furor! Parte del Koro. Per the, se in fredde vene Pigro ristagna e langue, Bolle di nuovo il sangue D' insolito calor. Tutto il Koro. Ah le nostr' alme accendi Del sacro tuo furor. Parte del Koro. Chi the raccoglie in seno, Esser non può fallace; Fai diventar verace Un labbro mentitor. Tutto il Koro. Ah le nostr' alme accendi Del sacro tuo furor. Parte del Koro. Tu dai corragio al vile, Rasciughi al mesto i pianti, Discacci dagli amanti L'incommodo rossor. Tutto il Koro. O fonte de' diletti, O dolce obblio de' mali, Accendi i nostri petti Del sacro tuo furor. Chor. Beim Schall deines Lobes, o Vater Bacchus, steige herab vom Olymp! Entzünd' unsre Seelen mit deiner heiligen Wut! Ein Teil des Chors. O Quelle des Vergnügens, o süße Vergessenheit der Sorgen, du erhebst an deinen Festen uns über der Sterblichkeit Loos. Der ganze Chor. Entzünd' unsre Seelen mit deiner heiligen Wut! Ein Teil des Chors. Durch dich, wenn in kalten Adern träge das Blut schleicht und matt wird, wallt es von neuem mit ungewöhnlicher Wärme. Der ganze Chor. Entzünd' unsre Seelen mit deiner heiligen Wut. Ein Teil des Chors. Wer dich in den Busen aufnimmt kann kein Betrüger sein. Durch dich vergisst sich der Lügner, und redet Wahrheit. Der ganze Chor. Entzünd' unsre Seelen mit deiner heiligen Wut. Ein Teil des Chors. Du gibst dem Feigen Mut, trocknest dem Betrübten die Tränen, verjagst von liebenden Seelen die beschwerliche Schüchternheit. Der ganze Chor. O Quelle des Vergnügens, o süße Vergessenheit der Sorgen, entzünd' unsre Seelen mit deiner heiligen Wut. Der Gesang war für zwei Soprane und einen Alt. Die Melodien schmolzen reizend in eine Harmonie, einfach, und abwechselnd voll; die Instrumente flogen jubelnd dazwischen. Hildegard ward von der schönen, so ganz Griechischen Natur entzückt. Ihr Gesicht glänzte von süßer Empfindung; sie rief einmal über das andre ihm zu: »Vortreflich!« Selbst die Mutter stand dazwischen auf, ließ ihre Arbeit, und lauschte. Lockmann war höchst glücklich. Hildegard sagte noch: »Der Chor bleibt der Musik eigen, und ist ihr höchster Triumph über die andern Künste; weder die Poesie noch die Malerei kann das übereinstimmende Gefühl einer Menge so stark ausdrücken. Bei jener ist das Wort zu willkührlich, als dass viele eben dasselbe treffen sollten; diese hat nur Moment, und zu wenig Dauer. Die Worte der Poesie zeigen sich hier nur wie Wellen im Sturm auf der Tiefe. - Und welch ein treflicher Rhythmus zum Tanze!« Lockmann fuhr fort: