht einen Streit vom Zaun , weil man ihm die Hitze ein wenig löschen möchte , und schimpft einen alten Knecht , der ihm von jung auf bloß alleweil gefällig war , schimpft ihn wie einen hergelaufenen Tagedieb und packt ihn gleich gar an . Feinspinner ! Wenn einen was zu allertiefst wurmen kann , ist es der Name ! Hingestellt werden als ein falscher Kerl , der auf zwei Achseln trägt und kein Vertrauen wert ist , das brennt und beißt . Mit einem beisammen bleiben , der so was sagt ? Nein ! Es gibt anderswo auch noch einen Platz