mit seiner Wärme beobachten, und ihn dann dieser Wärme gänzlich berauben könnten, so würde die Differenzmethode die der Wärme zugehörige Wirkung, getrennt von der dem Körper zugehörigen, nachweisen. Wenn wir die Wärme beobachten könnten unter Umständen, die in nichts übereinstimmen, als in der Wärme, und also nicht auch durch die Gegenwart eines Körpers charakterisiert sind, so könnten wir die Wirkungen derselben durch einen Fall von Wärme mit einem Körper, und einen Fall von Wärme ohne einen Körper, nach der Methode der Übereinstimmung bestimmen; oder wir könnten durch die Differenzmethode bestimmen, welche Wirkung dem Körper zukommt, wenn der der Wärme zukommende Rest durch die Rückstandsmethode gegeben wäre. Aber von allem diesem vermögen wir nichts zu tun, und ohne es getan zu haben wäre die Anwendung einer dieser drei Methoden auf die Lösung der Aufgabe nur illusorisch. Es wäre z.B. ein müßiges Unternehmen, wenn man versuchen wollte, die Wirkungen der Wärme zu bestimmen, indem man von den Erscheinungen, welche ein Körper darbietet, alles abzieht, was den übrigen Eigenschaften desselben zukommt; denn da wir niemals von aller Wärme befreite Körper beobachten konnten, so können die dieser Wärme zugehörigen Wirkungen einen Teil der Resultate bilden, welche wir abzuziehen suchen, um die Wirkung der Wärme durch den Rückstand nachzuweisen. Wenn es daher außer diesen dreien keine anderen Methoden der experimentellen Forschung gäbe, so wären wir für immer außer Stande, die Wirkungen der Wärme als Ursache zu bestimmen. Wir haben aber noch ein Hilfsmittel. Obgleich wir ein Antezedens nicht ganz ausschließen können, so können wir doch, oder es kann die Natur für uns eine Modifikation desselben hervorbringen. Durch Modifikation ist hier eine Änderung desselben, nicht eine gänzliche Entfernung gemeint. Wenn eine Modifikation in dem Antezedens A immer von einer Änderung in der Folge a begleitet ist, und die anderen Folgen b und c dieselben bleiben, oder wenn man umgekehrt gefunden hat, dass einer jeden Änderung in a eine Modifikation in A vorausgegangen ist, ohne in den anderen Antecedentien wahrnehmbar zu sein: so können wir mit Sicherheit schließen, dass a ganz oder zum Teil eine Wirkung von A, oder wenigstens durch einen Kausalzusammenhang damit verknüpft ist. Wir können z.B. in dem obigen Falle die Wärme nicht gänzlich aus einem Körper austreiben, wir können sie aber in der Quantität modifizieren, wir können sie vermehren oder vermindern, und wenn wir dieses tun, so finden wir durch die bereits abgehandelten Methoden des Experimentierens und der Beobachtung, dass die Zunahme oder Abnahme der Wärme von einer Ausdehnung oder Zusammenziehung des Körpers begleitet ist. Auf diese Weise kommen wir zu dem auf anderem Wege nicht zu erreichenden Schluss, dass eine der Wirkungen der Wärme darin besteht, dass sie das Volumen der Körper vermehrt