s ' der it glei ganz außi , bal da Alt amal it dahoam is ? « » Der traut eahm it , Basel . Da Vata muaß eahm ganz grob kemma sei , weil er so dasig is . « » No , vielleicht is g ' scheita , er schaugt no a weng zua ; aba bal s ' auf Liachtmeß it aus ' n Haus kimmt , na soll er amal fescht o ' packa . « » Ja , nacha kenn i aa nix mehr . « » Urschula , bal i ' s recht übadenk , na is g ' scheidta , du hebscht di jetzt ganz staad und heiredtst , so g ' schwind , als geht , an Kaschpa , und na bischt du in dein Haus und ko ' st zuaschaug ' n. « » Bal no dös g ' wiß waar ! « » Laß mi macha , i red ' an Vata guat zua ... « » Aba koan Schnaufa derfst d ' it toa , daß da ' r i was g ' sagt hab ! « » Waar ' s it g ' scheita , i redat frischweg mit eahm und saget eahm pfeigräd , was mi si denkt üba so was ? « » Na , Basel , da kunnt ' s g ' feit sei . Da Vata waar imstand und tat ma ' s Heiratguat kürz ' n. « » Dos is scho weit kemma , bal mi so was fercht ' n muaß ; aba du hoscht recht : es is aa z ' weg ' n an Kaschpa bessa , bal ' s koan Streit it gibt . « » Jessas , bal er ' s dafragt : moanst d ' , er stand z ' ruck ? « » Z ' weg ' n dem it . Was kümmert eahm dös , was da ' r Alt in sein Haus tuat ; aba bal ' s heunt an Krach gab , kunnt er leicht moan , daß na mit ' n Geld it all ' s in Ordnung waar . « » Laß da no grad nix mirka , Basel ! Schaug , i ho dir ' s sag ' n müass ' n , weil ' s mi gar so viel druckt hot ; aba jetz derfst d ' ma dös it o ' toa , daß d ' an Vata in d ' Hitz ' n bringscht . « » Dös derf dir da g ' ringst Kumma sei , i bring de heiret it ausanand . Wos hoscht ' n ? « Ursula war aufgesprungen und schaute auf den Hof hinaus . » Schaug außi ! « sagte sie aufgeregt . » Do is sie jetzt ; sie fahrt an Mischt außa ! « Die Schneiderbäuerin schaute lange und forschend das starke Weibsbild an , welches mit aufgeschlagenen Röcken auf dem Dunghaufen stand . » Dös is s ' ? « fragte sie mit gedehntem Ton . » Wos a no grad an dera find ' t ? De tat jetzt mir gar it g ' fall ' n , a so a grob ' s G ' stell , wia de hot ! « - » Gel , sagst d ' as aa ? « » De hot ja do scho nix fein ' s gar it ! Ja , de Mannsbilda ! Da muaß ma si scho ' frag ' n , wo de oft d ' Aug ' n hamm ! « Vor der Essenszeit ging die Schneiderbäuerin mit der Ursula in den Stall , um Kühe und Hennen zu mustern . Und das hätte sie zu keiner Zeit unterlassen ; denn was eine gute Hauserin ist , hält fleißig Umschau in anderer Leute Wirtschaft , weil es dabei was zum Lernen und noch mehr zum Kritisieren gibt . Aber hier und heute hätte es die Schneiderin schon gar nicht übers Herz gebracht , von der Gewohnheit abzulassen , weil sie das Weibsbild , die Magd , in der Nähe sehen wollte . In zwei langen Reihen stand das liebe Vieh und schaute gedankenlos auf die Eintretenden , indes es an seinem Futter kaute . Es waren Kühe wie andere auch , einfarbig oder gefleckt , mit stark oder schwach gebogenen Hörnern ; und alle hatten an den Seiten ziemlich viel Schmutz . Die eine und andere streckte wohlig den Buckel auf , hob den Schweif und ließ ihr Wasser rinnen , von einer andern platschte es anders zu Boden , und die Ketten klirrten und wetzten sich an den Barren . Der unkundige Betrachter wäre vermutlich vorne an den hübschen Tieren vorbeigewandelt und hätte ihre Köpfe gestreichelt und jeder Kuh in die treuherzigen Augen geschaut . Was aber die Schneiderbäuerin war , die ging hinten herum und übersann sich lange bei jedem Stück . » Mi kemman s ' so maga für , « sagte sei zur Ursula , » so ei ' g ' fall ' n san s ' auf da Seit ' n. Es muaß mit ' n Fuatta it all ' s richti sei . « » Dös sag i ja scho lang , daß s ' lüaderli g ' halt ' n san « , antwortete die Haustochter sehr laut . So laut , daß es Zenzi , die etwas entfernt davon stand und mit der Mistgabel die Streu auseinander teilte , hören mußte . Sie schnupfte jedoch nur verächtlich auf und stocherte emsig auf einem Fleck herum . Kopfschüttelnd schritt die Schneiderin weiter . » Drecki san s ' . Auf dös solltst wohl schaug ' n , Urschula , daß dös it übahand nimmt ; guat putz ' n is halbat g ' fuattert . « » Ja , da schaug , bal mi sellane Deanstbot ' n hot ! De wo grad was anderst ' s an Sinn hamm als wia d ' Arbet ! « Die