. Da unsere Sensationen oder andere Gefühle die einzigen Dinge sind, welche wir direkt beobachten können, so würde eine vollständige beschreibende Sprache eine Sprache sein, in welcher ein Name für eine jede Varietät von elementarer Empfindung oder von elementarem Gefühl vorhanden ist. Kombinationen von Empfindungen oder Gefühlen lassen sich immer beschreiben, wenn wir Namen für ein jedes der elementaren Gefühle haben, woraus sie zusammengesetzt sind; aber Kürze der Beschreibung und Klarheit (welche oft von der Kürze abhängt) wird dadurch sehr gefördert, dass man nicht allein den Elementen, sondern auch allen oft wiederkehrenden Kombinationen deutliche Namen gibt. Ich kann bei dieser Gelegenheit, nichts Besseres tun, als einige von den vortrefflichen Bemerkungen, welche Hr. Whewell158 über diesen wichtigen Teil unseres Gegenstandes gemacht hat, anzuführen. »Die Bedeutung von [beschreibenden] technischen Ausdrücken,« sagt er, »kann in dem ersten Falle nur durch Übereinkunft festgestellt, und kann nur dadurch verständlich gemacht werden, dass man das, was die Wörter zu bedeuten haben, den Sinnen darbietet. Die Erkennung einer Farbe aus ihrem Namen kann nur durch das Auge gelehrt werden. Keine Beschreibung kann einem nur Hörenden beibringen, was wir unter Apfelgrün oder Berlinerblau verstehen. Bei dem ersten Beispiel könnte man vielleicht voraussetzen, das Wort Apfel, welches sich auf einen so bekannten Gegenstand bezieht, errege die Idee der Farbe schon genügend in dem Geist. Aber man kann leicht sehen, dass dies nicht wahr ist, denn das Grün der Äpfel ist sehr verschieden, und nur durch eine konventionelle Wahl können wir das Wort einer besonderen Schattierung dieser Farbe beilegen. Wenn dies einmal geschehen ist, so bezieht sich das Wort auf die Sensationen und nicht auf Theile des Wortes; denn diese treten in die Verbindung bloß als eine Hülfe für das Gedächtnis, es werde die Idee durch einen natürlichen Konnex, wie beim Apfelgrün, oder einen zufälligen, wie beim Berlinerblau erregt. Um aus derartigen technischen Ausdrücken den gehörigen Vorteil zu ziehen, müssen sie unmittelbar mit der Wahrnehmung, der sie angehören, assoziiert, und nicht durch die vagen Gebräuche der gewöhnlichen Sprache damit verbunden werden. Das Gedächtnis muss die Sensation zurückhalten, und das technische Wort muss so direkt, wie das familiärste Wort, und noch deutlicher verstanden werden. Wo wir Ausdrücke finden, wie zinnweiss oder tombakbraun, da sollte die damit bezeichnete metallische Farbe ohne Verzug und Mühe unserem Gedächtnis vorschweben«. »Dies - was in Beziehung auf die einfacheren Eigenschaften der Körper, wie Farbe und Gestalt, in der Erinnerung zu bewahren von großer Wichtigkeit ist - ist nicht weniger wahr in Beziehung auf zusammengesetztere Begriffe. In allen Fällen wird die besondere Bedeutung des Wortes durch Übereinkunft festgestellt; und um das Wort zu gebrauchen muss man mit der Übereinkunft vollkommen bekannt sein,