gewesen , da er seinen Hof und dann sein Haus , betreten hat . Und da er , wie er itzo nach der Kirche pflegte , in seines Verwandten Zimmer ging , war es auch dort sehr still . Die Fenster standen offen , so daß von draußen aus dem Garten die Frühlingsdüfte den ganzen Raum erfüllet hatten , und der Eintretende sah Herrn Josias in seinem großen Lehnstuhl sitzen ; doch , was ihn wundernahm , ein kleiner Vogel saß furchtlos auf einer seiner Hände , die er vor sich auf dem Schoß gefaltet hatte . Aber der Vogel flog fort und in die freie Himmelsluft hinaus , als der Pastor itzt mit seinem schweren Schritt herankam und sich über den Lehnstuhl beugete . Herr Josias saß noch immer unbeweglich , und sein Angesicht war voller Frieden ; nur war derselbe nicht von dieser Welt . – Nun aber hat es bald ein laut Gerücht im Dorf gegeben , und auch dem Onkel Pastor haben alle es erzählt , von denen er es hat hören wollen ; man wisse nun , die Hexe von Schwabstedte sei es gewesen , die auf ihrem Roß allsonntags in das Dorf gekommen ; ja derer etliche hatten sichere Kunde , daß sie , unter Vorspiegelung trügerischer Heilkunst , dem armen Herrn Josias das Leben abgewonnen habe . Wir aber , wenn Du alles nun gelesen , Du und ich , wir wissen besser , was sie war , die seinen letzten Hauch ihm von den Lippen nahm .