hineingefressen . Und da saß ein vertrauter Mensch , der die Vergangenheit kannte und manches Jahr auf seinem Hofe neben ihm geschafft hatte , und der wohl auch die Änderungen sah , die jetzt bei ihm eingerissen waren . » Siehgst , Hansgirgl , « sagte er , » i brauch dir ja nix vazähl ' n , aba daß dahoam nimma all ' s am alt ' n Fleck steht , dös sell kennst ja du selm . « » Wia ' s halt is , Bauer , wenn die Junga herwachs ' n und de Alt ' n an ' s Geh ' denk ' n. « » I denk aba it gar so fest dro ! « » No , was willst d ' macha ? « » Dös woaß i selm it , siehgst ! Und i schaug ' s schier jed ' n Tag anderst o. Aba d ' Freud zum Geh ' is gar it groß bei mir . « » ' s Übagab ' n is nia luschti . « » Dös woaß mi , und mi tuat ' s do , wann ' s rechtsinni is ; aba ma muaß si dabei naussehg ' n. G ' rad in d ' Schlamassi einihocka , dös sell is dumm . « » I hätt aba an Lenz it für uneb ' n. « » I woaß it , Hansgirgl . Da Reschpekt is it groß bei eahm , und na kunnt i abscheulige Rasttäg kriag ' n , wann i amal der nix mehr bin . « » I ho von eahm no nix Unrecht ' s g ' hört ; net üba di und net über ander Leut . « » Hoscht d ' aa nix g ' sehg ' n , daß er ungeduldi werd ? « » Was hoaßt ungeduldi ? Schau , Bauer , du werst deinerzeit aa ' r a bissel hart g ' wart ' hamm ; und bal oana jung is , nacha is ja scho d ' Freud ' zu ' n Regier ' n und zu ' n Arbet ' n oamal z ' groß . Dös sell is was Natürlich ' s. « Der Schormayer schüttelte den Kopf . » Daß er sie freut , dös sell nahm i eahm net übi ; waar ja trauri , bal oana ohne Freud an Hof übernahm . Er braucht ' s scho ! Es is it all ' s schö , was kimmt . Aba dös sell hoaß i net wart ' n , wann ma ' r an Vata mit die Ellabog ' n wegschiab ' n möcht . « » Dös wundert mi , bal dös da Lenz tuat . « » Laß ma ' s guat sei ! Da Hauptpunkt is , daß i no it alt gnua bi zu ' n Faullenz ' n. Herrgott , i wer ja grad luschti bei da Arbet ! Und da soll i umanand hocka und Weillang hamm ! « » Verschiab ' s a Jahr , a zwoa ! « » Wern ma ' s scho sehg ' n ; und jetzt zahl i , na fahr ' ma wieda . « Auf dem Heimweg war der Schormayer fröhlich und aufgeräumt . Es zog fest an , und am dunkeln Himmel flackerte ein Stern um den andern auf . » Heuer trifft aba scho all ' s auf , « sagte der Bauer , » akk ' rat , wia ma ' s hamm will . De zwölf Nacht hamm dös beschte zoagt . Am Barbaratag hat ' s Knosp ' n g ' habt , und d ' Mett ' n war hell . Paß auf , mir kriag ' n a guat ' s Jahr . « » Mir kunnten ' s braucha . « » Freili , Hansgirgl , und i moan allawei : was heuer wachst , wachst no für mi . Hoscht a guate Schmitz ' n , na haust nachi ! « Er knallte mit der Peitsche den Fuhrmannsgruß . » Es geht no it schlecht ? Gel ? « » Na , i muaß di lob ' n. « » Öh , hott a wengl ! Hott ! « Der Schormayer lief zu seinen Füchsen vor , weil ein Schlitten entgegen kam , und er ging dann eine Zeit allein . Der Weg führte durch Hochholz , und da war es noch stiller wie draußen auf der Freien . Man hörte nur das Schnauben der Pferde und ihre klingenden Schellen . Über den Wald schob sich der Mond herauf , und etliche Baumgipfel standen dunkel und scharf gerändert gegen sein flüssiges Gold . Der Schormayer summte vor sich hin und wartete wieder auf den Knecht . » Da fallt mir a Liadl ei , dös kunnt schier gar für ' n Lenz pass ' n. Voda , wann gibst ma denn ' s Hoamatl , Voda , wann laßt ma ' s denn schreib ' n ? ' s Dirndl wachst auf wia ' r Groamatl , Ledi will ' s aa nimma bleib ' n. Hoscht dös scho amal g ' hört , Hansgirgl ? « » Jo , und de ander Strupf ' n woaß i aa . « Der Knecht sang mit dünner Stimme : » Da Voda , der gibt ma scho ' s Hoamatl , Da Voda , der laßt ma ' s scho schreib ' n , Mei Dirndl werd g ' maht wia ' r a Groamatl , Braucht koan alte Saudirn it bleib ' n. « Da lachte der Schormayer herzhaft . » Dös paßt wieda auf mi , und amal laß i ' s scho schreib ' n. Aba was dös Jahr wachst , wachst no für mi . « Daheim wartete schon wieder allerhand Verdruß auf ihn . Sein bestes Roß , ein Schimmelwallach , mit dem der Lenz ins Holz gefahren war , hatte den Krampf