der äußeren und inneren Stürme und Katastrophen sollten die Tage ernster , gesammelter , » sühnender « Arbeit folgen . Ja ! Er wollte arbeiten , besaß er doch noch Ideale ! Vielleicht noch zwei , vielleicht sogar noch drei , vielleicht auch nur noch eins . Er vermied es , sich zu fragen , wie dieses eine , dieses letzte » Ideal « hieße , wie es beschaffen wäre , in welcher Richtung es läge - ? Er wußte , daß er diese Frage vermied , und das beunruhigte ihn . Und doch freute es ihn zugleich , daß er sich überhaupt noch entschließen konnte , im Dienste eines » Ideals « zu arbeiten . Ja ! Er wolle arbeiten . Und war das im tiefsten Grunde auch nur eine Resignation - schließlich bedeutete dieser Entschluß doch auch eine Hoffnung auf die Zukunft und eine Bürgschaft für die Zukunft . Adam zweifelte daran wenigstens nur dann und wann . Im Uebrigen wurde er von Tag zu Tag mehr und mehr guter Dinge . Er kostete die kargen , letzten Zeitläufte seiner » Freiheit « in sanfter Behaglichkeit aus . Der Sommer war so schön , die Rosen blühten , bald mußte es auch Levkojen und Reseda geben . Und sonst - » na ! Ick bin ja man ooch bloß in absentia uff der Welt « - tröstete sich Adam - der brave Klempnergeselle behielt doch Recht . » Auf welcher Welt werden wir einmal nicht in absentia dasein - ? « Adam hatte gut fragen . Die Antwort war ihm ja doch furchtbar schnuppe . - Ende .