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dieser Absicht erforderlichen Mittel in sich fasste; so blieb den folgenden Königen nichts übrig, als mit der genauesten Sorgfalt über der Beobachtung dieser Gesetze zu halten, und jeden Missbrauch, der sie unvermerkt hätte unkräftig machen und untergraben können, sogleich im Keime zu ersticken. Übrigens lässt sich aus einer Stelle dieses Kapitels schließen, dass Tifan auch in den Ehegesetzen der Scheschianer beträchtliche Änderungen vorgenommen habe. Allein da sie ein besonderes Hauptstück des zweiten Teils seines Gesetzbuchs ausmachen: so lässt sich, bis man eine vollständige Abschrift desselben gefunden haben wird, weiter nichts davon sagen, als dass der ehelose Stand durch Tifans Gesetze niemanden verstattet wurde, der nicht eine angeborene oder zufällige körperliche Untüchtigkeit von der unverbesserlichen Art gerichtlich erweisen konnte.« »Aber, Herr Danischmend«, sagte der Sultan, »ich möchte wohl wissen, wie du mir den Zweifel auflösen wolltest, der mir in diesem Augenblicke gegen Tifans Grundsätze über die Bevölkerung einfällt. Ich setze voraus (was doch in der Tat kaum zu glauben ist), dass er wirklich alle physischen, politischen und sittlichen Hindernisse, welche der Vermehrung eines Volkes nachteilig sind, glücklich aus dem Wege geräumt habe; was wird die Folge davon sein? Seine Scheschianer werden sich vermehren wie die Kaninchen; in kurzem werden sie nicht mehr Raum genug haben neben einander zu wohnen; und der bloße Mangel an Unterhalt wird endlich eine ärgere Verwüstung unter ihnen anrichten, als Despotismus, Schwelgerei, Bonzen, Tänzerinnen, Ärzte und Apotheker zusammen genommen nicht anzurichten vermocht hätten. - Wie oft, sagt man, muss sich ein Volk ordentlicher Weise verdoppeln, Danischmend?« »Die Auflösung dieser Frage«, versetzte Danischmend, »hängt von einer Menge zufälliger Umstände ab, welche das verlangte allgemeine Zeitmass, in so fern es richtig sein soll, unmöglich zu machen scheinen. Gleichwohl, da sich mit gutem Grunde voraussetzen lässt, dass unter einem Volke, wie wir uns das neue Geschlecht von Menschen, welches die Gesetzgebung Tifans in Scheschian bildete, vorstellen müssen, das ist, unter der gesundesten, nüchternsten, mässigsten, fröhlichsten und gutartigsten Nation von der Welt, die Leute natürlicher Weise ungleich länger leben, und die Ehen viel länger fruchtbar sind als bei allen andern Völkern: so können wir, deucht mich, ohne Bedenken annehmen, dass sich die Anzahl der Einwohner Scheschians unter besagten Umständen in hundert Jahren wenigstens zweimal verdoppelt haben müsse; und dies macht freilich in zweihundert Jahren eine ungeheure Summe aus.« »Und woher sollen alle diese Menschen ihren Unterhalt nehmen?« »Ich setze (vermöge einer Berechnung, womit es unschicklich wäre Ihrer Hoheit beschwerlich zu fallen) voraus, dass Scheschian, auf dem Grade der Vollkommenheit wozu Tifan den Anbau des Landes brachte, vermögend war