g ' hört a Bäu ' rin eina ; es is amal net anderst . « » Na stellst da halt oani ei ! « » Han ? « » A Bäu ' rin stellst da ' r ei , na bischt wieda aufg ' richt . « Die Kaltnerin war recht lebendig geworden und probierte es mit einem freundlichen Lachen , aber der geschwollene Backen gab ihm einen schmerzhaften Zug . » No mal heiret ' n , moanst ? « » Wos denn ! Du brauchst no it vazag ' n , und bist no bei die best ' n Jahr . « » Dös nämli sag i aa , « schrie der Tretter lärmend und schob dem Schormayer ein gefülltes Schnapsglas hin . » Da , trink amal , daß d ' a Schneid kriagst ! « » Dank schö ; auf ' s Wohlsei ! « » Sollst d ' scho leb ' n aa ! Herrgottsaggerament , wann oana so bei ' n Zeug is wia du , und red ' t von Übageb ' n ! « » Ja , mei Liaba , an Fufz ' ga g ' spür i guat ! « » Schaug ' an Ertl Kaschpa o ! « sagte die Limmerin . » Der is nah bei sechzgi g ' wen , wia ' r a de Gleixnerin g ' heiret hot ; und jetz is sie scho mit ' n dritt ' n Kind in da Hoffnung . « - » Geh ? « » Freili . Gel , dös muaßt aa sag ' n ? « fragte sie ihren Mann . Und der Limmer nickte zustimmend mit dem Kopf . » Is scho wahr ; an Ertl de sei ' bringt jetzt dös dritt ' . « » Na waar ' s ja no gar it so weit g ' feit ! « lachte der Schormayer . » Durchaus it « , bestätigte die Limmerin . » Aba was is denn , mögt ' s net a bissel was z ' ess ' n ? A G ' selcht ' s mit an Kraut hätt ' i. « » Tua ' s no her ! « lärmte der Tretter ; und weil auch der Schormayer nicht ablehnte , ging die Bäuerin in die Küche . Die Kaltnerin rückte noch um eines Näher und schien mit der Zeit eine umgängliche und gesprächsame Person werden zu wollen . » Is schad ' , daß d ' a G ' schwär host « , sagte der Tretter zu ihr . » Warum ? « » Weil ma it siecht , wie ' s d ' ausschaugst . Sie is sinscht it so unsauber ! « versicherte er dem Schormayer , der freundlich nickte . » Mir feit sinscht gar nix , « sagte die Kaltnerin eifrig , » und ' s Kranksei is mir eppas Fremd ' s , und z ' weg ' n dem Zähnweh schauget i gar it um , wann i an Arbet hätt ' , aba weil i nix z ' toa hab ' , bleib i halt in da Stub ' n. « » Bist da auf da Visit ' ? « fragte der Schormayer . » Ja und na , wia ma ' s nimmt . I hocket mi it her bloß zu ' n Hoamgart ' n , aba i bin in Kaff mit ' n Atzenhofer von da , und jetz is mir ganz passet , daß i bei ' n Limmer untasteh ko . « » So , du willst was kaffa ? Is dös na a größers Sach ' ? « » Eppas über vierz ' g Ta ' werk . « » Alloa werst na wohl it furt haus ' n woll ' n ? « » N ... ja . « » Dös leid ' n mir gar it , daß du Wittiberin bleibst , « sagte der Tretter . » Gel , Limmer , dös gibt ' s it ? « » Besser waar g ' schafft , wann s ' an Beistander hätt . « » Was na für oan ? « greinte die Kaltnerin . » Vielleicht wieda so oan , der all ' s vasauft , was i derarbet ? « » Öhö ! Es werd scho anderne aa no geb ' n ! Paß no auf , was da ' r i für oan auftreibt ! « » Siehgst , Kaltnerin , « sagte Schormayer schmunzelnd , » mir zwoa bringan an Tretter in Schwung . Für mi muaß a ' r a Weibets sucha und für di an Mo . « » Wia waar ' s denn , bal i enk zwoa glei frischweg z ' sammspannet ? « schrie der Viehhändler lustig . Der Schormayer ging lachend darauf ein und meinte , das ließe sich wohl überlegen , und wenn ihn die Kaltnerin für einen Ganzen nehme , könne die Handelschaft am Ende gar noch richtig werden . Die Kaltnerin zog den Kopf tiefer ins Tuch zurück und sagte , da sei doch kein Ernst dabei , und der Tretter sei überhaupt so einer , der die Leute foppe . » Dös is durchaus gar it g ' foppt , « schrie der Viehhändler , der einen schönen Profit in der Ferne winken sah und darum dringender wurde . » Warum soll nacha dös bloß a G ' spaß sei ? Der Schormoar werd koa ' ganz Junge net mög ' n , de hint und vorn nix vasteht , und du waarst ganz passet für eahm . Du bischt deiner Sach schö fürg ' stanna in Inzemoos und host it viel Hilf g ' habt dabei . « » Dös sell is g ' wiß und wahr ; Hilf ' hon i gar koane g ' habt , und überhaupts hon i de letzten Johr alloa auf d ' Arbet denka müass ' n , wei ' ... «