hält das Gesagte für einen Beitrag zur Lösung des Persönlichkeitsproblems . Man entdeckt in Pekas Atelier ein großes Modell des Nordtrichterturms mit architektonischer Durchbildung . Viele Pallasianer bedauern , daß der Turm die Ausführung des Peka-Modells verhinderte . Die Ampel oben steigt aber höher , und man baut das nächste Stockwerk eine Meile hoch , Sofanti umschließt das Ganze mit Haut , sodaß der Turm seine Laterne hat . Labu ist verschwunden . Manesi geht in seinem Sonnenatelier ebenfalls wie Peka in Lesabéndio auf . Biba wurde jetzt sehr lebhaft ; er ließ den Lesabéndio fast garnicht mehr aus den Augen . Fast in jeder Stunde hatte er ihm neue Gedankengänge zu übermitteln . Und Lesa hörte immer aufmerksam zu . Oben auf dem Rande der großen Manesi-Ampel sagte Biba eines Tages zwischen großen karminroten Blumen , die wie schlaffe kleine Luftballons unter dem violetten Himmel hingen , während die grünen Sterne heftig funkelten und die Lichtwolke oben strahlte : » Lieber Lesa , wir denken wohl häufig , es könnte wohl verwunderlich sein , daß sich die Sterne einander nähern und so lange einander nahe sind . Ein bloßes Mitteilungsbedürfnis kann sie doch nicht zusammenführen . Um sich Gedanken mitzuteilen , dazu bedarf es keiner körperlichen Annäherung . Die Gedankenmitteilung ist durch Bücher und andere Schriftzeichen viel leichter herzustellen . Wenn wir Oberflächenwesen schon die fixierte Gedankenübermittlung kennen , so dürfte den Sternen noch eine ganz andere Art von verständlichen Schriftzeichen geläufig sein . Darum bin ich der Meinung , daß den großen astralen Lebewesen das Fixieren von Gedanken nicht so wichtig ist - wie das Formulieren von neuen Eigenschaften . Dieser wegen kommen sie zusammen . Und so läuft alles Zusammenkommen auf große lange Zeit hindurch vorzubereitende Umwandlungsprozesse hinaus . Die Sterne kommen eben zu andern Sternen , um ihr ganzes Wesen ein wenig oder recht energisch - umzuwandeln . Wie verwandeln sich nur die Kometen in der Nähe der Sonne ! Bedenke das nur ! Das ist das Deutlichste . Dieses Umwandlungsprinzip ist darum auch in den Oberflächenwesen der Sterne zu konstatieren . Denke an die sterbenden Pallasianer ! Vielleicht ist alles Sterben in unserm Sonnensystem nur auf dieses große , überall bemerkliche Umwandlungsprinzip zurückzuführen . Da hätten wir einen Gedankengang , der wohl viele Rätsel einer Lösung etwas nähert . Andrerseits wird doch auch die Sonne durch ihre Planeten umgewandelt ; der Einfluß des Jupiters auf die Sonnenfleckenperiode ist doch ebenfalls so außerordentlich deutlich . Vielleicht ist sogar der Pallas in der Lage , einen kleinen Eindruck auf das Leben der Sonne auszuüben . Wir könnens ja nicht bemerken . Aber vielleicht weiß das Kopfsystem oben Näheres davon . Vielleicht stehen wir der Sonne näher , als wir denken . Natürlich werden sich manche Sterne zu Zeiten auch gegen den allzu kolossalen Einfluß der Sonne auflehnen und sich dann eine Kruste zulegen , durch die sie ein wenig geschützt sind gegen die allzu heftigen Temperaturbeeinflussungen unsres großen Centralgestirns . So mags bei der Erde sein . Vielleicht kommt daher auch die etwas zurückgebliebene Geistesverfassung der Erdoberflächenbewohner . Der Pallas ist ja auch sehr hartkrustig . Aber er hat einen beweglichen Kometenkopf . Vielleicht stammt dieser doch aus dem Nordtrichter . Man müßte allerdings annehmen , daß dann dem Südtrichter auch ein Kometenkopf entstiegen sei . Aber über die Entstehung der Sternsysteme darf man ja nicht nachdenken . Was ist in diesen Kopf- und was ist Rumpfsystem ? Das ist doch alles nur Bildersprache von uns . Möglich ist doch auch , daß das Kopfsystem oben ursprünglich garnicht an unsern Trichterstern gebunden war . Was ist nicht alles möglich ! Wir sollen nicht darüber nachdenken . Das führt zu weit . Und wir würden wohl garnicht klüger , wenn wir Näheres von der Sternentstehung wüßten - oder wir würden vielleicht zu klug - was uns doch ebenfalls sehr schädlich sein könnte . « Lesa sagte lächelnd : » Das war eine famose Randbemerkung zum Thema : Persönlichkeit ! « Sie sprachen weiter über dieses große Thema . - Währenddem waren die Freunde Pekas mit Labu in Pekas Atelier gefahren und durchstöberten da alle Ecken und Winkel der riesenhaft großen Räume . Und dabei entdeckten sie plötzlich eine Türe , die durch Druck nachgab . Und sie sahen einen großen von der Decke aus hell erleuchteten Raum vor sich . Und im Fußboden dieses großen Raumes befand sich eine ganz genaue Nachbildung des Nordtrichters - aber mit unsäglich vielen kristallinisch gebildeten Felsmassen durchsetzt - mit glatten Wänden und mit großen Überkragungen - mit Terrassen und Türmen , Brücken und Geländern ; auch viele Bandbahnen waren da , die sich so bewegten , wie die großen Bandbahnen draußen . Das Modell hatte einen Durchmesser von ungefähr fünfzig Metern und drehte sich langsam automatisch um sich selbst . Von diesem Modell hatte bisher kein Pallasianer eine Ahnung gehabt ; Peka hatte es heimlich ganz eigenhändig hergestellt . Es bewegte sich immer noch , und die nachgebildete Lichtwolke oben leuchtete auch noch immer . Das Ganze war an eine Elektrizitätsquelle angeschlossen und hätte sich noch Jahre hindurch bewegt , wenn man den Modellraum auch nicht entdeckt hätte . » Welche Arbeit ! « sagte Labu . Man sah noch von oben mehrere Stricke herunterhängen ; an denen hatte sich Peka angeschlossen , wenn er in seinem Modellturm die kleinen Modellfelsen anbrachte . Es sah wie eine Spielerei aus . Aber Pekas Freunde wurden doch sehr traurig , als sie das alles sahen . Bei der ständigen Drehung des Ganzen ließ sich der rhythmische Wechsel in allen Raumteilen sehr gut beobachten . Und auch der Rhythmus in den Flächen wurde deutlich ; er war durch farbige Linien und Bänder markiert . In der Tiefe war das Loch des Planeten , und durch das sah man in den Südtrichter . Man versuchte nun zu diesem auch durchzudringen ; es war aber zu eng , um einen Pallasianer durchzulassen . Nach langem Suchen fand man endlich eine Falltüre , durch die man in den