lieber nichts mehr davon hören . So tue er es ihm zu Gefallen , aber dessetwegen sollten sie nicht meinen , sie könnten mit ihm machen , was sie wollten ; so es Meitschi sei immer z ' tröste , un öppe dr Narr mache und sih hingersinne , das sei in seiner Familie nicht dr Brauch . Gits nit dä , su gits en Angere , u gits Kene , so cheu mrs süst mache , so denk me i syr Familie . U de wärs nimme Zyt , öppe lang no z ' rede , es sei schon vier , und sie hätten noch angere Sache auszumachen . Nun begann er zu seufzen und zu berzen wegen den Laden , wenn er die nur daheim hätte , er hätte sie nötig und wisse nicht , wie sie holen , da sie alle Hände voll zu tun und alle Tage gleich nach morgens zwei Uhr zwei Züge im Felde haben müßten . DKalbete , die könnte man allfällig durch einen Jungen holen lassen , aber dLade , die mangelten Zeit und Rosse , und er wüßte sy Seel nicht wie machen ; se z ' vrdinge z ' füehre , verteure sie ihm gleich , daß er sie ringer , es wüß ke Mönsch wo , kauft hätt . Deretwegen , sagte Änneli rasch , sollte er nicht Kummer haben , ein paar Bäume Laden zu führen , hätten sie immer Zeit , zugleich könne man Bricht bringen und dSach usmache ; am Donnstag oder Freitag , wenn es ihm recht sei , gebe sich das schon . Eingemärtet habe er das Fuhren nicht , sagte der Bauer , und wenn es etwa viel kosten sollte , so wollte er lieber noch warten . Das sei nun gleich , eingemärtet oder nicht , was man anerbiete , sei anerboten , und dafür nehme man öppe kein Geld , sagte Christen . Er solle nur sagen , an welchem Tage es ihm am anständigsten sei . Wenn das so gemeint sei , antwortete der Dorngrüter , so wolle er es mit Dank angenommen haben , all Tag seien ihm gleich , dr Freitag noch schier lieber als der Donnstag . Öppe Futter brauchten sie nicht mitzubringen , der Gattig hätte er genug ; mit Haber zwar sei er nicht am besten versehen , aber dest besser sei das Heu , und wenn es noch etwas mehr sein müsse , so täte es Reiterkorn auch . Aber jetz hulf er fort , bis sie daheim seien , sei es längst Nacht . Er solle nicht pressieren , hieß es , allweg doch vorher noch recht essen und trinken , wofür sonst wärs da ? Das ließ er sich allerdings nicht lange sagen , und Glas um Glas rutschte ihm runter , man wußte nicht wie , und wer weiß , wie lange er gesessen , wenn Anne Mareili nicht immer heftiger am Heimgehn getrieben hätte . Es hatte , wie unsere Weiber zu sagen pflegen , voll bis obenaus , es zwitzerte ihm vor den Augen , und unendlich viel hätte es darum gegeben , wenn es sein Haupt hätte legen können auf ein Bett in dunkler Kammer und da so recht ausweinen Liebeszorn und Liebesangst , verbergen können das eigene Herz vor den eigenen Augen . Es war ihm so wind und weh , da wegzukommen , es fühlte immer mehr , daß es seiner nicht Meister sei , ein Reiz seiner Herr werde , dem untertan zu sein es nicht gut ist , sintemalen man nie weiß , was alles zu tun er imstande ist . Es fühlte sich in einem Zustande , in welchem eine Wolke ist , die regnen möchte , aber bereits ein Wesen fühlt , das den Regen hemmt , dafür aber hageln läßt ; denn obs regnet oder hagelt , hängt nicht von der Wolke ab , sondern von der Luftschicht , in die sie gerät , von dem Winde , der über sie hinweht . So brachte es Anne Mareili zum Aufbrechen , aber holdselig war es dabei nicht , es sah aus , als wenn es zürnte , und es zürnte allerdings , und zwar über alles : über ihns , weil es mit dem Weinen kämpfen mußte , über den Vater , weil er so getan , daß den Andern der Mut zu entfallen schien , über Resli und seine Leute , weil sie die Sache ins Bedenken gezogen , so gleichsam sie an eine Kommission gewiesen . Ach ja , an Kommissionen weisen , das ist ein prächtig Ding , denn jedwede Sache soll doch reiflich erwogen , jeder Beschluß rundum bedacht sein , ehe er gefaßt wird . Aber wo ein jung Herz in Liebe schlägt , da sind solche Kommissionen und ihr Erwägen ein gräßlich Ding , denn was kömmt da wohl alles ins Spiel und was wird wohl alles bedacht und wie lange geht es wohl , bis eine Kommission eine Sache ausgedacht ! Und wo ein ander Herz in Eifer für eine schöne Sache schlägt , im Feuer der Begeisterung sie erfaßt , in der Klarheit eines reinen Aufblickes sie erschaut hat , was wer , den diesen Herzen so oft Kommissionen für ein schändlich , greulich Ding ! Es kömmt einem manchmal vor , als ob solche Kommissionen nichts respektierten als ihren eigenen Kot und sich als Käfer dächten und alles ihnen Vorgelegte als Düngerklötze , die sie nach Lust und Bequemlichkeit zu durchwühlen hätten , um an dem einen Teil sich selbst zu mästen , vom Rest aber zu sagen , es sei halt Dünger und Dünger gehöre auf den Mist . Es gibt Kommissionen , die weder Sinn , Verstand noch Willen haben zu dem , wofür sie kommittiert sind , die nichts als Kyb , Neid und Eigendünkel haben und daher wirklich nichts respektieren als den eigenen Kot . Manchmal ignorieren sie vornehm , was ihnen übertragen worden , und man hat