einen äußerlichen Beweis, sondern ein jeder von ihnen beruft sich auf seine eigenen subjektiven Gefühle. Der eine sagt, die Sukzession C, B scheint mir per se natürlicher, begreiflicher und glaubwürdiger, als die Folge A, B; ihr seid daher im Irrtum, wenn ihr glaubt, dass B von A abhängig ist; ich bin gewiss, wenn ich auch keinen weiteren Beweis dafür gehen kann, dass C zwischen A und B eintritt, und die wirkliche und einzige Ursache von B ist. Der andere entgegnet: die Sukzessionen A, B und C, B erscheinen mir gleich natürlich und begreiflich, oder die letztere eher mehr als die erstere; A ist im Stande, ohne eine jede andere Vermittlung B zu erzeugen. Ein dritter stimmt mit dem ersten darin überein, dass er unfähig ist, zu begreifen, A könne B erzeugen, aber er findet die Sequenz D, B noch natürlicher oder dem Gegenstand verwandter, als die C, B, und zieht seine D Theorie der C Theorie vor. Es ist klar, dass hier kein universales Gesetz wirkt, wenn nicht das Gesetz, dass die Vorstellungen eines jeden Menschen durch seine individuelle Erfahrung und seine Denkgewohnheiten regiert und beschränkt werden. Wir sind berechtigt von allen dreien zu sagen, was ein jeder von ihnen von den beiden anderen sagte, nämlich dass sie eine besondere Folge von Erscheinungen, welche ihnen, bloß weil sie damit vertrauter waren, natürlicher und begreiflicher vorkam als andere Folgen, zu einem ursprünglichen Gesetz des menschlichen Geistes und der äußeren Natur erhoben. Und von dieser Verurteilung kann ich die Theorie, welche das Wollen für eine urwirkende Ursache, für eine causa efficiens erklärt, nicht ausnehmen. Ich kann diesen Gegenstand nicht verlassen ohne auf einen anderweitigen, in dem Folgesatz dieser Theorie enthaltenen Fehlschluss aufmerksam zu machen, auf den Fehlschluss in der Folgerung nämlich, dass weil das Wollen eine urwirkende Ursache, es folglich auch die einzige Ursache und das direkte Agens in der Erzeugung sogar dessen ist, was allem Anschein nach durch etwas Anderes erzeugt wird. Von dem Wollen ist nicht bekannt, dass es außer der Nerventätigkeit direkt noch etwas anderes erzeugt, denn der Wille hat nur vermittelst der Nerven einen Einfluss auf die Muskeln. Wenn man daher auch zugestehen wollte, eine jede Erscheinung habe eine urwirkende und nicht bloß eine phänomenale Ursache, und das Wollen sei in dem Falle der besonderen Erscheinung, von der bekannt ist, dass sie durch dasselbe erzeugt wird, diese urwirkende Ursache: sollen wir deshalb mit jenen Schriftsteller sagen, dass weil wir keine andere urwirkende Ursache kennen, und unbewiesen keine annehmen dürfen, es auch keine andere gibt und dass das Wollen die direkte Ursache aller Erscheinungen ist? Man könnte kaum eine Folgerung von einer unerhörten Tragweite