, gallertartig und durchsichtig . Letzteres allerdings nur , wenn er will . Aber wir sind ebenso wie unser Stern - auch so leicht veränderlich wie er . « Und dann gab er seinem kleinen Körper die Tonnengestalt des Sterns Pallas und wurde undurchsichtig und bekam blaue Flecke und ein Loch in der Mitte und oben und unten zwei kleine Trichter . Von dem Kopf des Quikkoïaners war dabei nichts zu sehen . Die Pallasianer starrten das Wunder mit Mikroskopaugen an . Der Nax drehte sich und schwebte frei in der Luft . Das machte natürlich auf dem ganzen Pallas großes Aufsehen . Und der Peka interessierte sich so sehr dafür , daß man zwei Tage und zwei Nächte den großen Turmbau auf dem Nordtrichter gänzlich vergaß . Es hätte nun nicht viel gefehlt - und die Gedankenrichtung der Pallasbewohner wäre durch die kleinen Gäste bald in eine ganz andre Richtung gekommen . Lesabéndio erkannte die Gefahr und sprach darüber mit dem Biba , und der sagte : » In diesem Nax steckt zweifellos ein kleiner Spötter . Aber er kann nicht alles , was er will . Er hatte mir schon längst von dieser Umwandlung seines Körpers erzählt . Er wollte auch über sich ein kleines Kometensystem erzeugen , um ganz dem Pallas ähnlich zu sehen . Aber das ist ihm glücklicherweise nicht gelungen . Die Kleinen kriegen es immer fertig , sich lustig zu machen - über alles Mögliche . Aber es hat seine Grenzen . Eine Gefahr für unsern Turm besteht aber in diesen Verwandlungskünstlern , die uns eigentlich sehr scharf verspotten . « Darin hatte nun der gute Biba Recht , denn die Quikkoïaner gaben immer wieder andre Umwandlungen ihres Körpers zum Besten . Sie übten sich darin , wenn sie unter sich waren - hauptsächlich dann , wenn die Pallasianer schliefen ; die Kleinen vom Quikko brauchten sehr wenig Schlaf - konnten außerdem immer schlafen , wenn sie wollten - sie wurden dabei zur runden undurchsichtigen Kugel . » Wir « , sagte Lesabéndio , » quälen uns , um eine Umwandlung unsres Sterns hervorzubringen , ganze Jahrhunderte hindurch . Und diese Kleinen wandeln sich alle Tage um - bald sehen sie aus wie ein kleiner Pallasianer - dann ähneln sie wieder unsern Glühwürmern - dann werden sie zu Ballonpflanzen - dann zu Kreisringen , die sich um unsre Stirn und um unsern Leib schnallen können wie ein Gurt . Man könnte die Kleinen beneiden . Was wir mit schmerzlichstem Selbstüberwinden kaum erreichen - das machen die zum Spaß - aus Laune . Wir müßten die Kleinen beschäftigen , damit sie die Unsrigen nicht ablenken . « Biba sagte dazu : » Nax müßte dem Peka am Halse bleiben , um ihn zu erheitern , Manesi und Labu müssen auch ihre Leib-Quikkoïaner bekommen . Ich werde versuchen , die Kleinen zu überreden . Peka wird uns ganz bestimmt bald sehr gefährlich werden . Auf uns hören ja die Kleinen . Ich bin übrigens sehr sehr ungeduldig und möchte , daß wir den Bau des nächsten Stockwerks noch heute in Angriff nehmen . Bist Du nicht auch der Meinung ? « » Sofort müßten wir « , versetzte Lesabéndio lebhaft , » mit dem Weiterbau beginnen . Ich kanns kaum noch erwarten . Aber Du mußt erst die Kleinen für unsre Arbeit wieder mehr zu interessieren suchen . Sie haben uns ja schon so viel dabei geholfen . Das wollen wir nicht vergessen . Die einmütige Abstimmung auf dem Modellturm wäre ohne die Kleinen nicht möglich gewesen . « Nun tat Biba , wie Lesabéndio wollte . Und dann begann man am nächsten Tage mit dem zweiten Stockwerk . Dex war der Meinung , daß man das zweite Stockwerk so schräg wie möglich ansetzen müsse , um an Kaddimohnstahl in den höheren Stockwerken zu sparen . Der Turmbauer Nuse führte eine Verbesserung der Maschinen ein , mit denen der Stahl aus dem Innern des Sterns herausgezogen werden mußte . Und auch die Maschinen , die den Stahl zu den Höhen emporbrachten , wurden verbessert . Und so ging dieses Mal die Arbeit viel schneller , und Verletzungen beim Halten und Befestigen der Stahlschienen kamen garnicht mehr vor . Nach dreiundfünfzig Tagen und Nächten war auch das zweite Stockwerk fertig - wie ein schräges Dachgestell ragte es über dem Nordtrichter zur Mitte zu . Die Pallasianer waren wieder alle sehr ermüdet und wollten eine größere Pause haben . Aber Lesabéndio und Biba waren unruhiger und ungeduldiger als bisher . Auch Dex und Nuse waren sehr ungeduldig und wollten nichts von einer Pause wissen . Sofanti war der ungeduldigste von allen , er sagte : » Jetzt müssen wir aber endlich wissen , ob uns die große Spinngewebewolke gefährlich werden kann . Wenn das wäre , müßte ich für riesige Hautmassen sorgen , damit wir so dem Spinngewebe gegenüber geschützt sind . Ob das mit den Häuten , die ich herstellen kann , möglich ist , das weiß ich natürlich noch nicht . Aber wir werden es wissen , wenn wir nochmals ganz schräge das dritte Stockwerk ansetzen . Darüber müssen wir endlich ins Klare kommen . Wir haben keine Zeit zu verlieren . « Und es gelang dem Sofanti und seinen Freunden , die Andern zu überreden . Und man setzte das dritte Stockwerk auf die beiden andern - so schräge wie möglich . Und als die ersten vier Türme fest saßen , kletterten einige Pallasianer beim Nachtanbruch hinauf - und da mußten sie der großen Spinngewebewolke weichen - ganz oben konnten sie nicht bleiben . Nun kam wieder eine neue Bewegung in die Bauleute . Sofanti hatte Recht gehabt . Jetzt handelte es sich zunächst darum , auszuprüfen , ob die Sofanti-Häute vor der Wolke schützten . Um das auszuprüfen , mußte man noch mehr Türme bauen . Und man baute schließlich mit der größten Heftigkeit alle vierundvierzig . An den oberen Teilen konnte nur am Tage gebaut werden . Nun waren die Spitzen der obersten