liabern mit dera Sach ' nix z ' toa . Dös is z ' wider für an jed ' n , der si d ' rei mischt . « » I ko it alloa ' naufgeh ' . I muaß an Pfarra frag ' n , was dös is mit dem Zettel , und da brauch ' i an Zeug ' n. Den G ' fallen tat i an jed ' n , und bal ' s mei Feind waar . « » I sag ' dir ' s , wia ' s is . Schuller . I bin it dei Feind . « » I tat di net plag ' n und gang zum Haberlschneider . Aba es muaß oana sei , der dös jetzt g ' hört hat vom Hierangl . « » I geh ' mit , bal ' s dir recht is , « fiel der Paulimann ein . » Aba du muaßt de Klag geg ' n mi guat sei lassen . « » Dös hat a so koan Wert nimmer . Vo dir will i nix ; jetzt muaß i allawei geg ' n an Hierangl streiten . « » Nacha bleib ' i bei mein Wort sieh ' . Wann willst aufi zu ' n Pfarra ? « » Jetzt glei . I wart ' koa Minuten nimma , bis i dös woaß . « Der Kloiber nahm seinen Hut . » Mir san nacha firti mit dem Sühneversuch , Herr Lehrer ? « » Ja . « » Werd dös it g ' schrieb ' n , daß der Schuller nimmer klagt geg ' n mi ? « fragte der Paulimann . » Ich kann es schon schreiben , « antwortete Stegmüller . » Also der Bürgermeister und der Paulimann haben sich verglichen . Mit dem Hierangl war der Sühneversuch erfolglos . « Der Kloiber unterschrieb . Dann sagte er : » Du muaßt mi net falsch vasteh ' , Schuller . I hab ' mi net g ' weigert , weil i was hab ' geg ' n di . Durchaus gar it . « » I woaß scho . Pfüat di Good ! « Der Schuller ging geraden Weges in den Pfarrhof , und der Paulimann hatte Mühe , mit ihm Schritt zu halten . Diese Eile war ihm nicht lieb ; denn je näher sie an das Ziel kamen , desto stärker regte sich in ihm der Zweifel , ob seine Bereitwilligkeit nicht eine neue Dummheit gewesen sei . Der hochwürdige Herr war leicht beleidigt und meinte immer , daß man es an der nötigen Achtung fehlen lasse . Er merkte sich alles und zahlte es heim . Deswegen war der Kloiber der Gescheitere gewesen , wenn er dachte , was ihn nicht brenne , das blase er nicht . » Moanst it , daß mir erscht im Na ' mittag aufi geh ' soll ' n ? Wer woaß , ob ' s d ' ' n jetzt triffst . « » Na ; er is g ' wiß dahoam . « Sie kamen an den Gartenzaun . Da blieb der Paulimann stehen und sagte : » Du muaßt mir vasprechen , daß d ' it streit ' st mit ' n Herr Pfarra . Sinscht geh ' n i net mit . « » I hab ' bloß a Frag ' , und mehra net . « » Aba balst wieder zorni werst , nacha bleib ' i net . « » I wer net zorni . « Der Schuller zog an der Glocke . Da überlegte der Paulimann noch einmal , ob er nicht umkehren solle . Aber er hatte keine Zeit mehr für seine Zweifel ; die Türe öffnete sich vor ihnen , und sie traten ein . Heute schritt der Schuller nicht so laut über die Steinfliesen , wie selbigesmal , als er für sein Heidenkind ein ehrliches Grab wollte . Und die Englein flüchteten nicht durch die Fenster . Sie sahen auf ihren Feind herunter und lächelten schadenfroh . Denn sie halten es mit Pfarrer und Kirche , wie es ihrer Stellung angemessen ist . Andreas Vöst konnte sie und ihre Freude nicht sehen ; aber er fühlte , daß durch alle Ritzen und Schlüssellöcher boshafte Blicke sich auf ihn richteten , und es war ihm sonderbar zumute . Es atmetete sich schwer da herin in dem hochgewölbten Gange . Nun waren sie oben ; er machte den Finger krumm , um anzuklopfen . » Daß d ' fei it streit ' st , « flüsterte der Paulimann . Der Schuller gab keine Antwort und klopfte . Scharf und knapp tönte das » Herein ! « Baustätter hatte die zwei schon gesehen , als sie sich dem Garten näherten . Es leuchtete ihm sofort ein , daß heute die Sprache der Liebe nicht wohl angebracht sei . Er blätterte in einem Gebetbuche , indem er der Türe den Rücken zukehrte . In dieser Stellung blieb er , als die beiden eintraten . » Gut ' Morg ' n , Herr Pfarra ! « sagte der Schuller . Der Pauliman schwieg ; er wollte sich nicht gleich bemerkbar machen . Baustätter wandte sich um und sah den neuen Bürgermeister abweisend an . » Was wollt Ihr ? « fragte er kurz . » I kimm mit a Frag ' . « » So ? Und Sie , Paulimann ? « » I ? I will gar nix . Ich bin a so mitganga , weil a ... « » I hon an Paulimann auf dös ersuacht , daß er mitgeht , weil mir g ' rad mit ' n Hierangl was g ' habt hamm . « » Da Kloiber hätt ' z ' erscht mitgeh ' soll ' n , aba er hat it mög ' n und nacha ... « » Und dann sind Sie für ihn eingesprungen ? « Der Paulimann merkte , daß er hier keinen Anklang fand . »