verschiedener Ursachen sind, so können sie nur koexistieren, weil ihre Ursachen koexistieren; und die Gleichförmigkeit der Koexistenz zwischen den Wirkungen, wenn eine solche vorhanden ist, beweist, dass diese besonderen Ursachen innerhalb der Grenzen unserer Beobachtung gleichförmig koexistiert haben. . 2. Diese Betrachtungen zwingen uns aber anzuerkennen, dass es eine Klasse von Koexistenzen geben muss, welche nicht von Ursachen abhängen können, nämlich die Koexistenz der letzten Eigenschaften der Dinge, jener Eigenschaften, welche zwar die Ursachen aller Naturerscheinungen, aber nicht selbst durch irgend eine Naturerscheinung verursacht sind, und für welche sich nur durch das Zurückgehen auf den Ursprung aller Dinge eine Ursache finden ließe. Aber unter diesen letzten Eigenschaften gibt es nicht allein Koexistenzen, sondern auch Gleichförmigkeit der Koexistenz. Es können allgemeine Urteile aufgestellt werden, und es werden auch solche aufgestellt, welche behaupten, dass da, wo gewisse Eigenschaften gefunden werden, gewisse andere sich mit ihnen vorfinden. Wir bemerken einen Gegenstand, z.B. Wasser. Dass es Wasser ist erkennen wir natürlich aus einigen seiner Eigenschaften. Nachdem wir dies aber erkannt haben, sind wir im Stande, unzählige andere Eigenschaften desselben zu affirmieren, was wir nicht vermöchten, wenn es nicht eine allgemeine Wahrheit, ein Gesetz der Gleichförmigkeit in der Natur wäre, dass die Reihe von Eigenschaften, durch welche wir die Substanz mit Wasser identifizierten, immer von jenen anderen Eigenschaften begleitet sind. Unter Arten von Gegenständen versteht man, wie früher weitläufig erklärt wurde (Bd. I. C. VII.), jene Classen, welche sich nicht durch eine begrenzte und bestimmte, sondern durch eine unbestimmte und unbekannte Anzahl von Verschiedenheiten unterscheiden. Eine jede Proposition nun, welche etwas von einer Art behauptet, affirmiert eine Gleichförmigkeit des Zugleichseins. Da wir von den Arten nichts kennen als ihre Eigenschaften, so ist die Art für uns die Reihe von Eigenschaften, durch welche sie identifiziert wird und welche natürlich hinreichend sein muss, um sie von einer jeden andern Art zu unterscheiden.141 Wenn wir daher etwas von einer Art affirmieren, so affirmieren wir zugleich etwas beständig Koexistierendes mit den Eigenschaften, durch welche die Art erkannt wird, und dies ist der einzige Sinn der Behauptung. Unter die Gleichförmigkeit des Zugleichseins, welche in der Natur existieren, können daher alle Eigenschaften der Arten gezählt werden. Es ist indessen nicht das Ganze derselben von Verursachung unabhängig, sondern nur ein Teil. Einige sind letzte Eigenschaften, andere abgeleitete; von einigen kann keine Ursache nachgewiesen werden, während andere offenbar von Ursachen abhängen. So ist die atmosphärische Luft eine Art und eine ihrer unzweideutigsten Eigenschaften ist die Gasform; diese Eigenschaft hat indessen die Anwesenheit einer gewissen Menge gebundener Wärme als Ursache, und wenn diese Wärme hinweggenommen werden könnte (wie es bei