' n , und ... « » Jetzt is aba Zeit , daß ma gengan , « drängte Kaspar , » mi hockan scho den ganz ' n Tag her . « » Spann no ei ; i bin glei g ' richt ' « , sagte die Schneiderin . Der junge Prücklbauer nahm seinen Hut von der Ofenbank und ging hinaus . Im Stall fand er den Lenz auf ein paar Strohbündeln liegend im festen Schlaf . » Hö , Lenz ! « Der fuhr auf und rieb sich die Augen . » Wos is ? « » Ei ' spanna hilf ma ; i fahr . « Lenz gähnte . » So , du fahrst scho weg ? Was is nacha wor ' n ? « » Mi san richti . « » Is a so g ' wen , wia ' r i g ' sagt hab ? Fufzehntausad ? « » Ja . No , mi wer ' n na scho z ' toa kemma , und d ' Urschula is ja a guate Hauserin . « » Do feit dir nix . Wiah ! Geht ' s außa ! « Er koppelte einen Gaul ab , den andern nahm Kaspar . Als sie eingespannt hatten , zündeten sie die Laternen an , denn es wollte schon dunkel werden . Die Pferde scharrten ungeduldig mit den Hufen , und es dauerte eine Weile , bis die Schneiderin noch dies und das gesagt hatte . Endlich stieg sie ein . Der Kaspar setzte sich neben sie und grüßte ein letztes Mal seine Hochzeiterin , die mit verschränkten Armen unter der Türe stand . » Adjäs beinand ! Hü ! « Die Gäule zogen scharf an , und klingelnd ging es zum Tor hinaus . » Pfüad di Good , Kaschpa ! « klang die Stimme der Ursula nach . Schier fein und lieblich . Elftes Kapitel Mit rot gefrorenem Gesicht kam die Zenzi ins Möselholz , wohin sie der Bauer bestellt hatte , damit sie Daxen zusammenklauben sollte . Aber sie dachte sich gleich , daß noch ein anderer Grund dabei sein werde . Ein Holzknecht zeigte ihr , wo sie den Schormayer antreffen könnte ; und als sie ihn sah , ging sie , zögernd und von allerlei Bedenken beschwert , auf ihn zu . » Wo soll i na Dax ' n z ' sammklaab ' n ? « fragte sie schüchtern . » Dös pressiert it . I ho mit dir was z ' red ' n. « » Wos nacha ? « » Dös werst d ' glei hör ' n. « Der Schormayer machte erst die Zugstränge von den Wagscheiteln los , damit die Gäule nicht anziehen konnten ; dann schaute er die Person , die ihre Hände schützend unter ihr Tuch versteckt hatte , scharf an . » Du hoscht ma vorgeschtan was g ' sagt . Wos soll denn dös sei ? « » Ja no . « » Daß du in da Hoffnung waarst ? « » J-ja . « » Wia kam denn dös ? « » Woaßt as ja so ! « Die Zenzi gab ihre Antworten in weinerlichem Ton , denn die Fragen des Bauern kamen grob und mißtrauisch daher , und von Mitleid war nichts darin zu spüren . » Woaßt as ja so ! « » Nix woaß i. Und daß vo dem oa ' mal , vo dera Dummheit , so was kam , dös sell glaab i dir no lang it . I bin ja volla Rausch g ' wen . « » Gar so b ' suffa werst d ' it g ' wen sei . « » Da hon i Zeug ' n dafür , mei Liabi ; de müass ' n dös aufweis ' n , daß i durchaus rauschi g ' wen bi . « » Wos ko denn i dafür , daß du kemma bischt ? I ho da ' s ja g ' sagt , du sollst dös it toa , und ho no mei Tür vor deina zuag ' spirrt , und hoscht ma s ' schier ei ' tret ' n mit de Stiefeln . « » So g ' stellt si a jede ; dös kennt mi guat . « » I ho mi durchaus gar it g ' stellt . Mi is selm it recht g ' wen . « » Ja , mei Liabi ! Net recht g ' wen ! Weil dös it a jede daher bringt ! Und bal ' s d ' as it an Sinn g ' habt hättst , nacha hättst ja d ' Tür zualass ' n kinna . I bi halt in Rausch a weng hi ' g ' falln . « Zenzi verzog ihr Gesicht schmerzlich und fing zu weinen an . » I ho ma ' s scho glei denkt , daß d ' di weglaugna willst , weil i jetzt an Elend do hock , und weil i mir selm nimma z ' helfa woaß . « » Plärr it a so ! Dös sell hot jetz gar koan Wert . « » Da sollst d ' it woana , bal ' s du a so daher kummst und sagst , i war schuld . « » Dös sag i pfeigräd . Z ' weg ' n was bischt denn du daher kemma im Hemmad ? Hot dir dös wer g ' hoaß ' n ? « » I hon a Untarock aa ' r o ' ghabt ! « » Ja . Aba ob ' nauf hoscht di sehg ' n lass ' n und hoscht d ' as mit Fleiß recht herzoagt . Und bal mi b ' suffa is , na is schnell was g ' schehg ' n. « » Is vielleicht it a so ? « fragte er barsch , weil Zenzi schwieg und vor sich bin schluchzte . » I sag gar nix mehr ,