vornehm , aber bhalt se uf dyne Wege , bhalt ne dr Friede im Herze u dr Friede im Hus u dFreud für e Himmel . Bhalt se als Gschwisterti unter enandere , daß eys em andere sy Trost ist , sys Hauptküssi , we sHerz schwer ist u dr Kummer zvorderist . La nüt zwüsche yche cho , nit dr Tüfel , nit e Mönsch , und was i sHus chunt , o Vater , das segne auch , nimms uf i Bund , durchfürs mit dym Geist , la is es zum Engel werde , der is dr Himmel no besser zeigt . Gern wey mr ihm nahgah , mir bigehre nit voruszgah . Gib am Resli e rechti Frau mit dm rechte Geist , der nahm Friede trachtet u nah dem , was not tuet fürs ewig Lebe . Gib Beide Sanftmuet und Geduld , daß sie dr Glaube u dr Muet anenandere nie vrliere , daß dSunne nie untergeyht vor ihrem Zorn , daß sie nie schlafe , oder sie heyge vor dir enandere dHänd gä u guet Nacht gseit u du heigist se gsegnet . O Vater , viel hey mr dih betet , aber wos us rechtem Herze chunt , wirds dr nie zviel sy , u wer weiß , wie lang mr no Zyt hei z ' bete . Machs wied witt deretwege , aber üsi King vrgiß nit u üse Seele erbarm dih ! « » Amen « , sagte Christen . Es war an den beiden folgenden Tagen fast , als ob eine Leiche im Hause wäre , ein Gegenstand stiller Trauer , über den zu reden jedermann sich scheute ; in stillem Wesen verrichtete man seine Arbeit , aber jedermann schien gerne allein zu sein , als ob er noch mehr innerlich als äußerlich zu verwerchen hätte . Dieses innerliche Verwerchen ist eine altadeliche Tugend , oft stillen Leuten angeboren , es ist eine reiche Werkstätte : in derselben werden die Grundsätze geschmiedet , auf welche Menschen absetzen , um ihre Namen im Himmel anzuschreiben , da werden die Seelen geläutert zu reinen Spiegeln , in welchen Gott zu schauen ist , da werden die Leben geweiht zu heiligen Opfern , welche ewig und in alle Ewigkeit gelten . Knechte und Mägde merkten wohl , daß etwas obhanden war , und aus einem natürlichen Instinkte verschwanden sie , so viel sie konnten , gaben Raum zu einem vertrauten Wort . Dennoch gab es sich nicht bis am Mittwoch abends , als eben auch Knechte und Mägde abseits waren . Der Vater , der auf dem Bänkchen sein Pfeifchen rauchte sagte , er hülfe hineingehen , der Wind sei sauer und neuis sollten sie doch abreden . Drinnen frug der Vater : » Wer fahrt ? « » Ich , denk « , sagte Resli . » Was wotsch für e Wage näh ? « » Denk dr breitschienig « , antwortete derselbe . » Ist der nicht z ' schwere ? « » Sechs Bäum soll ich doch lade , u da mueß es e guete Wage sy . « » Ists nit zviel ? « fragte der Vater . » Es macht sich , der Weg ist gut , dLade sy tür , un es geyht alles nidsig , u was me ungereinist füehrt , dara brucht me nit zwure z ' mache « , antwortete Resli . » Wennd gfahre magst , mir ists recht « , sagte der Vater . » Aber was willst du für Bescheid geben , darüber muß man doch auch reden « , sagte Christeli . » He , ich habe gedacht , kurzen « , antwortete Resli und stützte den Kopf in die hohle Hand , als ob ihm das Licht weh täte in den Augen . » Man kann kurzen geben und doch mancher Gattig « , antwortete der Vater . » Da ist nur ein Bescheid möglich « , sagte Resli , » auf die Geding hin gibt es nichts aus der Sache , ich will nicht , daß alle ihr Gluck einschießen müssen für mich , und für was am End ? Für öppis , wo no ke Mönsch weiß , was daraus wird . Zuerst ists mr gsi , dr Knecht chönn fahre , aber du han ih denkt : aständig sygs , was ih agfange heyg , das mach ich selber us . U de ist mr ds Meitschi zSinn cho , das duret mih ; so ists nit , wies dr Schyn het , es het mih düecht , emel einist möcht ihs no gseh . Gangs de nache wies well . « » Was meinst du , das nicht gehe ? « fragte Christeli , » man muß doch zuerst über eine Sache reden , ehe man den Mut verliert und den Stecken wirft . « » Das ist doch öppe nicht nötig zu sagen « , antwortete Resli . » Der Alt hat dSach so gestellt , daß gar nichts daran zu machen ist . Der infam Hund weiß wohl , was er macht , er will nichts von der Sach und will damit nur einen Andern in das Garn jagen . Ich merke ihn wohl , aber dem sage ich noch was , ehe wir auseinander kommen ; der graue Schelm muß wissen , daß wir auch an einem Ort daheim sind und nit Hunde sind . Belle cheu si de nadisch da nide besser als wir hier oben . « » Nit « , sagte Änneli , » so mußt du nicht tun ; wenn man ein Meitschi lieb hat , so muß man dessen Vater nicht schelten , ästimiere sött me ne , syg er de wie nr well . Aber von der Sach muß man reden stückswys u se nit so arfelswys desusschieße . Was meinst , was geht nicht , was ist nit z ' gattige ? « » He , da will er vor allem aus , daß