Küstriner Kirchenbuch zufolge , durch den Küstriner Hofprediger am 6. Juli 1721 in Tamsel zum heilgen Abendmahl admittiert , ihres Alters vierzehn Jahre , sowie durch denselben am 25. Mai 1723 mit dem Obersten Adam Friedrich von Wreech ( gestorben 1746 ) kopuliert . Sie war also bei ihrer Verheiratung sechzehn Jahr alt und vierundzwanzig Jahr bei dem ersten Besuch des Kronprinzen in Tamsel . Aus ihrer Ehe mit dem Obersten von Wreech hatte sie sieben Kinder . Das Küstriner Kirchenbuch nennt folgende fünf : 1. Eleonore Charlotte Amalie , geboren den 21. Dezember 1724 . 2. Juliane Luise , geboren den 22. März 1726 . 3. Friedrich Ludwig , geboren den 31. Juli 1727 . Getauft den 7. August ; zählt unter seinen Paten den König , den Kronprinzen und den Fürsten von Anhalt-Dessau . 4. Karl Albrecht Adam , geboren den 27. November 1728 . 5. Sophie Friederike , geboren den 28. Mai 1730 . Zählte unter ihren Paten die Prinzessin von Anhalt- Zerbst , die Feldmarschälle Graf von Wartensleben und von Natzmer . Sie war es , die sich am 7. September 1752 mit dem Grafen Stanislaus Gerhard von Dönhoff ( später , in zweiter Ehe , mit dem Baron Dodo von Knyphausen ) vermählte , durch welche Vermählung Tamsel zunächst an die Dönhoffs , dann an die Schwerins kam . Fr . Förster spricht noch von einer am 27. Mai 1732 gebornen Tochter , doch ist ziemlich ersichtlich , daß hier eine Zahlenverwechslung vorliegt , und daß er die obige , am 28. Mai 1730 geborene Tochter ( Sophie Friederike ) meint . Auf diese Tochter bezieht sich auch die Stelle eines etwa Mitte Dezember 1731 geschriebenen Briefes des Kronprinzen an Frau von Schöning , die Mutter der Frau von Wreech : » Je l ' ai vu , Madame , votre fille ( Frau von Wreech ) et elle sait que Vous et sa fille ( eben jene Sophie Friederike ) se portent bien . « Nach dieser Zeit , d.h. in den Jahren , die der Anwesenheit des Kronprinzen ( 1731 ) folgten , wurden jedenfalls noch zwei Kinder geboren , und zwar die schon im Text genannten : 6. Friedrich Wilhelm Feodor von Wreech , geboren 1733 , gestorben 1785 , und 7. Ludwig Alexander von Wreech , geboren 1734 , gestorben 1795 . Diese beiden sind im Küstriner Kirchenbuche nicht verzeichnet . 61 An dieser Stelle sei übrigens noch der Frau Karschin , der bekannten Dichterin , erwähnt , die jahrelang zu Frau von Wreech in freundschaftlichen Beziehungen stand . Die Karschin war längere Zeit in Tamsel zu Besuch . Im Tamseler Archiv befinden sich verschiedene Gedichte der Karschin , an Frau von Wreech gerichtet , und Briefe ( gewöhnlich in Versen ) , die beide Damen wechselten . Leider bot sich mir nur Gelegenheit , diese Papiere zu lesen , nicht sie zu benutzen . Sie geben ein vortreffliches Zeitbild . 62 Dies » unstreitig « bezieht sich auf Klöden , der in seinen Auslassungen über die » Stadtstelle « bestreitet , daß hier eine Stadt gestanden habe . Klöden nimmt an , daß es eine heidnische Begräbnisstätte gewesen sei und findet in den Steinreihen nichts als eine Art Feldstein-Umzäunung oder Einfriedung dieser Stätte . Er irrt darin ganz unbedingt . Hätte er die Stelle gesehen , wie sie jetzt daliegt , so hätte er sich auf den flüchtigsten Blick von seinem Irrtum überzeugen müssen . 63 Eine ähnliche Sage , darin der Teufel nicht als Spielmann , sondern als Tänzer auftritt , findet sich im Eiderstedtschen ( Schleswig ) . Es war eine große Hochzeit auf Hoyersworth und unter den Gästen auch eine hübsche Dirne , die flinkste Tänzerin weit herum . Auch an jenem Abend tanzte sie schon seit Stunden unaufhörlich und sagte zuletzt übermütig : » Und wenn der Teufel selbst käme , ich tanzte mit ihm . « Kaum waren ihr diese Worte entfahren , so trat der Angerufene in den Saal , schritt auf das Mädchen zu und forderte sie auf zum Tanz . Und wie ein Wirbelwind drehten sich die beiden . Sie tanzten zuletzt nur noch allein und die übrigen Gäste sahen dem rasenden Tanze voll Erstaunen zu . Endlich schwieg auch die Musik , aber das Paar tanzte noch immerfort , bis der Dirne plötzlich das Blut aus dem Munde stürzte und sie tot zusammenbrach . Sofort war der Tänzer verschwunden . Doch die Blutflecken waren nicht zu vertilgen und das Mädchen fand keine Ruh . Um Mitternacht schlüpft sie von ihrem Grabe her in den Tanzsaal und die höllische Musik bricht los und sie dreht sich wieder im sausenden Walzer . 64 In der neueren preußischen Kriegsgeschichte bietet vielleicht nur Gneisenau ein ähnliches Beispiel verspäteten und dann sehr raschen Avancements , Gneisenau , der 1806 noch Kapitän und 1813 bereits Generalleutnant war . 65 Außer um die » Kunst « , der er hier oblag , kümmerte sich König Friedrich Wilhelm I. , wenn er in Kossenblatt war , vor allem auch um die Kirche . Zumal um die Predigt . Er war nicht leicht zufriedenzustellen . Ich finde darüber folgendes : » Am 13. Sonntage nach Trinitatis im Jahre 1736 hat der König in der Kirche zu Kossenblatt eine Predigt von dem damaligen Prediger in Wulfersdorf ( stellvertretend für den hiesigen , welcher krank gewesen ist ) gehört , die seine höchste Unzufriedenheit erregt hat . Und da er nicht lange vorher mit einer in Rheinsberg gehörten Predigt ebenfalls unzufrieden gewesen , so haben diese beiden Prediger nach Berlin kommen und über vorgeschriebene Texte predigen müssen . Auch hat der König einen Kabinettsbefehl erlassen , infolgedessen sämtliche Prediger aus der Altmark , Priegnitz , Mittel- , Ucker- und Neumark durch das Konsistorium nach Berlin berufen worden sind , » um ein Monitorium und Instructorium zu vernehmen « . Am 23. Sonntage nach Trinitatis ( 9. Nov . ) 1738 ist der König wiederum mit einer Predigt des damaligen hiesigen Predigers unzufrieden