n sollt ? « Kaspar sah zur Schneiderbäuerin hinüber , und sie nahm für ihn das Wort . » A tausend a fufzehni , hon i eahm g ' hoaßn . « » Fufzehni ? « Der Schormayer schaute nachdenklich auf den Boden . » Bal ' s mehra san , macht ' s aa nix « , sagte der Kaspar fröhlich . » Mehra wer ' n ' s kaam , mei Liaba . Aba auf fufzehni kunnt ' s nausgeh . « » Do waar er scho z ' fried ' n « , fiel die Schneiderin ein . » Dös hoaßt , bal sie ' s baar kriaget « , sagte Kaspar . » Baar oiwei ; de Hypathek ' ng ' schicht mag i selm it , und ' s Geld liegt auf . Nach da Hozet wurd ' ' s auszahlt . « Die Schneiderin stieß ihren Schützling mit dem Ellenbogen an . » No also ! Nacha seid ' s ja scho handeloans , braucht ' s grad ei ' schlag ' n. « Aber der Kaspar räusperte sich doch noch einmal . » Wia is na dös ? Tat sie na was irb ' n aa no ? « Ursula hörte die Frage , denn sie brachte gerade den Kaffee herein ; und nachdem sie ihn auf den Tisch gestellt hatte , blieb sie erwartungsvoll stehen . Der Schormayer rührte den Zucker um und überlegte sich die Antwort . » Irb ' n ? « fragte er . » Ko sei , aba hoaß ' n tua ' r i nix g ' wiß ; und bal nix dazwisch ' n kimmt , bis i stirb , kriagt s ' scho no a Brocka . « Ursula hatte wirklich ihren freundlichsten Tag , und mit der mildesten Stimme sagte sie : » Was soll si denn do dazwisch ' n kemma , Vata ? Do kimmt si do nia nix dazwisch ' n. « » Dös woaß mi it . « » Aba Vata , woaßt do , daß mi di in Ehr ' n hamm ; und übahaupts brauchst d ' koa Kumma üba dös gar it hamm . « » I ho scho koan ; und bal all ' s mit Recht ' n geht , werst d ' scho was kriag ' n. Aba dös is mei guata Will ' n , was i hint laß ; und vasprecha tua ' r i nix . « Die Schneiderbäuerin wollte noch hilfreich sein . » ' s Heiret ' n hoscht d ' do nimma ' r an Sinn ? « » Heunt net . Aba woaß i , was morg ' n is ? « » Geah zua ! Du werst üba Nacht it anderst g ' sinnt wer ' n. « » I glaab ' s selm it ; aba dös is schö ' gnua , wann i fufzehtausad baar auszahl , und auf nix anders laß i mi net ei . « Kaspar hörte es am Ton , daß weiterreden keinen Wert hatte . Er patschte aufs Knie und sagte frischweg mit lauter Stimme : » Alsdann is mi a so aa recht ; und dös ander werd scho amal kemma , wia ' s Recht und G ' setz is . « Er hielt dem Schormayer die Hand hin , und dieser schlug ein . » Du hoscht as g ' hört , daß er di heiret ' n möcht ; vo mir aus liegt nix an Weg « , sagte er zur Ursula . Sie strich die Schürze hinunter und hielt den Kopf gesenkt . » Ja no ... « Sie stockte und schaute den Zukünftigen von unten herauf an ... » Mi is na aa gleich . « » Gilt scho ! « sagte Kaspar und gab auch ihr die Hand darauf . » I mach mei Gratalation ; und ös zwoa werd ' s it schlecht mitanand haus ' n , und ös hockt ' s enk aa ' r in a schön ' s Sach . Du kennst an Hof , Schormoar ? « fragte die Schneiderin . » I kenn an scho . Wia werd denn da Austrag für de Alt ' n , Kaschpa ? « » Sie halt ' n si scho a Geld z ' ruck und nehma si it z ' weni aus . Aba ' r i tua ma ' r it hart . « » Dös is na enka Sach . Und wos i sag ' n will : mit ' n Aufgebot und mit ' n Lad ' n und mit dera ganz ' n G ' schicht kon i mi net befass ' n , dös müaßt ' s selm macha . « » I hilf scho , und übahaupts geh ' n i da Urschula an d ' Hand , weil d ' Muatta nimma do is . « » I dank da schö , Basel . « » Dös tua ' r i gern , und wann moant ' s daß d ' Hozet sei kunnt ? « » Oiwei no vor die Fascht ' n « , schlug Kaspar vor . » Dös waar in a vier Wocha ? I moan , dös liaß si richt ' n , Schormoar ? « » Richt ' s as no . Herwart ' n hot aa koan Sinn . « » Kimmst d ' vielleicht morg ' n auf Arnbach umi , Urschula ? « » Bal ' s an Vata recht is ? « » Mi is gleich . I bin a so in Holz draußd . « » Also no geh ' n i morg ' n zu dir , Basel . « » Dös is des G ' scheidtest ; da macha mi allssammete aus ; und was beim Pfarra und an Bezirksamt sei muaß , dös sell trifft an Kaschpa , und mit ' n Hozetlada kinna mir red