gar nix . « » Dös is wahr , bei dem muaß mi einschlafa , aba an Herrn Metz lob ' i. Er hat der Schormayerin ihr Ehr geb ' n , daß mi z ' fried ' n sei muaß . « » Ein fleißiges Weib ist eine Krone ihres Mannes , hat a g ' sagt , und dessell hat er aa g ' sagt : durch ein weises Weib wird das Haus erbauet . I hon ma ' s guat g ' mirkt . « Die Asamin ließ sich zu oft hören . » Mirk d ' as no ! Du ko ' st as guat braucha ! « schrie der Schneiderbauer grob und brachte viele zum Lachen . » Bal ' s aba da Herr Pfarra g ' sagt hat ! « » Is ja recht , mirk da ' s no g ' rad ! « » Von a Predigt ko si a niada was hoam nehma , net grad i alloa . « » Is ja recht . « » Und des sell derf i do sag ' n , daß mi de Predigt g ' fall ' n hat , und überhaupts is sie von mir so guat a Schwesta g ' wen als wia vo de andern ; und des is amal wahr , daß er dös g ' sagt hat . Ein fleißiges Weib , hat er g ' sagt , ist die Krone des Mannes . « » Is ja recht , bal ' s no du aa oane waarst ! « » Nacha krieget der Asam vielleicht gar was für di « , sagte der Zwerger ; und wieder lachten Verwandte und Gefreundete . » Schaug no , daß du was kriagst für de Dei ' ; und des sell muaß i dir no sag ' n ... « » Sei amal staad ! « mahnte der Lenz so nachdrücklich , daß die Asamin einhielt . Und jetzt schob auch seine Schwester Ursula die Fleischplatte vor den alten Schormayer hin . » Geh , Vata , iß dennerscht was ! « » I mog it . « » Dös is jetzt aa nix , bal du a so da hockst ; is ja des best ' Sach ! « » I mog it , sag ' i. « » Wickel ' s eahm ei ! « sagte die Fischerbäuerin . » Dahoam mag er ' s na scho . « Der Wittiber trank ein ums andere Mal und schaute mit leeren Augen vor sich hin , daß es den Schneiderbauer erbarmte . » Wie lang bist jetzt verheiret g ' wen ? « fragte er den stillen Mann . » I ? « » Ja , muaß do bald dreiß ' g Jahr sei . « » It ganz . Achtazwanzgi san mi beinand g ' wen . « » Is a lange Zeit . Da g ' wohnt ma si z ' samm . « » Da g ' wohnt ma si z ' samm , ja , ja ! Und jetz woaß i gar nix mehr , wo i hi ' g ' hör , und dahoam is nix , und anderstwo is aa nix . « » Es werd scho wieder , Vata , laß no guat sei ! « sagte Lenz . » Nix werd ' s. Dös vastehst du net . Bal mi achtazwanz ' g Jahr mitanand g ' arbet hat , und is oan Tag g ' wen wia den andern , und auf oamal is ' s gar , dös is dumm ganga . Dös hätt ' ' s it braucht . « » No schau , bei dir is no net allssammete aus « , tröstete der Zwerger . » Du host a Bargeld und kost zuaschaug ' n , wann ' s d ' heut übagibst . « » Ja , bal i d ' Arbet nimma hab , was is denn nacha ? Und alloa is d ' Arbet aa nimma luschti . Dös is amal nix mehr und werd nix mehr . « Er schaute wieder vor sich hin und rührte nichts an von allem , was aufgetragen wurde . Den andern aber hatte die Trauer den Appetit nicht verschlagen ; sie langten herzhaft zu , und über Essen und Trinken wurde es lebhafter . Von der seligen Schormayerin war nicht mehr so viel die Rede als von der Ernte und von den Viehpreisen ; und jeder wußte etwas zu sagen , was seiner Kenntnis Ehre machte . Und wie sich der Eifer steigerte , wollte auch der Lenz zeigen , daß er gut beschlagen war . Die Fischerbäuerin wieder nahm sich der Ursula an und erzählte ihr von einigen Bauernsöhnen , die rundherum mit guter Aussicht fürs Leben zu heiraten waren . Und wenn ihr die Namen ausgingen , wußte gleich eine andere noch einen besseren zu rühmen ; und über ein kurzes steckten die Weiber ihre Köpfe zusammen und waren vom Sterben mitten ins Heiraten gekommen . Die Asamin nicht . Ihre Meinung hatte in solchen Fragen erst recht keine Geltung , und überdem hielt sie es für richtig , jetzt mit einigen Wünschen an den Schormayer zu gehen . Ohne daß es die andern viel bemerkten , setzte sie sich hinter den Wittiber und fing erst einmal kräftig zu seufzen an . Da er nicht darauf achtete , zupfte sie ihn am Ärmel und sagte : » Dös is a wahr ' s Kreuz ! « Der Schormayer wandte sich um . » Was willst ? « » A Kreuz is , sag i , daß d ' Kathi hat sterb ' n müass ' n. « » Jetz laß du mi aus ! « » Ja , glaabst , mi bekümmert dös nix ? Sie is vo mir aa ' r a Schwesta g ' wen . « » I woaß scho . « » Und bal i aa g ' rad an