s nia nimma dauern ; und bal d ' Urschula aus ' n Haus is , werd dei Vata schnell zeiti wer ' n. « » Ko sei ; bal ' s dir recht is , genga ma jetzt zu de Weibsbilda umi . « Als sie über den Hof kamen , stand die Zenzi am Brunnen und pumpte Wasser in einen Trankkübel . Der Kaspar musterte sie mit einem schnellen Blick . » Was habt ' s denn da für oani ? « fragte er . » D ' Kuahdirn ; auf Liachtmeß marschiert s ' « , sagte Lenz kurz und ein wenig verächtlich . » Saggera Hosenzwickl , de hätt ' Hax ' n ! « » I ho s ' no it o ' g ' schaugt auf dös . « » Geh , hör auf ! « lachte der Kaspar und drückte ein Auge zu . » Daß du so was it sehgast ! « » I mag ' s Hausbrot it . « Es lag in der Antwort des Lenz eine sonderbare Schärfe , die sein Gast wohl bemerkte ; jedennoch , er kümmerte sich nicht viel darum und dachte so obenhin , es werde schon irgendwie einen Grund haben . Unter der Haustüre warf er verstohlen noch einen Blick auf das saubere Frauenzimmer , das ihm neugierig nachschaute . Für einen ledigen Burschen wär ' s kein übler Brocken gewesen , so um die Zeit , da er noch beim Leibregiment war . In der Stube hatte das Basel einen argen Jammer . » Dös hamm ma dumm darat ' n , Kaschpa ! Da Vetta kimmt erscht uma drei hoam ; i hab da ' s glei g ' sagt , mi hätt ' n eahm was z ' wiss ' n macha soll ' n. Wos tean mir jetzt ? « » Jetzt müass ' n ma scho wart ' n , bis er hoam kimmt ; no amal umafahr ' n waar aa z ' wida . « » Ja , freili ; mi vasammt ja sei Zeit , und i ko aa net oiwei von dahoam furt . « » Bleibt ' s halt do ! « schlug Ursula vor . » Mir dischkrier ' n mitanand , und na werd d ' Zeit scho vageh ' . « » I woaß scho , was i tua , « sagte der Kaspar , » mir hot da Plank vo Bruckberg g ' sagt , daß er a Roßg ' schirr zum vokaffa hätt ' . Da geh i umi dazua ; is eh grad a kloane Stund zu ' n geh ' . « » Geh weita ! « bat Ursula . » Werst do it glei wieda davo renna ? « » Wos tat i denn do ? I ko do net fünf Stund herhocka ! « » Schaugst d ' halt insern Hof o ! « » Den siech i danach aa ; bis um oans bin i wieda z ' ruck , und na werd mi d ' Zeit do it gar z ' lang . « » Eigatli hot a recht , « sagte die Schneiderbäuerin , » für was soll a herwart ' n , wann er dawei a G ' schäft o ' macha ko ? I und d ' Urschula , mi untahalt ' n uns scho , und da Lenz werd a so im Stall bleib ' n müass ' n ; na vasammst d ' nix , Kaschpa , wann ' s d ' auf Bruckberg gehst ; aba daß d ' it z ' spat kimmst ! « » Um oans bin und z ' ruck . Pfüad Good beinand ! « Ursula lief zur Haustüre und rief ihm nach : » Kimm fei bald z ' ruck , Kaschpa ! « » Gilt scho ! « sagte er gerade hin , ohne sich umzudrehen , und ging weiter . » An dem kriagst d ' amal an richtinga Mo , « sagte die Schneiderbäuerin zur Ursula , » werst as sehg ' n. « » Bal ' s g ' wiß is , daß i ' n kriag ' . « » Warum it ? Bal da Vata a bissel mag , werd de Sach heut richtig . « » Ob er it z ' viel valangt ? « » Na , na , was i eahm so beiläufi g ' sagt hab ' , dös sell is eahm Sach gnua g ' wen . « - » Moanst do ? « » Freili ! Laß di no nix bekümmern , Urschula ! Hoscht ' n denn in da Thomasnacht it g ' sehg ' n ? « » Wia dös ? « » Ös junge Mad ' ln wißt ' s ja nix mehr , weil ' s koan recht ' n Glaab ' n aa nimma habt ' s. In da Toamsnacht hättst d ' as leicht dafragt , ob ' s d ' in dem Jahr de Prücklbäurin werst . « » Ah , dös san so Abaglaub ' n ! « » Weil ' s no ös all ' s bessa wißt ' s ! Aba dös derfst g ' wiß glaab ' n : bal si oani in da Thomasnacht ganz nackert auf ' n Schemmi vor ' s Bett stellt und sagt den selbinga Spruch , nacha siecht s ' den Bursch ' n , der wo s ' heiret . « » Glaabst du dös ? « » Und g ' wiß glaab i ' s , weil ' s amal wahr is ! « » Wia hoaßt na der Spruch ? « » Paß no auf ! Betscheml , i tritt di , Heiliger Thomas , i bitt di , Laß mich sehgen den Herzallerliebsten meinigen Diese heitige Nacht ! Und nacha kimmt a dem Madl im Traam für . « » Mir waar liaba , i wissat an Spruch