würden sie vielleicht nach langem Reden darin einig werden , das Ding sein zu lassen , wie es von Anfang gewesen . Es wäre leicht möglich , in einigen folgenden Bändchen den Tod des Dorngrütbauern zu zeichnen , den Gegensatz zu zeigen zwischen dem Tod im Geiste und dem Tod im Gelde ; aber eben der Geist weigert sich dessen . Erstlich weil er sich Ännelis Tod nicht trüben lassen , weil er zweitens nicht von sich sagen lassen will , er hätte es , trotzdem daß er im Geist sei , doch nur aufs Geld abgesehen . Somit ist die Erzählung » Geld und Geist « vollendet . Über den Verhältnissen stehen die Persönlichkeiten , wie über der Neugierde die Liebe . Sollte es mir gelungen sein , den in vorstehender Erzählung aufgestellten Persönlichkeiten Leben einzuhauchen , Leben , welches Leser lieb gewonnen , lieb gewonnen wie das Leben werter Bekannter , teurer Kinder , welches sich entwickeln zu sehen zu den wesentlichsten Lebensgenüssen gehört , so daß man im Geiste sie fortbildet , auch wenn Gott den Faden derselben abbricht , die Erscheinung löscht , sie andershin versetzt : so steht der Entwicklung dieser Leben in neuem Rahmen nichts im Wege als zwei Dinge : Erstlich das Mißtrauen , als ob solche Erzählungen ebenso viele Schrepfhörner sein sollten , angesetzt den Finanzen des Publikums . Der Verfasser sagt es dem Publikum frank und frei ins Gesicht , daß er weit mehr zu des Publikums Nutzen zu schreiben glaubt als zum eigenen . Zweitens der Kopf des Verfassers und die Zeit , welche Gott ihm gibt . Dieser Kopf ist ungeordnet , unorganisiert , treibt allerlei einem neu aufgebrochenen Acker gleich , dessen wilde Triebe nicht gezähmt und geregelt worden ; die Zeit aber des Ausführens wird kaum mehr lange dauern , denn spät ward der Acker aufgebrochen , eine beschränkte Zeit hat jede Jahreszeit . Wie kein Jahr nur aus einem Frühling besteht , welcher Leben , und einem Sommer , welcher die Reife bringt , sondern auch aus einem Herbste , in welchem wohl manches keimet , aber für einen andern Sommer , und einem Winter welcher die feierliche Ruhe bringt zur Sammlung für den andern Sommer : so werden die Leben selten gefunden , welche die schaffende Kraft und die Wärme , welche zur Reife das Geborne führt , bis zu ihrem Ende bewahren . Wie nahe dem Verfasser der Herbst schon ist , der Saaten keimen läßtt doch nur für einen andern Sommer , wie nahe der Winter der nichts mehr gebiert , sondern das Geborne nur wahre für das neue Gottesjahr , das weiß eben Gott alleine .