git . « So entschuldigte Resli , aber wohl war es ihm doch nicht dabei . Von der Hauptsache war über dem Essen nicht die Rede ; erst als niemand mehr essen mochte , der Wein gebracht wurde und billig gelobt war , denn es war nicht Kuttlenrugger von Erlach oder Biel , frug Christen , nachdem ihm Änneli bereits mehrere Winke gegeben hatte : » Und , wie hey mrs wege diesem , wes Euch recht wär , üs wärs gar aständig . Wir alte afe u wüsse nit , wie lang mrs no mache , u da wär us denn dra glege , we mr wüßte , wem wir die Sache hinterließen . Wir haben es Üsem schon lange gesagt , er söll wybe , aber es het ne neue kes Meitschi chönne adrähye , bis er Euers gesehen hat , an dem hanget er jetz grusam ; ds Meitschi hätt auch nichts darwider , meint er , und wenns Euch recht wär , so hulfen wir eine Hochzeit machen . Öppe aparti rühmen will ich nicht « , sagte Christen , » aber ich denke , wenn sie zusammenkommen und ume e kly zur Sach luegen , so werden sie öppe ihr Lebenlang mehr als genug haben . « Änneli wischte sich die Augen , Christeli war hinausgegangen , als der Vater begann , Annelisi auch , Resli und Anne Mareili schwiegen ; der Dorngrütbauer versorgete noch ein ansehnlich Stück Hamme und sprach endlich : Wege desse sei er eigentlich nicht hiehergekommen , und wenn er gewußt , daß es sövli ärst sei , so hätte er vielleicht Laden Laden sein lassen . Aparti hätte er nichts gegen sie , wegen der Fürnehmi wolle er ihnen nichts vorhalten , es könne nicht en iedere dr Fürnehmst sy , und wegem Reichtum chönnt me luege . Aber wohl weit sei es ihm abhanden , und so wisse man nicht , wie es einem King gehe , und dara sölls doch am ene Vater am meiste glege sy . Mi chönnts schindte , mi vernähmts nit , bis es z ' spät wär . Und er müsse sagen , da sei er am chutzligste ; er möge viel erleiden , aber daß man einem seiner Kinder Böses tue , das mög er nicht erleiden , da wär er imstande , ds Wüstest z ' mache ( Anne Mareili machte ganz bedenkliche Augen , es schwieg wohl , aber in den Augen stand geschrieben : O Ätti , wie lügst ! ) . Er wisse wohl , daß man mit den Meitschene nicht viel machen könne und man sie dafür hätte , um sie z ' vrmanne , aber dafür sei man da , um zu sehen wie . Wenn er Anne Marei dem ersten besten Schlabi hätte geben wollen , so könnte dasselbe schon Großmutter sein . Nun tat auch Änneli eine Rede dar und meinte , das hätten sie ihm z ' danken , daß er sövli für dKing lueg , aber er solle auch denken , daß der liebe Gott sein Kind eben für ihren Resli habe aufsparen wollen . Kummer , daß es ihm nicht gut gehe , solle er nicht haben . Er solle fragen , bös Lob hätten sie nicht , und vor Gott und Menschen hätte es schon manchmal versprochen , eine böse Schwiegermutter wolle es nicht sein , ein Sühniswyb müsse es , wenn es nur e chly gattlig tue , bei ihm haben , wie es daheim nie besser gehabt . Deretwegen könnte er sein Kind ungesorget ziehen lassen . Von wegen dem lieben Gott , sagte der Bauer , möge er nicht viel hören ; wenn er gewollt hätte , so hätte der nicht viel dazu zu sagen gehabt . Er wolle der Sach nicht ab sein dahin und daweg , aber wie man bette , so liege man . Ds Meitschi sei ihm aparti nicht vrleidet daheim , Zeit wärs afe mit ihm , aber daneben hätte er noch immer z ' esse und z ' werche für ihns . Er wolle lose , was sie im Sinn hätten zu tun , wenn es etwas aus der Sache gebe . » Das « , sagte Christen , » versteht sich von selbst , Resli ist dr Jüngst u nimmt dr Hof öppe um enes Billigs u git de Angere use , was öppe recht ist . « » Es ist mit dem gar es Ungwüsses « , sagte der Bauer , » es kömmt immer darauf an , wer dahinterkömmt ; es geht afe unerchannt , die Buben sollen mehr herausgeben , als ihnen bleibt . So gehts nicht gut , dBauern will man zBode mache , dHäftlikrämer und dSchryber söllen obenauf , das ist schon lange zwegkorbet . Ds Best ist , man lasse die Sache machen bei Lebzeiten , dann hat man es in der Hand und kann machen , wie es einem gefällt , und wenns einmal abgetreten ist , so ist es abgetreten , es wird dann öppe niemand mehr viel daran machen können . « Das hätte sich hier nicht nötig , sagte Christen , und gebe nur unnötige Kosten . Wie recht , komme der Hof dem Jüngsten zu , niemand hätte etwas darwider , und zviel zu geben , werde ihm kein Mensch zumuten . Es sei Landsbrauch , daß die Höfe beisammenblieben , und so müsse es auch sein . Wenn man die Höfe verteilen wollte , so wäre ds Buren us und alles ginge zgrund . Man könnte keinen Zug mehr haben , hätte auf die magern Büggel keinen Aufzug mehr , die Heimet würden ermagern und die Leute dazu . Alles wollte nur am Land hangen , und wie es mit den kleinen Heimeten gehe , sehe man gut . Sie vermöchten weder sich noch ihre Besitzer zu erhalten ; die Meisten , welche nicht Geld außerhalb des Hages zu nehmen wüßten , gingen ja auf solchen Kühheimetlene zugrunde