' samm , wann ' s amal a ledig ' s is . « » Na , auf dös sell laß i mi it ei ... « » Spreiz di no it gar a so ! Bal da Advikat sagt , daß so was nach ' n G ' setz geht , z ' weg ' n wos soll ' n denn mir nacha so a Blamaschi hermacha ? « » An Vatern muaß a niad ' s Kind hamm , und dös waar ja grad , als wenn ' s vo da Straß ' n aufklaubt waar . « » Mein Nama ko ' s nia kriag ' n. « » Aba dös wurd ' geschrieb ' n , vo wem daß er is , und bal a größa wurd , na wisset a do , wer ' n herg ' setzt hot ... « » Du red ' st g ' rad , als wann ' s d ' an Buam scho do hättst . « » Bal ' s a Madl werd , is aa it anderst . « » Paß auf , Zenzi ! Und tua no it glei ob ' n außi fahr ' n ! I woaß ja heunt aa net mehra wia du . Aba bal da Advikat ins den Rat gab , g ' setzt den Fall , daß er ' n gab , na is do g ' scheidta , mir tean , wos er sagt , indem daß a ' s do bessa vasteht . Es is ja g ' rad z ' wenga dem . « Zenzi gab keine Antwort . Zwischen den Augenbrauen saß ihr eine Falte , und in ihrem Schweigen lag ein trotziger Widerstand . » Red amal a Wort ! « mahnte der Schormayer gutmütig . » Da wissat ma ' r amal gar nix vo eahm , bal nix g ' schrieb ' n werd , und d ' Leut kunnt ' n moana , woaß Gott wos das fürkemma is ... « » Dös is a G ' red ' t , dös koa Hoamat it hot . Du muaßt do vui g ' scheidta sei . Mi kunnt ' n mit anand an Hand ' l macha . Bal da ' r i an achthundert , a tausad March gab , nacha hättst du an auflieget ' s Geld , und waar it schlecht spekaliert , indem daß ja dös Kind sterb ' n ko . « » Aba ' r a niad ' s muaß an Vatern hamm ! « » Geah zua ! Mi red ' n heunt nix mehr üba dös , und übalegst da de Sach amal richti , na kimmst scho auf ' n Vastand , daß i ' s g ' rad guat moan . Und bal di oana heiret , der sell kunnt ja dös Kind o ' nehma . Waar dös it des allabescht ? « » Aba ... « » Na , jetzt gehst hoam , und laß da nix o ' kenna ; und bal da Untaburga no mal was sagt , nacha laßt d ' eahm wiss ' n , daß du it mogst , oda sagst glei , du bleibscht bei mir in Deanst . « » Daß i bei dir bleib ? « » Ja . No hoscht dein Ruah . Und jetzt pfüad di ! « » Pfüa Good ! « » So a Weibsbild is scho wirkli was Dumm ' s « , sagte der Schormayer zu sich selber und schaute der Zenzi nach . » Auf dös kimmt oana gar it vo selm , wos dena all ' s eifallt . ' s Kind muaß an Vatern hamm , sagt s ' , und ganz wehleidi tuat s ' , als wann dös wos davo hätt ' , bal s ' mi ins Protakoll eini schreib ' n ! Na ! Es is wirkli a so : sie san abscheuli dumm ! Wiah ! Steh um , Bräundl ! Öh ! ... « - Aber gar so einfältig waren die Gedanken der Magd nicht , als sie durch den stillen Wald ging und über lauter Sinnieren ihre Schritte langsamer werden ließ . Die letzte Meinung des Bauern hatte sich fest bei ihr eingehakt . Geld haben und einen heiraten , das wäre freilich das Beste und Schönste . Und als richtiges Frauenzimmer wußte sie alsobald , wer derselbige sein könnte . Eine Viertelstunde außerhalb Kollbach stand in einer Waldecke das kleine Haus , in dem tausend bare Mark eine gute Hilfe gewesen wären . Und es gehörte der alten Holzweberin , die zwei Kühe hatte und einen Sohn . Über den Winter verdingte er sich als Holzknecht , und im Sommer taglöhnerte er , wenn daheim die Arbeit getan war , die nicht viel hieß bei den etlichen Tagwerken Acker und Wiesen . In der letzten Ernte hatte er beim Schormayer ausgeholfen , und sie waren oft beisammen gesessen in der Mittagzeit auf einem Feldrain oder im Schatten einer Haselnußstaude . Er war ein lustiger Mensch , der keck zu reden wußte mit jedem Mädel ; und auch der Zenzi hatte er diesmal was gesagt , das ihr jetzt einfiel . Vorhin , auf ihrem Weg zum Bauern , hatte sie ihn von weitem gesehen , und er hatte die Axt niedergestellt und herüber geschaut . Wenn es der für gewiß hätte , daß sie tausend Mark kriegen könnte , ließe er vielleicht mit sich reden . Sie blieb stehen ; seitab von ihr rief jemand in langgezogenem Ton , und dann fiel krachend ein Baum zu Boden . Wie sie hinschaute , sah sie etliche Leute an der Waldlichte stehen ; einer wischte sich mit dem Ärmel den Schweiß von der Stirne , und ein anderer trank lange und herzhaft aus einer Bierflasche . Das war der Holzweber Simmerl . Die Zenzi erkannte ihn gleich mit scharfen Augen , und schier von selber tappte sie