Hüat ' n braucha kunnt ' . « » I tat ma ' s selm zu der Arbet richt ' n , wann i du waar . « » Ja no , mi sagt g ' rad , wann eppa drei Kinda z ' viel waar ' n , und weil du aa zwoa hoscht ... « » Wer red ' t denn vo mir ? « » Mi sagt ja g ' rad , für den Fall , daß ' s eppas wurd mit ins zwoa , und es war si a Hindernis vorhand ' n z ' weg ' n die Kinda . « » Auf des sell gang ' s aa nimma z ' samm , aba i ko dir heunt no gar nix sag ' n , was i an Sinn ho . Dös geht so schnell it bei mir , und i bi mir it g ' scheit gnua . « » Heirat ' n is it Kapp ' n tauscht , « sagte die Limmerin , » und a niada Mensch muß si dös g ' nau überleg ' n , und du werst na scho wieda zuakehrn , Schormoar , bal dir allssammete paßt . « » Dös is amal richti , « versicherte der Schormayer , » überlegt muaß de Sach wern . Dös laßt si net auf ja und na richt ' n , und i wer jetz dahoam nachdenka über dös . « » Moanst d ' , bei mir is anderst ? « fragte die Kaltnerin . » I woaß ja no gar nix vo dir . « - » Mi derfragst d ' leicht . « » Mit n ' Derfrag ' n is it to ; mi muaß aa wiss ' n , wia du ' s mit deine Kinda hoscht . « » Desz ' weg ' n sag i ja , daß i a Zeit brauch zu ' n überleg ' n. « » Is ja recht . Überlegst d ' as halt ! « Die Kaltnerin hatte ihr mildes Wesen abgelegt und wollte sich nicht mehr liebreich zeigen ; und wie der Schormayer aufstand und allerseits einen herzlichen Abschied nahm , verklang ihr Gegengruß beinahe hinter dem Tuch . Dann aber , als er schon unter der Türe stand , schien es ihr doch , daß ihrerseits nichts versäumt werden dürfte , und sie schrie ihm nach , etwas hätte sie noch vergessen : daß ihr Vetter , der Buchberger von Glonn , kinderlos sei und nach seinem Ableben ihr an dreitausend Mark hinterlassen müsse , wenn es nach Rechten gehe . » Ganz guat , « sagte der Schormayer , » und nacha , bal i also de Sach übalegt hab ' und bal s ' in Richtigkeit is , nacha kimm i wieda oder i tua dir a Botschaft , daß du zu mir umi kimmst . Pfüat di ! « Und damit ging er zum Hause hinaus und schmunzelte ein wenig , weil der Tretter noch zwischen Tür und Angel mit den Limmerischen und der Kaltnerin eine Verhandlung hatte . Erst am Ende der Dorfgasse holte ihn der Viehhändler ein . Sie gingen eine Weile miteinander , ohne zu reden ; der Tretter hustete , weil ihn das Laufen angestrengt hatte , und der Schormayer rülpste etliche Male recht kräftig . » Dös Schweinerne war aba fett « , sagte er . » Ja , ja . Und wia g ' fallt s ' da ? « » Han ? « » Wia s ' da g ' fall ' n hat ? « » I hab d ' as scho g ' sagt , daß s ' z ' alt is . « » Z ' alt ? « » Ja , und mehra wia drei Kaibln hat s ' aa scho g ' habt . Do ko ' st du mir nix fürmacha . « » Drei Kaibln ? Vo wem redst denn du ? « » Vo da Kuah halt ! Aba mi drahst du net a , mei Liaba ! « » Wer red ' t denn vo da Kuah ? I frag di , wia da de Kaltnerin g ' fall ' n hat . « » Ah so ! « Der Schormayer lachte still vor sich hin . » Du moanst de Kaltnerin ? « » Freili ! Daß d ' mi fei du net vastand ' n host , du Plana , du elendiga ! Jetzt sag aba g ' scheit , was d ' moanst ! « » I moan gar nix , Tretter . « » No dös sell muaßt d ' do wiss ' n , ob sie dir g ' fall ' n hat und ob ' s mögli waar . « » Mögli ? Warum net ? Mögli is all ' s. « » Sie is koa uneben ' s Weibsbild , derfst d ' ma ' s glaab ' n , Schormoar . Mir hot sie recht guat g ' fall ' n. « » Dir ? « » G ' wiß is ' s wahr . I kenn s ' scho länga , und i gib ihr dös best ' Zeugnis . « » Nacha sollst da s ' selm aufg ' halt ' n , wann ' s d ' vielleicht do no dös drittmal zu ' n heiret ' n kamst . « » Ah was ! Jetzt hör mit deine G ' spaßetln auf und red a Wort ! Magst d ' as , oder magst d ' as it ? « » I woaß it . « Da merkte der Viehhändler wohl , daß er kein schleuniges Geschäft machen könne ; aber als ein zäher Mann mochte er nicht so schnell von seinen Absichten lassen , und er versuchte noch mancherlei . Der Schormayer gab ihm keine Hoffnung und nahm ihm keine . Er war so lustig aufgelegt wie schon lange nicht mehr