, und alles ging niederwärts in die Tiefe . Den Tag danach saßen Ilse Schulenburg und die Domina wieder an der Efeuwand ihres Hauses , und alles war wie sonst . Die Fenster standen auf , und das Feuer brannte drinnen im Kamin , und der Spitzkopf des großen Wolfshundes sah wieder wartend zu seiner Herrin auf . Von jenseit des Sees aber klang die Glocke , die zu Mittag läutete . Um diese Stunde war es , daß ein Bote vom altmärkischen Landeshauptmann , Achaz von der Schulenburg , gemeldet wurde , der , ein Großoheim Ilsens , das Kloster zu schneller Hülfeleistung und zu Betätigung seiner frommen und freundnachbarlichen Gesinnungen auffordern ließ . Ilse ging dem Boten entgegen und gab ihm Antwort und Zusage . Dann kehrte sie zu der Domina zurück . » Was war es ? « fragte diese . » Ein Bote vom Landeshauptmann . « » Gute Nachricht ? « » Nein , böse . Tangermünde liegt in Asche . « » Und Grete ? « » Mit unter den Trümmern . « » Armes Kind ... Ist heute der dritte Tag ... Ich wußt es ... « So ging ihr Gespräch . Am Abend aber gaben die Puppenspieler den » Sündenfall « . Der Saal war gefüllt und der Beifall groß . Niemand achtete des Wechsels , der in Besetzung der Rollen stattgefunden hatte . Zenobia spielte den Engel .