Dummheit net daher bracht im Rausch ! « » Wo hab ' i was g ' sagt zu dir ? « » Mögst du dös laugna ? Bei dir dahoam , in deiner Stuben hast as g ' sagt . Jetzt mögst di außischwindeln , gel ? « » Du werst dir ' s überlegen , ob du dös behaupten ko ' st , daß i schwindel . Sinscht verklag ' i di aa . « » Vo mir aus , nacha weis ' i auf , daß du dös g ' sagt hast . « » I hab ' zu dir gar nix g ' sagt . Du bischt zu mir kemma und hast g ' sagt , daß der Kloaweber zu dir g ' sagt hat , daß der Schuller sein Vater ' n a so mißhandelt hätt ' . « » Und nacha hast du g ' sagt ... « » Nix is . Nacha hast du mi g ' fragt , ob dös wahr is . Und i hab ' g ' sagt , i woaß bloß , daß der Herr Pfarrer den Zettel hat , wo dös drauf steht . « Der Schuller war nicht aus seiner Ruhe gekommen und hatte den beiden zugehört . Bei den letzten Worten des Hierangl stieg ihm die Röte in das Gesicht , und er tat einen Schritt vor . » Was steht auf dem Zettel ? « fragte er . Der Hierangl schaute an ihm vorbei und sagte kurzab : » Mit dir red ' i net . « » Du werst scho no reden müassen , du Tropf , du scheinheiliger ! « » Halt ! « sagte der Kloiber , » macht ' s net wieder aufs neu ' a Beleidigung her ! Dös hat koan Wert it ! « » Laß ' n reden ! « schrie der Hierangl , » dös rührt mi gar it o , was der sagt . « Jetzt kam der Schuller in Zorn . » Dös sell wer ' n mir sehg ' n , « sagte er , » ob di gar nix o ' rührt . In ganz Erlbach derf koa Mensch no an Achtung hamm vor an solchen Ehrabschneider ! « » So ? Moanst ? So ? Vo dir derf koa Hund mehr an Brocken o ' nehma . Hast as g ' hört ? « » Nimm di z ' samm , Hierangl ! « » Na , grad ' net . Jetzt behaupt ' i ' s no mal , was i zu ' n Paulimann g ' sagt hab ' . Der Pfarra hat mir dös Schreiben zoagt vom Herrn Held . Der hat ' s aufg ' schrieben , was du für oana bischt . Jeder Christ muaß dir aus ' n Weg geh ! Dir ! « » Halt , jetzt is g ' nua ! « schrie der Schuller . » No lang it . Dein Vater ' n hast g ' schlag ' n , daß er im Pfarrhof um Hilf ' hat bitten müassen ! « » Sauhund , hab ' i di ! Du und der Pfarra ! « Der Schuller faßte den Hierangl an der Gurgl . Alle Besonnenheit war weg . » Der Pfarra und du ! Habt ' s dös g ' funden , was an Menschen schlecht macht ? « Der Hierangl stemmte sich dagegen . Seine Stimme gellte , daß man sie über die Straße hinüber hörte . » Auslassen ! Du ! Dir geht ' s schlecht ! « Stegmüller sprang auf , der Kloiber und der Paulimann hingen sich an den Schuller . Aber der hatte eiserne Finger und hielt fest . Und der Hierangl kreischte wieder : » So hast as dein Vater ' n g ' macht , gel ? Dein alten Vater ' n ? « Der Schuller ließ aus . Noch einmal der Schimpf ! Nein , damit machte er ihn nicht gut , daß er sich an dem heimtückischen Lügner vergriff . » Geh zua , Lump ! « Er sagte es wieder ruhig . Eine rechte Verachtung kam über ihn , als er die Verleumdung noch einmal hörte . Wie sich der Hierangl frei fühlte , ging er an die Türe . Er richtete seinen Kragen und die Halsbinde . » I nimm enk allsamt als Zeug ' n , « sagte er , » dös werd si aufweisen , ob der da d ' Leut ' schlag ' n derf . « Er ging , und die anderen hörten ihn noch in der Gaststube und im Hausgange schimpfen . » Schuller , dös hätt ' st it toa soll ' n , « sagte der Kloiber . » Soll i mir all ' s g ' fallen lassen ? « » Durch de Rauferei bist selm strafmaßig , wenn er die o ' zoagt . « » Soll i mi hi ' steh und mi g ' rad schlecht macha lassen ? « » I hab ' ' s Recht it , daß i dir was ei ' red ' ; dös muaßt selm ausmacha . « » Kloiber , du muaßt ma ' r an G ' fallen toa . « » Was nacha ? « » I geh ' zum Pfarrer ' nauf , und du muaßt mir an Zeug ' n macha . « » I tua ' s it gern , Schuller . « » Warum ? I hab ' g ' moant , du bischt it bei dena , de si aufhetzen lassen . « » I lass ' mi net aufhetzen ; i hab ' nix gegen di , und i hab ' nix geg ' n an Pfarra . « » G ' rad desweg ' n möcht ' i , daß d ' mitgehst . Du muaßt it moana , daß du Partei nehma sollt ' st . « » I hätt ' am