Sie erzeugt Trugschlüsse von »die Frage zum Satz erhebenden Namen«. Die Eigenschaft, von der wir untersuchen wollen, ob sie ein Ding besitzt oder nicht, hat sich mit dem Namen des Dinges so vergesellschaftet, dass sie ein Teil seiner Bedeutung geworden ist, so dass wir durch das bloße Aussprechen des Namens den Punkt voraussetzen, der noch zu beweisen war; eine der häufigsten Quellen von, dem Anscheine nach, selbstverständlichen Urteilen. Ohne noch mehr Fälle anzuführen, um die Veränderung zu erläutern, welche der Gebrauch fortwährend in der Bedeutung der Wörter hervorbringt, will ich als eine praktische Regel noch hinzufügen, dass der Logiker, da er nicht im Stande ist, solche Veränderungen zu verhindern, sich ihnen gutwillig unterwerfen sollte, nachdem sie unwiderruflich Statt gefunden haben, und dass, wenn eine Definition nötig ist, er das Wort nach seiner neuen Bedeutung definieren sollte; indem er die frühere als eine zweite Bedeutung beibehält, wenn es nötig und Aussicht vorhanden ist, sie der philosophischen Sprache oder dem gemeinen Gebrauche zu bewahren. Die Logiker können nur die Bedeutung von wissenschaftlichen Ausdrücken machen, die aller anderen Wörter wird durch das gesamte menschliche Geschlecht gemacht. Aber die Logiker können genau ermitteln, was dunkel wirkend den Geist der Menschen zu dem besonderen Gebrauch eines Wortes geführt hat; und wenn sie dies gefunden haben, so können sie es in so klare und bleibende Worte kleiden, dass die Menschen die Bedeutung, welche sie vorher nur fühlten, nun sehen, und dass sie dieselbe nunmehr nicht in Vergessenheit geraten oder missverstehen lassen werden. . 1. Wir haben bisher nur eines von den Erfordernissen einer für die Erforschung der Wahrheit geeigneten Sprache untersucht; das nämlich, dass ein jeder von ihren Ausdrücken eine bestimmte und nicht misszuverstehende Bedeutung habe. Wie wir indessen bereits bemerkt haben, gibt es noch andere Erfordernisse, von denen einige nur im zweiten Grade wichtig sind, eines aber ein fundamentales ist, und an Wichtigkeit nur der bereits so weitläufig erörterten Eigenschaft nachsteht, wenn es ihr überhaupt nachsteht. Um die Sprache für ihre Zwecke geschickt zu machen, sollte ein jedes Wort nicht nur seine Bedeutung vollkommen ausdrücken, sondern es sollte auch keine wichtige Bedeutung ohne ihr Wort geben. Für Alles, worüber wir häufig Gelegenheit haben zu denken, und für wissenschaftliche Zwecke sollte ein angemessenes Wort vorhanden sein. Dieses Erfordernis der philosophischen Sprache kann von drei verschiedenen Gesichtspunkten aus betrachtet werden, indem eine gleiche Anzahl von Bedingungen darin inbegriffen ist. . 2. Erstens. Es sollten alle diejenigen Namen vorhanden sein, welche erforderlich sind, um eine solche Aufzeichnung einzelner Beobachtungen zu machen, dass die Worte der Aufzeichnung genau zeigen, was für eine Tatsache man beobachtet hat. Mit anderen Worten, wir bedürfen einer genauen beschreibenden Terminologie