net gar a so aus ! « unterbrach sie der Schormayer . » Ja , da soll mi vielleicht noch staad sei , bal mi so was sicht , und der Hadern derfat si gar no aufmanndeln ! Aba i hon ihr ' s zoagt , ob sie frech sei derf . « » Daß du grob bischt , dös woaß mi so « , sagte ihr Vater und schaute die Scherben an . » Mit dera geh i no ganz anderst um bal s ' no amal eina kimmt . « » So ? Bischt du Herr da herin ? « » Dös is mir wurscht . I leid ' s amal it . « » Net ? « » Na ! Und koa Stund bleib i mehr mit dem Schlampen in oan Haus . « » Du , laß da ' s g ' sagt sei : wann ' s d ' mit mir redst , nacha plärrst it a so ! « » Und i schrei amal ! Und vo mir aus hört ' s de ganz Nachbarschaft , und des ganz Dorf derf ' s hör ' n , wia ' s bei ins zuageht ! « » Sei staad , sag i dir ! « » Net bin i staad ; und von so oan , als wia du bischt , laß i mir ' s Mäu gar it biat ' n. « » Wos ? « » Ja von so oan ! Pfui Deifi ! « Schier hätte Ursula , die sich in sinnloser Wut heiser schrie , ausgespuckt ; aber da sah sie noch , wie ihr Vater seine Hand aufzog , und sie hielt schützend einen Arm vors Gesicht und duckte den Kopf nieder . Der Schormayer ließ die Hand sinken . » Siehgst , « sagte er ruhig , » wann di du jetzt net a so braucht hättst , nacha hätt i de Zenzi auszahlt , und si waar furt ganga . Aba jetzt bleibt s ' bis Liachtmeß . « » Dös will i seghn . « » Dös siechst scho , du Malafitzkramp ' n , du ; und grad weils d ' du a so plärrt hoscht , bleibt s ' jetzt ! « » Na kost ja heunt nacht wieda aufischliefa dazua ! « » Muaß i di frag ' n , was i toa derf ? « » Jawoi , weil ' s mi aa was o ' geht , und weil ' s a Schand is für ins all mitanand ! « » Kümmer di du um dei Schand ; und dös mirkst da : was du willst , dös g ' schiecht gar nia ! « » Na geh ' n i ! « » Geh zua ! Hab i di vielleicht bettelt , daß d ' bleibscht ? Schaug mir amal so was o ! Machet dös Viech da herin in aller Fruah scho an Krach , daß ma ' s drei Häuser weit hört , und schmeißet mei G ' schirr umanand , und nacha reißt sie ' s Mäu geg ' n ihr ' n Vata auf ! « » Wann du mit Recht ' n umgehst , sagt koa Mensch was ! « » Allssammete , was i tua , is mei ' Sach ! Herr bin i , vastehst ; und dös gang mir grad no o , daß i in mein Haus an Schpion hamm müaßt ! « » Da hat ' s kan Schpion it braucht ; du bischt scho so auftrappt , daß ma di hör ' n hat müass ' n. « » Vo dem werd it g ' redt ! « » So ? Da derfat mi it red ' n davo ! « » Koa Wort werd it g ' redt vo dem ! Und dös sag i dir : bal i was spann , daß du da was aus ' n Haus außi tragst , na schlag i di amal mit ' n Ochsenfiesel her ! Du bischt ma no lang it z ' groß g ' wachs ' n ! « Indem jetzt der Ursula keine richtige Antwort einfiel , setzte sie sich auf einen Hocker und fing hinter der vorgehaltenen Schürze gottesjämmerlich zu weinen an . » So waar ' s nacha , daß mi ' s Kind von Haus waar und hätt koa Recht umadum , und bal mi dös sagt , was amal wahr is , na tat er gar sag ' n , er schlagt oan ' mit ' n Ochsenfiesel ; und d ' Muatta bal no lebat , de schaugat schö ... « Dem Schormayer war es nicht gar zu wohl , und er ging zur Türe . » Gel , « sagte er , » jetz kost rotz ' n ! Z ' erscht werd alls z ' sammgriss ' n vo lauta Wuat , und nacha werd g ' heant . Wia halt de Weibsbilder san , de damischen ! « Und damit ging er . Aber die Ursula war einmal im Zug und mochte nicht aufhören . » Dös wenn d ' Muatta wissat , wia ' s bei ins zuageht , de hätt ' jetzt ja im Grab aa no koan Ruah , und is grad guat , daß s ' nix woaß und nix siecht vo dem Saustall und vo dera Schand ... « Sie merkte erst jetzt , daß der Vater nicht mehr in der Küche war , und trocknete sich mit der Hand ihr nasses Gesicht ab und schnupfte auf , und dann griff sie nach dem Schürhaken und schaute gleich wieder fuchsteufelswild in die Welt . » An Grind schlog i ihr no ei ' , dera ! « sagte sie . Ja , die Weibsbilder ! Der Schormayer hielt die Hände verschränkt hinterm Rücken und ging in der Stube auf und ab . Noch was Dümmeres gibt ' s nicht wie die Ziefern ! Alles